Ruhrpott Start-Up: Warum Du beim VfL-Foundercamp mitmachen solltest.
Am 12. Mai 2016 findet das erste Start-Up Event beim VfL Bochum statt. Der FuĂballclub bietet damit erstmals eine Talentförderung auĂerhalb des heiligen Rasens an. Im Rahmen des VfL Netzwerk-Erlebnisses bietet der Verein eine eigene SpielflĂ€che fĂŒr junge Unternehmen aus dem Ruhrgebiet. Wir haben uns das Event nĂ€her angeschaut und sagen Dir, warum Du mit Deinem Start-Up dabei sein solltest.
Netzwerken
Beim Founder-Camp triffst Du hunderte andere Teilnehmer aus dem wirtschaftlichen Umfeld des VfL Bochums. Wo triffst Du sonst so viele Entscheider? Der GrĂŒnder-Stammtisch ist dabei die zentrale Anlaufstelle und lĂ€dt zum Austausch mit Blick auf den Rasen.
Ausstellen
Jedes Start-Up braucht Aufmerksamkeit. Ein eigener Stand auf dem Founder-Camp kostet Start-Ups nur 99 Euro. DafĂŒr kannst Du Dein Unternehmen prĂ€sentieren, Werbung machen, Dein Produkt vorstellen und Kontakte knĂŒpfen. Den Stand kannst Du z.B. mit einem Roll-Up und einem Laptop zur PrĂ€sentation aufwerten.
Lernen
WĂ€hrend der Veranstaltung werden unterschiedliche Speaker Ihr Wissen vermitteln. Aktuelle Zusagen sind Achim Hepp mit dem Thema Snapchat-Marketing oder auch der Vertriebsprofi Dirk Kreuter. FĂŒr soviel geballtes Wissen zahlst Du sonst viel Geld.
Investoren finden
Beim Founder-Pitch kannst Du Geld, Sachpreise und Ruhm fĂŒr Dein Start-Up gewinnen. Dazu musst Du Dich in 4 Pitch-Runden gegen andere Start-Ups beweisen. Wenn Du es schaffst, gewinnst Du nicht nur die Preise, sondern ĂŒberzeugst vielleicht einen der anwesenden Business-Angels, in Dein Unternehmen zu investieren.
Du siehst, das VfL Founder-Camp hat jede Menge zu bieten und ist ein einzigartiges Format im Ruhrgebiet. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung findest Du unter http://www.vfl-foundercamp.de
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Technik: Besitzen statt kaufen. Das Start-Up ByeBuy will das Konsumverhalten verÀndern.
Technik, sei es ein Gadget, Kamera oder Macbook jederzeit einfach nutzen ohne es zu kaufen. Das ist etwas, was Start-Ups, Freelancer oder Privatpersonen von der 0% Finanzierung bei Media Markt oder aus dem LeasinggeschĂ€ft kennen. ByeBuy aus Berlin möchte das Ă€ndern und bietet Technik als âStreamâ an. Produkt bestellen, monatlich bezahlen und ohne Mindestlaufzeit einfach wieder zurĂŒcksenden. Wir haben uns den Dienst mal nĂ€her angesehen und kritisch betrachtet.
Ein Macbook Pro 13,3â Retina fĂŒr 89,90 Euro im Monat einfach nutzen. Das klingt erstmal toll. ByeBuy bietet dazu einen Onlineshop, indem Produkte zu einer definierten monatlichen Pauschale angeboten werden. Ganz gleich ob ich das Produkt einen, oder zwanzig Monate haben möchte.Â
Die erste Frage, die sich uns gestellt hat: Warum nicht direkt kaufen oder leasen? Offensichtlich gibt es ein paar Vorteile, die einen Dienst wie ByeBuy attraktiv machen:Â
Ich spare mir LiquiditÀt auf
Ich kann jederzeit auf ein neueres GerÀt switchen
Ich bin nicht an lange Laufzeiten gebunden
Der Markt liegt also bei KĂ€ufern, die nicht viel Geld zur VerfĂŒgung haben, GerĂ€te nur temporĂ€r einsetzen möchten oder wissen, dass in 8 Monaten eine neue Version eines GerĂ€ts auf den Markt kommt. Ideal beispielsweise fĂŒr den Einsatz auf einer Messe.
ByeBuy beschreibt aktuell nicht, ob Ihr GeschĂ€ftsmodell nur an Privatkunden, oder auch an GeschĂ€ftskunden gerichtet ist. Zumindest gibt es das Feld âFirmennameâ nicht im Bestellprozess. Die AGB geben auch keine Auskunft darĂŒber.
Spannend ist dabei, dass das GerĂ€t jederzeit abgekauft werden kann. Leider wird das bereits eingezahlte Geld nicht verrechnet, zumindest nicht ganz. Aus jeder Monatsrate werden 30% als Credits im Kundenkonto hinterlegt, die wiederum fĂŒr KĂ€ufe oder weitere Produkt-Streams eingesetzt werden kann. Die Credits sind 12 Monate gĂŒltig. Man sollte also spĂ€tetens im 12. Monat entscheiden, ob man das GerĂ€t kaufen möchte um kein Geld zu verschenken.
Wir haben am Samstag, den 06.02.2016 unsere erste Bestellung abgeschickt. Die Wahl fiel auf eine Kamera. Nach dem Absenden der Bestellung ĂŒber den Shop die erste Ăberraschung. Neben dem Produktnamen im Backend steht der Zusatz âAs good as newâ. Aha, wir dĂŒrfen also nicht mit einer nagelnauen Kamera rechnen, sondern mit einem bereits genutzten GerĂ€t. Das ist nicht weiter schlimm, fĂŒhlt sich aber komisch an. Denn sollten wir das GerĂ€t im Verlauf erwerben, wĂŒrden wir fĂŒr eine gebrauchte Kamera den vollen Preis bezahlen. Hier sollte ByeBuy nachbessern oder einen Zeitwert berechnen um den Kunden entgegen zu kommen.
Sehr gut finden wir den unkomplizierten Ablauf der Bestellung. Produkt auswĂ€hlen, Anschrift wĂ€hlen und per PayPal bezahlt. Das ging schnell und unkompliziert. Keine Schufa-PrĂŒfung, keine Abfrage weiterer Daten. Es ist so einfach wie die Einrichtung eines Netflix-Kontos.
Sollte ein Produkt nicht auf der Webseite zu finden sein, bietet ByeBuy sogar an, das Produkt einzukaufen. Diese Funktion werden wir spÀter noch einmal testen.
 Auch das Thema Sicherheit ist gut gelöst. Die Produkte sind zu 50% versichert. Sollte ein GerĂ€t gestohlen oder kaputt gehen, fallen maximal 50% der Neukosten an. Das ist fair und die Versicherung im Preis inbegriffen. Die GerĂ€te können im benutzten Zustand zurĂŒckgegeben werden. Byebuy verspricht einen kulanten Umgang mit Spuren der Benutzung. Eine PrĂŒfung wie bei einer Leasing-RĂŒckgabe sei nicht zu erwarten. Ob sich das in der Praxis bewahrheitet, wird sich zeigen. Wobei wir auch hier fairerweise sagen, dass es nur gerecht ist etwas nachzuberechnen, wenn ein GerĂ€t mit starken Macken zurĂŒckgegeben wird.
Unser Paket ist nun im Versand und wir freuen uns auf die Zustellung in den nĂ€chsten Tagen. FĂŒr die RĂŒckgabe sollen uns entsprechende Versandpapiere bereitgestellt werden. Wir werden weiter berichten, wie gut dies funktioniert.
Update: 12.02.2015
Wir haben bei ByeBuy nachgefragt, wie der Stand unser Bestellung ist. Die ĂŒberraschende Antwort: Wir haben das Produkt fĂŒr Dich bestellt und es wird in KĂŒrze bei Dir sein. Also doch ein NEUES Produkt und keine B-Ware. Die Freude ist groĂ. Am selben morgen folgt eine Trackingnummer per E-Mail und einen Tag spĂ€ter ist das Paket da. Wunderbar!Â
Fazit: Wir finden die Idee spannend und das Modell super. Da sich Technik heutzutage so schnell wandelt, ist ein temporĂ€res Benutzen viel effizienter als das Kaufen. Auch die Möglichkeit, GerĂ€te mal einen Monat zu âtestenâ ist so unkompliziert möglich.Â
Wer SayByeBuy ausprobieren möchte, der kann sich aktuell 20% sparen. Einfach diesem Link http://saybyebuy.refr.cc/VGPDFN5 folgen und den Code benutzen. Diesen 20% Link bekommt ihr aktuell ebenfalls, wenn Ihr Eure erste Bestellung absetzt.
