Was ist Mut? Wann sind wir mutig und wie? Was hat Verletzlichkeit damit zu tun? Und können wir auch stark sein, wenn wir uns absolut schwach fühlen? All den Fragen gehe ich auf den Grund… schaut mal rein!

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Was ist Mut? Wann sind wir mutig und wie? Was hat Verletzlichkeit damit zu tun? Und können wir auch stark sein, wenn wir uns absolut schwach fühlen? All den Fragen gehe ich auf den Grund… schaut mal rein!
Wie schon angekündigt zerbreche ich mir schon seit einiger Zeit den Kopf zu den Themen ANGST - MUT. Ich hab da mal eins...zwei Fragen an euch!
"Ich habe Hummeln im Hintern!" - Hast du dich schon gefragt was dein Körper dir sagt? Hast du dich mit Freunden und Familie über Psychosomatik- Signale und Redewendungen ausgetauscht? Teilt mit mir eure Erfahrungen, Gedanken und Geschichten. Hier sind meine Fragen im Bilde...Ihr seid dran!
Es wird Zeit für das erste Experiment! Habt ihr euch schon mal gefragt, wie viele Sprichwörter es eigentlich gibt, die eine körperliche Auswirkung irgendeines seelischen Gemütszustandes beschreiben? Was wäre, wenn wir unsere Körpersignale bewusster wahrnehmen würden?
Mehr zum Experiment lest ihr hier!
http://www.hedwigblog.de/erkenne-deine-beduerfnisse/
Jetzt seid ihr dran!
Alles in uns ist miteinander verknüpft und darauf bedacht, dass es uns gut geht! Warum wir manches "zum kotzen finden", die Haut bei Stress "ausschlägt" und vieles mehr... Mein viertes Hirn - unser Darmhirn: charmant erklärt von Giulia Enders. (Der Beitrag mit dem sie berühmt wurde, Science Slam: https://www.youtube.com/watch?v=MFsTSS7aZ5o)
Sieben von 100 Erwachsenen in Deutschland leiden nach aktuellen Studien an chronischen Schmerzen. Schmerz ist eine elementare Form menschlichen Empfindens und jeder Mensch kennt sie. Wir spüren den Schmerz nach körperlichen Verletzungen und seelisch leidvollen Erfahrungen.
Psychosomatik und psychosomatischer Schmerz: Warum? Woher? Wie?...Ein paar Anregungen und Fakten zum Thema. Informativ zusammengetragen und spannend zusammengefasst, bei Scobel. Viel Spaß beim schauen!
Als ich mir bewusst wurde...Der zweite Teil zum Thema: Verdrängung und Psychosomatik. Wie funktioniert Psychosomatik? Wie macht der Körper das, zu verdrängen? Was wäre, wenn wir Psychosomatik nicht als Last sonder als Superkraft des eigenen Körpers verstünden? Viele Fragen, noch mehr Gedanken und weitere Fragen dazu, findet ihr hier.
Ich machte einen klaren Cut. Ich trennte mich. Und ging.... denn nirgendwo muss ja auch irgendwo sein.
„Ist das nun alles schwarz-weiß oder war es sehr bunt Es ist nicht klug oder schlau, es geht um laut oder stumm Und auch um ja oder nein, es geht um Mensch oder Maus Es ist Tagaus und Tagein, einfach Tagein und Tagaus Wie dieser Marathonlauf um den Platz an der Sonne Und wir tragen ihn aus auch wenn wir niemals ankommen Wir schlagen uns auch dazu die Nacht um die Ohren Um nicht zu vergessen, zu wissen, sonst geht alles verloren Wir haben es schon vor jenen Jahren gewusst Das ist das hier und das jetzt, ist der erhabende Stuss Der für uns die Welt ist, der für uns zählt und das fällt nicht Mal so sehr aus dem Rahmen wie wir immer dachten Es ist alles ganz einfach Kein Drama Da ist er, der Wind, die Möglichkeit eines Lamas Die nächste Phase, der nächste Abschnitt dieser endlosen Straße
Diese Straße, sie führt dich irgendwo hin Vielleicht führt sie dich aber auch nirgendwo hin Aber Nirgendwo muss ja auch irgendwo sein Und irgendwann findet jeder mal Heim
Wir sind nicht immer dagegen, aber auch selten dafür Was helfen uns Worte und Reden, man muss das Leben schon spürn’ Wir wollen mehr als euch lieb ist und geben mehr als wir können Wir sind erst wirklich zufrieden wenn wir durchbrechen Wenn wir ausbrechen, wir drängen hinaus, wir laufen hinab und rennen hinauf Auf dem vom Tag warmen Dach über der schlafenden Stadt Sind wir gelegen und träumten, was ist davon geblieben? Wir wollten das Leben erleben, alle Monster und Riesen im Armrücken besiegen, bis die Sonne uns auffrisst und am Ende ein Meer Diese Straße ist alles, diese Straße ist mehr Mehr als schwarz-weiß, mehr als nur Teer Mehr als schwarz-weiß, mehr als nur Teer
Tage, Jahre fahren vorbei Tage, Jahre. Tage, Jahre Tage, Jahre. Tage, Jahre
Diese Straße, sie führt dich irgendwo hin Vielleicht führt sie dich aber auch nirgendwo hin Aber Nirgendwo muss ja auch irgendwo sein Und irgendwann findet jeder mal Heim.“
(Frittenbude – Die Möglichkeit eines Lamas)
Als ich mir bewusst wurde...Der erste Teil zum Thema: Verdrängung und Psychosomatik. Was ist das? Warum...? und Woher? Viele Fragen, noch mehr Gedanken und weitere Fragen dazu, findet ihr hier.
