12 years a slave...
ein wirklich guter Film, den man aktuell in den Kinos sehen kann. Die Geschichte ist eine wahre Begebenheit und es geht um die autobiografische Geschichte von Solomon Northup die er 1853 verfasste.
Im Jahr 1841 lebt der Geigenspieler Solomon Northup als ein freier Afro-Amerikaner, Ehemann und Vater von zwei Kindern in Saratoga Springs, New York. Durch unglückliche Umstände wird er in die Sklaverei gegeben. Hier verbringt er 12 Jahre bei verschiedenen Mastern, Plantagenbesitzern aus den Südstaaten, die bekanntlich nicht sehr freundlich mit ihren Sklaven umgehen. Anfangs versucht er noch allen klar zu machen, das er eigentlich ein freier Mann ist, doch das glaubt ihm natürlich keiner und interessiert eigentlich auch niemanden. Mit der Zeit gibt er sich seinem Schicksal hin und gibt auch größten teils die Hoffnung auf, jemals wieder nach Hause zu kommen. Schluss endlich als er gar nicht mehr damit rechnet kommt sein alter Master, berichtigt die Situation und er kann wieder nach Hause.
Dieser Film hat mir wieder mal in mein Bewusstsein gerufen, dass es für uns ein absolutes Privileg ist, in diesem Jahrhundert und in diesem Land zu leben. Viel mehr jedoch hat es mich erinnert, dass wir alle in Freiheit geboren werden, jedoch irgendwann in unserem Leben fälschlich in die Sklaverei verschleppt werden. Dem einen ist das vielleicht mehr als dem anderen Bewusst. Sicherlich ist es auch nicht die Situation wie bei Solomon, doch auch wir tragen spuren der Sklaverei davon.
Wir haaren also bei unserem falschen Master aus und versuchen zu erklären, dass wir eigentlich freie Menschen sind. Aber niemanden interessiert das. Mit einem Unterschied zu Solomon, kann ich ganz bestimmt sagen, dass unser richtiger Master uns längst sucht und uns noch viel länger frei gekauft hat.
Manchmal dauert es 12 Jahre manchmal mehr oder weniger, doch er sucht uns solange bis er uns schließlich findet, und nimmt uns mit nach Hause!
Bei Gott ist es wohl weniger das Problem, dass er nicht weiß wo wir sind, als das wir ihn nicht sehen, oder wissen das er uns längst frei gekauft hat und wir keine Sklaven sind. Ich überlasse hier mal jedem selbst, in welchen Bereichen seines Lebens er ein Sklave ist. Es ist gut zu wissen, dass wir dazu bestimmt sind in Freiheit zu leben. Es ist noch viel besser zu wissen, dass selbst wenn wir das nicht wissen Gott schon längst nach uns sucht und unseren Weg in die Freiheit vorbereitet.
Wir sind Königskinder und Königskinder leben in Palästen, umgeben von den schönsten Dingen die wir uns vorstellen können.
und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden! Ihm, der uns liebt und uns erlöst hat von unsern Sünden mit seinem Blut,
Offenbarung 1, 5
Die Freiheit ruft unsere Namen :)










