Soll ich einen Blog schreiben ? Oder mir lieber auf Amazon eine Serie anschauen, die man uns Studenten freundlicherweise über Prime kostenlos schauen lässt ? Jaja, bei der “wann setze ich einen Punkt, Komma oder Fragezeichen - Stunde” in der Schule war ich wohl mit was anderem beschäftigt ... mit mir. Aber mal ernsthaft, was soll das bringen ? Das Internet hat so viele Menschen wie noch nie auf einem großen Platz versammelt und jeder schaut in eine andere Richtung, nur nicht in meine. Wofür schreibe ich das dann überhaupt ?
Tja ... Für mich... Ja für mich schätze ich.
Heute habe ich in der Zeit einen Artikel gelesen. “Tick Tack. Wann muss man was tun. Und wann sollte man mal langsam machen? Entscheidungen von 18 bis 30.” Berechtigte Frage. Nach was leben wir heute überhaupt ? Immer noch oder schon wieder nach den Zwängen von anderen ? Wann sind wir eigentlich frei und warum wollen manche von uns doch anders sein ?
(All diese Fragen haben vermutlich einen ganz anderen Hintergrund wenn man die Foos im Hintergrund hört. Und zwar laut. Aber weiter damit ...).
Wir lassen uns sehr von allem um uns herum beeinflussen. Wir schwimmen ohne zu wissen, dass wir es tun oder können. Wir schwafeln uns unser Leben zusammen an der falschen Stelle und sparen an der richtigen ... äääh falschen, weil wir es so gesagt bekommen. Unsicherheit ist nichts schlimmes mehr, weil man jetzt damit aufwächst. Wenn wir auf einem MacBook einen Artikel schreiben fühlen wir uns groß, weil wir die Pro´s auflisten, von allem und etwas, aber tatsächlich sind es viel zu oft die kleinen Dinge, die uns glücklich machen, so wie dieses Wortspiel, wenn man es oder sie denn erkennt. Wir geben manchmal viel zu viel preis von uns, weil wir denken es sei anonym und doch brauchen wir das. Wir, wie viele sind das überhaupt ? Sind wir alleine zu zweit ? Sind wir viele, nur weil wir nebeneinander leben oder können wir ein Team sein ? Beantworten wir Fragen mit Fragen, weil die Endlosschleife auf dem PC dazu verleitet. Die Endlosschleife, die wir im echten Leben leider nicht mehr kennen. Das Gefühl mit nem 60-PS Auto schneller vorwärts zu kommen, als mit der scheiß UNI. Mh, hier kam schon lange keine Frage mehr ... Ist es jetzt Zeit für Antworten ? Die Antwort impliziert also wieder eine Frage und dieser Text wird eine Endlosschleife ? Frage (mir gehen so langsam die Variationen der Zeichen aus) ... abgelehnt. Nein.
Geht es nicht “einfach” nur darum, nicht einfach alles so hinzunehmen und etwas zu bewirken !!! Frage ? Antwort !
Absatz.
Das ist wichtig.
Das hier ist mein Leben. Heute lebe ich.
Ich bin ich. 3 Worte und doch so schwer zu verstehen.
Ich liebe dich. 3 Worte und so schwer sie ehrlich zu meinen.
Ich brech ab. 3 Worte, schneller gesagt als getan.
Darum geht´s ...
Wir bestimmen uns nicht durch das was wir sagen. Wir bestimmen uns durch das was wir tun, manchmal ohne irgendwas zu sagen. Wenn wir es schaffen etwas großes zu vollbringen, sodass die Menschen irgendwann mal von uns reden, dann bedeutet Reden mehr als Tun. Für einen Moment.
Und wer sagt uns das ? Ich.
Das Leben ist so vielseitig und am schlimmsten ist es sich aus 1000 Gründen davor zu verschränken. Ich bin ... 275 Jahre alt. Quatsch ? Ja na klar. Aber ich fühle mich manchmal so. Wird es nicht mal wieder Zeit auf die Kacke zu hauen und sich wie neu geboren zu fühlen. Hilflos, schmerzlich und nass ? Nein, aber frisch, voller Energie und aufgewirbelt von den tausend Eindrücken und Momenten in nur drei Sekunden. Dieser Moment muss zur richtigen Zeit passieren. Deshalb jetzt 9 Monate waren ? Ok, vergesst das mit den Wortspielen. Manchmal ist der richtige Moment jetzt und manchmal schneller als man denkt. Zu lange warten bringt nicht weiter, aber etwas zu überstürzen zerstört auch. Das Leben hängt mit leben dicht zusammen und zwar nicht wegen des Namens. Alles was wir tun hat eine Konsequenz und wenn es nur die ist, dass wir es noch einmal tun müssen, um zur nächsten Konsequenz zu kommen. Irgendwann verstehen wir es und wer an etwas höheres als sich selbst glaubt, der kann zumindest dem kleineren Ich auf den Kopf spucken, wenn er irgendwann versteht, wozu das alles gut ist.
Oft geht es uns um das Verstehen.
Wir wollen Antworten. Wir Wollen keine Fragen mehr.
Heute ist das Leben geiler als gestern, es ist eben nur anders.
Heute beginne ich.
Heute bin ich ich.
Heute lebe ich.