Laute Gedanken wiegen so schwer
Wie ein Flüstern in meinen Ohren
Erzählen von dem blauen Meer
Zwischen Wellen bin ich tief verloren
Mein Körper, seine zittrige Hand
Sehnsüchtig ausgetreckt, Richtung Licht
Dort in der Ferne, auf dem grünen Land
Ein Leuchtturm, versteckt in der Nebelschicht
Das Leuchten, ringsum durchs tiefe Meer
Ein Funken schwebt durch meine Finger
Ich halte es fest, meine Hand bleibt leer
Macht hoffen es nur noch schlimmer?
Salziges Wasser brennt in meiner Kehle
Alles verschwimmt unter dem Wasser
Das Licht, wonach ich mich so sehne
Verblasst durch das Blau immer mehr
Ein Atemzug, vor meinen Augen schwarz
Mein Körper treibt durchs dunkle Meer
Bis er endlich einen Ort gefunden hat
Wo er liegen bleibt, mit Wunden versehrt
Meine Augen erblicken das Himmelsblau
Erblicken das saftige Grün des Grases
Und ein Anblick, ich glaube es kaum
Von dem Turm, mit dem Licht strahlend
Doch trotz der Nähe zu dem Licht
Bleiben die blauen Flecken, die Wunden
Doch ein kleiner Halt ist besser als nichts
Nun gehe ich hoch, all die Treppenrunden
Oben angelangt, sehe das Meer, die Sterne
Ein kleiner Atemzug im großen Krieg
Und ich weiß in der Zukunftsferne
Folgt ein langer Weg bis zum Sieg
Doch jeder Schritt und jeder Atemzug
Durch das blaue Meer mit seinen Wellen
Führt bis zum erleuchtenden Ziel
So werde ich mich dem allem stellen