I really want the feeling of being fragile and tiny while wrapped in my boyfriends arms.

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@infantile-dreadhead
I really want the feeling of being fragile and tiny while wrapped in my boyfriends arms.
i can't believe that no one has gif-ed this (that I could find) it's literally my favorite part of inside
Mushroom Season 🍄
#miamorgan #esgehtdirgut
Stille
Laut. Lauter. Noch lauter. Sie nimmt mich ein. Ich bin nun ganz von ihr umhüllt. Nichts könnte in diesem Moment lauter sein. Ich glaube, sie ist das lauteste Geräusch der Welt. Sie steht zwischen uns. Dabei bin ich ganz alleine, du nicht hier. Alles ist dumpf. Wieviele Unebenheiten hat eigentlich die Wand, die ich anstarre, während ich versuche sie auszublenden. Schwindel. Gedanken. Ein Karusell. Nein, ein Wirbelsturm in meinem Kopf. Sie ist noch da. Ich höre nichts. Ich kann nicht denken. Wann hört sie auf mich zu quälen? Etwas durchbricht sie. Plötzlich. Was war das? Desorientiert und desillusioniert komme ich zurück. Eine Nachricht auf dem bis eben schwarzen Bildschirm. Nicht von dir. Und langsam tippt sie mir wieder auf die Schulter. Kriecht meinen Rücken herauf, in mein Ohr hinein. Ich halte meine Ohren zu, doch sie ist wieder da. Stille.
I’m in love.
Crazy. I’m fucking crazy.
Freitagabend 2.0
Freitagabend. Ich weiß nicht, ob wir miteinander warm werden. Du und ich, wir haben eine Hass-Liebesbeziehung zueinander. Ich muss gestehen, dass es mir schon am Donnerstag nicht sonderlich gut ging, aber irgendwie war ich wenigstens beschäftigt. Wenn ich die ganze Woche unterwegs bin, aber am Freitag nicht, finde ich das so belastend und kann gar nicht in Worte fassen, warum. Aber ich beneide die Menschen, die ihre Freund:innen im Kiez haben und die Wochenenden miteinander verbringen und ich bin dann die Person, die alleine zuhause sitzt.
Lieber letzter Freitagabend. Ich war gefrustet und das Wetter, der strömende Regen, passte einfach zu gut zu meiner Stimmung. Ich musste an Where is my mind von den Pixies denken. Mein breakup- und sad song schlechthin. Also zog ich mich an, beschloss in den Park zu gehen, den Song zu hören und im strömenden Regen zu heulen. Kurz nachdem ich das Haus verließ, hörte es auf zu regnen und ich setzte mich auf eine überdachte Treppe. Niemand war erreichbar und irgendwann machte ich mich los zu einem Booty Call, weil ich lieber zu einem Menschen ging, der Druck ablassen musste, als alleine zuhause zu sitzen.
Ich werde den Kontakt wieder einschränken. Irgendwie interessiert sich dieser Mensch nicht für mich und ich glaube, dann bin ich doch lieber alleine oder befinde mich weiter “auf der Suche” nach Menschen, die mich mögen und sich für mich interessieren. Diese Erkenntnis kam am darauffolgenden Samstagabend.
Lieber Freitag, ich glaube, ich mag Samstag irgendwie lieber. Hoffe, du verzeihst. Vielleicht werde ich irgendwann anders warm mit dir.
Freitagabend.
Ich halte mich beschäftigt. Jeden Tag muss ich etwas zu tun haben, weil ich mich dann weniger mit mir auseinandersetzen muss. Durch die bevorstehende Therapie setze ich mich sowieso jeden Tag mit mir und meinen Gefühlen auseinander. Schreibe Gedanken nieder. Nehme Memos auf. Ich will nichts vergessen, sondern einen Weg finden zufrieden zu sein. Außerdem merke ich, dass ich mich weiterentwickel, bin überrascht von mir selbst und nehme mir schon mehr Zeit für mich, als ich es von März bis Ende Juni gemacht habe. Als mein ganzes Leben sich noch um die Probleme eines anderen drehten. Ich habe meine Probleme und Lösungsansätze auf seine Probleme übertragen, nur damit ich mich nicht mit mir selbst auseinandersetzen muss. Danke T., dass ich das durch dich realisiert habe.
Aber dann ist plötzlich Freitagabend. Oder ein Abend. Aber am schlimmsten sind die Abende an den Wochenenden, wenn ich die ganze Woche über beschäftigt und von Menschen umgeben war und dann ausgerechnet am Wochenende nichts zu tun habe. Ich sollte diese Möglichkeit nutzen und mich nicht in meinem Selbstmitleid wälzen, aber dies zu erkennen und mich selbstständig daraus zu kämpfen ist nicht leicht. Aber ich merke, dass ich Situationen wie diese früher erkenne. Nicht jedes Mal aber immer öfter. Und das ist Improvement.
Ich möchte lernen nicht mehr so hart zu mir selbst zu sein. Die schlechten Tage zuzulassen und mich aus den Tagen mit einem Spaziergang oder kleinen Beschäftigungen herauskämpfen. Ich könnte mir eine Liste mit Möglichkeiten zusammenstellen, damit ich diese Tage oder Freitagabende nicht in meinem Bett verbringe und vor mich hin vegetiere.
Im Moment holen mich meine Träume ein. Es ist wieder die Zeit, in der mich meine Träume verletzen. Ich glaube, das ist der Grund, warum ich versuche so wenig wie möglich zu schlafen. 1. weil ich das Gefühl nicht mag den ganzen Tag zu verschlafen 2. weil ich mich nicht in Träume flüchten kann. Meine Probleme holen mich ein und während ich diese Zeilen schreibe, laufen mir Tränen über meine Wangen, weil mich Dinge einholen und ich feststelle, dass noch nicht alles verarbeitet ist.
Freitagabend. Du wirst ein Abend wie alle anderen sein müssen. Ein Abend, an dem es okay ist, alleine zu sein. Nicht auf Achse sein zu müssen. Freitagabend. Du gehörst heute nur mir.
für dich.
An dich.
I really want the feeling of being fragile and tiny while wrapped in my boyfriends arms.