Experimental camouflage Devastation from the squadron VT-3
#iwtv#interview with the vampire#amc tvl#sam reid#jacob anderson
seen from United States

seen from United States
seen from Egypt

seen from United States

seen from United States

seen from Poland
seen from Japan
seen from China

seen from Australia

seen from Germany
seen from China
seen from Switzerland
seen from China
seen from China
seen from Romania

seen from United States
seen from Malaysia
seen from China
seen from Türkiye
seen from Netherlands
Experimental camouflage Devastation from the squadron VT-3
I love Ouma vore thanks my buddy
🎁!
[original ask meme here]
blush and purple!
[original ask meme here]
BLUSH: Seeing you on my dash makes my day a little better.
PURPLE: I don’t talk to you but I really love your blog.
Aw man, that’s so sweet of you! If you ever want to talk hmu, okay? I love seeing your blog on my dash as well!!
head teruteru fucker shouldnt be a insult, it should be a accomplishment
Thank you. At least someone gets it.
Roland Aira VT-3 Test
Nachdem wir die Drummachine TR-8 und auch den Basssynth TB-3 der Roland AIRA-Serie im Test hatten, bleiben in logischer Konsequenz nur noch das System-1 und eben der hier getestete Voice-Transformator VT-3 übrig.
Wie alle Geräte der AIRA-Serie hat auch das VT-3 Vorgänger, die als starke Inspirationsquelle den Roland-Produktentwicklern dienen musste. Bei der TR-8 waren es die Drummachines TR-808 und TR-909, bei der TB-3 die TB-303, beim System-1 das System 100. Nur bei dem VT-3 findet man keinen Vorgänger im Roland-Regal. Oder doch: Man muss nur sein Beuteschema auf andere Marken des japanisches Riesens erweitern. Siehe da, schon entdeckt man das VT-1 von Boss, welches gar nichtmal so viel anders aussieht.
Das Roland VT-3 ist ein Effektgerät für die Echtzeitverarbeitung von Stimmen. Das VT-3 mit seinen intensiven Stimmenverfremdungsmöglichkeiten ist somit der Vocalist in diesem modernen Roland-Quartett, kann aber auch als Vocoder, Harmonizer, Pitch-Shifter und Multieffekt bezeichnet werden.
Das schwarze, 210 x 175 x 57 mm große und 0,7 kg schwere Kunststoffgehäuse ist solide und einwandfrei gefertigt. „Brand-Identity-gemäß“ ist das VT-3 leicht zum Benutzer hin geneigt und ebenso wie TB-3 und TR-8 mit einer gebürsteten Alu-Front und giftgrünen Applikationen versehen. Dazu zählt der grüne Rahmen genauso wie die sechs grün-beleuchteten Gummitaster, die vier Fader, die zwei Potis sowie der Encoder mit seinem LED-Ring.
Das Effektgerät benötigt natürlich ein Eingangssignal. Dieses kann sowohl über USB in Verbindung mit dem integrierten Audiointerface eingespeist werden als auch analog, also über ein Instrumenten- oder Mikrofonkabel, zugeführt werden. Mikrofone können dabei auf zwei Arten an den eingebauten Vorverstärker des VT-3s angeschlossen werden. Zum einen gibt es eine rückseitige Combo-Buchse (XLR/TRS), zum anderen aber auch einen 3,5mm-Miniklinkenanschluss an der Vorderseite. Dieser befindet sich direkt neben dem 3,5mm-Kopfhöreranschluss und ist damit ideal für den Anschluss von Headsets geeignet.
Die beiden Potis auf der Geräteoberseite regeln die Ausgangslautstärke (und damit auch den nur mäßig kräftigen Kopfhörerverstärker) sowie das Gain des Preamps. Direkt neben diesem befindet sich noch eine LED-Kontrollleuchte namens „Peak“, die im Falle des übersteuernden Vorverstärkers rot aufleuchtet.
