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Ich bin endlich ein Halbmarathoni :o)
2 Tage später kann ich es immer noch kaum fassen ... ich bin Halbmarathon gelaufen ... ich bin ins Ziel gekommen ... ich wurde nicht vom Besenwagen überrollt ... einfach unglaublich *kopfschüttel*. Aber mal der Reihe nach ... hier kommen die letzten Tage vor dem Lauf quasi im Zeitraffer ;o) Dienstag, 17.05.16 30 Minuten-Lauf, der aufgrund der schwülwarmen Luft nicht so gut verlief wie ich gehofft hatte. Dementsprechend mittelprächtig war dann auch die Herzfrequenz mal wieder. Mittwoch, 18.05.16 Ein Stündchen passives Höhentraining auf 4.000m. Die Sättigungswerte waren für die Höhe in Ordnung und ich konnte einigermaßen gut entspannen. Donnerstag, 19.05.16 Nach einem stressigen Tag im Büro sollte ich eigentlich nur 30 Minuten GA1 laufen. Und dann funktionierte mal wieder nix - zu warm, HF zu hoch, Beine schwer. Hab mich dann gezwungen, zwischendurch immer wieder zu gehen und die Einheit auf 45 Minuten ausgeweitet. Wirklich zufrieden war ich mit dem Lauf aber natürlich nicht. Freitag, 20.05.16 Nach der Arbeit ging’s mit Aggi und Yvonne nach Gelsenkirchen, um die Startunterlagen abzuholen. Das war wirklich super organisiert und nach 10 Minuten hatten wir schon alle Unterlagen zusammen *Daumenhoch*. Enttäuschend war allerdings der Inhalt des Beutels - außer haufenweise Werbeflyer und 2 Stückchen Traubenzucker nix drin. Das kenne ich von anderen Veranstaltungen ganz anders, aber naja. Anschließend ging es dann mit den Mädels aber noch zum Chinamann *mjam* Samstag, 21.05.16 Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, den Tag vor dem Halbmarathon ganz entspannt zu gestalten. Aber daraus wurde natürlich nichts. Pünktlich um 7 Uhr ging’s zum Wocheneinkauf, dann kurz nach hause, die Plörren wegbringen und direkt weiter zum Friseur (für den Fall, dass ich am nächsten Tag versagen sollte, hatte ich zumindest die Haare schön *haha*). Vom Friseur aus bin ich dann direkt wieder nach Gelsenkirchen gefahren, um mein Laufshirt umzutauschen. Ich hatte mir ursprünglich eins in Größe M bestellt, um dann festzustellen, dass dies Einheitsgrößen für Männlein und Weiblein waren und meins demnach viel zu groß war *grmpf*. Zum Glück war der Umtausch aber kein wirkliches Problem und ich konnte mit einem Shirt in Größe S wieder die Heimfahrt antreten :o). Zuhause angekommen hatte ich dann noch genau eine Stunde Zeit zum Entspannen, bevor es zum Vortrag “Laufen mit Watt” bei Bewegungsfelder ging. Der war mal wieder super interessant. U.a. waren nämlich 2 Herren der Firma Winkels da und haben über Laufstil und Laufökonomie referiert. Das war wirklich spannend und ich habe beschlossen, demnächst auf jeden Fall mal eine Laufanalyse machen zu lassen. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass mein Laufstil alles andere als optimal ist *hust*. Schlussendlich war ich also erst gegen 17.30 Uhr zuhause und konnte erst dann die Füße hochlegen ... nicht gerade viel, aber besser als gar nix. Der große Tag 04.00 Uhr - Der Wecker klingelt ... also raus aus den Federn und ganz in Ruhe duschen und wach werden. 06.15 Uhr - Frühstück ... irgendwie habe ich es geschafft, mir 1,5 Brötchen reinzuzwängen. Das war ganz schön anstrengend, aber musste natürlich sein. Dazu gab’s einen Kaffee und schon mal 500 ml Magnesium. 07.00 Uhr - Nachdem Schinzi und Aggi bei mir eingetrudelt waren, ging es auch direkt los ... Abfahrt nach Gelsenkirchen. 