Mobile Werbung: Darum lohnen sich Mobile Apps 2016 fĂŒr Handel und Dienstleister
Noch nie waren so viele Menschen mit Ihrem Smartphone aktiv, wie heute. Die meisten Smartphone-Besitzer öffnen 16 mal tĂ€glich Apps auf Ihrem iPhone oder Android-GerĂ€t, und auch die sogenannten Heavy-User steigen stetig an und nutzen ĂŒber 60 mal am Tag einzelne Apps. Damit ist klar: Mobile Apps sind nicht mehr weg zu denken.
Quelle: statista
Was fĂŒr Smartphone-User ganz normal ist, ist fĂŒr Unternehmen oft noch nicht denkbar: Mobile Apps als Marketing-Kanal zu nutzen. Die Frage nach dem Warum ist klar (die Anzahl der zu erreichenden Personen), die Frage nach dem Was und Wie allerdings nicht. Dabei lassen sich diese Fragen mit dem Produkt appkind ganz einfach erklĂ€ren.
Was bringt mir eine mobile appkind App?Â
Appkind Apps sind kleine Programme, welche sich Kunden, GĂ€ste und Fans eines Unternehmens auf ihrem Smartphone installieren können. Diese Installation findet ĂŒber die App Stores statt, welche die Hersteller der Smartphones allen Usern bereitstellen. Mit dem Installieren der App besteht nun eine Verbindung zwischen Unternehmen und dem (potenziellen) Kunden.
Jede appkind App bringt eine Reihe von Funktionen mit, um das Unternehmen bestmöglich darzustellen und eine interaktive Verbindung herzustellen. In einzelnen MenĂŒpunkten (wie bei einer Webseite) kann das Unternehmen und seine Leistungen vorgestellt werden. In sogenannten Streams werden Neuigkeiten und Angebote vom Unternehmen an das Smartphone gesendet. App-Nutzer können ĂŒber diese Neuigkeiten mit einer Push-Mitteilung auf dem Homescreen des Smartphones informiert werden. Mit der EinfĂŒhrung der Smartwatches tauchen diese Nachrichten ĂŒbrigens auch auf dem Display derselbigen auf. So wird das Unternehmen immer wieder in das GedĂ€chtnis gerufen.
Insbesondere fĂŒr HĂ€ndler und Dienstleister ergeben sich dadurch vielfĂ€ltige Einsatzmöglichkeiten. Sei es das kommunizieren eines besonderen Angebots
âNur heute: 15% Rabatt auf alle Dienstleistungenâ
bis hin zu exklusiven Events
âGenieĂen Sie Ihre Behandlung bei einem Glas Sekt. Exklusiv fĂŒr unseren Kunden.â
Chat: Auf Augenhöhe kommunizieren
Messenger wie WhatsApp machen es vor: Das Schreiben von Nachrichten ist so populÀr wie nie. Auch hier bieten sich dem lokalen Handel mit appkind neue Optionen in der Kundenansprache. Jede App wird mit einem Messenger-System ausgeliefert, welche einen Chat zwischen Kunden und HÀndler ermöglicht. Dieser Chat (Hier mehr erfahren) wird von Kunden als Tool zur Beratung wahrgenommen, so kann der Kunde einen Artikel-Bestand abfragen, einen Termin machen, oder einen Auftragsstand abfragen. Der HÀndler kann den Chat als Marketing-Tool nutzen, denn er kann auf ganz persönliche Art und Weise mit seinen Kunden sprechen, Produkte anbieten und live beraten, ohne dass der Kunde neben ihm stehen muss.
Facebook: Verifizierung fĂŒr Unternehmen in 5 Minuten
Es gibt eine Neuigkeit im Facebook-Universum, und zu unser Freude auch mal in Deutschland: Unternehmen können sich nun verifizieren lassen und erhalten einen grauen Badge neben dem Namen der Fanpage. Vorteil: Sucht man nach einem Begriff auf Facebook, erscheint ihr nun höhere gelistet in den Suchergebnissen.
Wir zeigen Euch, wie Ihr Eure Unternehmens-Fanpage verifizieren lassen könnt.
Das braucht ihr vorab:
Zugang zur Fanpage als Administrator
Fanpage muss in der Kategorie âLokales Unternehmen und Orteâ angelegt sein
Eine offizielle Rufnummer des Unternehmens
Die Möglichkeit, einen automatisierten Anruf unter dieser Rufnummer anzunehmen
Achtung: Es gibt ein paar Hinweise, dass es bei Euch nicht funktioniert. Schreibt Eure Erfahrungen dazu doch einfach in die Kommentare. Da diese Funktion neu ist, besteht auch die Möglichkeit, dass Eure Seite noch nicht im Roll Out ist. Weiter unten in diesem Post findet Ihr Tipps und Erfahrungswerte, die wir dazu gesammelt haben.
1. Im ersten Schritt mĂŒsst Ihr auf den Reiter Einstellungen auf Eurer Fanpage klicken.
2. In den Einstellungen mĂŒsst Ihr nun im Reiter Allgemein den Punkt SeitenbestĂ€tigung finden. Dort ist der Button Bearbeiten.
3. Nun klickt Ihr auf BestÀtige diese Seite. Es öffnet sich ein Pop-Up Fenster, in dem Ihr eine Rufnummer angeben könnt. Das muss die Rufnummer der Firma sein und Ihr solltet direkten Zugriff auf ein Telefon mit dieser Rufnummer haben.
4. Wenn Ihr nun auf den Button Ruf mich jetzt an klickt, ruft eine automatische Ansage von Facebook an. Diese gibt Euch einen vierstelligen Code durch, den Ihr eingeben mĂŒsst. Alternativ könnt Ihr auch Dokumente hochladen, die Eure Firmenschaft beweisen. Dies bedarf aber eine hĂ€ndischen PrĂŒfung und dauert lĂ€nger!
Beispielsweise:
Nebenkostenabrechnung oder Telefonrechnung eines Unternehmens
Gewerbeerlaubnis
Steuerabrechnung des Unternehmens
GrĂŒndungsurkunde
Gesellschaftssatzung
Wenn Ihr den Code eingegeben habt und auf weiter klickt, habt ihr es geschafft: Fertig! Nun ist Eure Seite verifiziert. GlĂŒckwunsch :)
UPDATE:
Nach ersten Feedbacks von Euch sieht es so aus, als wĂŒrde das nur mit âlokalen Unternehmen oder Ortenâ funktionieren. Wie sind Eure Erfahrungen? Postet es in den Kommentaren.
UPDATE 2 - Erfahrungswerte:
Weitere Erfahrungswerte, die wir im Rahmen der KMU-Verifizierung sammeln konnten:
1. Es ist möglich, eine Seite unter âLokales Unternehmen oder Orteâ zu verifizieren und dann die Kategorie zu wechseln. Die Verifizierung bleibt erhalten!
2. Die Verifizierung ist anscheinend personengebunden. Admin 1 konnte keine Verifizierung durchfĂŒhren, Admin 2 hat GlĂŒck.
3. Bei der telefonischen Verifizierung greift Facebook auf âöffentlich einsehbare Datenâ zurĂŒck. Nach ein paar Tests scheint Facebook die hinterlegte Webseite (oder das Impressum?) zu crawlen und Telefonnummern zu erfassen. Wir konnten ein Unternehmen mit einer Telefonnummer verifizieren, die auf der Webseite steht, aber nicht die offizielle Webseite des Unternehmens ist (sondern die Webseite der betreuenden Werbeagentur, die nur im Impressum mit aufgefĂŒhrt war).
4. Es kann hilfreich sein, im eigenen Profil die Sprache auf Englisch (US) zu stellen. Im Roll Out neuer Funktionen werden amerikanische Profile oft zuerst berĂŒcksichtigt, so besteht auch die Möglichkeit, dass die Funktion dann eher greift.
GrundsÀtzlich rollt Facebook die Funktion nach und nach aus. Wenn Ihr jetzt noch keine Möglichkeit habt, die Seite zu verifizieren, probiert es in 1-2 Wochen noch einmal aus.
Smartwatches und Push-Nachrichten: Am Puls des Kunden
Sei es die Apple Watch oder Android Smartwatches: Sogenannte Wearables, also tragbare GerĂ€te erobern den Markt. Lag der Umsatz fĂŒr solche GerĂ€te in Deutschland 2014 noch bei 25,4 Millionen Euro, so liegt die Prognose fĂŒr 2015 bei 169,2 Millionen Euro Umsatz. Vor allem die technischen Uhren werden dabei mit dem Smartphone gekoppelt und als erweitertes Display des Smartphones genutzt: Eine neue Möglichkeit fĂŒr Unternehmen, Botschaften auf das Handgelenk des Kunden zu bringen.