Ein Signal passiert im Gerät drei verschiedene Teil-Effekte (Pitch, Effekt, Reverb) bevor es wieder die unsymmetrischen Klinkenbuchsen verlässt. Das wiederum geschieht wahlweise in Stereo oder in „Bypass–Mono“, was bedeutet, dass das bearbeitete Signal und das „trockene“ Signal gleichzeitig abgreifbar sind. Dies sollte weitergehende Bearbeitungen durchaus vereinfachen. Was genau jeder Parameter dieser drei Effekte-Blöcke macht, hören wir uns aber lieber im Praxisteil an. Nur soviel vorweg: „What you see is what you get“ ist auch bei diesem AIRA-Produkt angesagt: Versteckte Funktionen gibt es also nicht.
Links außen auf der Rückseite findet sich die USB-Buchse für das integrierte 96kHz/24Bit- Audiointerface, wie es alle AIRAs zu bieten haben. Daneben befindet sich der Power-Schalter und der Netzteilanschluss, wobei hier anzumerken ist, dass das VT-3 wahlweise auch mit USB-Buspower funktioniert. Ein passendes Netzteil ist dennoch Teil des Lieferumfangs.
Anschließend finden sich drei große 6,35mm-Klinkenbuchsen, wobei erstere für den Anschluss eines Fußschalters oder Pedals gedacht ist, um auf diesem Weg alternativ den Bypass aktivieren zu können. Die beiden anderen Buchsen stellen den Stereoausgang dar, wobei dieser mit dem darüber liegenden „Select“-Schiebeschalter auch so konfiguriert werden kann, dass, wie bereits angesprochen, rechts das „trockene“ Signal und links das Effektsignal ausgegeben wird.
Rechts findet sich dann noch die XLR/Klinke-Combobuchse, deren 48-Phantomspannung für den XLR-Input mit dem Schiebeschalter links davon aktiviert wird. Ganz außen findet sich noch ein kleines Loch, welches dem Anschluss eines Kensignton-Locks dient, um sich vor Langfingern schützen zu können. Und auf zur Praxis!
Das Handbuch der VT-3
Das Handbuch der VT-3 ist zwar ein nur etwas größerer und ziemlich dicht bedruckter Beipackzettel, erklärt aber alles, was notwendig ist. Nun aber zu den einzelnen Effekten, deren Bedienelemente von links nach rechts so angeordnet sind, wie es auch der Signalfluss hergibt, was ich didaktisch übrigens äußerst sinnvoll finde.
Links geht es mit einem ersten Fader und dem Pitch-Shifting los; hier kann man das Eingangssignal also um bis zu eine Oktave nach oben oder nach unten transponieren. Auftretende Artefakte fallen dabei mehr oder minder stark aus, wenn der darüber liegende „Robot“-Taster grün leuchtet und aktiv ist. Mit dem zweiten Fader daneben kann man die Formanten bearbeiten, welche das Stimmgeschlecht beeinflussen, womit es in den Extremen entweder besonders „maskulin“ oder aber „feminin“ erklingt. Hierzu ein erstes Beispiel:
Der Bypass dieser Sektion
Anschließend können weitere Effekte hinzugefügt werden, welche AIRA-konform mit einem grün gerahmten Drehregler ausgewählt werden können. Der Bypass dieser Sektion heißt hier übrigens „Direct“, alle anderen Effekten erklären sich durchaus von selbst, sie wurden also entsprechend sinnvoll beschriftet. Konkret: Auto-Pitch 1, Auto-Pitch 2, Vocoder, Synth, Lead, Bass, Megaphone, Radio und, natürlich nicht zu vergessen, Scatter!
Der Vocoder Sound ist hier besonders hervorzuheben, da er ohne weitere Bearbeitung verdammt dicht und „fertig“ klingt. Wenn ich da an meinen alten MAM-Vocoder und die Vorbereitungen denke, die nötig waren, bis der gut klang (Vorkomprimierung des Mic-Signals, Carrier-Sound optimieren etc.)… das alles ist hier wirklich nicht nötig. Top!
