Euryale
Euryale (griechisch Εὐρυάλη) ist in der griechischen Mythologie die Tochter von Phorkys und Keto und Schwester von Medusa und Stheno. Sie ist eine der drei Gorgonen.
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Euryale
Euryale (griechisch Εὐρυάλη) ist in der griechischen Mythologie die Tochter von Phorkys und Keto und Schwester von Medusa und Stheno. Sie ist eine der drei Gorgonen.
Payola
Die Bezeichnung Payola setzt sich zusammen aus den Worten pay (engl.: bezahlen) und Victrola und steht für den Vorgang des „pay for play“ (engl.: „bezahlen für das Spielen“).
Hier besticht eine Plattenfirma Disc-Jockeys und Programm-Redakteure von Rundfunk- und Fernsehsendern, so dass ein bestimmtes Lied häufiger gespielt wird. Auf diese Weise lässt sich die Popularität eines Liedes ankurbeln und damit der Umfang der Tonträgerverkäufe steigern.
In Ländern, in denen die Charts nicht allein durch die Verkaufszahlen erhoben werden, sondern das Airplay bei Rundfunk- oder Fernsehsendern in die Charts einfließt, entsteht zudem eine positive Korrelation mit einem sich selbst verstärkenden Effekt.
Quelle: Wikipedia.
Saldo
Der Saldo (vom italienischen Adjektiv saldo, salda, „fest“, im Sinne von „festmachen“; Plural Saldos, Saldi oder Salden) ist in der Buchführung die Differenz zwischen der Soll- und der Habenseite eines Kontos.
Sind die Umsätze im Soll (= linke Kontoseite) größer als im Haben (= rechte Kontoseite) entsteht ein Sollsaldo, andernfalls ein Habensaldo.
Der Saldo zeigt den „Bestand“ eines Kontos an, also den Wert, mit dem es in die Bilanz oder in die Gewinn- und Verlustrechnung übertragen wird.
Quelle: Wikipedia.
Transoxanien – das „Land jenseits des Oxus“ – ist der Name einer bedeutenden historischen Region im westlichen Zentralasien, die im Wesentlichen das Land zwischen den beiden Strömen Amudarja und Syrdarja mit den alten Metropolen Samarkand und Buchara umfasst.
Heute gehört es größtenteils zu Usbekistan, doch haben auch Kasachstan (im Norden), Tadschikistan (im Osten) und Turkmenistan (im Süden) Anteil an dem Gebiet.
Quelle: Wikipedia.
Oghusen
Die Oghusen (in den Orchon-Inschriften: Oğuz, türkisch Oğuz bzw. Plural Oğuzlar) waren eine frühere türkische Stammeskonföderation. Sie waren eine der Stammeskonföderationen, die nach dem Zusammenbruch des Göktürkenreichs auftauchten bzw. wiedererschienen.
Oğuz ist die alttürkische Eigenbezeichnung. Historische arabische Quellen verweisen mit غوزّ DMG Ġuzz, byzantinische Quellen verweisen mit Ούζοι Ouzoi (Us bzw. Plural die Usen oder Uz) auf die Oğuz.
Seinen Namen bekam dieser Stammesbund vom legendären Heerführer Oġuzhan (Oghus Khagan).
Nach eineinhalb Jahrhunderte langer Ansiedlung am Fluss Syrdarja und am Aralsee spaltete sich um 1050 ein Zweig von den Oghusen ab und eroberte Persien, Aserbaidschan und später Anatolien. In diesen Gebieten gründeten sie das Reich der Seldschuken und später das Osmanische Reich.
Aus dem Zweig, der sich abgespalten hatte, sind die heutigen Türken und Aserbaidschaner hervorgegangen.
Die heutigen Turkmenen gehen dagegen auf die Oghusen zurück, die damals am Aralsee geblieben waren.