Wer sich eine Smartwatch zulegt, greift auf viele Funktionen der Uhr und des Smartphones zurĂŒck. Fitnessdaten werden erzeugt, an anstehende Termine wird erinnert und Push-Benachrichtigungen werden auf dem Display der Uhr angezeigt. Das bedeutet: Wenn eine App auf dem Smartphone eine Push-Nachricht auslöst, wird diese Nachricht auch auf der Uhr angezeigt. So werden User stets informiert, wenn es eine Neuigkeit gibt.
Der Versand von Push-Nachrichten ist ein elementarer Bestandteil der Marketingfunktionen innerhalb der appkind Apps. Mit einer appkind App bekommt ein Unternehmen eine eigene App mit einem umfangreichen Funktionsumfang, und eben die Möglichkeit, Push-Nachrichten zu versenden.
Bislang waren Smartwatches kein massentaugliches Produkt. iPhone User waren auf die teure Apple Watch angewiesen, und Android User auf die gĂŒnstigeren Android Watches diverser Hersteller. Im Jahr 2015 sind nun viele neue Uhren dazugekommen und Google hat fĂŒr das iPhone (!!!) eine App veröffentlicht, die eine Kommunikation zwischen iPhone und Android Smartwatch ermöglicht. Diese App trĂ€gt den Namen Android Wear. Diese App ermöglicht zudem den Wechsel der digitalen ZiffernblĂ€tter und die Nutzung diverser Google-Dienste. Durch diese Verschmelzung der Technologien haben iPhone-User einen einfacheren (und gĂŒnstigeren) Zugang zur Welt der Wearables.
Push-Nachrichten: Informieren, nicht ĂŒberfluten
Wer Push-Nachrichten versendet, muss damit wohldosiert umgehen. Da die Nutzer nicht nur auf dem Smartphone, sondern auch auf der getragenen Uhr erreichen, erhöht sich die Sichtbarkeit der Push-Nachrichten deutlich. Wer nun zu viele Nachrichten versendet, muss davon ausgehen, dass der Nutzer den Empfang der Nachrichten blockiert.
Push-Nachrichten optimal vorbereiten
Wer Push-Nachrichten als Marketing-Tool einsetzt, sollte diese Nachrichten optimal aufarbeiten. Jede Nachricht wird mit dem Namen der App, dem App-Icon und idealerweise mit einem freien Text von bis zu 140 Zeichen erstellt. LĂ€ngere Texte werden von den Betriebssystemen abgeschnitten. Die wichtigste Botschaft sollte also in den ersten Zeichen verpackt werden: âNur heute: 10% Rabatt auf Spielzeugâ. So wird die Push-Nachricht zum Erfolg!
Die herzlichste Weihnachtszeit steht vor der TĂŒr und fĂŒr viele Unternehmen beginnt der groĂe Verkauf: Das WeihnachtsgeschĂ€ft. Selbstredend spielen die Social Media KanĂ€le heutzutage eine zentrale Rolle fĂŒr Konsumenten wenn es um die Identifizierung und Auswahl möglicher Geschenke und WeihnachtseinkĂ€ufe geht. Umso wichtiger ist es fĂŒr Social Media Manager, die Produkte des eigenen Hauses entsprechend anzubieten und zu bewerben.
Die besten Tipps und Tricks fĂŒr Social Media AktivitĂ€ten rund um den Tannebaum haben wir fĂŒr Euch zusammengetragen.
Unboxing Videos
Gibt es etwas schöneres, als Geschenke auszupacken? Mit Unboxing Videos könnt Ihr Euren Konsumenten zeigen, wie schön es ist, Eure Produkte auszupacken. Durch eine entsprechende Verpackung wird ein Produkt erst zum Erlebnis, man zelebriert das Produkt. Ein Unboxing Video ist schnell produziert und lÀsst sich sofort bei YouTube und Facebook hochladen. ZusÀtzlich habt Ihr die Möglichkeit, Euer Produkt zu erklÀren. Damit beschÀftigen sich Konsumenten schon beim Ansehen des Videos mit Eurem Produkt und es bleibt lÀnger im GedÀchtnis als bei einem einfachen Foto.
Kombinierbare Produkte
Zeigt Eure Produkte in Kombination mit anderen Produkten. Das zeigt den Konsumenten, wie er das Produkt am besten einsetzen kann. Im Fall Mode geht das natĂŒrlich besonders gut, lĂ€sst sich aber auch auf anderen Branchen ĂŒbertragen: Ein Tee mit einem guten Buch, eine Wandfarbe mit passenden Möbeln usw. Vielleicht hat der Kunde die kombinierbaren Produkte sogar und er bekommt dadurch einen Kaufanreiz, oder ihr bietet sogar alle kombinierbaren Produkte an, um ihn eine Anwendungsmöglichkeit aufzuzeigen.
Pinterest Boards
Pinterest eignet sich hervorragend als virtueller Wunschzettel. Kunden können sich ihre Lieblingsprodukte zusammenstellen und mit ihren Liebsten teilen. Nutzt diese Funktion als Social Media Kampagne. Erstellt Pinterest Boards mit Euren Produkten und fragt Eure Community nach deren persönlichen Wunschzetteln aus Eurem GeschĂ€ft. Vielleicht könnt Ihr sogar einen Wunschzettel verlosen. Auf jeden Fall werden die Konsumenten Eure Produkte teilen und Anderen zur VerfĂŒgung stellen. So werdet Ihr bekannter. Das tolle an Pinterest: Ihr könnt in der Beschreibung auch einen Link zu Eurem Shop setzen, so dass Dritte direkt wissen, wo Sie das Produkt kaufen können.
Push Nachrichten
Samstag Vormittag, mitten im Dezember. Eure Kunden tummeln sich durch die Innenstadt auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Mit einer eigenen App könnt Ihr genau jetzt eine Push-Mitteilung auslösen, die auf dem Homescreen Eurer Kunden landet:Â
âJetzt in unserem Shop vorbei kommen und einen gratis Latte Macchiato genieĂen.â
So erreicht Ihr Kunden mobil und unabhĂ€ngig von einem Rechner oder einer geöffneten App. Wir bieten solche Apps fĂŒr Euch an.
Die Community einbeziehen
Ihr wollt wissen, welches Produkt Ihr auf Facebook oder im Schaufenster bewerben sollt? Fragt Eure Community, welches Produkt Sie mehr mögen. So macht Ihr auf Eure Produkte aufmerksam und sorgt gleichzeitig dafĂŒr, dass sich die Konsumenten mit Euren Produkten beschĂ€ftigen. Ihr könnt das in einem Posting auf Facebook, in einer Galerie oder auf einem Pinterest Board tun.
Schalte Instagram Anzeigen
(Foto: Facebook) Seit einiger Zeit könnt Ihr ĂŒber Facebook auch Anzeigen bei Instagram schalten. Das geht mit dem Power Editor. Diesen könnt Ihr nur mit dem Chrome Browser öffnen. ihr findet den Power Editor im Bereich Werbeanzeigen. Hier findet Ihr eine Anleitung.
Instagram Anzeigen sind deshalb spannend, weil Sie die demographischen Zielgruppen aus Facebook ĂŒbernehmen und passende Kunden auf einer sehr beliebten Bilderplattform ansprechen. Ihr erreicht vor allem junge Konsumenten in einem (noch) frischen Werbemarkt.
Was sind Eure Ideen und Tipps fĂŒr ein erfolgreiches WeihnachtsgeschĂ€ft in den Sozialen Netzwerken?
Wer ein Unternehmen grĂŒndet, steht wahrscheinlich schon sehr frĂŒh vor der Entscheidung nach einem Namen fĂŒr das Unternehmen oder Namen fĂŒr die eigenen Produkte. Eine wichtige Frage wird dabei oft ausgeblendet: Ist der Name markentauglich?
Eine Marke reprĂ€sentiert ein Unternehmen in seinen Werten und hilft Verbrauchern in der Orientierung auf dem Markt. Eine bekannte Marke kann ein QualitĂ€tsmerkmal sein (siehe Hipp: âDafĂŒr stehe ich mit meinem Namenâ), schafft Vertrauen und wird durch Marketing und Service bekannter gemacht. Dabei steigt mit der Bekanntheit einer Marke auch eine Erwartungshaltung auf Seiten der Konsumenten.
