Wo 9 | Kunstkritik
Wenn die Unken rufen, ist es an der Zeit das Heft selbst in die Hand zu nehmen und die mediale Aufmerksamkeit zu fördern. Das ist schwierig, vor allem, wenn denn wahr ist, was Akno vermutet: «Mir kommt es so vor, als würden jene 2% der Kunst, die am Markt gehandelt werden, etwa 98% der medialen Aufmerksamkeit erhalten. Das würde dann aber bedeuten, dass die 98% der Kunst, die ganz woanders stattfindet als am Markt, sich die verbleibenden 2% Medienaufmerksamkeit teilen müssten.» Und das wäre tatsächlich prekär.
Die Frage nach dem Ende der Kunstkritik bleibt offen, die Frage, warum über Projekte wie den Worringer Platz in Düsseldorf kaum berichtet wird damit auch.










