1958. Opa Lachmann (deutsch-jüdischer Abstammung) ist schon lange unzufrieden mit dem polnischen System. Er spricht oft davon, was in Polen alles falsch laufen würde. Er traut weder Gomułka noch Bierut. Und trotz der Tatsache, dass es ihm wirtschaftlich wesentlich besser geht als den meisten Polen, schimpft er öffentlich über den Plan-Sozialismus, der ihm von der Regierung als kommunistische Bewegung verkauft wird. In unserer Familie erzählt man sich, er sei in ein missglücktes Attentat auf einen Spitzel der UB (Urząd Bezpieczeństwa) involviert gewesen. Die Ereignisse des polnischen Oktober konnten ihn nicht davon überzeugen, dass Polen sich zu einem volksbestimmten freien Land entwickeln würde. Zu Recht, wie sich später heraus stellen würde.
Er flüchtet zunächst nur mit meiner Oma und ihren beiden jüngsten Kindern (also meinem Onkel, Paul, und meiner Tante, Irene) aus Polen. Meine Mutter (Urszula) und mein ältester Onkel (Eddi) müssen, da es sich nur um eine Urlaubsbewilligung handelt, als „Pfand“ zurück bleiben. Über Berlin geht es für sie nach Nürnberg in eine Flüchtlingsunterbringung, die überwiegend von deutschen Flüchtlingen aus Schlesien und Galizien bewohnt wird.
Quelle: Bundesarchiv, Bild 146-1985-021-09 / Unknown / CC-BY-SA 3.0
Da mein Opa den Großteil seiner Jugend auf einem Gutshof bei Neustrelitz verbracht hat, spricht er bereits deutsch.
Er ist Rechnungswirt, schult aber wenig später zum Krankenpfleger um. Meine Oma verdient zusätzliches Geld als Putzfrau. Sie müssen nicht lange auf eine Arbeitserlaubnis warten, denn „Arbeit gab es genug“. Erst fünf Jahre und ungefähr zehn Anträge auf Zusammenführung später können sie im August 1963 mit der Hilfe des “Roten Kreuzes” die Familie wieder vereinen. Meine Mutter und Eddi verlassen nur sehr missmutig die Großeltern und fahren mit dem Zug nach Münster, wo die Familie inzwischen in einer Sozial-Wohnung untergekommen ist: 3 Zimmer, KDB, Balkon. Nett.
Onkel Nummer 3, Romi, wird geboren. Urszula kommt gleich nach ihrer Ankunft für ein halbes Jahr auf eine Art Internat nahe Bielefeld, Eddi nach Aachen. Sie sollen deutsch lernen. Meine Mutter ist dreizehn und auf dem großväterlichen Bauernhof groß geworden. Ein halbes Jahr reicht kaum, um deutsch zu lernen. Die Stadtwohnung ist ihr zu klein, zu unbehaglich. Urszula und Eddi können sich mit ihren kleinen Geschwistern, die polnisch verlernt (oder nie richtig gelernt) haben, nur mit Händen und Füßen verständigen. Das stetige Gefühl fremd zu sein, zurück zu den Großeltern zu wollen und wieder in vertrautem Fahrwasser schwimmen zu können, übertüncht die Erleichterung wieder mit der Familie vereint zu sein.
Meine Mutter verbringt noch ein knappes Jahr in der Volksschule, bevor ihr beruflicher Werdegang anfängt. Sie möchte Vermessungstechnikerin im Straßenbau werden. Opa hält überhaupt nichts davon, seine Tochter mit den Jungs vom Bau rumhängen zu lassen. Frauen gehen schließlich in die Fabrik. Meine Oma interveniert und Urszula darf schließlich eine Lehre als Friseuse machen. Sie ist gut, lernt schnell und kann in den nächsten Jahren auch die Lerndefizite, die sich durch ihre Verständigungsprobleme angehäuft haben, wieder wettmachen. Eddi verdient sein Geld als Tankwart.
Beide können in den nächsten Jahren Fuß fassen, aber reden eigentlich ständig davon, zurück in die Heimat zu fahren, nach Polen.
1991. Im September habe ich meinen ersten Schultag. Ich wurde sieben Jahre zuvor als Sohn eines „politisch motivierten Flüchtlings“ (Meine Mutter) und eines polnischen Staatsbürgers, der nach längerer Duldung der BRD verwiesen wurde (kein Führerschein, Alkohol am Steuer, Fahrerflucht, mein Vater), in Kassel geboren. In meinem Pass steht unter Staatsangehörigkeit: staatenlos. Zur Schule gehe ich in die Grundschule Meyerstraße in Wuppertal, Heckinghausen. Meine Mutter betreibt hier ihren eigenen Friseursalon. Meinen Vater habe ich nicht bewusst kennengelernt. Heckinghausen ist nicht wirklich ein Problemviertel, aber von einem Vorort kann auch nicht die Rede sein: Leicht überaltet, durchschnittlich hoher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, Griechen, Italiener, Türken und Polen. Heckinghausen hat etwas provinzielles ist dabei infrastrukturell gut ans langgezogene Wuppertal angeschlossen.