Nun befinden wir uns in Deutschland an einem Punkt der Wirtschaftsentwicklung, bei der RegionalitĂ€t weniger Bedeutung hat als jemals zuvor. Internet, Social Media und eine globale Vernetzung ermöglichen eine Aushebelung regionaler Vorteile: Konsumenten können sehr schnell Produkte und Services beziehen. Auch der Vorteil âPersönlichkeitâ eines regionalen Unternehmens verliert an Gewicht, da eine ausfĂŒhrliche und kompetente Beratung auch ĂŒber ein System wie Talkify möglich ist.
Was bedeutet das nun fĂŒr die Markenfindung?
Wenn wir uns einmal gewachsene deutsche Unternehmen ansehen, stehen die Namen der Unternehmer oder Erfinder sehr oft im Mittelpunkt. Unternehmen identifizieren sich mit einer starken Persönlichkeit: Deichmann, Tengelmann, Hipp, Karstadt, Tchibo. Diese Namen stehen oder standen zu Ihrer BlĂŒtezeit als Marke fĂŒr ein Unternehmen, hinter der man mit seinem Engagement steht. Diese Unternehmen wurden in einer Zeit gegrĂŒndet und aufgebaut, gerade in der Nachkriegszeit, in der Wirtschaft ein sozial-politisch geprĂ€gtes Wachstum erfahren hat. Welchen Markenwert hĂ€tten diese Unternehmen erlangt, wenn sie in Zeiten von hohem Wettbewerb und Internet-Vergleichbarkeit gegrĂŒndet hĂ€tten, also in 2015? Auf der anderen Seite gab es bereits zu dieser Zeit Unternehmen, die den Markennamen bewusst mit Ihrer Branche, aus dem Zweck heraus genutzt haben, wie beispielsweise die Banken: Deutsche Bank, Dresdner Bank, Sparkasse, Volksbank. Markennamen, die im Grunde durch eine FunktionalitĂ€t und RegionalitĂ€t entstanden sind. Sie sind eindeutig in Ihrer Bezeichnung und mĂŒssen nicht erklĂ€rt werden.
Eine Marke ist aber mehr als nur ihr Name. Hinter dem Markennamen steckt eine IdentitÀt aus Mission, Kommunikation und Organisation. Erst diese Komponenten bilden ein haltbares Versprechen, das mit dem Namen beginnt und in der Arbeit getragen wird.
Wer in der heutigen Zeit grĂŒndet, hat aber erstmal das Problem, dass seine Marke, sein Markenname, nicht bekannt ist. Unternehmen werden heute weniger auf einem Marktplatz im Dorf identifiziert, als in Suchmaschinen, App Stores und in Sozialen Netzwerken.
Marken mĂŒssen einen Zweck erfĂŒllen
Konsumenten suchen in Suchmaschinen, App Stores und Sozialen Netzwerken also in erster Linie eine Lösung fĂŒr Ihr Problem, und identifizieren Marken mit solch einer. Dabei ist ganz gleich, ob es sich um eine einfache Anwendung (WĂ€sche waschen) oder ein komplexes B2B Produkt handelt (Steuerberatung). Immerhin werden immer mehr GeschĂ€ftsbereiche digitalisiert. Ich kann meinen Lebensmitteleinkauf auf einer Webseite genauso erledigen wie das Bestellen eines T-Shirts bei Zalando.
Ganz abstrakt könnte man sagen, dass Marken wie Apps funktionieren und nach folgenden Kriterien von Konsumenten geprĂŒft wird:
ErfĂŒllt die App (das Unternehmen) meine Anforderungen?
Spricht sie mich persönlich an?
Bin ich bereit den Preis fĂŒr diese App (die Leistung) zu bezahlen?
Das bedeutet auch, dass junge unbekannte Marken sehr leicht austauschbar sind, wenn es mehrere Anbieter im selben Markt gibt. Um im nĂ€chsten Schritt eine Differenzierung zu Mitbewerbern herzustellen, greifen âInnere Werteâ wie eine Mission, Leitbild oder Philosophie. Oder der bewusste Einsatz von gĂŒnstigen Preisen. Durch diese Positionierung der Marke ist der Konsument in der Lage, mehrere Mitbewerber zu unterscheiden.
Das passiert nicht mehr alleine durch den Markennamen, sondern durch die Kommunikation. Der Name ist dabei nur noch ein TĂŒröffner in Kombination mit Anzeigen, Bildern, Claims.
Besonders schwierig, aber gleichzeitig auch chancenreich, verhÀlt es sich mit Produkten oder MÀrkten, die praktisch noch gar nicht existent sind. Wer einen Fluxkompensator zum Zeitreisen verkaufen möchte, sollte nicht den Fluxkompensator vermarkten, sondern das Zeitreisen. Produkte wie Wunderlist tun dies auch auf schöne Weise, es geht um eine wundersame Revolution der Liste. Und das wird schon beim Namen klar.
Geld regiert die WeltÂ
Eine glĂŒckliche Situation trifft natĂŒrlich dann ein, wenn eine Marke eine sehr hohe Bekannheit erlangt hat. Das passiert beispielsweise durch positive Berichterstattung in den (sozialen) Medien oder durch ein hohes Invest in Marketingbudget. Eine Marke wie Zalando muss nicht erst durch ihren Markennamen implezieren, dass sie Mode verkauft. Ganz in Gegenteil könnte Zalando fĂŒr alles Mögliche stehen. Durch das hohe Marketingbudget wurde der Markenname entsprechend oft mit attraktiver Mode kommuniziert, was zwangslĂ€ufig zu hohen Besucherzahlen auf der Webseite, und einem hohen Bekanntheitsgrad, fĂŒhrte. Die Entscheidung bei Zalando zu bestellen fĂ€llt Konsumenten dann leichter, weil der Markenname bekannter ist und schneller im GedĂ€chtnis auftaucht. Um so ein Start-Up Unicorn zu werden brauchen Unternehmen aber einen entsprechenden Anschub. Fast kein Start-Up kann dies leisten. Daher ist es umso wichtiger, die Konsumenten entsprechend sorgsam abzuholen und auf die eigene Marke zu satteln. Mit dem richtigen Namen.
Infografik: Content Shock | Ist Content noch King?
Content, Content, Content. Kaum eine Marketingform hat in den letzten Jahren so viel Aufmerksamkeit bekommen, wurde als DER Trend tituliert und kaum eine Marketingabteilung ist darauf nicht angesprungen. Das Ergebnis: Der Content Shock. Erstmals hat Mark Schaefer den Begriff genannt und die Problematik geschildert, dass Content zur ReizĂŒberflutung wird. Soziale Netzwerke, insbesondere Facebook, wandeln sich vom Sozialen Netzwerk zum Publisher Netzwerk. Ein paar Kennzahlen dazu haben wir fĂŒr Euch zusammengetragen.
Link zur Originalgrafik
Die Grafik darf weiterverwendet, geteilt und gepostet werden. Bitte gebt https://www.appkind.de, bzw. diese Seite als Quelle an.
appkind ist der Anbieter fĂŒr Mobile Marketing Lösungen. Mit einer eigenen App können Unternehmen somit Ihre Kommunikation auf das Smartphone verlagern und somit Ihren Content verbreiten, Angebote pushen und dank der Erweiterung Talkify mit Kunden chatten. Dabei wird die App ĂŒber ein Online-Dashboard verwaltet. Unternehmen mĂŒssen sich durch keinen App-Baukasten klicken, denn appkind ist âMarketing as a Serviceâ, Kunden erhalten ein Komplettpaket aus App-Erstellung, Individualisierung, Wartung und Service mit persönlichem Ansprechpartner.
Digitalisierung in KMU: Viele reden darĂŒber, wir tun was.
Auch wenn es abgedroschen klingt: Das Internet mit all seinen Möglichkeiten verĂ€ndert die Kommunikation, den Service und das Kaufverhalten der Bevölkerung. Das hat auch der Staat begriffen, wie in diesem Newsletter des Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie. Das groĂe Buzzword des Jahres lautet daher Digitalisierung. FĂŒr Unternehmen gilt es nun, die Chancen daraus zu nutzen, um nicht von anderen Unternehmen ĂŒberholt zu werden. Wir bei appkind beobachten diesen Trend schon lange, die Start-Up Szene, neue GeschĂ€ftsmodelle und Kommunikationsmöglichkeiten - und möchten unseren Teil dazu leisten die Digitalisierung voranzutreiben. Als deutscher Anbieter (neben einem vergleichsweise riesigen US-Markt) ist es uns daher ein besonderes Anliegen nach deutschem Datenschutz und Recht zu agieren, zur Sicherheit unserer Kunden.
Warum wir das tun? Weil wir dies als unsere Aufgabe in der sozialen Marktwirtschaft sehen, und das geht auch als Start Up.