WER IST HEDWIG?
Hedwig ist der Name meines Blogs.
Es stand für mich sofort fest. HEDWIG! – so wird dieser Blog heißen. Jeder der mit der Harry-Potter-Buchreihe oder den Verfilmungen aufgewachsen ist, wird wohl beim Namen „Hedwig“ als erstes eine hübsche, weiße Schnee-Eule vor Augen haben. Auch ich hatte natürlich sofort das Bild im Kopf. Ich wollte einen Namen, der persönlich ist. Etwas, das in direkter Verbindung zu mir und meinen Erlebnissen steht. Zwar bin ich auch mehr oder weniger mit Harry Potter groß geworden. Allerdings war die Eule aus der Fantasyreihe nicht der Hauptgrund für die Namensgebung.
Hedwig ist der Name meiner Oma.
Sie starb, als ich 4 oder 5 war. Ich habe sie, ruhig im Sessel sitzend und ihre Familie beobachtend, vor Augen. Sie hatte einen Sinn für kleine Dinge, Schokolade & Genuss. Der kindlichen Naivität und Neugier geschuldete Malheure, nahm sie stets gelassen und mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Sie hatte einen gewissen Schalk in den Augen, ein Funkeln. Sie war eine kleine und zarte Person. Doch ihr Witz, ihre Kraft und Stärke scheinen mir riesig und bis heute präsent. Davor habe ich Hochachtung, denn ihr Leben war nicht immer leicht. Ihr Freund und Vater meines Vaters war Kampfflieger und starb im Krieg. Mein Vater wurde 1943 geboren. Sie erzog meinen Vater während und nach dem Krieg allein, wie so viele Frauen in jener Zeit. Sie war Sekretärin und wurde über mehrfach entzündete Handgelenke arbeitsunfähig. Sie arbeitete wo und wann immer es ging, um meinem Vater zu ernähren und ihm ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. So gut das in Nachkriegszeiten eben möglich war. Wie schwer das gewesen sein muss, kann ich mir kaum ausmalen. Die Nachricht, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist, beichtete Oma meinen Eltern relativ zeitgleich mit meiner Geburt. Einmal schaute sie, so erzählte es mir meine Mutter, versonnen in meinen Kinderwagen und meinte: „Es ist schon verrückt, ein neues Leben kommt, ein altes Leben geht.“. Sie hätte depressiv, ausgelaugt, wenigsten melancholisch sein können. Doch die Erzählungen und meine Erinnerung zeichnen das Bild einer kleinen, feinen, kämpferisch starken, beschützenden und lebensfrohen Frau. Eine Frau, die sich trotz Widrigkeiten nicht unterkriegen ließ. Die stolperte und wieder aufstand. Und die der Überzeugung war: „Solange ich in euren Herzen bin und die Geschichten weiter leben, bin ich noch immer da. Bin unter euch und pass’ auf euch auf.“
Hedwig ist ein Stern.
