Chancen der Digitalisierung in der Textilreinigung nutzen
Digitalisierung, Industrie 4.0, das Internet der Dinge – diese Themen sind in aller Munde. Diedigitale Transformation ist in vollem Gange und betrifft sämtliche Lebens- und Geschäftsbereiche – auch die Textilreinigung. Wir bestellen online, informieren uns online, kommunizieren online. Die reale und die virtuelle Welt wachsen immer enger zusammen. Das gilt auch für die Welt der Textilreinigung.
Doch was bedeutet Digitalisierung für einen Textilpflegebetrieb konkret? Eine Allianz, gegründet von vier jungen Leuten, die die Branche online nach vorne bringen wollen, möchte genau das erörtern und vermitteln. Unter dem Motto „Packen wir es an.“ zeigen die vier als Wissenszusammenschluss, warum es wichtig ist, bei der Digitalisierung mitzumachen, und wie man die Herausforderungen der digitalen Revolution meistern kann. Robin Schmitt, Falk Altenhöfer, Sascha P. Pfeiffer und Elena Schönhaar wollen gemeinsam eine Brücke bauen von der analogen in die digitale Welt.
Wir waren auf der “texcare” letzte Woche um die Innovationen in diesem Jahr anzuschauen. Viele Gespräche haben wir geführt, Bekannte getroffen und uns über die Zukunft der Branche Gedanken gemacht.
Die Zukunft wird spannend, wir freuen und mit Waschheld.de Teil von der Branche zu sein!
Letzte Woche haben wir uns mit zwei Teams der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule im Stuttgarter Rathaus getroffen. Über die letzten Monate haben sie sich einem Kommunikationskonzept für unser Projekt Waschheld gewidmet. Wir sind begeistert von ihrer tollen Arbeit und bedanken uns bei allen Beteiligten für die große Mühe und die kreativen Ideen…:)
Team von Waschheld - Studentische Unternehmensberatung der ESB
Seit ein paar Monaten unterstützt uns ein Team von Studenten die sich in Ihrer Freizeit mit der Textilreinigungsbranche beschäftigen um hier Innovation mit Fokus auf Waschheld.de zu bringen.
Wir freuen uns, so einen guten Draht zur der ESB Student Consulting e.V. zu haben und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit
Media Markt und Saturn hat zum ersten mal ein Accelerator-Programm ins leben gerufen, namens SPACELAB. Wir waren dabei und haben in vier Tagen alle Mentoren und Beteiligten kennen gelernt.
Vor allem aber haben wir viele neue Menschen kennen gelernt und eine Menge Spaß gehabt.
Heute haben Schüler der Cotta-Schule unseren Partner die Textilreinigung Trieb in Stuttgart bei Waschheld besucht. Dort haben sie in einer Betriebsbesichtigung die internen Prozesse einer Reinigung kennen gelernt. Zum ersten mal waren alle Beteiligten in einer Textilreinigung.
Wir waren eingeladen vom Ministerium für Wirtschaft und Energie um auf der INTERGEO 2015 im Zuge des GeoBusinessFORUM einen Fachvortrag zu halten für zukünftige Geschäftsmodelle.
Wer sich die Präsentation nochmal anschauen möchte, der folgt dem Link.
Am vergangenen Samstag waren wir in Stuttgart auf dem YEEHA! Gründungskongress in Bad Cannstatt um Studenten über unsere Erfahrungen zu berichten als auch aktiv, aktuelle Probleme durchzuspielen, die uns bei Waschheld.de beschäftigen.
Es war ein klasse Nachmittag um Gründungsinteressierte kennen zu lernen!
Startup Stuttgart berichtet über uns und lässt uns nochmal genau reflektieren, was wir aus dem Programm gelernt haben und wie wir in Zukunft unsere Geschäftsmodelle evaluieren!
WAS MACHT WETRACK?