07.30 Uhr - Sämtlichen Strassensperrungen erfolgreich aus dem Weg gegangen und einen kostenlosen Parkplatz nur 5 Gehminuten vom Start/Ziel entfernt ergattert *tschakkabääääm* 08.00 Uhr - Im Startbereich noch mal schnell das stille Örtchen aufgesucht. Und Schinzi hat damit auch direkt ihre allererste Nutzung eines Dixiklos erfolgreich gemeistert *haha*. 08.40 Uhr - Einchecken in die Startbox. Dabei festgestellt, dass Schinzi als einzige doch in eine andere Startbox muss ... blöd gelaufen *grmpf*. Langsam steigt die Spannung und ich versuche mir immer wieder mehr oder weniger erfolgreich einzureden, dass ich nur einen sehr langen Trainingslauf mit Zuschauern am Rand vor mir habe. Funktioniert nur noch mittelprächtig *Panikmodusan* *uaaaaahhhh*. 09.00 Uhr - Startschuss für den ersten Startblock und erste Verwirrung. Mir war gar nicht klar, dass jeder Startblock seinen eigenen Startschuss haben würde ... aber egal, im Nachhinein war es so viel entspannter, weil nicht so viele Leute auf einmal losgerannt sind. 09.13 Uhr - Startschuss für den dritten, also unseren Startblock ... Mein erster Halbmarathon beginnt ... (Bilder siehe weiter unten) KM 0 - Super Stimmung am Start, tolles Publikum! KM 1 - Aggi ist noch bei mir und wir genießen die ersten Meter. Den Ballon vom 2:30 Std Pacemaker haben wir fest im Blick. KM 2 - Aggi läuft nun einige Meter vor mir und ich stelle fest, dass es irgendwie extrem unangenehm von der Temperatur her ist. Ich schaue regelmäßig auf meine Garmin und checke Watt- und Pace-Werte, um nicht zu schnell anzulaufen. Die HF liegt jetzt schon bei knapp unter 160, was mir nicht wirklich in den Kram passt. Aber egal ... bis jetzt fühlt sich alles noch recht gut an. KM 3 - Erste Verpflegungsstation ... ich schnappe mir 2 Becher Wasser und gehe ein Stück, um vernünftig trinken zu können. Aggi habe ich nicht mehr im Blick, dafür aber den 2:30er Ballon einige Meter vor mir. KM 5 - Ich komme langsam Richtung Zeche Zollverein, also bekannte Gefilde, und halte Ausschau nach Bocki, die sich irgendwo hier eigentlich zum Anfeuern platzieren wollte. Langsam wird das Laufen dann auch anstrengend und ich versuche mit einer Verminderung der Pace die Herzfrequenz wieder in den Griff zu bekommen. KM 6 - Zweite Verpflegungsstation ... ich gehe wieder ein Stück, um einen Becher Wasser zu mir zu nehmen. Von Bocki weiterhin keine Spur ... vielleicht hat sie es nicht geschafft oder ich hab sie am Fanpoint übersehen?! KM 7 - Aufgrund der verwinkelten Streckenführung an der Zeche habe ich den 2:30er Ballon aus den Augen verloren. So langsam macht mir auch die schwülwarme Luft richtig zu schaffen. Außerdem schmerzt das linke Schienbein, aber immerhin macht der rechte Fuß stillschweigend seine Arbeit. KM 8 - Die nächste Verpflegungsstation am Ende der Zechenrunde auf der Gelsenkirchener Straße, bei der ich neben Wasser jetzt auch ein Elektrolytgetränk zu mir nehme. Dann geht es rechts ab auf eine Trasse, die sich endlos vor einem erstreckt. Hier sind dann auch kaum noch Zuschauer am Rand. Ein Glück, dass ich mich doch dazu entschieden hab, mit Musik auf den Ohren zu laufen. KM 10 - Ich laufe immer noch auf der Trasse ... rechts und links nichts als Gebüsch, unter mir ein endloser Schotterweg. So fühlt es sich zumindest an und ich merke, dass ich immer weiter in ein Tief abrutsche. In meinem Kopf geben sich Hunderte von Gedanken die Klinke in die Hand, die wenigsten davon