Einer von fünf prämierten Kurzfilmen 20 Seconds for Art, 2017 Gemeinsame Arbeit mit Konstantin Jagsch Ausschaltung Unsere täglichen Wege durch den öffentlichen Raum sind geprägt von einem Selbstverständnis für Passivität und einer permanenten Informationsberieselung. Die Freiheit Quellen oder Inhalte selbst zu wählen wird uns abgesprochen. An allen Ecken und Enden der Stadt werden Media Screens, Citylights und ähnliches aufgestellt, die einerseits ein „modernes“ Stadtbild zu prägen vorgeben, uns aber andererseits viel mehr vom Wesentlichen ablenken. Blicke, Interaktion, Kommunikation und vieles weitere gehen in unserem Zusammenleben immer mehr verloren. Unsere Arbeit hinterfragt die Entwicklung der zunehmenden Reizüberflutung und Informationsbombardierung kritisch und nutzt die zur Verfügung stehenden 20 Sekunden für eine „Ausschaltung im öffentlichen Interesse“. (Bernadette Baumann und Konstantin Jagsch)