Kinder und Jugendliche verbringen ihre Zeit auf dem „Spieli“, im Jugendtreff oder im nahegelegenen Murmalbachtal (ein Waldstück, das mittlerweile zum Naturschutzgebiet erklärt wurde). Alles in einem also ein passabler Soziokosmos für ein typisches Schlüsselkind, wie mich.
Mein bester Freund in der Grundschule heißt Kosta. Seine Großeltern sind als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Er ist wesentlich draufgängerischer, dafür aber kleiner als ich. In unserer Klasse sind zum Großteil deutsche Kinder. Auch ich bin mehr deutsch, denn polnisch: (a) spreche ich kaum polnisch; (b) wollte mich meine Mutter zwar Tomasz nennen, die deutschen Behörden hielten es aber für wichtig den Namen einzudeutschen. Also steht im Klassenbuch „Thomas Lachmann“ und so werde ich auch aufgerufen. Für uns Kinder spielt das lange Zeit überhaupt gar keine Rolle. Bis auf Lukas, Sohn einer polnischen Spätaussiedler-Familie, sprechen alle akzentfrei deutsch. Selbst als im zweiten Schuljahr Ismet mit nur sehr geringen Deutschkenntnissen zu uns in die Klasse kommt, ändert sich so ziemlich nichts für uns. Ismet ist Albaner und eigentlich zu alt für die zweite Klasse. Seine Eltern haben ihn scheinbar jünger gemacht. Er ist besser in Sport als die meisten von uns, vor allem im Fußball. Mario (Sohn eines italienischen Gastarbeiters und einer deutschen Mutter), der bis dahin immer der Beste war, ärgert das sehr. Mich nicht so. Ich bin schon immer scheiße gewesen.
Erst in der dritten Klasse fällt mir das erste mal bewusst auf, wie viele „Asylanten-Kinder“ (Ja, so sagte man damals) auf unsere Schule gehen. Weil Kosta gleich neben dem „Asylantenheim“ in Heckinghausen wohnt und von Anfang an einen guten Draht zu Ismet hat, hängen wir oft zusammen rum.
Ich setze mich von Zeit zu Zeit mit in den Deutsch-Förderunterricht (ob ich dabei eine Hilfe war oder eher eine Ablenkung, lasse ich jetzt mal dahin gestellt). Bereits Ende der dritten Klasse wird der Förderunterricht, in dem keine Altersunterschiede gemacht werden, in der Aula abgehalten, statt in einem normalen Klassenzimmer.
1992 waren es fast 440.000 Asylsuchende im vereinigten Deutschland.
Eine Zahl, die man zwar deutlich sehen konnte, aber für uns Schulkinder keine wirkliche Herausforderung darstellte.
1994 gehen Kosta und Ich auf das Carl-Duisberg-Gymnasium in Wuppertal, Oberbarmen. Ismets Familie darf in Deutschland bleiben, viele andere nicht. Er geht auf die benachbarte Realschule.
Es ist die Zeit in der es cool ist, Ausländer zu sein. Das Wort Kartoffel erhebt sich aus den Reihen der ordinären Gemüsevokabeln zur wohl gängigsten abfällig gemeinten Bezeichnung für Deutsche.
Zigeuner, Pollake und Itaka waren natürlich auch schon da.
Ich versuche mich zu den Halbstarken zu gesellen, die die Pause zum inhalieren von Nikotin im s.g. Rauchertunnel nutzen. Wer kein Ausländer ist, der tut gefälligst so. Zum Glück hatte ich notfalls meinen blauen Pass mit dem schwarzen Adler drauf. „Alter, was sagst du? Ich bin keine Kartoffel.“ „Ey, du Zigeuner, gib ma' Kippe.“ Komisch.
In der sechsten Klasse kommt Saheda in unsere Klasse. Ihre Eltern sind aus Afghanistan. Sie siezt ihren Vater. Es ist das erste Mal, dass mir eine unbekannte Tradition wirklich komisch vorkommt. Saheda ist taff und avanciert sehr schnell zu den Klassenbesten. Ich werde zu dieser Zeit zunehmend fauler. Meine Zeit kommt erst zwei Schulwechsel später.
In der zehnten Klasse (2001) - mittlerweile bin ich Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule in Wuppertal, Ronsdorf - habe ich nicht mehr sonderlich viel mit meinen Mitschülern zu tun, dafür lese ich viel. Mit Kosta oder Ismet habe ich schon lange keinen Kontakt mehr. Ich hänge viel mit meinen Jungs rum. Wir rappen, kiffen und entwickeln eine Leidenschaft für halluzinogene Drogen.
