I Kaphthor ist der biblische Name einer Insel/Region und sie ist die Urheimat der Phillister.
Die Phillister sind die Nachfahren der Seevölker. Sie kamen von Westen und vom nördlichen Rand der Welt, vom Ozean [Nord-& Ostsee und Atlantik]. Ihre Hauptinsel ist nicht mehr und Teile dieser Nordmenschen zogen einst aus und eroberten alle Gebiete im östlichen Mittelmeer, bis auf Ăgypten. Auf den Tempel Medinet Habu schrieben sie die Geschichte der Seevölker und des Krieges nieder. Platon hat diese im Atlantistext konserviert.
Die Vorfahren der Juden haben dieses ehrliche Volk verachtet, ebenso den gĂŒtigsten und gerechtesten ihrer Götter, namens Baal [Baldur, Belenus...], der in ihrem Glauben die Dunkelheit auf Erden und in den Herzen besiegt. Sie schufen eine eigene Religion, aus Trotz vor diesen Menschen, und formulierten eigene Worte. Ăber die Phillister hatten sie aus mehreren GrĂŒnden Hass ĂŒbrig und zwar hauptsĂ€chlich wegen ihres Wesens. Sie handeln fair, zu lĂŒgen verbieten sie sich, sie sind ewiglich treu in der Ehe und zu ihrem Glauben, lieben ihre Familien und behandeln jeden Fremdling fair und ohne Vorurteile. Hier wird ihre versunkende Heimat erwĂ€hnt:
Jer 47,4Â "wegen des Tages, der kommt, / um alle Philister zu vernichten, um auszurotten den letzten Helfer / fĂŒr Tyrus und Sidon. Ja, der HERR vernichtet die Philister, / den Rest von der Insel Kaftor."
In Amos 9 spricht ihr "Gott": "...Zerschlag den Knauf der SĂ€ule...", "...dann gebiete ich dort der Seeschlange, sie zu beiĂen...", "Ich habe meine Augen auf sie gerichtet / fĂŒr Böses und nicht fĂŒr Gutes..."
In Ugarit und Babylon ĂŒberlegte man, wo diese Heimat "Kaphthor" wohl liegen wĂŒrde. War es Zypern, oder gar Kreta? Sie wussten es den Quellen nach nicht wirklich. Naja, vor dem Untergang schon. Da war "kaptara" der nördlichste belebte Ort, wo der Himmel auf der Erde aufliegt - dort wo die SĂ€ule steht.
Heute wissen einige von uns alles genauer. Sie sind genetisch keine Semiten, sondern EuropĂ€er gewesen. Ihr Glauben Ă€hnelte noch sehr stark dem Megalithischen [Lichtbringer Bal/Bel/Biel, GroĂe Mutter und das Himmelshöchste]. Die Phillister können auch Phönizier genannt werden. Karthago haben sie gegrĂŒndet. In einer Geschichte aus dem 17.Jhd. zogen sie 300 v.Chr. zurĂŒck an die KĂŒsten ihrer Urheimat. Und landeten an der ElbmĂŒndung. Sie wurden der Geschichte nach Jahrhunderte darauf als Sachsen und Friesen bekannt. Andere zogen mit wenigen Schiffen an die KĂŒsten der Ostsee weiter. Hier [<--Link] habe ich diese Geschichte in 3 lĂ€ngeren BeitrĂ€gen nacherzĂ€hlt, wenn sie jemand kennenlernen möchte. [dieser Tumblr-Post hat die Inhalte noch angehĂ€ngt] Diese Leute von der SĂ€ule lebten vor der Heimreise am Indus, in der Levante und auf einigen Inseln Griechenlands.