Wir möchten zunÀchst unser Leitbild vorstellen:
appkind ist ein Anbieter fĂŒr mobile Apps. Unsere Aufgabe ist es, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunde zu erleichtern. Dazu erstellen wir Marketing-Apps, die Unternehmen an Ihre Kunden verteilen und bieten damit einen neuen Kommunikationskanal fĂŒr den Dialog, Werbung und Beratung. Unsere Vision ist es, Deutschlands gröĂter DO IT FOR ME-Anbieter fĂŒr mobile Apps zu werden.
Um das zu bewerkstelligen, bieten wir unseren Kunden den bestmöglichen Service. Die Dienstleistung und der persönliche Kontakt sind unser höchstes Gut. Wir respektieren unsere Kunden und erarbeiten ihre optimale Lösung fĂŒr seine Kommunikation anhand der möglichen Funktionen unserer Apps.
Wir sind innovativ, jung und aufgeschlossen. Wir sehen das Internet und Smartphones als Möglichkeit, die Kommunikation zu revolutionieren.
Wir haben uns daher entschlossen, unser Produktportfolio fĂŒr den Markt anzupassen um möglichst vielen kleinen Unternehmen und dem Mittelstand im Rahmen unserer Leistungen Hilfe in der Digitalisierung zu bieten.
Unsere Produkte
Daher bieten wir Unternehmen bis auf Weiteres unsere Produkte in speziellen Editionen: appkind go und appkind go+. Die gĂŒnstigste Variante liegt nun bei 29,95 Euro und 49,00 Euro Einrichtung (zzgl. MwSt.). Damit bewegen wir uns auf dem Niveau vieler Baukasten-Systeme. Des weiteren bieten wir innerhalb dieser Editionen eine verkĂŒrzte Vertragslaufzeit an: Die Bindung betrĂ€gt fĂŒr die Editionen appkind go und go+ 12 Monate und verlĂ€ngert sich jeweils um 12 Monate.
Weitere Informationen: Produkt-Tour
Wie unsere Produkte tatsÀchlich einen Mehrwert bringen, stellen wir in diesen BlogbeitrÀgen vor:
14 Gifs, die nur Online-Marketing Manager verstehen
Der Arbeitsalltag des Online-Marketing Managers birgt viele Höhen und Tiefen. Ein paar diese Ereignisse kennt ich doch bestimmt auch? Unsere Erlebnisse haben wir mal in ein paar Gifs verpackt.
Wenn Du das ganze Wochenende nur Community-Management machst und keine Zeit fĂŒr Deine Körperpflege hast.
Wenn der Kunde den Redaktionsplan nicht absegnet und Du alles noch einmal machen musst.
Wenn Dein aktuelles Facebook-Posting gerade total viral geht.
Wenn Du endlich verstanden hast, wie Snapchat funktioniert.
Wenn auf Deiner Fanpage ein Shitstorm ausbricht, der völlig unbegrĂŒndet ist.
Wenn der Kunde möchte, dass Du 4 mal tÀglich die gleiche Veranstaltung teilst.
Wenn Du auf eine dringende Freigabe fĂŒr einen Pressebericht wartest und den Kunden nicht erreichst.
Wenn Du das neue Gewinnspiel beim Kunden testest und auf einmal selbst gewinnst.
Wenn Du eine neue Facebook-Ads Funktion ausprobiert, aber die Anzeige nicht so funktionert, wie Du es Dir vorstellst.
Wenn Deine Social Media Kampagne mehr Sichtbarkeit bekommt als die der Mitbewerber.
Wenn Du Dich beim neuen Designer fĂŒr die tollen Grafiken bedanken willst, Ihr Euch aber noch nicht so gut kennt.
Wenn Dir der Kunde erklÀren will, wie das neue ErklÀrvideo aussehen soll.
Wenn der neue Azubi in der Redaktionsbesprechung einen blöden Vorschlag fĂŒr ein Thema macht.
Wenn die Performance-Kampagne so gut lief, dass Du einen Bonus bekommst.
Wenn es endlich Wochenende ist, und Du mal weg vom Internet kannst.
8 Wege, wie Du mit einer appkind App Dein GeschÀft ankurbelst
Mit unserem Produkt appkind bieten wir Unternehmen die Möglichkeit, ganz einfach eine eigene mobile App fĂŒr Smartphones zu bekommen.Â
DO IT FOR ME statt DO IT YOURSELF
appkind funktioniert als sogenannte DO IT FOR ME Lösung. Das bedeutet, dass Du Dich nicht darum kĂŒmmern musst, wie die App gestaltet oder programmiert wird. Also ungefĂ€hr so, als wenn Du eine fertige Webseite bei einer Internet-Agentur bestellst, statt Dir selbst eine Webseite zu programmieren.Â
Nach der Bestellung einer appkind App gibt es ein Briefing, damit unsere Mitarbeiter die App so aufbauen, wie Du sie gerne möchtest. Dabei werden in der App MenĂŒpunkte angelegt mit Deinen Inhalten und Funktionen.
Nachfolgend möchten wir Dir 8 Tricks zeigen, wie Du mit einer appkind App Dein GeschÀft ankurbeln kannst.
1. Termine vereinbaren, Support bieten, Werbung machen: Chatte mit Deinen Kunden
Messenger als Kommunikations-Tool sind voll im Trend. Viele Unternehmen benutzen WhatsApp zur Kommunikation. Das birgt aber Gefahren und ist rechtlich unsicher, vor allem nach dem neuen Safe Harbor Abkommen. Wir bieten dafĂŒr eine Alternative, die einfach in jeder appkind App aufgenommen werden: Als ein MenĂŒpunkt mit unserer Chatfunktion. Wir nennen das Talkify. Talkify funktioniert so Ă€hnlich wie ein Chat bei WhatsApp mit dem Unterschied, dass Du direkt mit dem Nutzer der App chatten kannst. Und das ist ein echter Mehrwert, denn Du kannst den Chat fĂŒr unterschiedliche Zwecke nutzen:Â
Biete Kunden die Möglichkeit, einen Termin in Deinem GeschÀft zu vereinbaren
Berate Kunden zu Deinen Leistungen ĂŒber den Chat
Biete Support fĂŒr Deine technischen Produkte
Informiere Kunden ĂŒber exklusive Angebote in Deinem Onlineshop
Kategorisiere Kunden nach Gruppen und versende Nachrichten in Kategorien (Broadcasting)
FĂŒhre Interviews fĂŒr Deinen Blog
Hol Dir Feedback fĂŒr Deine Produkte
Du hast freie PlĂ€tze bei Deiner Veranstaltung? Biete Deinen Besucher Last-Minute Tickets ĂŒber den Chat an
Du bist KĂŒnstler, Sportler oder Star? Dann chatte mit Deinen Fans und gib Ihnen die Möglichkeit, ganz nah bei Dir zu sein, ohne Deine Handynummer preiszugeben
2. Hol die Kunden in Deinen Onlineshop
Alle appkind Apps haben einen News-Kanal, in dem Du Neuigkeiten posten kannst. Ăhnlich wie bei einem Blog. Hier gibt es aber einen coolen Mehrwert: Jeder neue News-Beitrag, den Du veröffentlichst, löst eine Push-Nachricht bei den App-Nutzern aus. Wie ein kleiner Newsletter der darĂŒber informiert, dass es in der App was Neues gibt.
Nutze diese Möglichkeit, um ĂŒber Dein Produkt des Tages aus Deinem Onlineshop zu berichten. Poste dazu ein Foto des Produkts, schreibe ein paar SĂ€tze, warum dieser Artikel groĂartig ist und setz einen Link zum Onlineshop.
Wenn Du schon einen Blog auf Deiner Webseite hast, musst Du noch nicht mal parallel in der App posten: Wir binden einfach Deinen RSS-Feed in die App ein.
3. Wie Du neue Leser in Deinen Wordpress-Blog holst
Es ist nicht einfach, Leser immer wieder zu motivieren, Deinen Blog zu besuchen. Du schreibst tolle BeitrĂ€ge, aber Du musst jedes mal Werbung bei Facebook, Twitter und Xing machen, damit die Leute Deinen Blog besuchen. Ab jetzt musst Du nur noch einmal Werbung machen, nĂ€mlich fĂŒr Deine App. Und in Zukunft erreichst Du die Kunden direkt auf ihrem Smartphone.
So gehtâs:
Lege in Deinem Wordpress-Blog eine Kategorie mit dem Namen APP an, der nicht auf der Webseite erscheint.
Wir binden Deinen Blog mit den vorhandenen Kategorien und der neuen Kategorie APP in Deine mobile App ein. Das geht bei Wordpress ĂŒber RSS. Jedes mal, wenn Du nun etwas veröffentlichst, ist der Beitrag auch in der App und informiert Leser ĂŒber Neuigkeiten.