Arabische bzw. muslimische Quellen im Seldschukenreich benennen zum Islam konvertierte Oghusen تركمن / Türkmen. Türkmen ersetzte die Benennung Oġuz zur Zeit der Mongoleninvasionen (ab Mitte des 13. Jahrhunderts) vollständig. Diese arabischen Quellen erwähnen ab diesem Zeitpunkt nur noch Turkmenen und meinen damit die islamisierten Oghusen.
Moderne Ausarbeitungen verwenden in Form von Oghusen/Türkmenen beide Begriffe. In der heutigen Türkei hingegen bezeichnen jeweils Oğuz und Türkmen verschiedene türkische Stämme bzw. Völker.
Quelle: Wikipedia.
In der Schlacht bei Manzikert (heute Malazgırt, nördlich des Vansees gelegen) unterlag der byzantinische Kaiser Romanos IV. Diogenes am 26. August 1071 den türkischen Seldschuken unter Alp Arslan.
Diese Schlacht spielte eine entscheidende Rolle für den zeitweiligen Zusammenbruch der byzantinischen Widerstandsfähigkeit und leitete mit der Einwanderung zahlreicher Oghusen/Türkmenen die türkische Ansiedlung in Anatolien ein.
Quelle: Wikipedia.
Perser
Die Perser sind eine Ethnie im Großraum Vorder- und Zentralasiens. Das persische Volk wird durch den Gebrauch der persischen Sprache als seiner Muttersprache definiert. Jedoch hat der Begriff Perser auch eine supra-ethnische Bedeutung und wurde historisch verwendet, um einen Teil des iranischen Volkes zu bezeichnen, das Teile des iranischen Hochlands bevölkert hat. Anfang 500 v. Chr., begannen die antiken Perser von der Region Persis im Süden des Iran aus, inklusive der Provinz Fars, durch Eroberungen von anderen Gruppen, ihre Sprache und Kultur in anderen Teilen des iranischen Hochlandes zu verbreiten.
Dieser Prozess der Anpassung wurde durch die griechische, arabische, mongolische und türkische Invasionen weitergeführt bis zur islamischen Zeit.
Viele Dialekte und regionale Identitäten haben sich im Laufe der Zeit während einer persischen Orientierung Anfang des 20. Jahrhunderts im Iran und in Afghanistan manifestiert. Ähnliche Entwicklungen waren auch im Osmanischen Reich, in Europa, im Kaukasus und der arabischen Welt zu beobachten.
Mit dem Zerfall des letzten Persischen Reiches, der Afschariden- und Kadscharen-Dynastie, wurden territoriale Gebiete im Kaukasus und in Zentralasien entweder unabhängig vom Iran oder wurden dem Russischen Reich zugesprochen.
Das persische Volk hat sich aus einer vielschichtigen Gruppierung, die die persische Sprache als Haupterbe teilen, herausgebildet. Diverse Populationen in Zentralasien, wie die der Hazaras, zeigen Spuren mongolischer Herkunft. Da Persisch die lingua franca des Iranischen Hochlandes war, wurde es von vielen Gruppierungen, inklusive türkischen und arabischen, als Zweitsprache gesprochen. Während die meisten Perser im Iran Anhänger der Schia wurden, blieben viele im Osten des Landes Sunniten, ausgenommen die Farsiwan und die meisten Hazaras.
Kleine Gruppen von Persern gehören weiterhin den Bahai, dem Zoroastrismus, dem Christentum oder dem Judentum an.
Quelle: Wikipedia.
Kerman
Kerman (persisch کرمان) ist eine der 31 Provinzen (Ostan) des Iran, gelegen im Südosten des Landes.
In der Provinz leben 2.652.413 Menschen (Volkszählung 2006). Die Fläche der Provinz erstreckt sich auf 180.836 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 15 Einwohner pro Quadratkilometer.
Durch Kerman führt die alte Straße von Teheran nach Pakistan und Afghanistan.
