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@viktoriacollins
Kann man überhaupt in eine Person verliebt sein, die nur in unserer reinen Vorstellung existiert? Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich auf dem ein oder anderen Date bin. Gerade, während ich dabei bin mein Gegenüber kennen zu lernen, schließlich seine Schwachpunkte entdecke und sie versuche zu verarbeiten, verstehen, zeichnet sich in meinem Kopf das Ideal eines perfekten Partners. Ich fange an mein Gegenüber wegzustoßen und ihn anzuwidern, was oft zu spät ist und ich ihm das Herz breche.
Gibt es überhaupt so jemanden, wie einen perfekten und vollkommenen Partner?
Wenn ich mir meine Eltern anschaue könnte ich sagen, die beiden seien für einander geschaffen und sind einander ähnlicher denn je. Vielleicht beruht diese Vollkommenheit und Perfektion auf der Beziehung zweier Menschen? Natürlich ist jeder Mensch von Macken und Kanten gezeichnet, was wiederum bedeutet, dass er jenem Ideal nicht entsprechen kann und wird. Dennoch ist er ein Individuum und somit etwas Besonderes für sich.
7 Billionen Menschen; davon immer zwei, die füreinander bestimmt sind. Woher stammt diese Bestimmung? Hat es etwa vor dem Urknall jeweils zwei Atome gegeben, die in naher Verbindung zueinander standen und durch jenen schließlich von einander getrennt wurden? Dies weiß keiner so genau. Dies ist nur eine Theorie von mir.
Wenn ich morgens mit dem Bus fahre, könnte glatt jeder meine zweite Hälfte sein. Wir haben uns nur noch nicht entdeckt. Oder gibt es zwischen diesen beiden 'Atomen' gewisse Anziehungskräfte, wie wir sie aus der Naturwissenschaft kennen. Ziehen sich zwei Menschen tatsächlich in gewisser Weise an? Wir werden es vielleicht nie erfahren, wenn, dann bevor es zu spät ist und die Menschen aussterben.
Doch bevor dies geschieht, dürfen wir nicht aufgeben zu suchen. Suchen, nach dem Minus- zu unserem Plus-Pol. Es gibt mehrere Möglichkeiten dies zu tun;
1. Warten,
bis uns unser Prinz oder unsere Prinzessin anspricht, auf uns zukommt und wir uns langsam näher kennen lernen, schließlich begreifen und spüren, dass wir für einander bestimmt sind.
2. Unser Schicksal selbst in die Hand nehmen,
und uns auf irgendeinem Dating-Portal anmelden, in der Hoffnung den Wunschpartner zu finden, der unseren Erwartungen entspricht. Doch VORSICHT! Auch hier kann es vorkommen, dass der Mensch, uns zwar vom Äußerlichen zuspricht, aber das Innere abstößt.
3. Voller Neugier durchs Leben gehen und neue Kontakte knüpfen,
bis wir plötzlichen diese eine Person antreffen, die uns glücklich macht.
Man kann es nicht erzwingen, seine zweite Hälfte zu finden. Am besten ist es, wenn man es einfach passieren lässt. Sowas ist immer noch überraschender und zukunftssicherer.
Bis dahin sollte man leben, als würde es eines letzter Tag sein.
Nötige Sorgen
Nach den sexuellen Übergriffen am Kölner Bahnhof, hören wir es gar überall in den Medien.
Den Politikern wird falsches Handeln zugesprochen. Frauen werden nach ihren Meinungen zu jenen Übergriffen befragt und wie auch diesen stellt sich mir die Frage: Wie sicher bin ich als Frau zur Tages- und Nachtzeit wirklich? Und kann ich, während eines solchen Szenarios, auch selbst etwas für meine eigene Sicherheit tun? Als Frau ist man nie sicher und wird es auch nicht endgültig sein. Fährt man abends zur Winterzeit mit dem Nachtbus am Bahnhof ab, muss man mit anziehenden Männerblicken rechnen. Doch auch zur Tageszeit im Sommer lässt der ein oder andere Mann gern seine Hand über die Oberschenkel einer jungen Frau streifen. Manche trauen sich nicht, in diesem Fall, mit Worten zu agieren und den Täter in die Flucht zu schlagen, oder gleich nach zu Hilfe rufen. Das beste was eine Frau machen kann, um sexueller Gewalt ein Zeichen zu setzen, wäre aus den guten, alten 50er Jahre Filmen zu lernen und auf das treue Pfefferspray zu zählen. Dieses verstaut sich nicht nur gut in der Handtasche, ist ebenso ziemlich effektiv. Als nächstes könnte man sein Geld gut in einen Verteidigungskurs investieren, um sich zur Not physisch helfen zu können. Dennoch; eine Frau allein kann in manchen Fällen nicht gut auf ihren eigenen Widerstand zählen. Der Mann ergänzt die Frau nicht nur in der Partnerschaft. Seine männliche Existenz sollte stets an der Seite einer Frau zum Vorschein kommen. Deshalb, liebe Männer, egal was für ein weibliches Wesen es ist, ob jung oder alt, dick oder dünn. Verteidigt und sorgt für es, so gut wie ihr könnt. Lasst es zur späten Stunde nicht alleine durch die Straßen der Stadt laufen. Wir Frauen sind doch diejenigen, die ihr zum leben braucht.