Vijos Eltern sind Inder, er auch. Matins Mutter ist Deutsche, sein Vater Pakistaner. Saschas Mutter ist Deutsche, sein leiblicher Vater auch. Sein Vater starb schon früh und seine Mutter hat noch einmal geheiratet: Boris, Slovene, Ex-Jugo, harter Kerl. Atzes Eltern sind beide deutsch, ur-deutsch sogar.
Mein Punkt ist der: Für uns war es schon immer das normalste der Welt zwischen deutschen und nichtdeutschen Kindern und Jugendlichen aufzuwachsen. Wir waren Itakas, Pollaken, Kartoffeln, Zigeuner, Schlitzaugen, Pakis, Dönerfresser. Wir waren Michael Jackson Fans. Wir waren jede Menge, aber eines nie vorrangig: Ausländer.
2015. Ein sonniger Sommertag. Der Anlass: Der sechzigste Geburtstag der Mutter des Mannes der Schwester meiner Freundin. Eine Überraschungsparty im Grünen. Es ist eine nette Gesellschaft: Erst Kaffee und Kuchen, dann gehobenes Grillen, zwischendurch Sekt, anschließend Bier und Wein bis in die Nacht. Die Gäste: Ärzte, Rechtsanwälte, erfolgreiche Unternehmer, Mütter und Väter, ein paar kleine Stöpsel, feine Damen und weltmännische Herren. Ein sich zum Teil unbekannter Querschnitt durch die deutsche Oberschicht. Der Gesprächsthemenfächer entsprechend oberflächlich und breit aufgestellt: Autoliebhaberei, Golf, Reiseanekdoten. Meine Aufgabe: Gut Aussehen, hier und da ein geistreiches Kommentar mit Witz und Charme, bloß keine bissige Provokation. Kann ich. Sogar erstaunlich gut.
Es ist ein schöner Tag. Und ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, dass mir derlei Veranstaltungen wirklich Spaß machen. Schließlich gibt es gutes Essen und kühlen Wein, sowie ein sonniges Plätzchen und angenehm lockere Gesellschaft (ich weiß, die einleitende Kurzbeschreibung klingt spießig. Das Gegenteil ist der Fall). Es ist ein gutes Leben!
Die Begegnung, die mir aber seither keine Ruhe lässt, ist die mit Egon. Egon, der neue Lebensgefährte des Geburtstagskinds und dem sozialen Gefüge der anwesenden Personen genau so unbekannt, wie ich es bin, ist erfolgreicher Arzt aus Hamburg-Harvestehude.
Es ist die Formulierung anlässlich der anstehenden Restauration einer Ente (in ihre Einzelteile zerlegt, unweit des Festpavillons unter einem Carport untergebracht), die mir meinen letzten Schlug Sekt sandig vorkommen lässt:
„Ich würd' das Ding nach Polen schaffen.“
„Der Pole macht das billig und schnell.“
„Die haben da doch so niedrige Löhne.“
“Musste nur gut drauf aufpassen, höhö.“
Das ist alles richtig. Was täten wir ohne „den Polen“, nicht wahr?
Auch ich lasse mich schnell dazu hinreißen Stereotypen zu skizzieren. Das von dem übersättigten deutschen Bildungsbürger zum Beispiel, der weiß wie er sein Vermögen vermehrt. Er genießt die Vorteile einer westlichen Wohlstandsgesellschaft, ohne sich im klaren darüber zu sein, dass genau diese nur aufrecht erhalten werden können, dadurch dass der Weltwirtschaft ein Ungleichgewicht innewohnt. Und wenn es darum geht Demut zu zeigen und Verständnis aufzubringen für die prekäre Situation der Menschen, die in Ländern dieser Welt beheimatet sind bzw. waren, in denen sich dieses Ungleichgewicht so sehr niederschlägt, dass ihnen nur noch die Flucht in eine scheinbar bessere Welt als Ausweg aus der Verzweiflung valide erscheint, der erste ist, der nach schärferen Gesetzen und höheren Mauern verlangt.
Egon und „der Pole“ haben an dieser Stelle eines gemeinsam: Sie erfüllen ein Klischee.
Zugebenen wäre das zu diesem Zeitpunkt noch etwas viel Deutung gewesen. Das tragische an Charakteren, wie Egon, ist der Drang zur Profilierung: Der persönliche Feldzug! Nur wenig später bewahrheitet sich meine Vermutung, als Egon seine Meinung zur derzeitigen Flüchtlingssituation in Europa nicht für sich behalten kann. Ist ja auch ein freies Land.
