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@falcon030
These:
Die, die jetzt am lautesten gegen Flüchtlingsheime und die Aufnahme von Flüchtlingen protestieren, sind genau diejenigen, die am lautesten auf Rechte pochen und ihre Aufnahme in andere Länder verlangen würden, würden sie in einer vergleichbaren Situation wie die jetzigen Flüchtlinge stecken.
Gotthard @ ratiopharm arena Neu-Ulm
Die Schweizer Hardrock-Gruppe Gotthard machte auf ihrer World Tour 2014 auch Station im schwäbischen Neu-Ulm, als Support Act traten die Schweden "Hardcore Superstar" auf.
Wer die Gelegenheit hat, sie live zu sehen, sollte sich unbedingt eine Karte kaufen - es lohnt sich :-)
Band-Website
Fotos vom gestrigen Abend gibts bei Team-Ulm
Denkmalschutz kontra Neubau
Noch vor ein paar Monaten sagte ein gewisser OB: "Eine Stadt, die ihre Geschichte vergisst, vergisst sich selbst." Fakt ist: Seit nunmehr 5 Jahren wird im eh schon geschichtsarmen Neu-Ulm zwischen Caponniere 4 und dem Eisenbahnblockhaus alles abgerissen, was noch an Festungsbauwerken (die im übrigen seit Jahren unter Denkmalschutz stehen) aus dem Boden kommt Dabei ist die Festung quasi der Grundstein der Stadt...
Nur mal ein kleiner Überblick über die letzten Aktionen:
2009: Freilegung der Bastion 3 unter der ehemaligen Feuerwache 2010: Abbruch von 100 m Escarpenmauer der Courtine 4 östlich der Caponniere 4 seit 2012: Umbau (und in meinen Augen Verunstaltung) der beiden Proviantmagazine am Jahnufer. 2013 I: Stützpunkt 63, ehemalige Nelsonkaserne: Abbruch von Wachraum 1 2013 II: Abbruch der freigelegten Bastion 3 2014 I: Abbruch von weiteren 150 m Escarpenmauer an der Courtine 4 2014 II: Abbruch der Grundmauern des ausgegrabenen Kriegspulvermagazins I im Glacispark Ost 2014 III: Abbruch der vollständig erhaltenen Brückenwiderlager am Eisenbahnblockhaus wohl demnächst: Abbruch von weiteren etwa 70 m Escarpenmauer der Courtine 2 nahe dem Eisenbahnblockhaus
Schaut man über die Donau nach Ulm, gibt es in letzter Zeit fast nur positive Beispiele: Erhaltung der Packmittelschuppen und Geschossmagazine am Kuhberg, Sanierung des Dienstgebäudes der ehemaligen Kaiserlichen Fortifikationsbehörde an der Syrlinstraße und des einzigen Gebäudes der ehemaligen Friedenskaserne Ulm an der Karlstraße, Sanierung Fort Unterer Kuhberg, geplante Sanierung der Unteren Donaubastion, geplante Reaktivierung der Wilhelmsburg etc...
Dass man nicht jedes einzelne Steinchen aufheben kann, dürfte wohl jedem einleuchten. Aber im aktuellen Fall in Neu-Ulm, bei einer Gesamtlänge von über 300 Meter solidem Kalksteinsockel zwischen der noch erhaltenen Flankenbatterie an der Bahnhofstraße und der Caponniere 4 am Bahnhof sollte man doch erwarten können, dass sich Stadt und Bauherren eher Gedanken um eine Integration in die Neubauten machen als alles einfach hirn- und sinnlos abzureißen.
Anbei ein Bild der mittlerweile abgebrochenen Reste der Bastion 3, deren Gelände mit einem der für Neu-Ulm typischen hässlichen Betonklötze überbaut wurde.
Tag des offenen Denkmals: Reichsfestung Ulm
Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung "Tag des offenen Denkmals gab es in Ulm und Neu-Ulm auch zwei Überreste der Befestigung aus dem 1. Weltkrieg zu besichtigen.
Mit der Armierung der Festung Ulm (seit 1871 offiziell Reichsfestung, davor seit 1842 Bundesfestung) wurde am 2. August 1914 begonnen, der Armierungsbefehl erreichte die Fortifikationsbehörden am Vortag um 18:20. Innerhalb von 27 Tagen wurden rund um Ulm und Neu-Ulm mit mehreren tausend Reservisten und alten Soldaten Dutzende Schützengräben ausgehoben, Betonunterstände erstellt, Telefonleitungen und Fortifikationsbahnen verlegt etc.. Am 29. August, als absehbar war, dass sich der Krieg wohl für längere Zeit in Frankreich abspielen wird, kam der Befehl zur Einstellung der Armierungsarbeiten. Nur die bereits begonnenen Unterstände und Wachräume wurden bis Sommer 1915 fertiggestellt. Im November 1915 erfolgte der Befehl zur Desarmierung, woraufhin die Schützengräben zugeschoben und etliche Bauwerke wieder zerstört wurden. 1946/47 wurde ein weiterer großer Teil von den amerikanischen Besatzern gesprengt. Danach wurden immer wieder, großteils in Unkenntnis, Teile dieser letzten Befestigungsanlage abgebrochen - zuletzt traf es den jahrelang unterirdisch schlummernden Infanteriestützpunkt Jungingen-West (1914: Artillerieraum 9), der zwischen 2006 und 2009 vollständig zerstört wurde.