Meine Mutter erklärte mir, auf die kindliche Frage wo Oma denn jetzt hin sei: „Du kannst sie vielleicht nicht sehen, aber sie ist noch da. Und wenn du einmal Angst hast, dich allein fühlst oder nicht weiter weißt, dann schau in den Himmel. Da oben ist ein funkelnder Stern, das ist Oma, die auf dich herabschaut und auf dich aufpasst.“ Ich nickte verstehend und fragte diesen Stern, wann immer ich einen leisen Rat brauchte. Was ich damals nicht wusste, es gibt tatsächlich einen Asteroiden am Himmel namens Hedwig (476). So wurde Oma zu meinem Schutzpatron. Auch wenn es „nur eine Geschichte ist“, frage ich sie noch heute um Rat.
Hedwig ist ein Schutzpatron.
Der Bogen zu der Schnee-Eule lässt sich so einfach ziehen. Wie meine Oma, ist die Schnee-Eule eine Beschützerin, ein Patron. Sie ist weise und steht Harry als stiller Ratgeber, wenn er mal nicht weiter weiß, zur Seite. Sie begleitet ihn durch alle Krisen, bis zum letzten Band der Geschichte und stirbt letztlich bei dem Versuch, Harry zu schützen. Der Name Hedwig ist von Joanne K. Rowling vermutlich nicht zufällig gewählt worden. Er ist Althochdeutsch und setzt sich aus: Hadu – Streit, Kampf, Krieg und Wig – ringen, die Kämpferin, zusammen. Wie passend, für Eule und Großmutter! Es gab sogar eine Heilige Hedwig. Hedwig von Andechs und Schlesien. Sie war nach dem Zweiten Weltkrieg Symbolgestalt für die verlorene Heimat. Ein Anker für alle, die sich nach dem Krieg verloren und heimatlos sahen. Heute gilt sie auch als Patronin für Versöhnung (vor allem zwischen Deutschland und Polen).
Hedwig ist eine Kämpferin.
Nicht nur die Schnee-Eule, meine Oma oder auch die Heilige Hedwig stehen für einen gewissen Kampfgeist. Bei der Suche nach Personen mit jenem Namen, stieß ich auf Hedwig Dohm. Sie lebte 1831 bis 1919 in Berlin und war eine der ersten feministischen Theoretikerinnen. Hedwig veröffentlichte in 1870er Jahren ihre ersten vier feministischen Bücher, in denen sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern forderte. Als eine der Ersten machte sie sich in Deutschland für das Stimmrecht der Frauen stark. Kämpfte für gleiche Bildung von Mädchen und Jungen. Das stieß auf heftige Kritik und machte sie gleichzeitig berühmt. Auch sie ließ sich, ihrem Namen gerecht, von Gegenwind und Hürden nicht unterkriegen. Sie begründete in den 1880ern mehrere Frauenvereine (z. Bsp.: Reform / Verein Frauenbildung). Die Frauenbewegung erstarkte und Hedwig ging als frühe Vordenkerin des Feminismus in die Geschichte ein.
Hedwig ist ein Sinnbild.
Fasse ich alles zusammen, ist Hedwig das Sinnbild für Kampf und Stärke in stürmischen Zeiten. Sie ist ein Patron und Anker, wenn man sich verloren und heimatlos fühlt. Sich einen neuen Weg sucht. Ein Stern und ein Symbol, möchte man sich mit sich selbst oder anderen versöhnen.
Dieser Blog ist HEDWIG.