Zum Ende betone ich: In der Bibel steht, dass Baal Kinder geopfert wurden. Das sind jedoch unwahre Behauptungen, vom selben Wesen (Gott oder DĂ€mon?), der gern Schlangen sendet, um LĂ€nder durch Wasser zu vertilgen. Vielleicht ist hingegen dieser Herr der Schlangen jener dem geopfert wurde. Ein weiterer Apell: Vertraut nicht blind euren GefĂŒhlen. Wir sind ab dem Moment, indem wir in diesen Gesellschaften unsere Augen öffnen, manipuliert. Befasst euch mit den Aufzeichnungen und fĂŒhlt in diese hinein.
Wer weitere Informationen zu der Heimat der Phillister sucht, kann diesen Beitrag von Eckart Kahlhofer lesen, der "I Kaftor" nicht als eine Insel, sondern als "von der SĂ€ule" ĂŒbersetzt.
www.atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Herkunft_der_Philister
AuĂerdem, holt euch "Spanuth - Die Philister" um die fehlenden Puzzleteile zu erhalten:
https://archive.org/details/diephilisterdunb0000span
Spanuth hatte einen SpĂŒrsinn, wie ihn nur selten Menschen haben. Horcht seinen Worten und wir verbessern uns gemeinsam jeden Tag einwenig mehr, bis wir in allen Punkten richtig liegen.
Die nordfriesische Chronik von Anton Heimreich, Pastor der Hallig Nordstrandischmoor, im Jahre 1666, Buchausgabe von 1819. [Teil 1]
Wer die OLH kennt, wird hier aufhorchen. Wer der bisherigen Geschichtsschreibung vertraut, wird erstaunt sein.
Beschrieben ist der Auszug der Friesen und Sachsen aus dem indischen Reich mit 300 Schiffen. Mit Ziel: Urheimat, dem Orion folgend! Der Autor hinterlĂ€sst, in seinen Schriften, Verweise auf mehrere verschollene Vorlagen und Meinungen und gibt uns Auskunft darĂŒber, dass die Leute im Mittelalter flĂ€chendeckend noch sehr viel der ursprĂŒnglichen Vergangenheit wussten. Ich kĂŒrze stark ab. Einen Link zur PDF der Chronik, fĂŒge ich in den Kommentaren an.
Zum Originaltext, Buch 1, Kapitel 1:
"Von der Fresen Namen, Alter, Ursprung, Sprache und Zustand.
...was der benamte Poet Virgilius von dem löblichen FĂŒrsten Aenea rĂŒhmet, daĂ da der alte König Evander ihm die alten Geschichten der vorigen Zeiten erzĂ€hlet...
Und wie es keine geringe Sache ist, die Merkmalen derer Dinge anzuschauen, die in vorigen Zeiten also beschaffen gewesen, daĂ man noch auf den heutigen Tag davon wisse zu singen und zu sagen; Also seyn diejenigen, die sich um alte Geschichte nicht bekĂŒmmern, von gelehrten und hochgeehrten MĂ€nnern billig den Kindern verglichen worden, die allezeit kindisch gesinnet, und bey denen sich keine Wissenschaft der vorigen Geschichten befindet...
(Anmerkungen des VerkĂŒrzens wegen: Er erklĂ€rt, dass es zwar zahlreiche Quellen gibt, die sie "Fresen" nennen, aber keine, die sie als "Friesen" bezeichnet. Ebenso soll ihr Name nichts mit KĂ€lte oder Freyheit zu haben, sondern entweder vom "Archego", vom Wort fĂŒr Meer/Wasser, oder von ihrem Stifter kommen.
Weiterhin meint er, dass die Fresen bereits in den Àltesten Texten der Griechen und Römer benannt werden, nennt die Schreiber und die Zahl 300v.Christus.
Ebenfalls die Bezeichnung teutsch gab es nicht erst mit den Christen, sondern lange vorher)
...Es fĂŒhren aber etliche die Fresen her von den mitternĂ€chtlichen Völkern, davon die Alten viel gedichtet haben;...wie aber derer aller Meinung auĂer Zweifel falsch, als ist sie billig zu verwerfen, und ist demnach ĂŒbrig, daĂ sie entweder aus Teutschland oder aus Indien seyn entsprossen.