Weitergehende Parametrisierungen der Effekte
Die „Drehrad“-Effekte werden natürlich von den vorhergegangen DJ Controller Pitch/Formant Effekt mit beeinflusst, wie wir hören konnten. Weitergehende Parametrisierungen der Effekte finden sich allerdings nicht. Mit dem rechts folgenden Fader kann nun nur noch das Mischungsverhältnis aus Effektsignal und „trockenem“ Mic-Signal festgelegt werden, was vor allem bei drastischen Effekten wichtig ist, um die Sprachverständlichkeit durch das Original-Signals zu erhalten. Abschließend kann man dann auf diesen Mix noch einen Reverb anwenden, welches das Signal weich in eine fette Hallwolke bettet. Das Mischungsverhältnis wird dabei mit dem letzten Fader rechts außen festgelegt. Weitere Einstellmöglichkeiten, wie etwa Decay, gibt es aber auch hier nicht. Schlimm finde ich das aber nicht, denn auch hier stimmt der „Sound aus der Dose“. S-Laute bereiten dem VT-3 kaum Probleme; denn seien wir mal ehrlich, nichts ist schlimmer als unnatürlich zischelnde Sounds, die sich in den Äther der Hallwolke schrauben
Ergänzt wird das DJ Controller Ganze von einem Bypass-Taster sowie von drei frei belegbaren Preset-Tastern (langes Drücken speichert). Daraus folgt, das eventuell die Fader-Stellungen nicht immer zu dem aktuellen Sound passen, was wiederum den zusätzlichen „Manual“-Taster erklärt. Dieser ruft die aktuellen Einstellungen der Regler ab. Besonders viele Speicherplätze sind das zwar nicht, aber für die kleine Performance reicht es allemal. Und damit meine ich Performance wirklich wörtlich, denn die Presets kann man auch als Makro-Control für beispielsweise genau eingestellte Pitch-Werte benützen, um so einen Dialog mit bis zu drei verschiedenen Stimmen führen zu können. Selbstgespräche auf höchstem, technischen Niveau also. Kleines Beispiel?
Die Klangqualität des VT-3
Die Klangqualität des DJ Controller VT-3 ist wirklich sehr gut! Selbst wenn man während einer Performance heftig an den Reglern herumspielt, treten keinerlei Knackser oder Aussetzer auf, was ja leider bei wenigen Digitaleffekten der Fall ist. Sogar als Standalone-Mic-Preamp inklusive Wandler und Kopfhörerverstärker macht das VT-3 ein verdammt gute Figur, sodass es auch für Podcaster und Web-Streamer interessant sein dürfte. Der Mic-In bietet genügend Dampf und bleibt dabei sogar ziemlich rauschfrei. Lediglich der Kopfhörerverstärker könnte für laute Live-Umgebungen etwas zu schwach sein. Außerdem ist es etwas schade, dass sich dieser nur gemeinsam mit dem Main-Out regeln lässt, also keinen eigenen Lautstärkeregler besitzt. Andererseits wird man sich bei etwas umfangreicheren Live-Setups sowieso eine vernünftige Monitormix-Möglichkeit überlegen müssen, die den Einsatz weitere Geräte fordern wird. Und hier noch ein paar „pure“ Audiobeispiele, aufgenommen mit meinem Shure SM57. Das letzte Beispiel habe ich aus dem trockenem Mono-Signal sowie dem Mono-Effekt-Signal gewonnen, wobei ich dessen rechten Kanal für mehr Stereobreite einfach mal phasengedreht habe.
Bei der Verwendung mit dem Computer ist die Loop-Back-Funktion besonders nützlich zu nennen: Mit dieser kann man bereits aufgenommene Takes mit dem Live-Eingang mischen, um so Overdubs mit unterschiedlichen Effekten erzeugen zu können. Sollte man allerdings bereits ein anderes Audiointerface benutzten, ist eine gemeinsame, gleichzeitige Verwendung mit dem eingebauten Audiointerface des VT-3s nur bedingt möglich. Und so arbeitet das VT-3 auf dem PC nur mit Zusatzsoftware wie ASIO4All mit einer bestehenden Soundkarte zusammen. Auf dem Mac geht es wiedermal komfortabler zu, und zwar mit dem sogenannten „Aggregated Device" bzw. "Hauptgerät".
Wie alle Aira-Geräte arbeitet auch das VT-3 intern mit 96 kHz und lässt deshalb auch bei der Verwendung als Audiointerface keine geringeren Samplerates zu. Das ist zwar nicht wirklich super, ein großes Problem ist es meiner Meinung nach aber auch nicht. Weitere Infos dazu findet ihr auch in meinem Testbericht zum Roland Aira TR-8.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich am VT-3 wenig zu meckern habe! Das Ding ist wirklich auf den Punkt. Es wäre natürlich noch schön gewesen, auch einen analogen Stereoeingang für Line-Signale zur Verfügung zu haben. Weiterhin hätte ich mir gewünscht den Ausgangspegel auf +4dBu hochschalten zu können, wie es auch bei der TR-8 möglich ist. Der vorhandene Ausgangspegel von -10 dBV ist allerdings ein guter Kompromiss, da er die meisten Bodentreter-Effekte, die eventuell noch nachgeschalten werden, nicht überfordert.