Biete Deinen Lesern an, exklusive Infos in der App zu lesen, damit Sie sich Deine App herunterladen.
Poste nun ganz normal Deine BlogbeitrÀge und einmal wöchentlich einen exklusiven Beitrag in der Kategorie APP.
Deine Leser freuen sich ĂŒber exklusive Informationen. WIN!
4. Biete einen Rabatt an, um Kunden wieder in Dein GeschÀft zu holen
Mit vergĂŒnstigten Produkten kannst Du Kunden in Dein GeschĂ€ft locken. Biete deine Gutscheine und Rabatte doch auch in der App an. Du kannst Gutschein-Codes ĂŒber den Chat versenden oder einen Gutschein innerhalb eines News-Postings veröffentlichen.
5. Wie Du ĂŒber Deine Seminare und Veranstaltungen informierst
Dieser Tipp spricht ganz unterschiedliche Zielgruppen an: Vom Discobetreiber bis zum Coach. Alle haben eines gemeinsam: Sie bieten Veranstaltungen an festen Daten. In der appkind App könnt Ihr alle Termine des Jahres darstellen und Eure Besucher auf dem Laufenden halten. Du denkst jetzt bestimmt: NOCH einen Kalender pflegen? Nein danke! - Keine Sorge, wir richten uns da ganz nach Dir.
Wahrscheinlich nutzt Du einen der folgenden Kalender:
Microsoft Exchange / Outlook
Google Kalender
Apple Kalender (z.B. in Deinem iPhone)
Jeder dieser Anbieter bietet die Möglichkeit, einen Kalender freizugeben. Leg also in Deinem gewohnten System einen Kalender mit dem Namen App an und gib uns die freigegebene URL. Ab sofort tauchen alle EintrÀge in diesem Kalender auch in Deiner App auf.
6. Wie Du Deine Veranstaltung interaktiv machst
Du bist Veranstalter? Dann begleite Deinen Event mit einer appkind App. Informiere ĂŒber anstehende Programmpunkte und beziehe die Besucher in die App ein, indem Du wĂ€hrend der Veranstaltung News in die App postest.
So haben wir in 2015 auf einer Business-Messe des Fussball-Vereins VfL Bochum eine appkind App bereitgestellt und wĂ€hrend der Veranstaltung alle Aussteller interviewt. Diese BeitrĂ€ge haben wir in der App veröffentlicht. Fast alle Aussteller und viele Besucher haben sich die App heruntergeladen, um ĂŒber das Angebot informiert zu sein.
7. Wie Du Dich unabhÀngig von Facebook machst
Wir lieben Facebook. Doch nicht alle Menschen sind auf dem Netzwerk aktiv, ganz im Gegenteil melden sich immer mehr Menschen ab. Wenn Du fĂŒr Dein Unternehmen fleissig bei Facebook postest, wĂ€re es doch schade, wenn diese BeitrĂ€ge nicht wahrgenommen werden. Darum bringen wir Deine Fanpage in die appkind App. Alle BeitrĂ€ge erscheinen dann in einem MenĂŒpunkt innerhalb der App und das Beste: Eine neue Nachricht löst eine Push-Nachricht bei Deinen App-Nutzer aus.
Um die Postings in Deiner App zu sehen, mĂŒssen die App-Nutzer ĂŒbrigens kein Konto bei Facebook haben.
8. Sei innovativ: ErzÀhle Deinen Kunden von Deiner App
ErzÀhle Deinen Kunden von Deiner App und erstelle Aufkleber mit QR-Codes, welche direkt in die App Stores verlinken. Solche QR-Codes kannst Du hier kostenfrei erstellen. Poste auch bei Facebook, dass Du eine App hast und setze Links auf Deiner Webseite, damit sich Deine App schnell verbreitet. Weise Deine Kunden auch aktiv darauf hin, dass Du einen Chat bereitstellst, damit sie mit Dir kommunizieren können. Damit wirst Du von Deinen Kunden als modernes und aufgeschlossenes Unternehmen wahrgenommen, dem Service sehr wichtig ist.
Du möchtest mehr erfahren? Dann schau Dir dieses Video an:
BARSESSION meets Growth Hacking: 54 Tweets mit einem kleinen #Hack
Am 12.10.2015 durfte appkind, in Person als GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sebastian Pasuto, auf der BARSession im Dortmunder Westfalenpark zum Thema Growth Hacking referieren. 100 gespannte Zuschauer erwartete ein fast 100 minĂŒtiger Vortrag rund um die Themen Inbound, Social Media, Mobile, SEO, Analytics und Tools.
Die Tools aus dem Vortrag
Growth Hacking lĂ€uft in vielen Bereichen automatisiert. Tools helfen dabei, diese Prozesse gĂŒnstig outzusourcen. Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir hier alle angesprochenen Tools und Quellen aus dem Vortrag zusammengefasst:
https://www.addthis.com - Share-Tools, Content-Empfehlung und Exit-PopUps
https://www.inspectlet.com - Heatmapping
https://www.mixpanel.com - Umfassende Analytics
https://www.appkind.de - Mobile Marketing App
Warum auch die BARSESSION gehackt wurde
Einen kleinen analog/digitalen Growth Hack haben wir, ganz frech, direkt in den Vortrag eingebaut. Direkt zum Start der PrĂ€sentation fragte Sebastian Pasuto alle Teilnehmer danach, ob sie die Twitter App installiert haben. Fast alle antworteten mit einem JA. Darauf verwies er auf seine erste PrĂ€sentationsfolie mit dem Hashtag #BARgrowth, zog sein Smartphone, machte ein Selfie mit den Teilnehmern im Hintergrund und postete das Bild auf Twitter. âSchaut Euch das Bild anâ so Sebastian, âund kommentiert mit dem Hashtag #BARgrowthâ. Es dauerte nicht lang bis etliche Teilnehmer dem Aufruf folgten und aktiv mitdiskutierten. Das Ergebnis: 54 Tweets mit dem Hashtag #BARgrowth, etliche neue Follower, Retweets und Favs fĂŒr appkind und viel Traffic auf unseren KanĂ€len. Vielen Dank ;)
Die BARSession ist eine Social Media Konferenz aus Dortmund mit wechselnden Top-Speakern. Das Format findet in jedem zweiten Monat am jeweils zweiten Montag statt.
Lead-Fight: Ist eine App-Installation mehr wert als eine E-Mailadresse? 5 Experten antworten.