Die FahrerApp von WeTrack hilft Lieferservices dabei, die Routen ihrer Fahrer zu optimieren. Auf diese Weise können Bestellungen effizienter bearbeitet und die Auslastung erhöht werden. Gleichzeitig steigt die Zufriedenheit der Kunden aufgrund von transparenten Wartezeiten und einer gestiegenen Produktqualität (z.B. transparente und optimierte Lieferzeit). Hinter WeTrack stehen die Gründer Falk, Danilo und Benjamin sowie ein Team aus Studenten und Datenanalysten des KIT (Karlsruher Institut für Technologie).
WAS HAT SICH SEIT NEXT BEI EUCH GETAN?
Zum Start von NEXT war eine erste Version der FahrerApp bereits online und wir hatten mit der Sales-Phase begonnen. Im Zuge des Programms sind wir dann aber nochmal einen Schritt zurückgegangen um eine weitere intensive Reihe an Kundeninterviews zu führen. Ergebnis war eine detaillierte Segmentierung, die uns geholfen hat, nicht nur die jeweilige Ansprache sondern auch den Nutzen für die Kunden zu verbessern. Derzeit finalisieren wir eine neue Produktversion in ständiger Reflektion mit unseren Pilotkunden und haben nun auch unsere Firma offiziell gegründet.
WIE HAT NEXT EUREN ALLTAG BEEINFLUSST?
NEXT hat uns dazu veranlasst, auch Kundensegmente abzutasten, die vorher nicht in unserem Fokus standen. Während des regelmäßigen Mentorings haben wir neue Denkweisen kennengelernt und Tools an die Hand bekommen, die uns bei unserer Positionierung helfen. Wir alle wissen nun, dass die Validierung von Hypothesen (z. B.: Besteht das Problem, das wir lösen können, auch in dem von uns angenommenen Ausmaß?) essentiell ist, um für unsere Kunden auch die Lösung mit dem größten Nutzen zu entwickeln. Außerdem haben wir unsere zentralen KPIs identifziert und wissen, wie wir diese kontinuierlich messen können und wann wir auf Veränderungen reagieren sollten.
INWIEWEIT HABEN EUCH DIE KONTAKTE ZU STARTUPS UND MENTOREN WEITERGEHOLFEN?
Wir hatten das Glück, auch über NEXT hinaus noch von einem Mentor begleitet zu werden. Er hat uns vor allem bei unserer Herangehensweise an die Produktentwicklung geholfen, da er uns neben der Startup-Perspektive auch Einblicke in die Abläufe von großen Konzernen (Bosch) geben konnte. Mit einigen Startups stehen wir immer noch in engem Kontakt. Da wir alle aus verschiedenen Branchen kommen, können wir uns gegenseitig unterstützen und von den Kompetenzen der anderen lernen. Solche Synergien sind gerade zu Beginn von unschätzbarem Wert. Zudem war einer der Mentoren so begeistert von uns und der Idee, dass er zu einem festen Teammitglied geworden ist.
WELCHEN ENTSCHEIDENDEN MEILENSTEIN HAT NEXT BEEINFLUSST UND IN WELCHER WEISE?
Mithilfe der Lean Startup-Methoden haben wir unsere bisherige Vorgehensweise kritisch hinterfragt und entsprechend angepasst. Der so genannte Build-Measure-Learn-Zyklus ist dabei zu einem zentralen Element geworden. Wir machen also kontinuierliche FeatureTests, holen uns dazu Feedback von unseren Pilotkunden ein und ziehen daraus wertvolle Schlüsse für die nächste Testphase. So kommen wir in großen Schritten unserem Ziel näher, für unsere Kunden das beste Produkt zu entwickeln. Durch den direkten Kontakt sind außerdem auch Ideen für weitere Geschäftsmodelle entstanden, die sich mit unserem Kerngeschäft, der Routenoptimierung verbinden lassen.
WENN EUCH EIN STARTUP FRAGT, OB ES AN NEXT TEILNEHMEN SOLL, WAS HÄTTET IHR ZU ERZÄHLEN?
Wenn jemand an seiner eigenen Idee arbeitet, ist der Lean Startup-Ansatz unserer Meinung nach der richtige Weg. Dadurch taucht man tief in seine Materie ein und bekommt auch durch die Mentoren eine völlig neue und vor allem neutrale Sichtweise auf die Dinge. Da werden dann Annahmen und Vorgehensweisen nochmal komplett auf die Probe gestellt. Wir sind überzeugt, dass Programme wie NEXT entscheidende Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensgründung stellen.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke und weiterhin viel Erfolg!
