Ich hab so oft "Ist schon okay" gesagt, obwohl es mich innerlich zerstört hat.
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Ich hab so oft "Ist schon okay" gesagt, obwohl es mich innerlich zerstört hat.
Ein erdrückendes Gefühl, wenn das Leben dich mit Füßen tritt.
@plage-im-kopf HL
Manchmal wünsche ich mir, das mich jemand festhält, wenn ich falle.
Nimm dir die Zeit zu fühlen!
Paula Lambert, Paula Lieben Lernen, Podcast-Folge 288
Jede Fotografie ist eine Art memento mori. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, daß sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen Fotografien das unerbittliche Verfließen der Zeit.
Susan Sontag: "Über Fotografie", S.21
ich will nicht mehr. an mir halten - sondern mich an dich
Man ist versucht sie zu berühren Wie die schönsten, giftigsten Blüten Die Sehnsucht meine Schwächen mit dir zu teilen In deinen Armen: mich in Tränen auflösen
[Wie Gleiches in Gleichem, wie Nordpolschollen in Erderwärmung Wie verdunstete Tropfen Ozean in einer Wolke Wie Zucker in Wasser Linksdrehen, rechtsdrehen]
Ich lege es darauf an. Deinen Instinkt zu reizen, mich zu beschützen. Foreign exchange market: verausgab dich. nimm dich meiner an. denn mich zu lieben ist ein Spaziergang auf Treibsand. Drückend in Tasten, die richtige Saite anschlagend, spiele ich Auswendig die Komposition der Provokation: Meine Verletzlichkeit verstört, entblößt Räkelnd auf dem Präsentierteller Will ich auch dir die Masken vom Leib zerren Meine Nacktheit schmerzt beim Ansehen und verdammt dazu – gegeißelt durch die Furcht: aus dem Blick verloren, könnte ich zerspringen, gerissen werden Meine Offenheit küsst wie ein Schwarzes Loch
Hauchdünnes Glas, Ich spiele nicht mit dir, sondern mit dem Feuer: den einsamen Wolf aus dir herauszüchten, um mir einen Hütehund zu zähmen
Die Sehnsucht, mit dir zusammen Zu brechen. Ich will nicht mehr an mir halten, sondern mich an dich
Ich wünsche, ich könnte es zulassen, dass mich jemand in den Arm nimmt, mich tröstet, meine Tränen trocknet, aber ich kann es nicht. Ich kann nicht vor anderen Menschen weinen, weil ich nie auch nur einen Hauch von Verletzlichkeit zeigen konnte, ohne dass sich darüber lustig gemacht wurde.
Manchmal fällt mir auf, dass ich eine egoistische, kalte Seite an mir habe. Ich habe dir nie erzählt, wieviel Angst und Verletzlichkeit ich dahinter eigentlich verstecke. Hinter meinen Wutanfällen ist eine Schwäche, die ich nicht zeigen will. Immer wenn ich mich zurückziehe, ist da irgendwie auch Sehnsucht nach Geborgenheit. Jedes Mal, wenn ich laut werde, will ich eigentlich nur weinen und umarmt werden. Wahrscheinlich bin ich dann, wenn ich am stärksten wirke, eigentlich am schwächsten.