Seit eh und je sind E-Mailadressen die WĂ€hrung des digitalen Marketings. Ohne E-Mailadressen wĂ€re beispielsweise der Versand von Newslettern nicht möglich. Bis heute: Denn mobile Apps sind auf dem Vormarsch und ermöglichen eine Auslieferung von Inhalten, ohne dass Kunden Ihre E-Mailadresse preisgeben mĂŒssen. Auf der anderen Seite ist eine E-Mailadresse verbindlicher und ermöglichen eine persönliche Ansprache. Mit appkind bieten wir selbst eine Alternative zum E-Mailnewsletter in Form einer App und haben uns deshalb gefragt, ob eine App-Installation tatsĂ€chlich mehr wert ist als eine E-Mailadresse.Â
Wir haben dazu fĂŒnf Experten aus dem Online-Marketing um Ihre Meinung gebeten:
Achim Hepp, Chief Digital Officer und GrĂŒnder bei ED Erste Digital GmbH
âFĂŒr die Erste Digital ist eine App ein zentraler Punkt in der Leadgenerierung und âkonvertierung von Endkunden. Bei unserer App SCAN2INSURE (http://scan2insure.de) haben wir beispielsweise durch die installierte App jederzeit die Möglichkeit dynamisch die Angebote fĂŒr den Kunden zu erweitern. Da die App bereits installiert ist, so ist der qualitative Lead gegeben und kann durch weitere Produkte direkt angesprochen und bestenfalls in einen Sale konvertiert werden. Die Alternative ĂŒber eine E-Mail-Adresse den Kunden mit einem Newsletter auf neue Angebote aufmerksam zu machen steht dabei in keinem VerhĂ€ltnis, wenn wir die Ăffnungsraten des zugehörigen Newsletter mit den Klickraten innerhalb der App vergleichen. Die HĂŒrde ist ganz klar den Kunden dazu bekommen, sich unsere App zu installieren. Diese Schwierigkeit ist allerdings, zumindest bei uns, Ă€hnlich schwer wie eine qualifizierte Anmeldung nach deutschen Standards fĂŒr einen Newsletter zu generieren. Sobald allerdings die App installiert wurde, so hat diese bei uns eindeutig weniger bis gar keine Streuverluste im Vergleich zum klassischen Marketing via E-Mail.â
Björn Tantau - Keynote-Speaker, Blogger, Buchautor, Podcaster und Unternehmensberater
âDefinitiv nicht. Die âgute alte E-Mailâ ist auch in modernen Zeiten auf jeden Fall fester Bestandteil im digitalen Marketing-Mix. Auch App-Betreiber werden ausnahmslos Interesse daran haben, die E-Mail Adresse ihrer Nutzer zu bekommen. Grund: Eine App wird gern mal wieder vom Smartphone gelöscht â die Chance, dann mit einem User wieder in Kontakt treten zu können, ist sehr gering. Ganz anders bei der E-Mail, denn hier muss der Kontakt nicht zwingend abbrechen, wenn eine App vom Smartphone entfernt wird. Ganz im Gegenteil, via Newsletter ist es problemlos möglich, auch âEx-Kundenâ wieder zu erreichen. Selbst wenn eine App nach dem Download âfreigeschaltetâ wird und zum Beispiel via Facebook-Account registriert werden muss, kann die E-Mail Adresse via Social Graph an den App-Betreiber ĂŒbermittelt werden. Klassisches E-Mail Marketing sorgt so letztendlich dafĂŒr, dass der Kontakt zu aktuellen und ehemaligen Kunden nicht abbricht. So hat zum Beispiel âWunderlistâ, eine bekannte App fĂŒr To Do Listen dafĂŒr gesorgt, dass alte User nach der Ăbernahme durch Microsoft ĂŒber genau dieses Ereignis per E-Mail informiert werden konnten. Dadurch wurden ehemalige User erneut auf die App aufmerksam und nutzten Sie auch wieder â ich selbst gehörte zu dieser Gruppe der âEhemaligenâ. Ohne die Erinnerung per E-Mail wĂ€re die Reaktivierung dieser Usergruppe, die die App bereits von ihren Smartphones entfernt hatten, so nicht möglich gewesen.â
Fabian Schneider - GeschĂ€ftsfĂŒhrer von appgefahren.de
âIch denke, dass eine App-Installation definitiv mehr wert ist als eine E-Mail-Adresse. Gerade technik-affine Nutzer verwenden fĂŒr Registrierungen bei nicht ganz so bekannten oder neuen Diensten ja gerne eine Wegwerf-Adresse. Auf der anderen Seite bieten manche Anbieter fĂŒr einen App-Install bis zu 5 Euro - ohne dass sich der Nutzer dann innerhalb der App noch registrieren mĂŒsste.â
Hanna OeljeschlÀger, DACH Marketing Spezialist bei HubSpot
âEmail wird heutzutage immer hĂ€ufiger als âtotesâ Kommunikationsmittel bezeichnet. Auf den alten Massenversand von Email trifft dies auch zu, jedoch ist es wichtig den Einsatz differenziert zu betrachten. Die Funktion des Email Newsletter oder Produkt Alert an gezielte Kundengruppen zu versenden ist keinesfalls 'tot'. Auf die richtige Strategie kommt es an. Wenn man sich die Daten ansieht, wird dies bestĂ€tigt. Demnach werden laut einer Studie des Munich Digital Institutes, tĂ€glich immer noch rund 196 Milliarden Emails versandt. News Apps, wie WhatsApp zum Beispiel, stehen dieser Masse mit 64 Milliarden Nachrichten tĂ€glich immer noch um einiges nach. Anhand dieser Studie kann die Frage, ob der Versand von Emails an (potenzielle) Zielgruppen durch News Apps ersetzt werden kann fĂŒr die DACH Region zum aktuellen Zeitpunkt mit einem klaren âneinâ beantwortet werden. Wie sich der App Trend allerdings in Zukunft entwickelt und ob die traditionelle Email Bestand haben wird, kommt vor allem darauf an inwiefern Unternehmen das klassische einseitige Email Marketing zur Plattform fĂŒr den Kundendialog umfunktionieren können. Es ist wichtig das Emails an den Kunden-Entscheidungsprozess angepasst werden um langfristig am Markt gegen die von Natur aus auf Dialog ausgerichteten News Apps wie Snapchat & Co. bestehen zu können.â
Holger Rohde - GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Business Academy Ruhr
âFĂŒr mich liegen die Vorteile einer App klar auf der Hand. Es gibt einfach Mehrwerte, die mir kein Newsletter bietet und sind eben der Grund, warum ich viele Apps von Unternehmen auf meinem Smartphone und Tablet nutze: Immer aktuell, immer dabei und vor allem bestimme ich den Zeitpunkt, ob und wann ich ĂŒber News und Angebote  informiert werden möchte.  Ob Push-Mitteilung an oder aus, Meldungen auf dem Homescreen oder in der Nachrichtenzentrale, gute Apps lassen mir hier die freie Wahl. Auch temporĂ€res Stummschalten ist möglich, zum Beispiel im Urlaub. Apps sind einfach praktisch und beliebt. SchlieĂlich haben sie einen groĂen Anteil am Wandel in der digitalen Kommunikation und sind lĂ€ngst selbstverstĂ€ndlich im Alltag geworden.â
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den fĂŒnf Experten fĂŒr Ihr Statement und ziehen unser Fazit: Noch ist die E-Mail ein starker, nicht wegzudenkender Faktor im Online-Marketing. Der Einsatz von mobilen Apps ist aber wichtiger denn je und eine starke ErgĂ€nzung oder Alternative. Unternehmen sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen, um keine User auszuschlieĂen.Â
Barbara Rudnick ist FachanwĂ€ltin fĂŒr IT-Recht und FachanwĂ€ltin fĂŒr den Gewerblichen Rechtsschutz und erklĂ€rt bei appkind 11 rechtliche Basics fĂŒr Unternehmen, die Social Media betreiben wollen.
Die Bedeutung der sozialen Netzwerke fĂŒr Unternehmen jeder GröĂe ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Neben der zielgruppenorientierten PrĂ€sentation und dem direkten Kundenkontakt, bieten diese eine enorme Reichweite. Abseits der generellen Probleme rund um die Kommunikation und das Verhalten im Internet ergeben sich fĂŒr Unternehmer jedoch weitere Problemfelder. Der Beitrag soll einen groben Ăberblick ĂŒber die relevanten Rechtsgebiete und Problematiken bieten. Eine Rechtsberatung im Einzelfall kann er jedoch nicht ersetzen.
1. IMPRESSUMSPFLICHT
Auch Auftritte im Rahmen von Social Media mĂŒssen ein vollstĂ€ndiges Impressum (§ 5 TMG) enthalten. Eine Verlinkung genĂŒgt nicht. Werden redaktionelle BeitrĂ€ge eingestellt, muss zudem ein Verantwortlicher im Sinne des Presserechts genannt werden.
2. MARKEN- & NAMENSRECHTE
Eine Verletzung der Rechte Dritter ist zu vermeiden. Insbesondere ist Vorsicht bei der Wahl des Benutzernamens bzw. der Bezeichnung und Gestaltung eines Profils, einer Fan-Page und auch Domain geboten. Es empfiehlt sich, den eigenen Firmennamen auf die Verletzung von Marken- und Namensrechten Dritter ĂŒberprĂŒfen zu lassen. Es besteht nicht nur die Gefahr eines Rechtsstreits, u.U. muss/darf der eigene Firmenname nicht weitergenutzt werden und der Verletzte erhĂ€lt nicht unerhebliche SchadensersatzansprĂŒche.
3. WETTBEWERBSRECHT
Der eigene Auftritt sollte einer stĂ€ndigen wettbewerbsrechtlichen Kontrolle unterzogen werden. Alleinstellungsbehauptungen, IrrefĂŒhrungen, Verletzungen der allgemeinen und besonderen Informationspflichten etc. können Abmahnungen von Wettbewerbern und VerbraucherschutzverbĂ€nden nach sich ziehen.
4. ANGEBOTE ĂBER SOCIAL MEDIA
Wer ĂŒber Social Media Produkte zum Kauf anbietet â seien es auch nur Veranstaltungstickets â muss die gleichen rechtlichen Anforderungen erfĂŒllen, wie jeder andere Onlineshop. Es mĂŒssen AGB, Widerrufsbelehrung, Impressum, Datenschutzbelehrung etc. in das Profil eingebaut und dem Enduser zugĂ€nglich gemacht werden. Hinzukommen besondere Informationspflichten, wie das Ausweisen der Mehrwertsteuer, Angabe des Grundpreises etc.