Der in der Region zum Teil noch verbreitete Kerman-Dialekt der persischen Sprache ist für Iraner aus Teheran nur schwer verständlich. Die Kermanis sprechen einen uralten Dialekt (genauso die Menschen aus Yazd, Khorasan, Sistan wa Balutschestan oder Fars, da hier die Ethnie der Perser in Iran zahlreich vertreten ist), welcher noch viele echte persische Begriffe beinhaltet.
Quelle: Wikipedia.
Seldschuken
Die Seldschuken (1040–1194) (auch seldschukische Türken, Seldschuk-Türken, Großseldschuken, Seldschuqen; türkisch Selçuklular, persisch سلجوقيان Saljūqiyān, arabisch سلجوق,DMG Salǧūq oder السلاجقة, DMG as-Salāǧiqa) waren eine türkische Fürstendynastie, die das Reich der Großseldschuken begründete, das sich über Mittelasien, den Iran, Irak, Syrien, Anatolien und Teile der arabischen Halbinsel erstreckte.
Einige Seldschuken-Fürsten beherrschten das gesamte Großseldschukenreich, andere Teilgebiete wieKerman und Syrien (bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts) oder Anatolien (Sultanat von Rum bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts).
Die Seldschuken waren sunnitische Muslime und leiteten mit ihrem Sieg in der Schlacht von Manzikertim Jahr 1071 die türkische Landnahme in Anatolien ein.
Quelle: Wikipedia.
Die Schlacht bei Hastings fand am 14. Oktober 1066 statt und war der erste militärische Erfolg der französischen Normannen bei der Eroberung Englands. Das normannische Heer unter Herzog Wilhelm dem Eroberer besiegte die Angelsachsen unter ihrem König Harald II.
Quelle: Wikipedia.
Delichon ist eine Gattung innerhalb der Familie der Schwalben.
Die drei zugehörigen Arten sind in Eurasien beheimatet. Neben der auch in Mitteleuropa verbreiteten Mehlschwalbe (D. urbicum) gehören die Nepalschwalbe (D. nipalensis) und die Asiatische Mehlschwalbe (D. dasypus) zu dieser Gattung.
„Delichon“ ist ein Anagramm des altgriechischen Wortes χελιδών chelīdōn für „Schwalbe“.
Kennzeichnend für die Arten der Gattung sind die blauschwarze bis schwarze Körperoberseite, der weiße Rumpf und der weiße Bürzel. Die Körperlänge beträgt 10 bis 12 Zentimeter. Die äußeren Unterschiede zwischen den drei Arten sind gering.
Das Verbreitungsgebiet der Mehlschwalbe ist am größten. Es erstreckt sich von Europa bis nach Asien. Diese Art ist Langstreckenzieher; ein großer Teil der europäischen Population überwintert in einem Gebiet, das sich von der Südgrenze der Sahara bis zur Kapprovinz erstreckt.
Die Asiatische Mehlschwalbe ist auf Asien beschränkt; ihr Areal schließt sich im Süden an das Verbreitungsgebiet der Mehlschwalbe an. Das kleinste Verbreitungsgebiet weist die Nepalschwalbe auf, es erstreckt sich von Burma bis nach China. Sie brütet an senkrechten und vegetationsfreien Felswänden.
Alle drei Arten gelten als ungefährdet.
Quelle: Wikipedia.
Nativismus
Unter Nativismus (von lateinisch nasci „geboren werden“; nativus „angeboren, natürlich“) versteht man in der Politik eine Bewegung, die für die Rechte der in einem Lande geborenen nationalen Mehrheit und gegen den Zustrom Fremder beziehungsweise den Ansprüchen einer fremden Minderheit kämpft. Der Begriff stammt aus der Ethnologie, Kulturanthropologie und der Religionssoziologie. Ralph Linton definierte 1943 erstmals nativistisch als „Eingeborenen-Bewegungen mit mehr oder weniger starkem Selbstständigkeitsinteresse“: „Jeder bewusste, organisierte Versuch von Angehörigen einer Gesellschaft, ausgewählte Aspekte ihrer Kultur wieder zu beleben oder fortzuführen.“
Der US-amerikanische Nativismus entstand als Reaktion auf das enorme Anwachsen der Einwanderungen zwischen 1846 und 1854, als ungefähr 3 Millionen Europäer in die Vereinigten Staaten kamen. Diese horizontale Mobilität sicherte den in Amerika geborenen Weißen eine bessere Behandlung als den Einwanderern zu. 1849 wurde ein nativistischer Geheimbund, der Order of the Star Spangled Banner, als Reaktion auf die als Bedrohung empfundenen Immigranten gegründet. An die Öffentlichkeit traten die Nativisten 1854 mit der Gründung der anti-irisch-katholischen Amerikanischen Partei, und forderten eine gesetzliche Verlängerung der Fristen für Einwanderung und Einbürgerung.