Die sie aus Teutschland herfĂŒhren, geben fĂŒr, darstellt von den Alanis entsprossen, also, daĂ des Fresonis Vater Manus geheiĂen, welche Völker aber, nach Svevis oder Schwaben seyn vertrieben. Andere, daĂ sie von den Cauchis oder kautzen herkommen, welche vormals an den SeekĂŒsten haben gewohnet;...wie Tac.lib.13, c. 54 berichtet,....zur Zeit des Kaisers Neronis (der sie beide mit dem Stadtrecht begabet) fĂŒr teutschen erklĂ€ret, und der Teutschen und ihren Glauben höchlich gerĂŒhmet...DaĂ aber die Fresen nicht von den Franken hergekommen, solches wird von Cornelio Cempenst und Suffrido Petri damit widerlegt, daĂ Tacitus und Plinius ihrer lang vorher gedenken, und sie zur Zeit des FrĂ€nkischen Königs Clodionis einen eigenen FĂŒrsten gehabt haben.
Diese aber fĂŒhren die Fresen her aus einer Landschaft, so in Indien, am Fluss Ganges gelegen, welche (von 4 versch. Gelehrten) "Prasia", "Pharrasia", "benedicta Fresia", "Frisa" wird genannt, und berichten sie, daĂ Freso und dessen BrĂŒder Saxo und Bruno, neben der Gesellschaft aus diesem ihren Vaterlande, wegen der Tyranney des Agrammis...sich zum Alexandro M. begeben, der sie in Bestallung angenommen...weil immitelst Alexander M. Todes verfahren, und dessen FĂŒrsten um der Succession gestritten, wie davon, deym Eusebio Bericht zu lesen, da haben sie in ihrem Quartier theils neue Schiffe lassen bauen, theils auch die von fremden Orten in dem Kaspischen Meer bey ihnen ankommende Schiffe angehalten, und also eine Schiffflotte von 300 Schiffen zusammengebracht, damit sie, nach dem Curtio A.M.3640, oder nach des Christi Helvici Bericht A.M.3619 durch das kaspische Meer gefahren, in Armenien gekommen, und so ferner durch dem Euxinische Meer in das MittellĂ€ndische, seyn auch weiter zwischen Europa und Africa hingesegelt, um Hispanien und Frankreich geschiffet." [Teil 2 folgt]
Die nordfriesische Chronik von Anton Heimreich, Pastor der Hallig Nordstrandischmoor, im Jahre 1666, Buchausgabe von 1819. [Teil 2]
"...Hispanien und Frankreich umschiffet, und endlich, nach achtjĂ€hriger Reise und verlorenen 246 Schiffen, allda von den ĂŒbrigen 54 Schiffen 24 mit deren FĂŒhrer, dem Fresone, seyn geblieben, der daselbst mit seinen Völkern zu Lande getreten, die anderen seyn fort geschiffet, und derer 18 in PreuĂen und 12 in RĂŒgen angelanget, welches auch Petrus Albinus und Johan Petersen gedenken. Demnach sie nun, besagtermaĂen A. M. 3648 (oder 27), vor Christi Geburt im Herbste des 313. Jahres zu Lande getreten, und befunden, daĂ die Schwaben dieselben Dexter, wegen Ergiessung zu Wasser verlaufen, haben gleich wie diese Schwaben hiervor die Alanos, also sie hinwieder die annoch daselbst ĂŒbrigen Schwaben vertrieben, und sich daselbst um der Gegend des FlieĂ (welcher der eine AusfluĂ des Rheins ist, und zu Latein Flevus, und nicht in Niederland't Vlie ist geheissen und nicht vom Wasser Flene, daran Flensburg gebauet, wie von andern geschicht, muĂ verstanden werden,) 13 Jahr bey einander aufgehalten, hernach aber sich getheilet, und ist Saxo mit den Seinigen ins Osten nach dem Lande Hadelen gezogen, und hat sich um Stade und Bardowick niedergelassen: Bruno aber ist an der Weser geblieben, hat Braunschweig erbauet, und sich gewaltig vermehret, und Freso an dem Orte, da er erstlich an Land getreten, und haben die Teutschen FĂŒrsten ein sonderlich Gedinge mit ihm aufgerichtet, daĂ er diese Dexter ewiglich besitzen, dagegen aber die Deiche bey Macht halten, und alle SeekĂŒsten schĂŒtzen sollte, weshalb sie ihm sonderlichen Privilegien und Herrlichkeiten haben versehen.