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Bildquellen: WeTrack
Mitte März wurden wir ausführlich in der RWTextilservice vorgestellt. Was die Experten der Branche über uns denken, erfahrt ihr in dem Artikel.
Viel Spaß bei lesen. :)
Waschheld
Service mit virtuellem Wäschekorb
Ab sofort können Textilreinigungen in Stuttgart ihren Kunden einen kostenlosen Abhol- und Lieferservice anbieten. Das junge, innovative Onlineunternehmen Waschheld macht es möglich. Nach einer Kooperationsvereinbarung mit der Reinigung übernimmt das Start-up die Planung von Logistik und Marketing. - von Elena Schönhaar
Kennen Sie Lieferheld? Die Bestellplattform im Internet für verschiedene Lieferdienste von Essen ist den meisten bekannt. Aber kennen Sie auch Waschheld? Das Start-up-Unternehmen hat das Konzept für den Wäscheservice angepasst, sprich, es kommt keine Pizza nach Hause, sondern ein Textildienstleister. Über die Webseite www.waschheld.de, die sich momentan in der Beta-Version befindet, können Kunden ihre zu reinigenden Bekleidungsstücke sowie Abholzeit und -ort nach Wunsch angeben. Textilreinigungen, die mit Waschheld kooperieren, senden dann einen Waschheldfahrer zum Kunden. Dieser nimmt die Wäsche mit und liefert sie nach der Reiningung wieder ab.
Gründer von Waschheld ist Falk Altenhöfer. Er organisiert nicht nur die Logistik für die beauftragten Partnertextilreinigungen. Der Profi in den Bereichen Onlinemarketing und Vertrieb übernimmt mit seinem Team auch das Marketing und macht den Kunden keine Pizza, sondern den Wäscheabholdienst schmackhaft. Für RWTextilservice erklärt er das Waschheld-Konzept im Interview.
RWTextilservice: Wie sind Sie auf die Idee Ihres Start-ups Waschheld gekommen?
Falk Altenhöfer: Die Idee für Waschheld habe ich schon lange: Seit ich denken kann, hasse ich Bügeln – aber ich liebe es, Pakete an der Haustüre entgegenzunehmen. Mit einem Sinn für Marktlücken und dem Know-how für Onlinemarketing haben mein Team und ich die Idee in ein erfolgreiches Geschäftsmodell verwandelt.
RWT: Beschreiben Sie bitte kurz, wie der Dienst funktioniert und was das Besondere daran ist.
Altenhöfer: Das Beste an Waschheld ist, dass wir es dem User unschlagbar einfach machen: Er geht auf die Waschheld-Webseite und legt die zu reinigenden Textilien in seinen virtuellen Wäschekorb. Der Kunde entscheidet selbst, wann die Wäsche abgeholt und wieder geliefert werden soll. Binnen 24 Stunden holt ein Waschheldfahrer einer Textilreinigung die Wäsche und liefert sie sauber wieder aus.
Bucht ein Kunde auf Waschheld.de unseren Service, passiert hinter den Kulissen Folgendes: Wir übermitteln den Auftrag über unser Logistiktool an eine Partnertextilreinigung. Aus den eingehenden Aufträgen wird eine kosteneffiziente Route für den Fahrer gesteckt. Wir übernehmen die reibungslose Kommunikation zwischen Endkunde und Reinigungspartner.
RWT: Wie kann eine Textilreinigung Partner von Waschheld werden?
Altenhöfer: Wir suchen Kooperationspartner, die gewillt sind, dieses Konzept auch in ihre Stadt zu bringen. Sie sollten mutig sein und sich aktiv gegen das Image der eingestaubten Branche wehren – und zwar mit neuen Services, die wir über das Internet bieten können. Waschheld kümmert sich um Logistik und Marketing, kann aber keine Fahrer zur Verfügung stellen. Daher ist es wichtig, dass Wäschereien auf potenzielle Fahrer mit z.B. einem Auto oder einem Elektroroller zugreifen
können.
