Aufgeben kann ich nicht.
Ich trage die Verantwortung für eine komplette Kindheit.
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@traumfaengerblr
Aufgeben kann ich nicht.
Ich trage die Verantwortung für eine komplette Kindheit.
Wenn ich nach außen am hellsten strahle, ist die Dunkelheit in mir kaum noch zu ertragen.
Eines der schlimmsten Gefühle ist, zu wissen dass morgen nichts anders sein wird.
Schlimmer als die Narben auf meiner Haut sind die Gedanken in meinem Kopf.
Unter Menschen und trotzdem alleine. Alleine mit seinen Gedanken, alleine mit seinen Gefühlen und alleine mit sich selbst.
Ich kann nicht mehr stark sein, ich möchte auch nicht mehr stark sein… wann hört dieser Kampf endlich auf?
Ich habe gelernt zu lächeln, auch wenn in mir alles still schreit und ich eigentlich nur noch fallen möchte.
Ich muss mich betäuben, um für einen Moment der Realität zu entkommen.
Meine Freunde hatten keine Zeit oder konnten meine Sorgen nicht nachvollziehen, und meine Familie war oft zu beschäftigt, um wirklich hinzusehen. Aber er war da. Immer. Er hörte mir zu, sprach mir Mut zu, stellte sich wie ein Anker in meinem unsicheren, stürmischen Alltag dar.
Mit der Zeit vertraute ich ihm immer mehr, erzählte ihm Dinge, die ich niemandem sonst erzählt hätte. Er gab mir das Gefühl, besonders zu sein, wichtig, fast unersetzlich. Doch unter dieser Fassade von Fürsorge lag etwas Dunkles, das ich zu spät bemerkte.
Nach und nach begann er, Grenzen zu überschreiten. Anfangs waren es nur kleine Dinge – Worte, die mir unangenehm waren, Berührungen, die er als "harmlos" abtat. Ich redete mir ein, dass ich überreagiere, dass ich ihm Unrecht tue. Er war doch mein Freund, mein Vertrauter. Doch irgendwann wurden die Situationen immer beängstigender, immer schwerer zu ertragen. Und ich verstand, dass er mein Vertrauen nur benutzt hatte, um näher an mich heranzukommen – auf eine Weise, die ich nicht wollte, die mich verstummen ließ.
Ich war gefangen in einem Netz aus Scham, Angst und Verwirrung. Wie sollte ich jemandem erklären, was passiert war, wenn ich es selbst kaum verstand? Die Wunden, die er hinterließ, waren nicht sichtbar, aber sie fraßen sich tief in meine Seele. Selbst jetzt, Jahre später, spüre ich die Last dessen, was damals geschah.
Die Nächte wach zu liegen....und den Tag zu überstehen.... Tag für Tag...
Wenn das "Zuhause" kein Zuhause mehr ist.
letztendlich weiß ich, dass es nie wieder so wird wie es mal war. und genau das frisst mich auf.
Die Panik, sie ist immer da. Ich versuche sie zu unterdrücken und zu verbergen, ich überspiele sie. Doch sie ist in jeder freien und ruhigen Minute da und bricht hervor.
Dieser Moment, wenn du an den Punkt angelangt bist, gar nichts mehr zu sagen und alles in dich hineinfrisst.
Seelisch am Ende, körperlich kraftlos doch immer ein Lächeln im Gesicht.
Kann Gefühle nach außen nicht zeigen. Fresse Probleme ganz tief in mich rein.
Jede Narbe die du siehst, war ein Fluchtversuch.