DeliveRyview #01- Chrono Trigger
DIESE REVIEW ENTHÄLT SPOILER ZUM SPIEL!
Bei Chrono Trigger handelt es sich um ein RPG aus Japan, das im Hause Square Enix (Damals noch Squaresoft) entwickelt,
und von selbigen auch gepublished wurde.
Erstmals erschienen im Jahr 1995 in Japan und den vereinigten Staaten,
erschien im Jahr 2008 die neue Aufmachung für den Nintendo DS.
Dieses Reboot schaffte es 2009 dann auch nach Europa.
Das Spiel lässt den Spieler frei entscheiden ob man ein klassisches rundenbasiertes Kampfsystem möchte, oder dem aus der Final Fantasy- Reihe bereits
bekannten Aktiv- Modus, welches das Kampfsystem etwas dynamischer und schneller gestaltet.
Thematisch kann man Chrono Trigger in die Schublade des Science- Fictions- sowie des Fantasy- Genres stecken.
Wo es mit einer grandiosen jedoch zugleich verzwickten Story heraussticht.
Der Spieler schlüpft in die Rolle des Jungen Crono, der sich zu Beginn zum Dorfplatz des Ortes der Handlung "Guardia" begibt,
wo Crono auf das Mädchen Marle im wahrsten Sinne stößt.
Hier trifft man auf Lucca die zusammen mit Ihrem Vater eine Show mit deren neuen Erfindung eine Show abliefern möchte. Und diese Show hat sich gewaschen.
Ich habe bereits einige Jahre vor meinem Let's Play einmal Chrono Trigger angespielt. Jedoch fehlte mir da die Zeit das Spiel durchzuspielen.
Im Zuge meines Let's Plays kam ich nun endlich dazu. Mein erster Eindruck damals war der selbe wie zu Beginn meines Let's Plays.
In die Steuerung findet man sich ziemlich schnell ein. Die Story fesselt so sehr, dass ich es teilweise als nervig empfand noch andere Let's Play Projekte
am Laufen zu haben, da ich dadurch nicht weiterhin Chrono Trigger zocken konnte. Ein weiteres Plus ist auch, dass man jeden Charakter umbenennen kann.
Nicht nur weil ich so noch etwas tiefer in die Welt von Chrono Trigger eintauchen konnte,
sondern auch weil ich ziemlichen Spaß daran hatte einen der Chars nach Deceroc zu benennen.
Die Darstellung des Spiels finde ich ebenso gelungen und die Vogelperspektive ergibt einen guten Überblick.
Zudem lässt die Overworld- Ansicht einen schnellstens in eine völlig andere Umgebung eintauchen.
Der Schwierigkeitsgrad lässt anfangs jedoch etwas zu wünschen übrig. Zunächst kam es mir so vor als wenn das Spiel ziemlich "easy" wäre.
Jedoch kam irgendwann der Punkt an dem ich Offscreen meine Charaktere leveln musste, um gegen den nächsten Boss bestehen zu können.
Die Musik des Spiels hat es mir mehr als einfach nur angetan.
Der Soundtrack untermalt die Stimmung des Spiels nahezu perfekt und außerdem ist diese bis zum Rand gefüllt mit zeitlosen Melodien die einen Tagelang im Kopf herumschwirren.
Jedoch hätte ich mehr als zwei Themes für Kämpfe schön gefunden aber das ist nun Gejammere auf höchstem Niveau.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich bin schon ein wenig verliebt in dieses Spiel.
Chrono Trigger ist ein super Zeitvertreib.
Das Gameplay ist großartig. Das Kampfsystem ist so simpel, dass man es eigentlich nicht nicht verstehen kann.
Hinzu kommt die freie Auswahl zwischen einem Rundenbasierten sowie einem Aktivsystem wie man es auch aus einigen Final Fantasy- Teilen kennt.
Auch was die einzelnen Items tun ist ebenso einfach zu verstehen.
Die Steuerung ist wirklich nicht fordernd. Weder in der Oberwelt noch im Kampf stößt man auf irgendwelche Probleme weil man die Steuerung nicht kennt.
Die 16- Bit Grafik des SNES wurde in Chrono Trigger nahezu genial eingesetzt. Ich habe selten eine schönere Grafik auf dem SNES gesehen.
Die Welt und Charaktere in Chrono Trigger sind einfach wundervoll in Szene gesetzt. Es ist beeindruckend zu sehen wie sich die eigentlich selbe Welt im Laufe der Zeiten in Chrono Trigger verändert.
Und dennoch erkennt man jeden Ort wieder. Großartig ist auch wie Ereignisse in einer Zeit eine andere Zeit beeinflussen.
Die Charaktere sind mit so viel Charisma ausgestattet das man beginnt diese zu lieben oder eben zu hassen. Anderen Charakteren begegnet man sogar mit Ehrfurcht. Und der Aspekt, dass man dem Protagonisten einen eigenen Namen geben kann, lässt einen noch mehr in die Welt von
Chrono Trigger eintauchen.
Ich war selten so angetan von einem Spiele- Soundtrack. Man hört einen Ohrwurm nach dem anderen. Auch der ständige Battle- Theme wird trotz dauerwiederholung nicht nervig.
Die Story des Games, versetzte mich oftmals in eine Achterbahn der Emotionen. Bei Crono's Ausbruch aus dem Verlies fieberte ich mit.
Der Augenblick in dem Crono stirbt, zeigte bei mir Entsetzen sowie Sprachlosigkeit.
Bei der Szene in der Marle Chrono weckt mit den Worten "Liebling..." war ich verblüfft, irritiert und zugleich wurde einem ein wenig wohlig ums Herz.
Und selten war ich angespannter als in dem Moment als Crono wiederbelebt wurde, zumal man nicht weiß ob das klappt. Und es gibt durchaus Stränge in dem dies nicht der Fall ist.
Umso mehr habe ich mich gefreut als es funktioniert hat und der Moment als Marle Crono dann umarmt löste in mir Freude und eine Gänsehaut aus.
So muss eine Story aussehen.
Alleine weil das Spiel gegen Ende meines Wissens nach über 10 Endsequenzen bietet ist der Wiederspielwert verdammt hoch.
Noch dazu stellen sich einen Fragen wie: "Was wenn ich Magus nicht bekämpft hätte?"
Ich werde es sicherlich irgendwann nochmals durchsuchten.
Ich empfehle jedem der auf RPGs steht irgendwann mal seine Zeit zu nutzen um mit Chrono Trigger ein zeitloses Abenteuer zu erleben!
Ich bereue es, dass ich es erst so spät gespielt habe. Dafür bin ich umso glücklicher dieses Spiel mit euch geteilt zu haben.