Der Infanterie-Untertreteraum 31 am Eselsberg
Der Stützpunkt 58 im Neu-Ulmer Muthenhölzle, hier der Wachraum 3.
Ein Koffer voller Lieder
Bilder von Nick Körbers und Isabel Feustels gelungener Show "Musical Melodies reloaded" am vergangenen Samstag im Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen gibt es auf Facebook unter http://alturl.com/ay8az .
Neuer Kalender
Der Kalender "Bundesfestung Ulm 2015" ist ab sofort beim Kalenderhaus und im örtlichen Buchhandel bestellbar. Dieses Jahr gibt es ihn auch im XXL-Format :-)
DIN A5 Tischkalender: ISBN 978-3-660-88066-3, € 18,90 DIN A4 Wandkalender: ISBN 978-3-660-88063-2, € 19,90 DIN A3 Wandkalender: ISBN 978-3-660-88064-9, € 29,90 DIN A2 Wandkalender: ISBN 978-3-660-88065-6, € 49,90
Hier gehts lang :-)
Bilder vom Scorpion Child Konzert am 28.6. im Ulmer Zelt. Mehr unter http://www.team-ulm.de/Fotos/Ulmer_Zelt/28-06-2014/9231/
Veranstaltungsprogramm "100 Jahre letzter Ausbau der Festung Ulm"
Stadtarchiv-Leiter Prof. Dr. Michael Wettengel, Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und der Vereinsvorsitzende Matthias Burger
Im August 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, wurde die Reichsfestung Ulm auf Befehl aus Berlin ein letztes Mal armiert und ausgebaut. Der Förderkreis Bundesfestung Ulm stellt im 100. Jahr dieses Ausbaus - einem „Gedenkjahr, nicht Jubiläumsjahr“, wie der Vereinsvorsitzende Matthias Burger betont - daher unter anderem den im Neu-Ulmer Muthenhölzle südlich der Emil-Schmid-Mittelschule liegenden Stützpunkt 58 der Öffentlichkeit vor, der zukünftig auch ein Teil des mehrere Werke umfassenden musealen Konzepts des Förderkreises sein soll. Zudem hat der Verein ein Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, das die jüngsten Festungswerke zum Inhalt hat, aber auch über diese hinausblickt.
Am 29. März stellte der Förderkreis im Beisein von Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und dem Leiter des Ulmer Stadtarchivs, Prof. Dr. Michael Wettengel, den Stützpunkt und das Jahresprogramm erstmals der Öffentlichkeit vor. Mit dem Programm sollen die stillen steinernen Zeugen „zum Sprechen gebracht werden“. Vorträge und Führungen - teils auch Fahrradführungen - zu den Festungsresten dieser Zeit am Eselsberg, Kuhberg, in Neu-Ulm und oberhalb von Böfingen sind der eine Teil, im anderen Teil werden auch die Festungen in Straßburg und Mainz näher betrachtet.
Was zeigt der Förderkreis genau bzw. was ist das Besondere daran?
Zeichnerische Rekonstruktion der Zwischenraumstreiche 5 - Bild © M. Burger
Dazu braucht man einen kleinen Ausflug in die Geschichte: 1914 waren die alten Anlagen der gut 70 Jahre zuvor gebauten Bundesfestung Ulm von der Entwicklung der Waffen und Geschütze mittlerweile weit überholt, Teile des inneren Festungsrings hatte man sogar bereits abgetragen. Daher musste ein neuer, weit vor der Stadt liegender Festungsgürtel als neue Verteidigungslinie errichtet werden, deren Bauwerke den modernsten Geschützen standzuhalten hatte. Die Unterstände waren in die Erde eingegraben und hatten eine ein Meter starke Betondecke. Verbunden wurden die Bauwerke, bei Stützpunkten in der Regel mehrere Wachräume, ein Untertrete- und ein Verbandraum, durch Laufgräben, die wiederum in einen zehn Meter vor den Wachräumen liegenden Schützengraben mündeten. Da es besonders schnell gehen musste, verwendete man modulare Baupläne, die leicht an das Gelände angepasst werden konnten und trickreiche Schalungstechniken mit verlorener Wellblechschalung. Hintergrund des Ganzen war, dass man bei einem möglichen Angriff auf Süddeutschland hinter den Grenzfestungen entlang des Rheins ein zusätzliches Hindernis haben wollte. Da sich der Stellungskrieg aber hauptsächlich im Norden Frankreichs festfuhr und ein Angriff daher nicht zu erwarten war, wurden die Armierungsarbeiten nach einem Monat bereits wieder eingestellt, lediglich einige begonnene Bauwerke und Pumpstationen wurden noch bis 1915/16 fertiggestellt.