(trotz Zweifel an dieser Herkunftsgeschichte durch Albertus Franziskus, Ubbo Emmius, Matthias Boethius)...
;so zeugt doch Suffridus Petri dagegen nicht allein einen gewissen Autoren heran, der darauf feste bestehe, daĂ die Fresche Sprache, noch itziger Zeit in Indien geredet werde, sondern er achtet auch fĂŒr gewiss, daĂ Freso diese Sprache (darin viele Wörter gefunden werde, so von den Ebreern, Griechen und Indi-anern entlehnt seyn) mit sich aus Indien gebracht, und das die Fresen und Sachsen (welche auch dem Herodot und Xenophonti bekannt, und aus den vortrefflichsten Völkern des persischen Reichs seyn, so unter dem K.Dario wider den Alexandrum M. gekriget, unter dem Eyro gedienet, derer auch Alexander M. in seinen unterschiedlichen Kriegen gebrauchet, die auch vor Christi Geburt, nach Prolomdi Bericht, in Teutschland seyn gewesen, und die Dexter an der Elbe bewohnet und bebauet, und auch, wie abgesagt, Fresch geredet) von dannen ursprĂŒnglich herkommen.
... ;nach dessen Bericht Corn. Nepos schreiben soll, daĂ Metellus (der im 693. Jahre nach Erbauung der Stadt Rom, und 58 Jahre vor Christi Geburt BĂŒrgermeister zu Rom gewesen) solle berichtet haben, daĂ da er Proconsul in Frankreich gewesen, ihm vom Könige der Schwaben einige Indianer sollen verehret worden seyn, und habe er, ihrer Ankunft halber von ihnen verstanden, daĂ sie durch Ungewitter vom indianischen Gestade wĂ€ren abgetrieben, und endlich am teutschen Ufer angelandet.
Was aber die Fresche Sprache angeht, so ist bereits oben erwehnet, daĂ dieselbe mit der Teutschen also verwandt sey...
...die Sachsen ehemals Fresch sollen geredet haben...
...also aus der Teutschen die SÀchsische, Fresche, DÀnische, Gotische, Schwedische, Norwegische, Englische, FlÀmische, Slawische und wendische Sprachen seyn entstanden....
(Zum Ende des Kapitels werden Ebbe und Flut beschrieben, und dass diejenigen, die an diesem Wasser wohnen, ihre Jahre nach Monden zĂ€hlen. Wenn ĂŒber die Hyperboreer am Ganges und an der Nordsee in antiken Texten steht: "Sie wurden Tausend Jahre." Sind eindeutig 1000 Monde gemeint!)
Nun sei uns bewusst gemacht, wie die Völker der Nordsee, um ihre kontinentĂŒbergreifende Siedlerschaft, bis in jĂŒngere Zeiten, Kenntnis trugen.
Aber der Glauben dieser Siedler wurde im Bericht Heimreichs (1666) leider weggelassen. C.P.Hansen hingegen berichtet uns von einigen entscheidenden Details. Er erwĂ€hnt den Geist "De Uald" ,was >Das Alte< bedeutet. Wir kennen auch einen Ă€lteren Namen, Wralda oder auch Uralda, was zugleich >Welt<, als auch das >AllerĂ€lteste< bedeutet. Gemeint ist die höchste Natur im Universum, die als Weltengeist und Avatar auftreten kann, den Menschen die Seelen eingibt und ĂŒber die beseelten Welten wacht.
