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Backstage Cottbus
Von der Straße aus kaum wahrnehmbar, quasi in der 2. Reihe gelegen, erstrecken sich die Hallen der ehemaligen Tuchfabrik “Grovermann und Hoppe”. Auf dem Areal angekommen, taucht man in eine andere Welt - eine die sonst beim täglichen Gang durch die Stadt verborgen bleibt. Die Fabrikgebäude werden heute nicht mehr für die Produktion von Garn genutzt. Es siedelten sich neue Arten von Produktivität und Arbeiten an. Die alten Gebäude dienen heute als Rahmen für neue Nutzungen (z.B. Tischlerei, Verwaltungs- und Rechtsanwaltsbüros, Pflegedienst, Tanzschule). Dabei scheint die Struktur so flexibel zu sein, dass von Werkstätten über Büros bis hin zu Tanzsälen alles möglich ist und jeder dort seinen Platz gefunden zu haben scheint. Orte wie Seminarräume und Werkstätten, die sonst strikt voneinander getrennt werden, liegen dort wie selbstverständlich nebeneinander. Von daher scheint es auch eine Anpassung der Nutzungen an diesen Ort zu geben, wie ein Ying und Yang aus Ort und Nutzer/Nutzung. Auch der Raum um die Hallen ist Teil dieser Komposition und dient darüber hinaus auch als Kontaktfläche und Begegnungsraum mit der Umwelt.











