Wahnsinn! 12 fette Frauen auf Platz 4594 auf Amazon.Â
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@12fettefrauen
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Hurra!
Ich wurde hier in âlustige BĂŒcherâ gelistet und gehöre sogar zu den TopSellern der letzten 7 Tage!
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Cool: 12 fette Frauen â Rasanter, witziger Cosy-Krimi von Cathrin Sumfleth mit Hamburg Flair. Bei Paula  geht aktuell einiges drunter und drĂŒber. Sie erfĂ€hrt, dass ihr Partner bereits verheiratet ist und nicht nur ihr Goldfisch Waldi, sondern auch die Mutter ihrer besten Freundin tragisch ums Leben kommt. Sie verliert ihren Job in einer Werbeagentur, bekommt eine Premium-Mitgliedschaft im Fitnessstudio,  und wird unerwartet vom schwergewichtigen Hamburger Morddezernatsbeamten Clausen mit in die Ermittlungen im Mordfall um die Mutter ihrer Freundin verstrickt. (7 Rezensionen / 5 Sterne / ca. 371 Seiten) ebook: aktuell nur 99 Cent! / aktuell nur 99 Cent als ePUB / tolino!
The latest Tweets from Paula GroĂ (@12fettefrauen). Hamburg / Altona. Roman- und Alltagsheldin. Es geht nichts ĂŒber ein schönes StĂŒck Apfelkuchen!. ham
Paula auf Twitter :)Â
Wow! Da bin ich doch kurzfristig auf Rang 10,719 rauf geschossen! Vielen lieben Dank an alle Leser.
Nachdem Paula erfÀhrt, dass ihr Partner bereits verheiratet ist und nicht nur ihr Goldfisch Waldi, sondern auch die Mutter ihrer besten F...
â12 fette Frauenâ ist jetzt auch auf Goodreads :) Yeah!
12 fette Frauen, Kapitel 1
Manchmal frage ich mich, warum man Kaffee nicht einfach direkt kalt trinken kann. Es ist doch immer wieder aufs Neue sinnlos: Die Maschine lĂ€sst sich jeden Morgen gefĂŒhlt etwas mehr Zeit, ich schmachte und mein rechtes Augenlid zuckt regelmĂ€Ăig aber unrhythmisch, wĂ€hrend ich auf den Kaffee warte. Und auch wenn ich gerne zum Kaffee rauche, rauche ich schon wĂ€hrend der Kaffee kocht. Nur um etwas zu machen, wĂ€hrend ich warte. Und dann, wenn die Zigarette zu Ende und der Kaffee fertig ist, dann ertrĂ€nke ich ihn zur HĂ€lfte in kalter fettarmer Milch aus dem KĂŒhlschrank und untergrabe sein natĂŒrliches Aroma mit drei WĂŒrfeln Zucker. Ein Trauerspiel! Aber der Gedanke, dass man selbst fĂŒr Eiskaffee den Kaffee abkĂŒhlen lassen muss, beruhigt mich. EiswĂŒrfel reichen in so einem Fall nicht aus. Reichen sie eigentlich nie. Sie untermalen quasi nur ein bereits kaltes GetrĂ€nk. Im stillen nicke ich mir selbst zu und setze mich raus auf den Balkon. Mit meinem halb kalten Kaffee, bei dem es eigentlich auch nicht schlimm ist, wenn der komplett kalt wird. Viele Menschen haben ein Problem mit kaltem Kaffee. Viele Menschen haben viele Probleme. Nicht ich: Als die Tasse halb leer ist, geht es meinem Auge besser und die zweite Zigarette glĂŒht. Zigarette zum Kaffee, nackter Mann unter meiner Dusche, Sonnenschein, wohlgenĂ€hrte singende Spatzen in den BĂ€umen, ĂŒberhaupt BĂ€ume vorm Balkon in einer GroĂstadt wie Hamburg â perfekter könnte es nicht sein!
