Das Ende – drei Zeilen.
Sein Lächeln war ihre Sonne, doch sie hat sie verbrannt.
Seine Augen waren ihr Ozean, doch er hat sie ertränkt.
Seine Worte waren ihr Anker, doch er hat sie versenkt.
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@iamevera
Das Ende – drei Zeilen.
Sein Lächeln war ihre Sonne, doch sie hat sie verbrannt.
Seine Augen waren ihr Ozean, doch er hat sie ertränkt.
Seine Worte waren ihr Anker, doch er hat sie versenkt.
Warum bin ich manchmal so traurig, obwohl die Sonne scheint?
Warum bin ich manchmal so wütend, obwohl die Welt so nett ist?
Warum bin ich manchmal so allein, obwohl alle da sind?
Warum bin ich manchmal so leer, obwohl das Glas voll ist?
Heute ist einer dieser Tage.
An denen das Leben.
So richtig lebt.
3 Zeilen übers Verlieren aus Angst zu lieben (oder das Gewinnen durch Mut zum Riskieren).
Ich glaub, wer wagt gewinnt und ich möcht mal riskieren.
All-in gehen und mich nicht maskieren oder gar genieren.
Ich sag dir, was ich denk, was ich fühl, was ich seh – und wenn du’s nicht erwiderst ist das okay, aber am Ende war ich die, die sich kann durch Aufrichtigkeit brillieren.
Erkenntnis – 3 Zeilen über die Stärke, Gefühle zu zeigen.
Ich muss mich nicht dafür schämen, meine Gefühle mit dir geteilt zu haben, wo du doch ihr Auslöser bist.
Ich muss nichts für mich behalten, was mich innerlich zerfrisst.
Ich muss nicht so tun, als ob da nichts ist.
10 kleine Dinge, die eigentlich ganz Groß sind:
- Kaffee auf der Parkbank trinken & einfach schauen
- Vor dem Wecker aufwachen & erholt sein
- Das Lächeln vom Gegenüber, wenn du ein ehrliches Kompliment vergibst
- Nach Hause kommen und auf die Couch fallen lassen
- Dein Lieblingslied kommt durch Zufall, obwohl die Playlist auf Shuffle ist
- Der Film geht so aus, wie du es dir gewünscht hattest
- Sonnenuntergang aus dem Fenster aus beobachten
- Jemand lächelt dir auf der Straße zu und du lächelst zurück
- Keine To-Do‘s haben
- Du findest was in der Tasche, wovon du dachtest, du hattest es vergessen
Und manchmal bist du es selbst. Der Mensch, all dessen Zellen nach Sicherheit schreien. Und der, der sie schenken muss, damit sie zur Ruhe kommen.
Ich sehne mich so sehr danach, alleine zu sein, dass ich mir nichts mehr wünsche als den zu finden, mit dem ich immer allein sein mag.
Unendlichkeit fasziniert mich.
Un-end-lich. Ohne Ende.
Deswegen glaube ich, unendliche Liebe ist das größte Geschenk, das wir machen können.
Zeit ist begrenzt. Liebe hält länger, selbst wenn wir nicht mehr sind. Sie wird da sein. Unsere kleine Unendlichkeit.
Ich glaube, ich sehne mich nach einem Menschen, den ich nicht zu verdienen glaube.
Und, weißt du, was mir am meisten Angst macht?
Recht zu haben.
Und manchmal wünsche ich mir, dass ich aufwache und alles nur ein böser Traum war. Und dann ist das Leben wie im Film und nicht der Film der Traum des Lebens.
Und mittlerweile frage ich mich, ob Seelenverwandtschaft wirklich Erwiderung bedeutet oder ob es wieder nur eines von den schönen Märchen ist, das uns später heimsucht, sobald uns die echte Welt die kindliche Leichtigkeit raubt.
Ich verliebe mich ständig in Charaktere, die nicht existieren. Sie verstehen mich so viel besser als die, die es tun.
Und manchmal mag ich es, mich schwer zu fühlen, so komisch es klingt. Das Gefühl ist so vertraut, es ist fast beruhigend.
4 Zeilen über die Schwere auf meiner Brust.
Ich glaube, wirklich Gutes entsteht erst dann, wenn es mal wirklich nicht gut war.
Ich glaube, wirklich glücklich sein, kann wer mal wirklich nicht glücklich war.
Ich glaube, wirklich erfüllt sein, kann wer mal wirklich nicht erfüllt war.
Deswegen lasse ich mich in die düstere Wolke hineinfallen, weil ich weiß, dass ich auch wieder hinausfalle – glaube ich.
Drei Zeilen des Frusts über den Hass.
Vermutlich habe ich gar kein Problem mit dir.
Sondern mit mir.
Weil er und ich niemals ein Verhältnis haben werden, wie ihr.
Selbstreflexion – 4 Zeilen alleiniger Angst.
Ich habe keine Angst davor, alleine zu sein.
Falsch.
Ich habe keine Angst davor, jetzt alleine zu sein.
Ich habe Angst davor, für immer alleine zu sein.