Ebenso ist die Sternenkunde bei Hansens Aufzeichnung zu finden. Der Orion, der den BeiltrĂ€ger und die Urheimat reprĂ€sentiert, wurde auf der langjĂ€hrigen Heimfahrt fokussiert. Ebenso der Nordstern, und der groĂe Wagen, der wie eine Swastika um diesen Himmelspol, innerhalb einer Nacht, kreist. In dieser hier beschriebenen Sage zur selben Thematik, ist kein Auszug aus Indien, sondern aus der Levante beschrieben. Bevor der Streit unter uns ausbricht: Sie waren sowohl als Seevölker in dem Gebiet, das sich Abrahams Kinder nehmen sollten, als auch als Hyperboreer in Indien und zogen aus beiden Orten heim. Vielleicht als ein gemeinsamer Zug.
Doch nun zur Geschichte, C.P.Hansen, von 1875, Sylter Sagen & ErzÀhlungen.
"6.Vom Ursprung der Friesen und ihrer Auswanderung nach Nordeuropa
(Der Autor zitiert das Wesentliche von Heimreich, verweist auf heute verschollene Texte zu diesem Thema, von Tacitus und Plinius)
...Eine noch heute oft erzĂ€hlte friesische Sage lĂ€Ăt ihre StammvĂ€ter ebenfalls aus dem fernen Osten zu Schiff an die Ufer der Nordsee kommen. Dort siedelten sie sich an, und noch heute wohnen zwischen Schelde und Riperfurt ihre Nachkommen. Der Unterschied ist jedoch, daĂ ihr AnfĂŒhrer nur "de Uald" in der Sage genannt wird und das die Friesen nicht auf dreihundert Schiffen, sondern nur auf einem einzigen ungeheuer groĂen Schiff, dem Welt-oder Volksschiff "de Mannigfuald" (die Mannigfaltigkeit) hergesegelt seien. (Er erzĂ€hlt von vielen Varianten bei Seeleuten, vermutet AusschmĂŒckungen, die den wahren Sinn verkennen. WĂ€hlte unter vielen eine Variante aus, die den tieferen, religiösen Sinn noch zu tragen schien)
...UrsprĂŒnglich wohnten die Friesen in der Levante (Phönizier/Philister; heute Libanon, Israel). Jedoch zu der Zeit einer groĂen UmwĂ€lzung faĂten sie den Entschluss, ihre bisherige Heimat zu verlassen und sich ein neues Vaterland, ein möglichst friedlicheres und weniger felsiges KĂŒstenland als ihr bisheriges, zu suchen.
...(Es entbrannte ein heftiger Streit ĂŒber die Behebung von MĂ€ngeln und der FĂŒhrung. Als ein heftiger Sturm durchfahren wurde, warf man die sozial am wenigsten Tauglichen ĂŒber Bord und der Sturm legte sich. Daraufhin erschien "Der Alte" aus dem Wasser.)
...Kaum war das geschehen, da legte sich der Sturm. Die Wolken teilten sich, und am Himmel erschien wieder ihr bisheriger Leitstern, der Orion. Er senkte als Friedenszeichen seinen "Mori-Rohk" ĂŒber die Schiffenden und zeigte ihnen mit dem "Peri-Pikh" den Weg nach Westen. *Die Friesen nannten das gesenkte Schwert des Orion "Mori-Rokh", die mehr horizontal gerichteten Sterne seines GĂŒrtels aber "Peri-Pikh".