Source: http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/roland-aira-vt-3-test.html
Roland Aira VT-3 Test
Nachdem wir die Drummachine TR-8 und auch den Basssynth TB-3 der Roland AIRA-Serie im Test hatten, bleiben in logischer Konsequenz nur noch das System-1 und eben der hier getestete Voice-Transformator VT-3 übrig.
Wie alle Geräte der AIRA-Serie hat auch das VT-3 Vorgänger, die als starke Inspirationsquelle den Roland-Produktentwicklern dienen musste. Bei der TR-8 waren es die Drummachines TR-808 und TR-909, bei der TB-3 die TB-303, beim System-1 das System 100. Nur bei dem VT-3 findet man keinen Vorgänger im Roland-Regal. Oder doch: Man muss nur sein Beuteschema auf andere Marken des japanisches Riesens erweitern. Siehe da, schon entdeckt man das VT-1 von Boss, welches gar nichtmal so viel anders aussieht.
Das Roland VT-3 ist ein Effektgerät für die Echtzeitverarbeitung von Stimmen. Das VT-3 mit seinen intensiven Stimmenverfremdungsmöglichkeiten ist somit der Vocalist in diesem modernen Roland-Quartett, kann aber auch als Vocoder, Harmonizer, Pitch-Shifter und Multieffekt bezeichnet werden.
Das schwarze, 210 x 175 x 57 mm große und 0,7 kg schwere Kunststoffgehäuse ist solide und einwandfrei gefertigt. „Brand-Identity-gemäß“ ist das VT-3 leicht zum Benutzer hin geneigt und ebenso wie TB-3 und TR-8 mit einer gebürsteten Alu-Front und giftgrünen Applikationen versehen. Dazu zählt der grüne Rahmen genauso wie die sechs grün-beleuchteten Gummitaster, die vier Fader, die zwei Potis sowie der Encoder mit seinem LED-Ring.
Das Effektgerät benötigt natürlich ein Eingangssignal. Dieses kann sowohl über USB in Verbindung mit dem integrierten Audiointerface eingespeist werden als auch analog, also über ein Instrumenten- oder Mikrofonkabel, zugeführt werden. Mikrofone können dabei auf zwei Arten an den eingebauten Vorverstärker des VT-3s angeschlossen werden. Zum einen gibt es eine rückseitige Combo-Buchse (XLR/TRS), zum anderen aber auch einen 3,5mm-Miniklinkenanschluss an der Vorderseite. Dieser befindet sich direkt neben dem 3,5mm-Kopfhöreranschluss und ist damit ideal für den Anschluss von Headsets geeignet.
Die beiden Potis auf der Geräteoberseite regeln die Ausgangslautstärke (und damit auch den nur mäßig kräftigen Kopfhörerverstärker) sowie das Gain des Preamps. Direkt neben diesem befindet sich noch eine LED-Kontrollleuchte namens „Peak“, die im Falle des übersteuernden Vorverstärkers rot aufleuchtet.
Ein Signal passiert im Gerät drei verschiedene Teil-Effekte (Pitch, Effekt, Reverb) bevor es wieder die unsymmetrischen Klinkenbuchsen verlässt. Das wiederum geschieht wahlweise in Stereo oder in „Bypass–Mono“, was bedeutet, dass das bearbeitete Signal und das „trockene“ Signal gleichzeitig abgreifbar sind. Dies sollte weitergehende Bearbeitungen durchaus vereinfachen. Was genau jeder Parameter dieser drei Effekte-Blöcke macht, hören wir uns aber lieber im Praxisteil an. Nur soviel vorweg: „What you see is what you get“ ist auch bei diesem AIRA-Produkt angesagt: Versteckte Funktionen gibt es also nicht.