Diese Form des Nationalismus trat häufig im Verein mit Xenophobie, Antikatholizismus (Antipapismus) und dem Gedankengut der weißenangelsächsischen protestantischen Oberschicht (WASP) auf. Sie wurde Mitauslöser von antikatholischen Ausschreitungen Ende des 19. Jahrhunderts, einschließlich der nativistischen Unruhen in Philadelphia.
Nativismus im Kolonialismus:
Nativismus ist als reaktive Bewegung auf den Einfluss der Kolonisation zu verstehen; es gehen Unterdrückung, Benachteiligung, Frustration und Fremdeinfluss voraus. Solche Strömungen können auch mit Bewegungen religiöser Heilserwartungen zusammenfallen, die heute als Heilsbewegung und Erneuerungsbewegung bezeichnet werden. Häufig sind nativistische Bewegungen Kern einer politischen, nationalen Befreiungsfront. In ehemaligen Kolonien zielen sie auf die Wiederherstellung alter Sitten und Bräuche, die von Kolonialmächten und der Missionunterdrückt wurden.
Daher kann Nativismus auch als ein Vorläufer des Nationalismus verstanden werden, und kann auch mit Ethnozentrismus verglichen werden.
Quelle: Wikipedia.
An der Mündung des Catatumbo Rivers in Venezuela erhebt sich eine einzigartige Anhäufung von Sturmwolkenwirbeln, die sich zum seltenen Spektakel namens Catatumbogewitter formen. Das Gewitter tobt in bis zu 160 Nächten im Jahr, 10 Stunden am Tag und 280 Mal in der Stunde.
Quelle: http://heftig.co/naturphaenomene
Die “Moeraki Boulders” sind riesige natürliche Gesteinsbrocken, die eine Kugelform haben. Sie entstanden im Laufe der Zeit am Koekohe Beach (Neuseeland).
Diese Steine wurden einst Unterwasser geformt, während eines Vorgangs, bei dem Sand zu Stein erhärtete. In den vergangenen 60 Millionen Jahren kamen die Steine durch die Küstenerosion ans Tageslicht.
Quelle: http://heftig.co/naturphaenomene
Die Krater von Derweze (Turkmenistan), auch „Tor zur Hölle“ genannt, sind ein Schlot, aus dem natürliches Gas durch Risse im Gestein an die Oberfläche steigt. Die lodernde Flamme brennt seit dem Tag, als sie 1971 entzündet wurde. Eine ähnliche Flamme brannte im Irak 4000 Jahre lang und wird sogar im Alten Testament erwähnt.
Quelle: http://heftig.co/naturphaenomene/
Dieses seltene und eigenartige Bild ist eine meteorologische Erscheinung, die nur für ein paar Sekunden sichtbar ist, wenn die Sonne langsam am Horizont ab- oder auftaucht. Die meteorologischen Bedingungen müssen genau so sein, dass das Licht der Sonne sich in der Atmosphäre bricht und es grün erscheint.
Quelle: http://heftig.co/naturphaenomene/
Die Weidenröschen (Epilobium) sind eine in den gemäßigten Zonen vor allem Nordamerikas und Eurasiens (Holarktis) wachsende Gattung der Nachtkerzengewächse (Onagraceae).
Quelle: Wikipedia.