Paketanlagen für Mehrfamilienhäuser einfach zusammengestellt
Eine Paketanlage ist schon eine Art Postamt im Haus, aber ohne den damit verbundenen Publikumsverkehr. Sie steigert den Wohnwert (und damit die potenziellen Mieteinnahmen) um ein Mehrfaches dessen, was man für sie ausgeben muss. Die Gretchenfrage dürfte hier sein, ab wann sich das rechnet: lohnt sich das auch, wenn man nicht Dutzende von Mietparteien hat, sondern 4, 6 oder 8?
Zugegeben, das war eine rhetorische Frage, die man allerdings nicht so einfach als solche enttarnt. Bei der Planung einer Paketkastenanlage sind nämlich erst einmal ganz andere Hürden zu nehmen: Zustellerverträge, behördliche Bestimmungen bis hin zum Brandschutz für abgelegte Werbung, Einweisung des Personals und das gesamte restliche Drumherum sind bei einer Anlage für eine Hand voll Teilnehmer letztlich dieselben wie bei Großanlagen an Tankstellen und Supermärkten.
Die erste gute Nachricht: unsere Paketkastenanlagen sind nicht nur diskriminierungs-, sondern auch einweisungsfrei. Das bedeutet, dass sie jeder Zusteller verwenden kann, Verträge sind genauso unnötig wie Schulungen. Die einzige Formalität, die Ihre Bewohner irgendwann erledigen müssen, ist eine Abstellstellgenehmigung, die aber streng genommen auch dann gebraucht wird, wenn der Zusteller das Paket beim Dönermann nebenan abgeben soll – oder beim Nachbarn, selbst wenn der seit Jahren einen Schlüssel zum Blumen gießen hat.
Welches System soll es sein?
Für Paketanlagen bieten wir grundsätzlich zwei Baureihen an, bei beiden sind Briefkästen fester Bestandteil:
PAKNO mit Touchdisplay – für beliebige Zusteller, die sich nicht vorher registrieren müssen. Der Besitzer der Anlage schließt mit KNOBLOCH einen Vertrag zur Verwaltung der Empfängeradressen, aus denen der Zusteller nur noch auswählt.
KNOPAK mit PAKETIN-Technik – im Prinzip ebenfalls für beliebige Zusteller. Die Benutzer der Anlage schließen individuell mit PAKETIN einen Vertrag, Zusteller bekommen die Öffnungs-PINs für Paketfächer entweder über den Adressaufkleber mitgeteilt oder rufen vor Ort den PAKETIN-Service an, der das gewünschte Fach für sie öffnet.
Die mit PAKNO entstehenden monatlichen Gebühren können auf die Mieter umgelegt werden, bei KNOPAK zahlen die Mieter die Gebühren selbst. Das Funktionsprinzip ist ansonsten bei beiden Anlagentypen gleich: der Zusteller legt das Postgut in ein leeres Paketfach und schließt die Tür, die nur vom rechtmäßigen Empfänger über eine PIN und/oder die auf dem Handy laufende App wieder geöffnet werden kann.
Und wie stellt man eine solche Anlage zusammen?
Hier kommt die zweite gute Nachricht: weil das Drumherum tatsächlich nicht ganz so einfach ist, haben wir die beliebtesten Varianten mit 4 bis 10 Briefkästen vorkonfiguriert für Sie zusammengestellt. Nachdem Sie angegeben haben, welche Farbe gewünscht wird, kommt nur noch ein Detail, nämlich die Art der Internetverbindung, über die Funktionen wie das automatische Benachrichtigung von Empfängern per E-Mail abgewickelt werden.
Ich hätte da aber noch ein paar Wünsche!
Wenn Sie Klingeltaster brauchen, eine Gegensprechanlage mit Audio oder Video oder einfach nur Paketkästen in verschiedenen Größen, dann schlägt die Stunde des Paketanlagen-Konfigurators, der das Zusammenstellen einer individualisierten Anlage wirklich einfach macht. Probieren Sie ihn doch einmal aus!
Und sonst noch?
Bei spezielleren Extras ist zwar unser Konfigurator irgendwann mal erschöpft, aber wir noch lange nicht. Ein Beispiel für solche Besonderheiten sind spezielle Effektlacke wie etwa Industrial Rust, ein zweites die haptische Oberflächenstrukturierung, ein drittes der Einbau von Funktionskästen mit im Prinzip beliebigem Inhalt wie etwa einer Zugangskontrolle oder einem Türöffner für Rollstuhlfahrer. Schicken Sie uns eine Skizze, schreiben Sie Ihre Wünsche ins Freitextfeld am Ende der Seite des Konfigurators! Wir freuen uns auf Herausforderungen – und finden immer eine Lösung.