Also, mal abgesehen von meinem Outfit. Meine Mutter ist ein Fan von Nachhaltigkeit und damit meine ich nicht das Ablaufdatum von Lebensmitteln, das ist eher nicht ihr Metier. Sie kauft gern Dinge, die fĂŒr immer halten. Ich persönlich glaube nicht an Dinge, die fĂŒr immer halten. So, wie sogar Dosenobst ablĂ€uft, welches ich mir nur kaufe um selbst zu glauben, ich sei irgendwo doch ernĂ€hrungsbewusst, wird alles irgendwann ungenieĂbar â sogar Basics. Auch wenn ich kein Fan von Basics bin. Ich kaufe permanent unkombinierbare Dinge. Aber gegen die alten Birkenstocklatschen, die meine Mutter mir vor 10 Jahren gekauft hat, kommt selbst mein Satin-Negligee zur lila Jogginghose nicht an: sie sind die Steigerung von furchtbar. Aber wie es bei allem so ist, soll man ja Raum nach oben offen lassen. Ich beschlieĂe, dass mein Outfit ein klassisches Beispiel dafĂŒr ist. Kleidung ist ein Gestaltungselement und das Packaging ist noch nicht perfekt ausgefeilt. Wobei man am Inhalt auch arbeiten könnte. Im Kopf höre ich noch meine gertenschlanke und vielfachgebĂ€rende Nachbarin sagen: âUnd die Lotti, die ist jetzt schon 1,10m groĂ!â, und ich sage: âMensch, Mandy, toll, ja klasse!â und denke âScheiĂe, mein HĂŒftumfang ist ein kleiner Mensch!â Im Badezimmer höre ich noch immer das Wasser laufen. Ich finde es prinzipiell eigentlich nicht so gut, wenn MĂ€nner lĂ€nger duschen als ich selbst. Aber was sollâs, die Sache ist ja noch recht frisch und es ist doch besser, er duscht lange, als wĂŒrde er gar nicht duschen. Und ich habe gehört, dass bei manchen Paaren dieser Fall frĂŒh genug eintritt. Ich rieche instinktiv an meiner Achsel und beschlieĂe, es auf das Satin zu schieben. Wieso finden Menschen Satin eigentlich sexy? Klar, es ist glatt und glĂ€nzend, aber das ist irgendwie auch schon alles, was es fĂŒr sich hat. Wobei das Argument âglattâ mitunter eigentlich auch gegen Satin spricht. Wem ist es noch nicht passiert, dass die eigene Satinbettdecke des nachts einfach erst vom Körper und dann vom Bett gerutscht ist? Und: benutzt man SatinbettwĂ€sche im Winter, dann wĂ€rmt sie nicht. Benutzt man sie im Sommer, tut sie nichts anderes, als den eigenen SchweiĂ darunter zu speichern. Beides unsexy. Genauso ist es mit diesem Negligee: das Einzige, was daran schön ist, ist der Ausschnitt. Und, dass ich es in meiner GröĂe gefunden habe. Und dass es ein Sonderangebot war. Aber das ist das Problem, wenn man nicht fĂŒr die Nachhaltigkeit ist. Man kauft sich nicht eine qualitativ hochwertige Sache fĂŒr viel Geld, sondern 20 Sachen, die im Prinzip billiger Schrott sind, nicht lange halten und meistens auch noch HandwĂ€sche sind. Das bedeutet im Klartext, dass meine Maschine sie nach dem dritten Mal auf 30° waschen ohnehin zerstört. Aber da ich ja nicht fĂŒr die Nachhaltigkeit bin, kaufe ich mir dann relativ unbeeindruckt einen neuen Artikel billigen Schrott und trage ihn circa drei Mal â so habe ich genĂŒgend Abwechslung und muss mich wenigstens modisch nicht langweilen. Ich bin nĂ€mlich ziemlich schnell gelangweilt. Leider Ă€uĂert sich das nie in der Form von körperlicher Aktion. Ich bin mehr der Typ gelangweilter Sitzer. Auf diesen Gedanken zĂŒnde ich mir eine weitere Zigarette an. Aber dann fĂ€llt mir auf, dass ich dringend mehr Kaffee brauche. Und Deo, fĂŒr den Fall, dass ich noch mal Sex haben möchte. Und eventuell ein anderes Outfit. Zumindest sollte ich diese Latschen loswerden â sie unter dem Bett verstecken oder irgendwo vergraben. Ich möchte nĂ€mlich genau genommen nicht mal, dass der MĂŒllmann mich mit ihnen in Verbindung bringt. Und was sollen die Nachbarn sagen? Denn hier ist es anders als in der Provinz. Hier habe ich Nachbarn. WĂ€hrend ich vor meinem geistigen Auge Mutti sehe, die bezĂŒglich meiner Kritik an den Latschen und auch wegen meines hohen Zigarettenkonsums mahnend den Kopf schĂŒttelt, denke