Das Meer beruhigte sich, und eine feierliche, nĂ€chtliche Stille trat ein. Sie wurde unterbrochen durch ein PlĂ€tschern am Schiffsschnabel oder Steven, der wie der Kopf eines Wals gestaltet war. Kurz darauf stieg aus dem Meer die Gestalt eines bleichen Mannes mit langen Haaren und nassen Kleidern empor. Alle Friesen wichen scheu vor der seltsamen Erscheinung zurĂŒck, wĂ€hrend der gespenstische Fremdling in dem ungeheuren Schiffsbauch verschwand, ohne die Friesen anzureden oder, wie es schien, ohne sie ĂŒberhaupt zu bemerken.
Noch stand das erschrockene Volk und erwartete das Wiedererscheinen des bleichen Mannes. Da drangen aus dem innersten Winkel des Schiffsraumes seltsame Töne hervor. Alle lauschten natĂŒrlich mit Furcht und Spannung.
Es war, als ob der Fremdling einen Geist oder Gott, der in dem Schiff wohnte, um Erbarmen und um Errettung anflehte und um FĂŒhrung eines heidnischen Volkes auf dem Weg des Heils. Deutlich hörten sie die Antwort: "Höre meine Stimme, und sei gehorsam meinem Worte: Gerechtigkeit, Einigkeit und Hoffnung sind notwendig fĂŒr das Wohl eines Volkes, so lange es auf Erden da ist!"
Die mahnenden Worte des Schiffsgeistes, des "Uald", "Gerechtigkeit, Einigkeit, Hoffnung!" tönten noch oft vom Schiffsraum herauf. Sie hallten von allen SchiffswĂ€nden wider und prĂ€gten sich dem Volk tief ein. So erkannten die Friesen sie als notwendige Grundregeln fĂŒr ihr GlĂŒck und um ihr erwĂŒnschtes Ziel zu erreichen, und nahmen sie an.
Die Gebete des bleichen Fremdlings im Spintje, dem verborgensten Winkel des Schiffsraumes und die bald mahnenden, bald tröstenden, bald belehrenden Antworten des Uald, hörten sie drei Tage und drei NÀchte. Dann verstummten sie. Der Fremdling verschwand wie er gekommen war, nÀmlich am Vorderende des Schiffes, als es einer Landspitze nahe kam. Da sahen die Schiffsleute im Zwielicht der Nacht die bleiche Gestalt zum letzten Mal auf dem hohen Ufer des Landes.
...(sie suchten anschlieĂend das Schiff ab, und fanden eine Schriftrolle mit dem Befehl einen menschlichen König auszuwĂ€hlen, sie wĂ€hlten den intelligenten Freso, dem sie Namen des Alten (Uald) gaben, der die Schriftrolle entziffern konnte, und sie fanden 3 geschnitzte Figuren, die die drei genannten Tugenden reprĂ€sentieren. 3 Frauen. Eine mit Schwert und Waage, eine Mutter mit drei Kindern, eine dritte mit Schiffsanker und Vogel. Gerechtigkeit, Einigkeit, Hoffnung. Sie schworen, dem sichtbaren, sowie unsichtbaren Uald die konsequente Treue, bis in ihrer neuen Heimat zusĂ€tzlich Rat/Thing abgehalten werden soll. Sie erhielten bei Kreta genug Ochsen, und die Irrfahrt wird weiter beschrieben. Ihr Leitstern wird verdeckt, ein Vulkanausbruch wurde gesehen, man lief nahe Afrika beinahe auf Grund, die Meerenge des Herkules nennen sie "dit nau". Auf dem groĂen Ozean angekommen fĂŒllte Leere die Stimmung, Freso musste mit dem Pferd auf Mannigfuald umherreiten, um fĂŒr Ordnung zu sorgen. Der Steuermann und Bruder Fresos, beschaute, als sie dem Norden nĂ€her kamen, den Polarstern)
...So bildeten z.B. die beiden leicht erkennbaren Himmelslichter, welche als die RĂ€der des GroĂen Wagens bezeichnet wurden, immerfort eine gerade Linie mit dem Polarstern. Dieses Gestirn, das seine Stellung am wenigsten verĂ€nderte, wurde fortan das wichtigste Leitzeichen der Friesen."