Nach diesem kurzen Stop von gerade einmal 2 Wochen auf Kuba geht es per avion weiter nach Mexico City wo wir Teresas Familie treffen werden...

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Nach diesem kurzen Stop von gerade einmal 2 Wochen auf Kuba geht es per avion weiter nach Mexico City wo wir Teresas Familie treffen werden...
Den Tag nach dem Regen verbringen wir am Wasser mit einer Flasche Rum. Wir schauen auf den alten Leuchtturm an der Hafen Einfahrt, eines der Symbole Havannas. Am Abend zuvor verabschiedeten wir noch Adalberto und seine Familie. Nun lassen wir den letzten Tag verklingen… Im alten Taxi gehts zum Flughafen… Auf nach Mexiko!
Das Cafe OsReilly in einer Seitenstraße von Havannas Historischem (touristischen) Zentrum. Es ist unser letzter Abend hier, es beginnt zu Donnern und wir suchen Zuflucht vor dem Regen. Ich schreibe und trinke Mojito während es draußen Schüttet. Auf der Straße steigt das Wasser und die Bicitaxi Fahrer strampeln bald Knöcheltief im Wasser. Es steigt und steigt - in einer Senkung gelegen ist das Cafe kein guter Fluchtort vor Sinnflut artigem Regen... Wasser kommt herein. Erst ein bisschen, dann mehr und mehr. Ich helfe Stühle stapeln bevor alle in die obere Etage flüchten um auszuharren. Es regnet. Kein Ende in Sicht. Einer der Barmänner kommt auf eine hervorragende Idee: Frei Mojitos für Alle!!! Und nicht nur einer oder zwei oder drei... Angeheitert helfe ich das Wasser hinaus zu fegen als der Regen nachlässt doch kaum ist das so gut wie geschafft fährt ein auto durch den Wasserstrom auf der Straße und setzt das Cafe wieder unter Wasser. Also von vorn, aber erstmal was trinken...
Die alten Karossen die durch die Straßen Havannas schippern sind nun meist Kollektiv Taxis die auf bestimmten Routen verkehren und am Wegesrand jeden abwerfen und einsammeln der sie heranwinkt. Bezahlt wird in lokalen Pesos - meist 10 pro Person... Auf dem Bild da oben streitet sich gerade eine Menschengruppe um einen freien Platz...
Von Sancti Spiritus geht es auf direktem Wege zurück nach Havanna wo wir durch die kleinen Gässchen schlendern wo die Alten aus den Hauseingängen schauen rauchen und uns lachend zu winken... Seht selbst die verfallene Schönheit...
Von Trinidad flüchten wir nach Sancti Spiritus einer gemächlicheren Stadt im Zentrum Kubas. Hier beziehen wir ein schönes Zimmer und laufen von Touristen ungestörter durch die bunten Gassen… Abends hat das Kino welches wir besuchen wollten geschlossen und so sitzen wir bei Bier auf dem Platz als ein Poet vorbei kommt sich zu uns gesellt und eine Ode an die junge Liebe dichtet…Teresa spielt auf der Ukulele und verzaubert mit ihrem Gesang die Menschen ringsherum…
Wenn man in Kuba ins Internet möchte so muss man zu einem Ort wie diesem, wo man nach langem Schlange stehen und für sehr viel Geld eine Stunde an einen der PCs kann, Wlan gibts noch viel teurer in großen Hotels...
Wir lassen uns aus der Traurigkeit heraus zu einer Pferdereittour überreden. Sie führen uns zu einer Zuckerrohrfarm und zu Wasserfällen… Auf der Zuckerrohrfarm wächst kein Zuckerrohr, es ist ein Restaurant und der Wasserfall hat kein Wasser… trotz allem haben wir einen schönen und lustigen Tag. Wir lernen Zuckerrohrsaft kennen der zusammen mit ein wenig Limone Energie spendend und erfrischend wirkt...
Von Santa Maria aus fahren wir weiter nach Trinidad. Einer sehr schönen, sehr alten und sehr touristischen Stadt. Die Stadt ist wirklich wunderschön kein Zweifel, jedoch ist dies einmal mehr davon getrübt dass viele viele Verkäufer auf aufdringliche Art und Weise aus den vielen Besuchern ihren Profit ziehen wollen. Ein günstiges Peso Lokal ist hier schwer zu finden und so kehren wir eines Abends bei Ruben ein. Wir sind müde von der teuren Stadt und haben keine Lust mehr auf all die Fragen ob wir nicht eine Pferdereittour machen wollen oder Zigarren billiger kaufen möchten - sie fragen auch auf Deutsch - auf Grund ihrer Besuche in der DDR sprechen viele Kubaner einige Brocken… So schön die Stadt auch sein mag wir finden keine Freude an ihr fühlen uns unwohl an diesem falschen Ort…
Die Revolution ist unbesiegbar… solche und ähnliche Propaganda Tafeln findet man im ganzen Land… Seht nur wie glücklich sie sind… Hach ja…
In Santa Clara finden wir das Denkmal an Ernesto Che Guevarra… hier liegen seine Gebeine in einem Mausoleum begraben (Seit Fidel sie aus einem Massengrab in Bolivien gefischt hat)
In Santa Clara essen wir in einem der Peso Restaurants, das sind ofiziell Cafeterias die von den Menschen privat im eigenen Haus geführt werden, meistens aus dem Fenster heraus. Typischerweise bekommt man hier für 10 bis 15 Nationale Pesos einen kleine Pizza auf die Hand und für etwa 3 Pesos einen natürlichen Fruchtsaft...Eigentlich sind die Schilder meist wher von Hand gemalt nicht so wie bei diesem hier...
Von Matanza aus gehts wieder auf der Lastwagenladefläche weiter voran. In einer kleinen Stadt steigen wir um und lassen uns mit dem Bici Taxi zur Autobahn bringen wo wir ewig darauf warten nach Santa Clara zu gelangen... In einem alten Schulbus schaukeln wir dann schließlich ans Ziel... In Santa Clara trinken wir ein paar Mojitos und lernen dabei Maykell kennen ein Universalgenie der gerade im Tourismus arbeitet und den ganzen Tag nichts als Rum getrunken hat. Wir tauschen E- Mails und seit dem schreibt er mir aller paar Tage einige Zeilen...
Yordelis und Sohn und wir..
Vamos a la Playa...
Mit Aroldos Tochter Yordelis und ihrem Sohn geht es ins nahe Varadero an den Strand... Hier stehen riesige Hotels die einen Großteil des Kubanischen Wirtschaftseinkommens ausmachen am türkiesfarbenen ruhigen Meer... Einen Tag lang im Wasser laben und Sonnenverbrannt aber glücklich durch die ausgetrockneten Lippen lächelnd geht es ruckelig zurück per Camion nach Matanza...
Auch in Matanza: Das Casino Espanol. Vor der Revolution noch ein prächtiges Casino für amerikanische Geschäftsleute, Heute eine Bibliothek… Fiedel und die Umnutzung…