Der Stützpunkt 58 aus der Luft
Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden die Anlagen ohnehin bedeutungslos und verschwanden schnell wieder aus der Landschaft, wobei ein Großteil der über einhundert Betonunterstände bis 1946 überdauerte, dann wurden viele von ihnen von den Alliierten gesprengt. Nur, was übersehen oder für bedeutungslos erklärt wurde, ist bis heute erhalten. Aber diese Reste sind absolut einzigartig: Alle anderen vergleichbaren Anlagen in Deutschland wurden vollständig beseitigt. So ist der Stützpunkt 58 heute das einzig komplett erhaltene Festungswerk aus dieser Zeit in ganz Deutschland. Reste einiger anderer Anlagen sind bei Pfuhl und auf Ulmer Seite zu finden. Sie stehen zusammen mit den älteren Teilen der Bundes- und Reichsfestung Ulm unter Denkmalschutz. Sie erinnern dabei nicht nur an eine bestimmte Epoche der Festungsbautechnik, sondern man kann an ihnen sehen, wie der Erste Weltkrieg in dieser Hinsicht aussah und so heute den Grabenkrieg in Ansätzen erahnen.
Das Veranstaltungsprogramm kann hier heruntergeladen werden.
Rock Meets Classic
Was kommt dabei raus, wenn ein Sinfonie-Orchester mit einer Rockband und etlichen Rockstars auftritt? Ein Hammer-Abend mit Superstimmung :-) Mit der Mat Sinner Band und dem Bohemian Symphony Orchestra Prague traten auf: Midge Ure (Ultravox), Joe Lynn Turner (u. a. Rainbow und Fandango), Kim Wilde, Mick Box und Bernie Shaw (beide Uriah Heep) sowie der, für den sich wohl die meisten eine Karte gekauft haben: Alice Cooper, der zusammen mit seiner Gitarristin, Komponistin und Songwriterin Orianthi auftrat.
Während in der ersten Hälfte sich die Ordner noch bemühten, die Gäste auf ihren Sitzen zu halten, gab es bei Teil 2 kein Halten mehr - nicht zuletzt auf Bitten der Moderatorin an die Ordner, die Leute einfach tanzen zu lassen und der Bemerkung "Sitting is for old people." von Uriah Heep-Sänger Bernie Shaw.
Eine Bildergalerie gibts unter diesem Link.
Faschingsumzug Weißenhorn
Die große Team-Ulm-Bildergalerie vom Weißenhorner Faschingsumzug gibts hier.
Heut waren wieder alle Faschingsvereine und Narrenzünfte aus der näheren Umgebung und ein Verein sogar aus Franken in Weißenhorn zum großen Abschluss des diesjährigen Faschings. Insgesamt zogen 86 Fußgruppen, Kapellen und Wagen durch die Innenstadt, danach wurde in der ganzen Stadt gefeiert.
Unterwegs in Strasbourg
Bilder vom Ausflug am letzten Sonntag nach Strasbourg in Frankreich.
Haben aber recht teures Bier dort - ein Weißbier (0,5 l) kostete bei den Lokalen, die ich gesehen habe, nicht unter 5 €...
Die Bilder gibt es hier.
Die Bildergalerie von der gestrigen Roxy Horror Music Show ist nun unter diesem Link online.
Untere Gaisenbergbastion
Gestern bot sich die Gelegenheit, mal in ein paar unbekanntere Winkel der Ulmer Bundesfestung vorzudringen. Die Untere Gaisenbergbastion, Werksnummer XXI, wurde zwischen 1843 und 1858 am Fuß des Michelsbergs an den Ausfallstraßen nach Stuttgart und Heidenheim erbaut. Sie konnte seinerzeit bis zu 1867 Soldaten aufnehmen und zählte damit zu den größten Werken der Festungsanlage.
Leider wurde die sehr gut erhaltene Bastion von Seiten der Ulmer Politik in den 1960er Jahren kurzerhand dem Abbruch preisgegeben, um auf dem Gelände die Ingenieursschule Ulm zu errichten. Auf dem Gelände der großen Defensivkaserne befindet sich heute ein schnöder Parkplatz - heute wäre die Hochschule bestimmt froh über zusätzliche Räumlichkeiten...
Erhalten sind noch die komplette rechte Flanke samt Batterie und der imposanten Doppelcaponniere, ein Teil der rechten Kehle, sowie zumeist nur unterirdische Reste der rechten Front.
Eine Bildergalerie vom Rundgang gibts hier.
Einige Dinge müssen raus - vielleicht ist da was für den einen oder anderen von euch dabei?
Holiday on Ice: Platinum @ Ratiopharm Arena Neu-Ulm – Galerie
Die weltberühmte glamouröse Eislaufshow "Holiday on Ice" macht vom 23. bis 26. Januar 2014 mit ihrer 70-Jahre-Jubiläumstour "Platinum" Station in Neu-Ulm. Team-Ulm.de war für euch bei der Premiere live vor Ort.
Hier gehts zur Galerie
Diether Krebs erklärt Dieter Pfaff wie man am besten eine Gardinenstange an die Wand dübelt. Vollkommen abstruser Text.... Aber Kult.
Sketch-Klassiker :-)