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Hammer's Respite**
On the penultimate Thursday (Ascension) before Hohen Maien (Pentecost)
As the last snow melts in the shadows of the forests and the old earth breathes the day's breath in, regions shaped by hills turn into the stage of a play. The May Moon light gently shines on the land. Winters once held clouds captive, flashing stayed high above, and the thunder of the thunderstorms echoed against the ice fronts.
Yet, with the first thunderstorms of the season, the heavens observe the hammer's secrecy. The hammer – once wielded by Donar or Thor – returns more than just every day. He was a memory of an ancient order that truly reigned over them. Waves rolled over the hills and the sky was no less fulminating. He climbed to find treasures, walls closing around him, like mountains just for those who are worthy, hold the cross of the sky's hammer. The church celebrates the festival of the younger Gods in opposition to the older deities. He was not bound by its laws.
It only counted certain symbols, which unfortunately remained unknown. However, those who know the art of power, fertility, and rain...
Hammers Heimholung
Am vorletzten Donnerstag (Christi Himmelfahrt) vor Hohen Maien (Pfingsten)
Als der letzte Schnee in den Schatten der Wälder schmolz und die Erde den Atem des Frühlings hob, begann am Himmel wieder das alte Schauspiel der Mächte. Lange hatte der Donner geschwiegen. Die Winterriesen hatten die Wolken gefesselt, die Blitze verborgen und den Hammer des Donnergottes in die kalten Tiefen der Finsternis getragen. Doch mit den ersten Gewittern des Maien kündigte sich die Heimholung des Hammers an.
Der Donnerstag – einst dem Donar oder Thor geweiht – war mehr als nur ein Tag. Er war die Erinnerung an die uralte Ordnung zwischen Himmel und Erde. Wenn fernes Grollen über die Hügel zog und der erste Blitz die dunklen Wolken durchschnitt, glaubten die Alten: Thor fährt wieder über den Himmel. Sein Wagen rollt durch die Lüfte, gezogen von den heiligen Böcken, und jeder Schlag seines Hammers sprengt die Ketten des Winters.
Die Kirche legte später das Fest der Himmelfahrt über diese älteren Bilder, wie ein neues Gewand über einen uralten Stein. Doch unter den christlichen Symbolen blieb das alte Empfinden lebendig: das Wissen, dass der Himmel sich öffnet, dass eine Macht zurückkehrt, die Fruchtbarkeit, Sturm und Leben bringt. Christus steigt empor – und zugleich kehrt im Volksglauben der Wetterherr zurück. Petrus übernimmt den Schlüssel zum Himmel, wo einst Thor mit Blitz und Donner herrschte.
So tragen viele Feste zwei Gesichter: eines aus Dogma und Liturgie, eines aus Erde, Wind und Erinnerung. Die Bauern wussten, dass nun die Zeit der Gewitter gekommen war – gefährlich für die Blüte und doch notwendig für die Frucht. Darum wurde der Donner nicht gefürchtet allein, sondern begrüßt wie ein heiliger Gast. Denn ohne Sturm kein neues Leben.
Die Thurs-Rune, der Hammer, das Taukreuz – all diese Zeichen erzählen von derselben Schwelle: von Werden und Vergehen, von Tod und Wiederkehr. Der Hammer zerstört das Eis der Wintermächte und weiht zugleich den neuen Zyklus des Lebens. In ihm liegt nicht nur Gewalt, sondern auch Schutz, Ordnung und heilige Kraft.
Vielleicht verstanden die einfachen Menschen die lateinischen Worte der Priester nicht. Aus „hoc est corpus meum“ wurde im Volksmund nur noch „Hokuspokus“. Doch die Sprache der Gewitter verstanden sie sehr wohl. Das erste Donnern des Jahres sprach deutlicher zu ihnen als jede Predigt. Denn der Mensch war einst noch eingebunden in den Rhythmus der Natur und hörte im Sturm die Stimme der Götter.
Und vielleicht liegt gerade darin das Geheimnis dieser alten Feste: Dass sie uns erinnern wollen, dass über allen Religionen und Zeiten dieselbe Sehnsucht steht – die Sehnsucht nach Verbindung zwischen Himmel und Erde, Mensch und Kosmos, Vergänglichkeit und Ewigkeit.
MADE FOR ALL VIKINGS ~. SKAL' 🤟🏼