Ein früher Frühling im späten Winter 3.3.25
So oft in meiner Erinnerung
Holt doch die Zeit nie mehr zurück.
Es sind nur Fetzen und Fragmente
Flüchtig wie Wind,
Trägt selten(st) Veränderung
Und lässt einen allein – am Ende …

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Ein früher Frühling im späten Winter 3.3.25
So oft in meiner Erinnerung
Holt doch die Zeit nie mehr zurück.
Es sind nur Fetzen und Fragmente
Flüchtig wie Wind,
Trägt selten(st) Veränderung
Und lässt einen allein – am Ende …
Januarlicht - gefangen bin ich im trostlosen Wald seit Jahren. Er nahm mir mein Leben und hat mich in seiner Gewalt, der Wald. Vergangen ist Zeit, doch Trostlosigkeit ist niemals so arg gewesen wie heut. Die Schatten sind lang und der Wind der ist kalt.
Tristes Dezember- und Januargrün sehnt sich nach Frühling mit wärmeren Tagen und ersten Pilzen am Stamm wie im Herbst.
Doch noch sind die Tage trüb und die Nächte sind finster und Sommer und Leben noch weiter als fern, vergessen wie eine andere Zeit.
Alles lebt, doch ich bin tot Ohne jede Hoffnung, Viele Jahre sind hinfort, Nur ich bleibe dort.
Scheine jenseits aller Dinge Bloß zu existieren, Lebe, sterbe, vegetiere (Kann kein Lied mehr singen)?
All die Jahre sind vergangen Zwar in meinem Beisein, Was kann ich denn nur verlangen, Wie nur endlich frei sein?
Alles ist anders, 16.4.25 Nichts ist mehr hier. Und doch ist da Erinnerung.
Ich denk an Zeiten die nie waren, Denk an Leid und Freud von allen Seiten, An Jahre, die vergangen sind.
Viele Jahre sind verstrichen, Und nie mehr kommt die Zeit zurück. Jahre sind ins Land gegangen, Ängste sind zurückgekehrt.
Ganz am Anfang meines Lebens War ich unbeschwert und frei, Sah im Leben eine Chance, Sah Zukunft, nicht Vergangenheit.
Grau wurd’ meine Welt schon einmal, Schwarz wurd’ die dann ganz und gar, Alle Farben sind verschwunden, Ziehst mich in dein kaltes Grab …
Der Fluss ist ruhig, der Fluss ist still, 13,5,25 Das Leben es fließt weiter. Ein Leben fließt tagein, tagaus Genauso vor sich hin. Am Horizont seh’ ich was war Und hinter mir die Ferne Mit Träumen, sorgenfreies Tal Voll Hoffnung, Glück und Wärme. Ein Tag neigt sich dem Ende zu, Ich trete auf der Stelle, Vergangenheit ist Gegenwart Rückt Zukunft in die Ferne.
Es war nie wieder Frühling, 6.4.25 Fünf Jahre ist’s nun her, Vergessen ist das Leben, Vergangen ist die Zeit.
Ich komme nicht zur Ruhe, Der Himmel ist zwar blau, Doch grau sind die Gedanken, Das Leben ist es auch.
Es wird nie wieder Sommer Trotz Wärme, Licht und Flimmern Seh’ ich die Welt verschwommen Gleich einem Nebelfeld.
Doch selbst in Herbst und Winter Geht nichts mehr seinen Gang. Ich hab den Weg verloren Den Weg hab ich verloren Es ist mein Untergang.
Ich werde stetig müder, 19.4.25 Die Seele, sie ist krank, Will auf zu neuen Ufern, Versinke doch im Sand.
Den alten Zeiten trauer’ Ich stetig hinterher. Bau um mich rum nur Mauern , Hab keine Hoffnung mehr.
Die Straße ist ein Förderband, Sie zieht mich stets zurück, Nicht auf den Anfang Sondern runter Ins Nichts und Stück um Stück.
Mein Körper mag am Leben sein, Die Seele scheint es nicht, Denn sie blieb in der alten Zeit Vergraben mit dem Licht Tief unter Sorg’ und Leid von Jahren Ist’s schlecht um sie bestellt.
Man müsste tief und tiefer graben – Das Loch, in das man fällt.
Um mich herum ist Leben, Doch in mir nur der Tod. Wie’s scheint hab ich mein Streben Verlegt auf Hass und Not.
Vor Jahren war ich ganzer, Doch reiner nicht im Herz, Baut’ um mich einen Panzer Aus Tränen und aus Schmerz.
Und doch hatte er Lücken, Ich war erst nachher schlau, Entfernte viele Stücke Und lernte zu vertrau’n.
Nun steht hier eine Mauer Mit Dornen und Geäst Und ist ab jetzt von Dauer Weil Schmerz mich nicht verlässt …