Im akzentfreien AfD-Sprech kann er seine Vokabeln aufsagen:
„Wir müssen um unsere Rente bangen, wenn die alle hier bleiben wollen.“
„Ich glaube zwar nicht, dass alle Flüchtlinge kriminell sind. Aber wie kann sein, dass ganze Straßenzüge in der Hand von Flüchtlingsbanden sind und die Polizei keine Handhabe mehr hat?“ (gemeint war Duisburg, Marxloh)
„Wer hier leben will, muss sich auch an unsere Gesetze; an die hier bestehende Ordnung halten.”
„Ja ja, wir müssen schon helfen, aber zu welchem Preis? Wir können uns doch nicht kaputt machen lassen, was wir so mühsam aufgebaut haben.“
„.. ja, die Wirtschaftsflüchtlinge. Die Wirtschaftsflüchtlinge. Die Wirtschaftsflüchtlinge...“
Ach, Egon. Wenn Du nur merken würdest, dass es Dir überhaupt nicht um die nationalen, supranationalen oder humanitären Gesichtspunkte in dieser Angelegenheit geht. Dir geht es einzig und allein um Deine kleine, gut erklärte Welt. Eine Welt in der Du Dich behaupten kannst, in der Du jemand bist. Es geht um diese eine Welt mit den einfachen unveränderlichen gleichen Mechanismen. Ist Dir der Nachbar zu laut, rufst Du die Polizei. Natürlich. Dein gutes Recht. Macht man so. Man investiert auch in die Deutsche Bank, das ist nämlich profitabel.
Egon ist kein deutsches Phänomen. Er ist ein menschliches Phänomen. Er gehört zu der Sorte Mensch, die zunächst einmal an sich denkt. Was ist auch falsch daran?
Weißt Du, Egon, was ich sehe, wenn ich den Spiegel sehe? Ich sehe einen dreißig jährigen Mann, der seine Eloquenz gerne dafür aufbringen würde, Menschen wie Dir zu erklären, was falsch an ihrer Einstellung ist; der sich gleichzeitig fragt „wofür eigentlich?“
Was macht mich zu einem besseren Menschen? Bin ich überhaupt ein besserer Mensch? Was ist es, das uns unterscheidet? Der eine hebt den moralischen Zeigefinger, der andere wirft Steine oder Brandbomben, einer arbeitet ehrenamtlich im Flüchtlingslager, einer erhebt Klage gegen ein geplantes Flüchtlingsheim, wieder einer will nur einen gemütlichen Abend mit seinen Freunden verbringen.
Warum machen wir es uns gegenseitig so schwer? Was ist das für ein Lebewesen, das sich gegenseitig hasst, verjagt oder umbringt? Sich ignoriert, sich versteht, für einander sorgt. Die Diversität des Menschen lässt mir manchmal keine Ruhe.
Alles was ich bis hierher verstanden habe, ist das folgende: Es gibt Menschen mit denen ich auskomme und Menschen mit denen ich nicht auskomme; Menschen, die einen anderen Horizont haben als ich; Menschen, die Bedürfnisse haben, die ich nicht habe und Menschen, die nicht die Bedürfnisse haben, die ich habe. Es gibt reiche Menschen und es gibt arme Menschen, dumme und schlaue. Ich bin in der glücklichen Lage diese Erkenntnisse in simple pragmatische Handlungsmaximen verpacken zu können. Ich nehme mir damit ein Recht heraus. Ein Recht darauf, zu denken, was ich will, zu sagen, was ich will, zu leben wo und mit wem ich will. Nur was ist mit den Menschen, die sich dieses Recht nicht heraus nehmen können? Sollte ich sie ignorieren? Soll ich sie verstecken? Kann sich nicht jemand anderes darum kümmern?
Wäre es nicht langsam an der Zeit zu vergessen, dass wir Deutsche, Afghanen, Hamburger, Sinti, Amerikaner, Chinesen, Athener oder Istanbuler sind? Sollte ein Mitte 60-jähriger nicht die gleichen Rechte auf Menschlichkeit haben, wie ein kleines Mädchen?
Egon, ich verrate Dir was. Das einzige, was Dich und mich von einem Flüchtling (egal ob aus Syrien oder vom Balkan oder sonst wo) unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir das Glück hatten zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren worden zu sein. Ab hier gilt es nur noch zu überwinden, was uns unser Zeitgeist angetan hat. Vielleicht besprichst Du diesen Gedanken das nächste mal mit Deinen Golffreunden. Ich würde mich sehr freuen.
Ach, und eins noch: Da ich ein großer Freund von ganz pragmatischen Handlungsanweisungen bin, habe ich mal was raus gesucht. Vielleicht magst Du ja einfach etwas spenden? Schau doch mal hier: http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/
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