ich gleichzeitig an den nackten, gut gebauten Exoten unter meiner Dusche und grinse in mich hinein. Da klingelt auf einmal mein Handy. Geistesabwesend flöte ich ein etwas zu sehr sexuell klingendes âHalloooâ in den Hörer. Auf einmal, Stille. Dann eine weibliche Stimme, die ich nicht kenne. Welche aufgeregt in einer Sprache spricht, die ich nicht kenne. Doch! Ich kenne sie! Das ist ⊠das ist seine Sprache. Arabisch. Ich blicke auf mein Handy, welches unangerĂŒhrt auf dem Tisch liegt. Und realisiere, dass ich SEIN Handy am Ohr habe. Schnell lege ich auf. Eine Frau. Seine Frau! Eine Stimme in meinem Kopf sagt: âDu bist jetzt ganz rational. Du bist eine intelligente Frau Mitte, na ja, Ende 20, deine Synapsen schalten gut und schnell. In deinem Leben hat bis jetzt immer alles irgendwie geklappt und es ist wirklich, also wirklich, sehr, also sehr sehr wahrscheinlich, dass dieser marokkanische Mann aus einer groĂen Familie stammt. Und Schwestern hat. Die haben immer Schwestern. Mindestens drei. Oder es ist die Frau seines Bruders. Oder seine Nichte. Ganz bestimmt. Ihr habt zwar nie drĂŒber gesprochen. Nicht ein Wort, aber wieso auch, er spricht kaum Deutsch, dein Französisch ist eher mittelmĂ€Ăig und dein Arabisch ist nicht vorhanden. Aber wĂ€ren Dinge erwĂ€hnenswert gewesen, dann hĂ€tte er sie erwĂ€hnt. Und man lernt sich ohnehin besser langsam kennen, man muss ja nichts ĂŒberstĂŒrzen. Wenn er fertig geduscht hat, dann wirst du mit ihm reden. Rational. Ganz rational.âÂ
Und wĂ€hrend die Stimme weiter spricht, merke ich, dass ich nicht rational, sondern eher emotional anfange zu schwitzen. Ich schiebe es aufs Satin. Satin ist wirklich nicht sexy. Ich gehe mich umziehen. Fest entschlossen will ich aufstehen und greife stattdessen intuitiv zu meinem Handy. Ich rufe sie jetzt an, diese Nummer von dieser Verwandten von ihm. Ich erinnere mich an meine studentische Zeit im Callcenter, unterdrĂŒcke die RufnummernĂŒbermittlung und verstelle meine Stimme. Tiefer, viel tiefer. Probesatz. GeglĂŒckt. Zug an einer weiteren Zigarette. Husten. Gut! Husten ist gut fĂŒr eine tiefe Stimme. WĂ€hlen. Die Frau meldet sich. Mit SEINEM Nachnamen. Alles klar, geklĂ€rt, seine Schwester. Oder? Ich mache den Test. âSchröööder hier, Kundenberaterin der deutschen Telekom, schönen guten Morgen Frau Akesbi!â - âKkönne Zie bite aufhören immer mich anzurufe?â - âFrau Akesbi, es geht um Ihre Telefonverbindung, gern hĂ€tte ich dazu Ihren Mann gesprochen, Herrn SaĂŻd Akesbi, ist der zufĂ€llig erreichbar?â - âSssaĂŻd nicht da, ist Montage. Lassen zie mich in Ruhe jetzt, muss kummern um Kinder. Tschus.â Schlecht gelaunt legt Frau Akesbi auf. Vielleicht weil Kundenberater der Telekom mitunter extrem lĂ€stig sind? Vielleicht aber auch, weil vor wenigen Minuten eine andere Frau an das Handy ihres Mannes gegangen war ⊠Stolz auf mein Kundenberatergeschick hatten meine Synapsen doch eher langsam geschaltet: Frau Akesbi ist tatsĂ€chlich Frau SaĂŻd Akesbi. Zigarette. Ziehen. Mehrfach. Atmen. Emotional schwitzen.
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Mein Buch gibt es auch auf Amazon. Hab gerade gesehen, dass ich schon drei Rezensionen habe: alle 5 Sterne und ich habe nicht mal jemandem Geld dafĂŒr geboten. Dankeschön, das ist ja unglaublich! Ich wĂŒnschte, die hĂ€tten hier in Australien vernĂŒnftiges Dosenbier.
Dieses wunderschöne Foto hat Anya Mandylor von mir gemacht. Danke dafĂŒr! Erreichen könnt ihr sie ĂŒber ihr fb Profil, falls ihr auch mal Fotos braucht oder einfach ein Kompliment aussprechen wollt. Das macht man ja viel zu selten :)
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Stolz wie Oskar bin ich: Mein Buch ist fertig und veröffentlicht! Darauf erstmal ein FlÀschchen Wein. Lesen könnt ihr es hier: https://www.neobooks.com/ebooks/cathrin-sumfleth-12-fette-frauen-ebook-neobooks-AV6PYH_hEmIqAD8jN3Dy?