5. WERBENACHRICHTEN
Bei dem Versand von Werbemails und/oder -nachrichten muss der Unternehmer stets nachweisen können, dass der EmpfĂ€nger eingewilligt hat. Newsletter erfordern fĂŒr die Einwilligung ein Double-Opt-In (BestĂ€tigung ĂŒber eine RĂŒck-Mail) und einen Hinweis, dass der Newsletter jederzeit abbestellt werden kann. Ohne Einwilligung kann gemÀà § 7 UWG abgemahnt oder auch ein BuĂgeld von einer Aufsichtsbehörde verhĂ€ngt werden.
6. GEWINNSPIELE
Gewinnspiele erfordern neben der Einhaltung der gesetzlichen Informationspflichten hinsichtlich Wettbewerbsrecht und Datenschutzrecht, auch die Einhaltung der Richtlinien des Netzwerks. Ansonsten riskiert der Unternehmer die Löschung seines Profils. Fehlende oder intransparente Teilnahmebedingungen und Datenschutzbelehrungen können Abmahnungen nach sich ziehen.
7. KOMMENTARE & BEWERTUNGEN
Ein Unternehmen kann grundsĂ€tzlich frei ĂŒber die Löschung von BeitrĂ€gen entscheiden. Eine Pflicht zur Löschung besteht jedoch bei EintrĂ€gen, die die Rechte Dritter verletzen, spĂ€testens sobald der Anbieter davon in Kenntnis gesetzt wird. Erfolgt dann keine Löschung, haftet der Profilbetreiber.
8. URHEBERRECHT & PERSĂNLICHKEITSRECHT
Durch die unberechtigte Veröffentlichung von Bildern und Texten können neben dem Urheberrecht auch Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen verletzt werden. Aus dem Bereitstellen der âTeilenâ-Funktion kann keine Zustimmung zur vollstĂ€ndigen Ăbernahme eines Inhalts abseits dieser Funktion geschlossen werden. Es drohen Schadensersatz- und Unterlassungsklagen. Bei Nutzung von Fremdmaterial sollte eine Nutzungserlaubnis vom Urheber eingeholt werden, bei der Abbildung von Angestellten oder anderen Personen sollte eine schriftliche Erlaubnis eingeholt werden (Model Release).
9. ARBEITSRECHT
Arbeitgeber sollten die berufliche Nutzung von sozialen Netzwerken durch ihre Angestellten regeln. Es gilt in den sogenannten âGuidelinesâ zum Einen die Gestattung der Nutzung und deren Umfang klar zu formulieren, zum Anderen sollte auf ein unternehmensdienliches Verhalten hingewirkt werden.
10. DATENSCHUTZ
Bei jeglicher Erfassung von personenbezogenen Informationen, ob durch Eingabe des Nutzers oder auf andere Weise, sind die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu beachten. Umstritten ist das Verwenden eines âLikeâ-Buttons auf der eigenen Website. Bereits mit dem Laden der Grafik werden die Besucherdaten an Facebook gesandt. Mit Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung 2015/2016 werden bei VerstöĂen, BuĂgelder in kartellrechtlichen Höhen vollstreckt.
11. Apps
Apps fĂŒr Social Media Plattformen, etwa fĂŒr Gewinnspiele, Tests, Spiele und andere Anwendungen benötigen ebenfalls ein Impressum. Besondere Sorgfalt ist hier auf die Datenschutzbelehrung zu geben, da die Apps meist Zugriff auf Kontakte und andere personenbezogene Daten erhalten.
Ăber die Kanzlei Rudnick | IT IP LEGALÂź
Die inhabergefĂŒhrte Kanzlei Rudnick | IT IP LEGALÂź mit Schwerpunkt im IT-Recht (Informationstechnologierecht) und Gewerblichen Rechtsschutz berĂ€t Sie in den Themenbereichen Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Patentrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht insbesondere IT-Vertragsrecht, Internetrecht, Datenschutzrecht sowie in angliedernden Rechtsgebieten. Wir beraten und verteidigen Sie als Rechteinhaber bei Urheberrechtsverletzungen, Wettbewerbsverletzungen, Markenrechtsverletzungen und Markenschutz; bei Ihrer individuellen Vertragsgestaltung und der Gestaltung Ihrer AGB. Der Standort unserer Kanzlei ist Recklinghausen. Wir betreuen Ihre Markenanmeldungen sowie die Anmeldung Ihrer weiteren Schutzrechte beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA), beim Harmonisierungsamt fĂŒr den Binnenmarkt (HABM), der World Intellectual Property Organization (WIPO) und weiteren Schutzrechtsanmeldungen einzelner Staaten. Das Team der Kanzlei Rudnick | IT IP LEGALÂź besteht aktuell aus vier RechtsanwĂ€lten, drei Referendaren, einer Sachbearbeiterin fĂŒr Gewerblichen Rechtsschutz, einer Rechtsanwaltsfachangestellten sowie drei Auszubildenden. Zudem arbeiten wir ĂŒberörtlich mit KorrespondenzanwĂ€lten aus den Fachbereichen ITRecht und Gesellschaftsrecht zusammen.
Wer kennt ihn nicht? Dr. Best - Marke, Werbefigur und tatsĂ€chlich existierender Zahnarzt aus Chicago. Ende der 80er Jahre, als die Marke Dr. Best ein Relaunch bekam, war Internet, geschweige denn Social Media, noch kein Thema. TV und Print waren die Medien der Wahl und Experten oder Prominente standen mit Ihren Namen fĂŒr eine Marke ein. Auch heute werben bekannte Personen, Prominente und Profis fĂŒr Marken, doch hat der Einsatz von Social Media einen ganz neuen Einfluss auf die Menschen bekommen. Sogenannte Influencer (vom englischen influence: beeinflussen), also Meinungsmacher im Internet, werden von Marken aufgrund Ihrer Fanbase, und Ihres Ansehens im Social Web, fĂŒr Marketingzwecke genutzt.
Einen bedeutenden Teil im Influencer-Marketing leisten gut besuchte Blogs und Blogger, die in BeitrĂ€gen die Produkte und Leistungen von Unternehmen vorstellen oder testen. Oft werden Produkte als Product-Placements eingesetzt. In der Fashionbranche passiert dies beispielsweise dadurch, dass Blogger Kleidung der zu bewerbenden Marke tragen, verlosen oder empfehlen. Ein weiterer, stark benutzter Kanal im Influencer-Marketing ist YouTube. Durch das starke Wachstum der vielen YouTube Stars in den letzten Jahren mit ihrem millionenfachen Publikum ist es fĂŒr Unternehmen heute möglich, eine groĂe Reichweite an Menschen zu erreichen, ohne auf TV oder Printwerbung zu setzen. Sehr oft sogar gĂŒnstiger als mit âklassischenâ Prominenten aus dem TV. Die YouTube Stars Y-Titty erlangten sogar einen Werbedeal mit der Marke Coca Cola.
Wie findet man Influencer?
Neben der Recherche bei Google gibt es professionelle UnterstĂŒtzung durch Werbeagenturen, die mit Influencern zusammenarbeiten oder vermitteln. Insbesondere fĂŒr YouTuber gibt es mittlerweile einige Vermittlungsplattformen wie ReachHero oder Tubevertise, auf denen Unternehmen Influencer ausfindig machen können.
Viele Marketing-Experten sehen Influencer-Marketing als groĂe Chance, denn neben den klassischen Werbeanzeigen, die nur auf Performance aus sind, fördern Influencer den Aufbau des Vertrauens zu einer Marke. FĂŒr Werbetreibende besteht die Herausforderung darin, passende Persönlichkeiten fĂŒr die eigene Marke zu finden. Gerade im B2B-Bereich fehlen noch viele Influencer. Die YouTuber sind i.d.R. jung oder wirken jugendlich und eignen sich daher nicht unbedingt fĂŒr die Empfehlung eines B2B-Produkts.
Wichtig fĂŒr Influencer und Auftraggeber ist, dass die Werbung gekennzeichnet wird, da sonst der Verdacht der Schleichwerbung auftreten kann. Ein oft gesehener Hinweis auf Product-Placements lautet âdurch Produktplatzierungen unterstĂŒtztâ.
Auch in der Welt des Start-Ups sind einflussreiche Investoren als âInfluencerâ bekannt. Im amerikanischen Raum investiert beispielsweise Ashton Kutcher fĂŒr Start-Ups und wirbt in seinem Namen fĂŒr diese Unternehmen. Im deutschsprachigen Raum bewirbt der Comedian Joko Winterscheidt das Unternehmen GoButler hĂ€ufig auf seiner Facebook-Fanpage.
Wer Social Media betreibt, wird in den nÀchsten Jahren gut daran tun, Influencer Marketing als Bestandteil seiner Social Media Strategie in ErwÀgung zu ziehen, sofern es Markt und Publikum ermöglichen.