Ein Potpourri lustig-informativer Kommentare aus der letzten Woche an der Z.
«Die Erkenntnis, dass es keine Weltformel gibt, ist ebenso wertvoll, wie das Finden dieser Weltformel.» (W.O.)
«Wissenschaft ist skrupulös» (W.O.)
«Man sagt, 50% der Ausgaben für angewandte Publikumsforschung sei rausgeworfenes Geld. Man weiss nur nicht, welche 50%.» (W.O.) Das sagt man auch über Werbung (Anm. der Redaktion)
«Grösse wird von vorneherein avant souffliert.» (N.b.Ä.)
«Van Gogh bezeichnete sich selbst als Taugenichts und ging fast daran zugrunde.» (N.b.Ä.)
«Van Gogh war für seine Familie ein peinlicher Aussenseiter.» (N.b.Ä.)
«Der Glaube ist überall zu finden, nur nicht in der Institution Kirche.» (Vince Van Gogh)
«Die Montage als konstruktivistische Erfahrung.» (udi)
«Da der Film ein multisensuelles Medium ist, eignet er sich besonders gut, sämtliche Facetten der Künstlermythen zu tradieren und zu zementieren – und bleibt schlussendlich als Parasit im Körper der Rezipienten hängen.» (udi)
«Frida Kahlo hatte auch den Macho vor, hinter, neben sich.» (udi)
«Modern und modernistisch sind nicht dasselbe. 'Modern' gabs schon immer, 'modernistisch' muss zum Habitus werden.» (J.S.)
«Der Lumigraph von Oskar Fischinger scheint eine recht erotisierende Wirkung auf den Regisseur des Films 'Time Travelers' gehabt zu haben.» (J.S.)
«Sie [Die Uhr] ist ein Erbstück, das du dir klauen lassen musstest.» (D.)
«Jeder Reporter, jede Reporterin hat die Lizenz über die Gesellschaft zu sprechen.» (R.)
«Narratologischer Grundsatz: 'Nicht, sondern', 'sowohl als auch' sollen im Leser wirksam, aber nicht grammatologisch durchgezogen werden.» (R.)