Na endlich: Biathlet Erik Lesser hat die Silbermedaille im olympischen Einzelrennen in Krasnaja Poljana gewonnen. Olympiasieger wurde nach 20 Kilometern der Franzose Martin Fourcade. (sol)
Die Welt ist eine Illusion, die uns vorgegaukelt wird um uns zu manipulieren und wie Schafe zu treiben. Schall und Rauch eben. Die Aufgabe dieses Blog ist es, was wirklich passiert zu beschreiben und im Zusammenhang zu erklären.
Sehr interessante Berichterstattung aus Sochi von der Winterolympiade bei Alles Schall und Rauch. Da kommen die Spiele noch wie ein Erlebnis, ein Treffen von Menschen rüber und als angenehmer Gegenpol zu dem politisch aufgeladenen Schlagzeilenmeer der allseits bekannten Nachrichtenseiten.
Chucky der Killerhase und der Firmenausflug im Schnee
Da war es wieder. Dieses berühmte Skiwochenende, veranstaltet vom Arbeitgeber.
Alle Zwei Jahre raufen sich Mitarbeiter auf, um gemeinsam auch noch die Freizeit brüderlich zu teilen, sich stetig mit Fachwissen auszutauschen und dem Wintersport zu fröhnen...
So ein Schwachsinn! Wir sind da hingefahren um ordentlich Party zu machen und die Sau rauszulassen. Koste es was es wolle, egal wie volle, wir machen richtig dolle.
Getreu dem Motto des Film "Hangover" - Was im Skiwochenende passiert, bleibt im Skiwochenende
Nur Affen gab es keine. Schade eigentlich. So eine Stütze auf dem Weg ins Hotel schon am ersten Abend, wäre richtig nützlich gewesen...
Enterten wir doch nach dem gastunfreundlichen Spanier die Bar und den dazugehörigen Club im Keller, nebenan wohlgemerkt Ja gut. Zu meinen Jugendzeiten waren die Partykeller von Freunden grösser, aber Hauptsache weg mit dem Geld - her mit dem Alkoh..Spass!
Aber wir verzichteten damals schon auf so eine Werbung:
Schon phänomenal, dass von der Empfangsdame, über den Techniker bis hin zur Geschäftsleitung alle auf der Tanzfläche abrockten! Fantastisch! (zumal so alle gleich betrunken aussahen :) )
Nachdem meine fünf Lehrlinge um 02:00 Uhr alle wohlbehütet im Hotel waren, konnte auch ich endlich Gas geben....W0dK4 t0 H3II
Das rächte sich nur ein wenig am nächsten Tag. Verwunderlich, wenn man es in meinem Alter doch nicht mehr gewohnt ist.
Bis 15:00 Uhr hiess es die Zeit herum zu kriegen:
Duschen
Nahrungsaufnahme vorantreiben
Wasserhaushalt auffüllen
Essen
Treffpunkt suchen
Nachtisch
z'Vieri
Alles kein Problem. In Flims ist man in 10 Minuten durchgelaufen und auf halber Strecker ist immer der "Denner", egal von welcher Richtung man läuft. Dieser Delikatessenladen diente auch als erste Nahrungsquelle.
Die nächste folgte nach den Winterspielen, 5 Disziplinen, allesamt im (wer hätte es gedacht) Schnee.
Nette Idee insgesamt, aber der Veranstalter...naja...womit wir wieder beim Affen wären...und deren Begleiter(tier)??? WTF???
Disziplin I: Angel 5 bekackte Holzfische im Schnee. Isch guet...
Disziplin II: Baue eine Schneeskulptur
Anm. d. Red.: Team 2 und Team Milka hatten glorreiche Kopien des Hundes imitiert, während wir, Team Schneeprinzessinnen, die ultimative Skulptur formten:
Please Welcome: Chucky, the Killerrabbit!
Disziplin III: Büchsenpyramide umwerfen, wie aufn Jahrmarkt, nur weisser
Disziplin IV: 3 Kanthölzer, 2 Bretter, 7 Mitglieder, 20m Schnee zurück legen ohne diesen zu berühren. Als wir erfolgreich auf der anderen Seite waren, als erstes, wurden wird erfolgreich an den Start Verbannt, da wir unser Material im "Wasser" (voll mit Eisbären) zurück gelassen hatten...Alta. Veranstalter, dein Ernst?
Was soll ich das scheiss imaginäre Floss retten, wenn ich meinen knackigen Arsch aus dem Nordpolarmeer vor hungrigen Eisbären gerettet habe!!!??????????????????????????!!!
Disziplin V: Verbundene Augen, 1 Seil, 7 Mitglieder; forme ein Rechteck. Ja gut, kein Problem. Auch nicht, dass wir das Seil am Ende der Talabfahrt suchen mussten. Ist ja nicht so, dass um 17 Uhr noch einige mit einem Affenzahn daher kommen...
Team Schneeprinzessinnen wurde erfolgreich dritter und der Magen anschliessend im freundlicheren Restaurant, als das vorherige, gefüllt. Zum Glück gab es Kalb als Alternative, neben Fondue... !
Es kam zu einigen lustigen Witzen und leicht rassistisch angehauchten Berufsbeschreibungen, aber das ist ja alles nicht so ernst gemeint gewesen und diente der Erheiterung des Pöbel; und meiner Lehrlinge welche mit glorreichem Beispiel anfingen HaHa.
Da am Samstag Abend um 23:40 Uhr nicht mehr viel offen hatte, blieb uns nur die gestrige Bar, zwei-drei Bierchen, viel Geläster über diese Inzuchtähnlichen Dorfbewohner, gute Gespräche mit den Lehrlingen und ein total verschneiter Heimweg. IT-Nachwuchs ins Bett gebracht und selber weggerazzt. Läuft!
Apfel- und 1 Glas Wasserfrühstücks am nächsten Morgen. Skeptische Blicke von ArbeitskollegenInnen aufgrund meiner reichhaltigen morgendlichen Nahrung und ein verschneiter rasanter Heimweg. Müde. Bett. Wanne. Schlafen!
Das war auch das restliche Sonntagsprogramm, bis ich mich um 22 Uhr entschloss zum ersten Mal den Superbowl live, bzw. überhaupt ein Footballspiel anzuschauen. Gemäss Fachmännischer Aussagen hätte ich mir das schenken können. War nicht so spannend, ich dafür aber spannend Müde.
Nichts desto trotz bin ich ab jetzt wohl Seattle Seahawks Fan, sofern ich mal wieder Football schauen sollte, da diese ja gewonnen hatten und ich grundsätzlich nicht den Verein wähle, welcher am häufigsten Meister wurde. So wie das andere im Fussball Rasenbalett, machen.
Schöne Restwoche
Es grüsst