RWT: Seit wann gibt es Waschheld?
Altenhöfer: Wir befinden uns seit gut zwei Monaten in einer Testphase in Stuttgart. Wir probieren und optimieren alles im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit unserem Partner und stehen in regem Austausch mit unseren ersten Endkunden.
RWT: Wie sind die ersten Kundenrückmeldungen?
Altenhöfer: Unsere ersten Kunden sind einfach nur begeistert. Sie sparen Zeit, zahlen nicht drauf und ihre Lieblingsstücke erstrahlen in neuem Glanz. Sie hatten oft ganz vergessen, was die Textilreinigungen eigentlich draufhaben. Auch unsere Partnertextilreinigungen sind sehr zufrieden.
RWT: Was passiert im Falle einer Reklamation des Kunden? Wer kann hier fachkundige Auskunft geben bzw. den Kunden beraten?
Altenhöfer: Wir garantieren dem Kunden die pünktliche Abholung und Lieferung. Was die Reinigung der Wäsche angeht, fallen Reklamationen in den Verantwortungsbereich der Partnerreinigungen. Sie haben ihre eigenen Geschäftsbedingungen und handeln nach ihrem Ermessen. Wir versuchen an dieser Stelle, den Kunden online bei allen möglichen Fragen abzuholen und ihm grundlegende Informationen zur Dienstleistung bereitzustellen. Die fachliche Beratung erfolgt durch die zuständige Textilreinigung. Auch bei den Fahrern handelt es sich meist um geschultes Personal, das Fragen der Kunden entgegennehmen kann.
RWT: Wie finden Sie die Textilreinigungen, mit denen Sie zusammenarbeiten?
Altenhöfer: Viele finden uns durch Zufall übers Internet, andere rufen wir aktiv an und erklären ihnen das Konzept mit all den Vorteilen.
RWT: Aktuell beschränkt sich Ihr Dienst auf das Stadtgebiet Stuttgart. Ist eine Ausweitung geplant?
Altenhöfer: Das stimmt – derzeit beschränkt sich die Testphase auf Stuttgart. Wir suchen aber auch Kooperationspartner in anderen Regionen. Wir befinden uns in Gesprächen mit weiteren Partnern, bald werden wir unter anderem in Bochum vertreten sein. Wir sind gespannt auf zukünftige Kooperationen!
RWT: Herr Altenhöfer, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg mit Ihrer Idee.
Waschheld - Der Lieferservice, der es mit der Stuttgarter Schmutzwäsche aufnimmt
Spaghetti-Soße auf dem sauberen Sakko - aber im durchgetakteten Arbeitsalltag bleibt keine Zeit für den Gang zur Reinigung. Waschheld, ein junges Unternehmen mit einem siebten Sinn für Marktlücken, schafft zusammen mit Textilreinigungen Abhilfe: einen kostenlosen Abhol- und Lieferservice für Stuttgarts Schmutzwäsche. Ab Dezember 2014 am Markt, will es Stuttgartern den mühseligen Weg zur Wäscherei ersparen.
Auf der Webseite www.waschheld.de, die sich momentan in der Beta-Version befindet, wird man in naher Zukunft - vergleichbar mit online-Shopping - das Kleidungsstück virtuell in den Warenkorb legen können. Der Waschheld-Lieferservice holt die Wäsche ab und bringt sie gereinigt wieder zum Kunden. Dieser entscheidet selbst, wann und wo abgeholt und geliefert wird und bezahlt allein die Reinigungskosten. All das funktioniert ohne Registrierung. Innerhalb von 24 Stunden soll der Kunde seine saubere Wäsche wieder anziehen können. Preislich variieren die Reinigungen je nach Kleidungsstück, orientieren sich jedoch an den Ladenpreisen.
Das junge Unternehmen befindet sich in Stuttgart und wurde vom Gründer Falk Altenhöfer ins Leben gerufen. Gründer Falk Altenhöfer baut zusammen mit seinem dreiköpfigen Team ein Netzwerk mit kooperierenden Textilreinigungen auf, um den Service von Waschheld bald auch in anderen Städten einzuführen.