positiv. Eigentlich habe ich keine Lust mehr zu laufen, aber irgendwie machen die Beine trotzdem weiter. Genau bei KM 10 quasi ein Checkpoint für die Zwischenzeit ... daneben sitzt ein Helferlein vor einem Zelt. Hat der hier etwa übernachtet? Die Belustigung darüber hält irgendwie nicht lange an ... KM 12 - Es geht wieder besser voran, gerade bin ich an meinen Eltern vorbei gekommen, die mich vom Trassenrand aus angefeuert haben. Das war wirklich das perfekte Timing und hat mich für einige Kilometer lang aus meinem Tief geholt. Kurz vorher bei KM 11 gab’s auch endlich wieder was zu trinken ... diesmal habe ich sogar schon zur Cola gegriffen. In der Hoffnung, dass mich das wieder etwas wacher macht. KM 14 - Ich überquere den Rhein-Herne-Kanal und schaue sehnsüchtig auf das Wasser. Was würde ich jetzt für eine Runde in unserem heimischen Pool geben *seufz*. Dann wieder der Blick nach vorne und fast hätte ich sie übersehen ... Bocki und Stephan mit Hund! Was für eine Überraschung! Ich freue mich riesig darüber und laufe wieder mit positiveren Gedanken weiter Richtung Nordsternpark. KM 15 - Wieder eine Verpflegungsstation ... es gibt jetzt nur noch einen Becher Cola und das erste Mal greife ich auch zu einem Schwamm, den ich über Kopf und Beinen ausdrücke und mir damit zwischendurch noch das Gesicht kühle. KM 17 - Mittlerweile geht es wieder durch Wohngebiet und es feiern viele Zuschauer am Strassenrand. Man sieht tolle Sprüche auf Plakaten (”Jetzt umzudrehen wäre doch auch irgendwie blöd!” *haha*), wird in einer Tour angefeuert, klatscht am Strassenrand wartende Kinder ab und quält sich einfach immer weiter. Auf die Garmin schaue ich so gut wie gar nicht mehr ... mir ist alles egal, ich will einfach nur noch ankommen und dass es vorbei ist. KM 18 - Die letzte Verpflegungsstation ... ich schnappe mir noch mal Cola und Schwamm. Wirklich gut fühle ich mich nicht, aber die restlichen 3 km werde ich auch noch irgendwie hinter mich bringen ... im Notfall auch gehend. KM 19 - Es zieht sich wie Kaugummi ... ich muss ständig Gehpausen einlegen, weil die HF vollends unter die Decke schießt. Das “wieder Anlaufen” gestaltet sich immer schwieriger und tut in den Beinen weh, aber ich zwinge mich trotzdem. Noch ist der 2:45er Ballon nicht an mir vorbeigekommen und ich kann ihn hinter mir auch nirgends entdecken. KM 20 - Es geht zurück auf die Feldmarkstraße, d.h. ich bin dem Ziel nahe und schöpfe noch mal neue Kraft. Und dann biege ich auf die Zielgerade ab ... was für ein irres Gefühl, ich lasse mich von den Zuschauern ins Ziel tragen und gebe noch mal richtig Vollgas. KM 21,0975 - Ich hab’s geschafft, ich bin Halbmarathon gelaufen, ich habe nach 2:36:24 Stunden das Ziel erreicht ... aber wirklich realisieren kann ich es noch nicht. Wie sagte der Sieger des Vivawest-Marathons Elias Sansar später in einem Interview mit dem WDR so schön? “Das Gefühl ins Ziel zu kommen, kann man nicht beschreiben. Dieses Gefühl muss man sich erlaufen.” Und damit hat er sowas von recht. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich mir irgendwann während des Rennens geschworen habe, die Laufschuhe anschließend in die Tonne zu kloppen ... und kaum war ich im Ziel hatte ich schon die nächsten sportlichen Pläne im Kopf *haha*. Mein erster Halbmarathon war für mich definitiv eine Achterbahnfahrt der Gefühle, und dass ich ihn erfolgreich beendet habe, hatte vermutlich viel mehr mit meiner Willenskraft (wo auch immer die her kam) als mit dem Trainingszustand meiner Beine zu tun. Schlussendlich bin ich aber nun überglücklich und unendlich stolz auf mich selbst, dass ich das geschafft habe! Und damit kommen wir nun auch schon direkt zu meinen Danksagungen: - meine Orgels Aggi, Schinzi und Yvonne: Ich bin sowas von stolz auf jeden einzelnen von euch. Danke, dass ihr dieses Abenteuer mit mir zusammen in Angriff genommen habt. Und egal, was andere sagen ... wir sind die Geilsten! ;o) - Aljoscha & Stephan: Danke für die Trainingspläne, für die Ratschläge, für die Ermahnungen, für eure Geduld, für all die Motivation und dass ihr immer an mich geglaubt habt. Ihr seid und bleibt die besten Coaches aller Zeiten. Ohne euch hätte ich das niemals geschafft. - meine Family: für die immerwährende Unterstützung an und neben der Strecke und dafür, dass ihr trotz meiner immer wieder verrückten Ideen ohne Wenn und Aber hinter mir steht. - Peter: für das spontane Tapen meines Fußes und die Unterstützung beim Training. Du bist ein wahrer Motivationskünstler! - Bocki, Stephan und Britta: für den Support an der Strecke und zuhause am Laptop. Habe mich riesig darüber gefreut! - mein eigener Körper: dafür, dass Du mich immer wieder an die Grenzen gehen lässt, dass Du jede verrückte Idee mit Dir machen lässt, mir aber zwischendurch auch immer mal die rote Karte zeigst, mir Steine in den Weg legst und mich damit immer stärker wieder zurückkommen lässt. Und natürlich geht ein großes Dankeschön auch an alle anderen, denen ich auf dem Weg zu meinem ersten Halbmarathon begegnet bin, mit denen ich zusammen trainiert habe, die mich unterstützt und immer wieder motiviert haben, meinen Weg verfolgt oder sonst irgendwie beteiligt waren! Ich werde jetzt hier keine Namen aufzählen, weil ich sonst sicherlich irgendjemanden vergessen würde. Deshalb fühlt euch einfach bitte alle angesprochen! Und nun noch ein paar Erkenntnisse: 1. Ich bin ein Halbmarathoni! Das muss ich mir momentan immer wieder selbst sagen, weil ich es einfach nicht glauben kann *haha* 2. Am Tag danach hat man so einen megamäßigen Kohldampf. Habe mir vom Coach erst mal bestätigen lassen, dass das normal ist, und dann ordentlich zugeschlagen *haha* 3. Sollte ich jemals noch mal einen Wettkampf mit 21 km oder mehr laufen, suche ich mir auf jeden Fall potentiell kühlere Monate dafür aus. Ich bin für Hitzeschlachten und hohe Luftfeuchtigkeit einfach nicht gemacht. 4. Leichter Muskelkater am Folgetag, der heute aber wieder so gut wie verschwunden ist. Dafür fangen tatsächlich die Füße schon wieder an zu kribbeln. Werde mich aber zurückhalten und morgen erst mal für 30-60 Minuten locker aufs Rad gehen. Donnerstag geht’s dann zumindest für eine kurze Einheit wieder zurück in die Laufschuhe. 5. Die Woche nach dem HM Urlaub zu nehmen, war eine großartige Entscheidung *haha*. Tja, und damit ist dieser Blog jetzt wohl auch an seinem Lebensende angekommen. In den nächsten Tagen werde ich mal meine Gedanken sammeln und überlegen, wie meine “sportliche Laufbahn” weitergehen soll. Und für die nächsten Ziele wird es dann vermutlich auch wieder einen Blog geben ;o).Nun ist aber erst mal Regeneration angesagt ... In diesem Sinne bedanke ich mich für euer Interesse und eure Aufmerksamkeit und sage leise bis bald *verbeug* Eure Halbmarathoni Jini
Impressionen vom Halbmarathon im Rahmen des Vivawest-Marathon am 22.05.16
Kann losgehen ... noch knapp 3 Stunden bis zum Start 👊
Wie? Nur noch 6 Tage?