Links außen auf der Rückseite findet sich die USB-Buchse für das integrierte 96kHz/24Bit- Audiointerface, wie es alle AIRAs zu bieten haben. Daneben befindet sich der Power-Schalter und der Netzteilanschluss, wobei hier anzumerken ist, dass das VT-3 wahlweise auch mit USB-Buspower funktioniert. Ein passendes Netzteil ist dennoch Teil des Lieferumfangs.
Anschließend finden sich drei große 6,35mm-Klinkenbuchsen, wobei erstere für den Anschluss eines Fußschalters oder Pedals gedacht ist, um auf diesem Weg alternativ den Bypass aktivieren zu können. Die beiden anderen Buchsen stellen den Stereoausgang dar, wobei dieser mit dem darüber liegenden „Select“-Schiebeschalter auch so konfiguriert werden kann, dass, wie bereits angesprochen, rechts das „trockene“ Signal und links das Effektsignal ausgegeben wird.
Rechts findet sich dann noch die XLR/Klinke-Combobuchse, deren 48-Phantomspannung für den XLR-Input mit dem Schiebeschalter links davon aktiviert wird. Ganz außen findet sich noch ein kleines Loch, welches dem Anschluss eines Kensignton-Locks dient, um sich vor Langfingern schützen zu können. Und auf zur Praxis!
Das Handbuch der VT-3
Das Handbuch der VT-3 ist zwar ein nur etwas größerer und ziemlich dicht bedruckter Beipackzettel, erklärt aber alles, was notwendig ist. Nun aber zu den einzelnen Effekten, deren Bedienelemente von links nach rechts so angeordnet sind, wie es auch der Signalfluss hergibt, was ich didaktisch übrigens äußerst sinnvoll finde.
Links geht es mit einem ersten Fader und dem Pitch-Shifting los; hier kann man das Eingangssignal also um bis zu eine Oktave nach oben oder nach unten transponieren. Auftretende Artefakte fallen dabei mehr oder minder stark aus, wenn der darüber liegende „Robot“-Taster grün leuchtet und aktiv ist. Mit dem zweiten Fader daneben kann man die Formanten bearbeiten, welche das Stimmgeschlecht beeinflussen, womit es in den Extremen entweder besonders „maskulin“ oder aber „feminin“ erklingt. Hierzu ein erstes Beispiel:
Der Bypass dieser Sektion
Anschließend können weitere Effekte hinzugefügt werden, welche AIRA-konform mit einem grün gerahmten Drehregler ausgewählt werden können. Der Bypass dieser Sektion heißt hier übrigens „Direct“, alle anderen Effekten erklären sich durchaus von selbst, sie wurden also entsprechend sinnvoll beschriftet. Konkret: Auto-Pitch 1, Auto-Pitch 2, Vocoder, Synth, Lead, Bass, Megaphone, Radio und, natürlich nicht zu vergessen, Scatter!
Der Vocoder Sound ist hier besonders hervorzuheben, da er ohne weitere Bearbeitung verdammt dicht und „fertig“ klingt. Wenn ich da an meinen alten MAM-Vocoder und die Vorbereitungen denke, die nötig waren, bis der gut klang (Vorkomprimierung des Mic-Signals, Carrier-Sound optimieren etc.)… das alles ist hier wirklich nicht nötig. Top!
Weitergehende Parametrisierungen der Effekte
Die „Drehrad“-Effekte werden natürlich von den vorhergegangen DJ Controller Pitch/Formant Effekt mit beeinflusst, wie wir hören konnten. Weitergehende Parametrisierungen der Effekte finden sich allerdings nicht. Mit dem rechts folgenden Fader kann nun nur noch das Mischungsverhältnis aus Effektsignal und „trockenem“ Mic-Signal festgelegt werden, was vor allem bei drastischen Effekten wichtig ist, um die Sprachverständlichkeit durch das Original-Signals zu erhalten. Abschließend kann man dann auf diesen Mix noch einen Reverb anwenden, welches das Signal weich in eine fette Hallwolke bettet. Das Mischungsverhältnis wird dabei mit dem letzten Fader rechts außen festgelegt. Weitere Einstellmöglichkeiten, wie etwa Decay, gibt es aber auch hier nicht. Schlimm finde ich das aber nicht, denn auch hier stimmt der „Sound aus der Dose“. S-Laute bereiten dem VT-3 kaum Probleme; denn seien wir mal ehrlich, nichts ist schlimmer als unnatürlich zischelnde Sounds, die sich in den Äther der Hallwolke schrauben
Ergänzt wird das DJ Controller Ganze von einem Bypass-Taster sowie von drei frei belegbaren Preset-Tastern (langes Drücken speichert). Daraus folgt, das eventuell die Fader-Stellungen nicht immer zu dem aktuellen Sound passen, was wiederum den zusätzlichen „Manual“-Taster erklärt. Dieser ruft die aktuellen Einstellungen der Regler ab. Besonders viele Speicherplätze sind das zwar nicht, aber für die kleine Performance reicht es allemal. Und damit meine ich Performance wirklich wörtlich, denn die Presets kann man auch als Makro-Control für beispielsweise genau eingestellte Pitch-Werte benützen, um so einen Dialog mit bis zu drei verschiedenen Stimmen führen zu können. Selbstgespräche auf höchstem, technischen Niveau also. Kleines Beispiel?