In Deutschland erlebt jede 7. Frau mindestens einmal in ihrem Leben schwere sexualisierte Gewalt. Jährlich werden ca. 8000 Vergewaltigungen angezeigt. Der Anteil der Frauen, die eine erlebte Vergewaltigung nicht anzeigen, ist sehr hoch und bewegt sich zwischen 85% und 95%. Nur ein Bruchteil der Anzeigen führt zu einer Verurteilung. Die Quote der Verurteilungen sinkt seit Jahren. In 2012 erlebten nur 8,4% der Frauen, die eine Vergewaltigung anzeigten, die Verurteilung des Täters. Mit der Kampagne „Vergewaltigung verurteilen – Ihre Stimme jetzt“ fordern wir Justizminister Heiko Maas zu einer umfassenden Reform des Sexualstrafrechts auf. Es existiert ein aktueller, bisher unveröffentlichter Referentenentwurf aus dem Justizministerium, der jedoch keinen umfassenden Schutz der sexuellen Selbstbestimmung gewährleistet. In Deutschland sind längst nicht alle Fälle, in denen sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person ausgeübt werden, strafbar. Ursächlich ist das deutsche Strafrecht, es setzt eine Nötigung z.B. mit Gewaltanwendung oder Drohung voraus. Konkret heißt das, dass es nicht ausreicht, wenn eine Frau ausdrücklich und mehrfach Nein sagt oder weint und fleht. Faktisch muss sie sich körperlich wehren, sonst liegt in den meisten Fällen keine Straftat vor. Vielen Frauen ist dies jedoch nicht möglich, sei es aus Angst oder aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit. Andere lassen die Tat über sich ergehen, um die in der Wohnung anwesenden Kinder oder sich selbst zu schützen (befürchtet Schlimmeres zu verhindern). Die Ausgestaltung des aktuellen Sexualstrafrechts ist dringend reformbedürftig. Die gravierenden Schutzlücken sind in folgender Fallanalyse beschrieben: Fallanalyse Schutzlücken im Sexualstrafrecht . Derzeit kann die Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) von Deutschland nicht ratifiziert werden. Darin heißt es: Alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen müssen unter Strafe gestellt werden. Voraussetzung für die Ratifizierung ist eine Veränderung der Gesetzeslage in Deutschland. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die bestehenden Lücken im Sexualstrafrecht zu schließen und die Forderungen aus der Europaratskonvention auch in Deutschland umzusetzen. Daher fordert der bff gemeinsam mit dem Deutschen Frauenrat, Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK), dem Bundesweiten Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) und der Zentralen Informationsstelle autonomer Frauenhäuser (ZIF): Nein heißt nein, die Zeit ist dafür reif. Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht! In einem ersten Schritt wollen wir 30.000 Stimmen sammeln, um unserem Anliegen Gewicht zu verleihen und die Unterschriften im Anschluss beim Ministerium zu übergeben. Mehr Infos unter: www.frauen-gegen-gewalt.de Der bff auf facebook . #neinheisstnein Wir halten über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.
WAS WÄRE, WENN eine NEIN zu einer sexuellen Handlung, auch als NEIN akzeptiert würde?
Die Pedition "Nein heißt Nein" für ein modernes Sexualstrafrecht geht online und braucht deine Unterstützung. Eine Minute, eine Unterschrift - das ist dein Beitrag, für die Chance eines gerechteren Umgangs mit Sexualstraftaten. Vielleicht ein erster Schritt für ein Umdenken unter uns und um uns herum?
Du willst dich über Zahlen und Hintergrundfakten informieren, bevor du deine Stimme in den großen Topf wirfst? Hier sind gesammelte Fakten rund ums aktuelle Rechtssystem und die Pedition: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/zahlen-und-fakten-zum-pl…
Ich bin gespannt, wohin die Wanderung führt. Go for it!
„These are the marching orders These are the rules that we break These are the doubts we cling to Tryin' to get more Tryin' to get more
These are the marching orders These are the rules that we break These are the doubts we cling to Tryin' to get more Tryin' to get more than we take.”
(The Editors - Marching Orders)
“It always seems impossible until it’s done.”
Nun ist er also getan!
Ein Schritt nach vorn auf ungeebnetes Terrain. Ein Schritt weiter. Ein Blog, mein Blog und meine Geschichte gehen online. Ich habe noch nie einen Blog betrieben. Auch wenn ich schon zig verschiedene Blogs gelesen habe, weiß ich ehrlich gesagt immer noch nicht, wie so ein Blog eigentlich funktioniert oder geführt werden sollte. Das Blog-Neuland stimmt mich etwas nervös. Aber, hey! Ich schreibe einfach meine eigenen Regeln und marschiere wagemutig los. Denn, wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, dann Folgendes: „Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist. Und es lohnt sich das Gute zu erwarten und die Chancen, die einem gegeben werden, nicht nur zu erkennen, sondern auch zu nutzen.“
Eigentlich ganz einfach. Ich bin nicht allein, mit dem was ich erlebt habe. Das haben mir Gespräche mit Freunden, Bekannten, meiner Familie und meiner Therapeutin gezeigt. Menschen, denen es so wie mir oder so ähnlich geht, gibt es viele. Ich freue mich, wenn ihr mich begleitet oder mir ein Stück des Weges folgt.
Ich bin sicher, es hilft mir, ich bin sicher, es hilft auch euch Sichtweisen und Blickwinkel im Alltag, zu ändern.
Ich bin gespannt, wohin die Wanderung führt. Go for it!
______________________________________________________________„These are the marching orders These are the rules that we break These are the doubts we cling to Tryin' to get more Tryin' to get more
These are the marching orders These are the rules that we break These are the doubts we cling to Tryin' to get more Tryin' to get more than we take.”
(The Editors - Marching Orders)