Wo entstehen Regenbogen ? Natürlich in #kreuzberg... und wer macht sie? Natürlich Kinder beim #Streetart von koduku und mobil im Kiez, zwei Initiativen für Kids aus graefe_sued
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@graefe-sued-blog
Wo entstehen Regenbogen ? Natürlich in #kreuzberg... und wer macht sie? Natürlich Kinder beim #Streetart von koduku und mobil im Kiez, zwei Initiativen für Kids aus graefe_sued
So entstehen Graffitis… #Streetart Woche in Graefe-Süd unter der bunten Aufsicht von Koduku und Mobil im Kiez. Offen für Kinder des Gebiets, Treffpunkt täglich 12 Uhr in der Fichtestr. 28 @Koduku
Wie Graffitis entstehen… #Streetart Woche von Koduku und Mobil im Kiez mit vielen begabten Streetkünstlern… jeden Tag bis zum 29.8…. #berlin #kreuzberg
Hasenheide, die Partymeile
Früher hatte man Spass auf der Hasenheide, vor dem 2. Weltkrieg. Jahrmärkte, Biergärten, Brauereien und Luxuscafés machten darsus eine richtige Ausgehmeile. Im Buch „Spazieren in Berlin“ skizziert 1929 Autor Franz Hessel ihre Geschichte, hier zum Nachlesen. Eine neue Reihe im Graefe-Süd-Newsletter: Wie war’s denn hier so früher?
Keine Lust zu schwitzen um schlank zu werden? Dann friere ! Diese mechanischen Schnäbel schlucken Pfunde durch Kühlung. Mehr über die eiskalte Methode hier: http://bit.ly/2b3CnGg
Schlank durch Schmetterlinge
Ein neuer Laden schmückt die Urbanstraße: der Schönheitssalon Kelebek & Minah Beauty. Betreiberin Melek erzählt vom Weg in die Selbstständigkeit, ihrer Kindheit in der Siedlung und warum Kelebek, Schmetterling, ihr so viel bedeutet. Aus der Reihe Firmen im Graefe-Viertel.
Showtime bei Werner
Wie Jonglieren, Balancieren und andere Zirkuskünste Zusammenhalt und geistige Beweglichkeit schaffen erklärt Dominique Eckstein von Mobil im Kiez. Mit Kollegin Sofie Storz und den Vereinen Koduku und GraefeKids bieten sie eine Zirkuswoche am Werner-Düttmann-Platz an. Für Jung und sehr Jung, vom 15. bis zum 22.8.16.
Sie sitzt am Rande eines Dachs, ohne dabei einen Moment Angst zu haben. Sie macht Handstand in 15 Meter Höhe, mit oder ohne Geländer – auch das ohne Furcht. Sie kann jonglieren, auf Seilen tanzen, mit Stelzen gehen, mit Schnurbällen wirbeln und 20 Meter lange Klettertücher im Nu zu einem Zopf binden. Sie vermuten richtig, Dominique Eckstein ist nicht Zirkusartistin. Also schon, aber nicht nur. Sondern Sozialarbeiterin in der Düttmann-Siedlung und in Kreuzberger Flüchtlingsheimen. Und Zirkuskunst ist für sie Mittel zum Zweck. Was haben Toleranz, Zusammenhalt, Offenheit für neue Ideen und Menschen mit Zirkus zu tun? Das sind die Ziele des Projekts Mobil im Kiez, bei dem Dominique gemeinsam mit Sofie Storz seit fast zwei Jahren mitmacht. Die Antwort lesen Sie hier, indem sie sich von einem Satz zum nächsten schwingen.
Wie Handstand den Horizont erweitert lest Ihr hier http://duettmann-siedlung.de/highlights-des-monats
Der Kreuzberger aus Khartoum
Das Geschäft ist schmal, überfüllt mit Schränken, Kommoden und Stühlen aus vergangenen Jahrhunderten. Denn im Antiquitätengeschäft von Salah Yousef sind die Möbel zwischen 100 und 150 Jahre alt: perfekt renoviert, zeitgemäß abgebeizt und erschwinglich. Küchenkommoden aus einer Zeit, als es noch keine eingerichteten Küchen gab ; Sekretäre mit ausklappbaren Schreibflächen, als man noch Briefe schrieb. Und Yousif, passend dazu, verweigert konsequent E-Mails und das weltweite Netz: „Internet und Computer haben mich nie interessiert.“ Erreichen kann man ihn per Festnetz, oder in dem man von 13 bis 18 Uhr in der Urbanstrasse 46 vorbeikommt. Etwas Fortschritt hat er zugelassen: Seit ein paar Monaten besitzt er ein Handy.
So wie die Möbel Zeugen der Vergangenheit sind, ist Youssif Zeuge der jüngeren Geschichte Kreuzbergs. Seit 1988 betreibt er seinen Laden und hat die radikalen Veränderungen des Kiezes miterlebt. Von der Wehrdienst-Verweigerer-Schutzburg bis zur heutigen Yuppie-Hochburg, vom langsamen Ansteigen der Mieten und dem damit einhergehenden Austausch der Bewohner. „Ich kenne noch zwei, drei Damen, die seit den 50er Jahren hier wohnen“, erzählt der Geschäftsmann. „Damals gab es sehr viele deutsche Eckkneipen und viele Arbeiter, heute sind es sehr viele schicke Cafés und besserverdienende Menschen. In den 80ern war das Verhältnis Deutsche-Ausländer ausgewogen, in den 90ern kamen mehr Ausländer, jetzt gleicht es sich wieder aus.“
Auch Pflanzen brauchen eine Sommerfrisur... Heckenschnitt - Aktion in der Düttmann-Siedlung.
Fastenbrechen unter Freunden
Feuerdorn und Spierstrauch
Seit fast zehn Jahren pflegt Bettina Heimweg die Grünflächen der Düttmann-Siedlung. Passend zur Jahreszeit – und dem anstehenden Heckenschnitt – sprachen wir mit ihr über ihre Arbeit, ihre Lieblingsecken, was Kreuzberg mit der Eiszeit verbindet und warum die Gärtnerin der Siedlung so gerne dort arbeitet. Ein Spaziergang von Adrian Garcia-Landa – mit Bettina Heimweg Gäbe es Ausschreibungen für Pflanzen in Städten würde man lesen: Der/die Kandidat*in sollte extrem belastbar sein, auf schlechtem Boden gut wachsen und immer blendend aussehen. Jährliches Blühen wird vorausgesetzt. Als Objekt-Gärtnerin ist Bettina Heimweg eine Art Personalchefin: Sie muss für jede Anforderung die idealen Kandidaten kennen. Für die Düttmann-Siedlung hat sie die Heckenarten Feuerdorn und Spierstrauch gewählt: genügsam, ergiebig, widerstandsfähig und noch dazu hübsch. Sie begrünen in langen Zügen die Wege, Beete und Zäune der Dütti, damit ihre weiße Blüte und die rot-orangenen Früchte besser zur Geltung kommen. «Einheitliche Bepflanzung ist beruhigender fürs Auge. Und wo viele Kinder spielen, müssen die Pflanzen auch was aushalten können», erklärt die Gärtnerin der Siedlung ihr Konzept. Sie zeigt dabei auf die Hauptallee der Siedlung, wo unser Spaziergang beginnt... weiterlesen...