Die Klangqualität des VT-3
Die Klangqualität des DJ Controller VT-3 ist wirklich sehr gut! Selbst wenn man während einer Performance heftig an den Reglern herumspielt, treten keinerlei Knackser oder Aussetzer auf, was ja leider bei wenigen Digitaleffekten der Fall ist. Sogar als Standalone-Mic-Preamp inklusive Wandler und Kopfhörerverstärker macht das VT-3 ein verdammt gute Figur, sodass es auch für Podcaster und Web-Streamer interessant sein dürfte. Der Mic-In bietet genügend Dampf und bleibt dabei sogar ziemlich rauschfrei. Lediglich der Kopfhörerverstärker könnte für laute Live-Umgebungen etwas zu schwach sein. Außerdem ist es etwas schade, dass sich dieser nur gemeinsam mit dem Main-Out regeln lässt, also keinen eigenen Lautstärkeregler besitzt. Andererseits wird man sich bei etwas umfangreicheren Live-Setups sowieso eine vernünftige Monitormix-Möglichkeit überlegen müssen, die den Einsatz weitere Geräte fordern wird. Und hier noch ein paar „pure“ Audiobeispiele, aufgenommen mit meinem Shure SM57. Das letzte Beispiel habe ich aus dem trockenem Mono-Signal sowie dem Mono-Effekt-Signal gewonnen, wobei ich dessen rechten Kanal für mehr Stereobreite einfach mal phasengedreht habe.
Bei der Verwendung mit dem Computer ist die Loop-Back-Funktion besonders nützlich zu nennen: Mit dieser kann man bereits aufgenommene Takes mit dem Live-Eingang mischen, um so Overdubs mit unterschiedlichen Effekten erzeugen zu können. Sollte man allerdings bereits ein anderes Audiointerface benutzten, ist eine gemeinsame, gleichzeitige Verwendung mit dem eingebauten Audiointerface des VT-3s nur bedingt möglich. Und so arbeitet das VT-3 auf dem PC nur mit Zusatzsoftware wie ASIO4All mit einer bestehenden Soundkarte zusammen. Auf dem Mac geht es wiedermal komfortabler zu, und zwar mit dem sogenannten „Aggregated Device" bzw. "Hauptgerät".
Wie alle Aira-Geräte arbeitet auch das VT-3 intern mit 96 kHz und lässt deshalb auch bei der Verwendung als Audiointerface keine geringeren Samplerates zu. Das ist zwar nicht wirklich super, ein großes Problem ist es meiner Meinung nach aber auch nicht. Weitere Infos dazu findet ihr auch in meinem Testbericht zum Roland Aira TR-8.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich am VT-3 wenig zu meckern habe! Das Ding ist wirklich auf den Punkt. Es wäre natürlich noch schön gewesen, auch einen analogen Stereoeingang für Line-Signale zur Verfügung zu haben. Weiterhin hätte ich mir gewünscht den Ausgangspegel auf +4dBu hochschalten zu können, wie es auch bei der TR-8 möglich ist. Der vorhandene Ausgangspegel von -10 dBV ist allerdings ein guter Kompromiss, da er die meisten Bodentreter-Effekte, die eventuell noch nachgeschalten werden, nicht überfordert.
Quelle: Bonedo
Roland AIRA VT-3 Vocal Transformer Demo