So langsam wird es tatsächlich ernst, denn heute sind es noch genau 6 Tage bis zum großen Tag *uaaaaahhhh*. Und seit München ist auch schon wieder jede Menge passiert ... das schreit quasi nach einem zweiten Blog-Eintrag an diesem - zum Glück langen - Wochenende ;o)Trainingseinheiten Ein ständiges Auf und Ab zurzeit stellen meine Trainingseinheiten dar. Am Dienstag nach München waren laut Plan 3x 4.000m Intervalle angesetzt. Und das ging mal gar nicht ... nach dem Warm Up (ca. 1km) habe ich zwar brav das Tempo erhöht, um dann aber festzustellen, dass mal absolut gar nichts geht. Die Beine waren sowas von platt und auch die Lunge hat nicht wirklich mitgespielt. Es tat komplett alles weh beim Laufen und war die reinste Qual. Habe das Intervall dann nach 2km abgebrochen und nur eine langsame Einheit über 90 Minuten hingelegt. Mehr war zum Verrecken nicht drin ... dumm nur, dass genau das mein Gefühl der letzten 2 Wochen bestätigt hat ... nämlich, dass der Körper ziemlich am Ende ist. Allerdings hängt das vermutlich nicht nur mit dem Training, sondern insbesondere auch mit dem Stress im Büro zusammen. Ich komme momentan einfach nicht wirklich zur Ruhe ... und ich habe ja gelernt, dass Regeneration immens wichtig ist. Für Donnerstag war die neue Leistungsdiagnostik angesetzt, dazu aber gleich mehr. Freitag sollte ich dann noch mal 30 Minuten GA2 laufen ... erstaunlicherweise war ich sogar recht früh aus dem Büro raus, so dass ich mir vor dem Training noch eine halbe Stunde auf der Couch gönnen wollte. Das war allerdings ein Fehler ... bin nämlich erst nach 4 Stunden wieder wach geworden *puh*. Also Training gestrichen und von der Couch ins Bett gekrochen ... der nächste Hinweis des Körpers würde ich sagen :o( Am Samstag habe ich mir dann selbst mal komplette Ruhe verordnet und Schlaf nachgeholt. Und siehe da ... die gestrige Einheit war dann echt gut ... bin seit langem mal wieder 120 Minuten ohne eine einzige Gehpause durchgelaufen. Und es hat auch endlich wieder Spaß gemacht zu laufen ... das Wetter war für mich perfekt (eine Mischung aus Sonne, Regen, Hagel *autsch*, Gegenwind, Rückenwind, drehender Wind und dabei schön kühl) und ich bin einfach nur vor mich hin gelaufen, so ohne jegliche Gedanken an Trainingspläne oder Intervalle oder sonst was. Und das tat echt gut. Zwischendurch habe ich zwar immer mal meine Watt-Werte gecheckt, aber das war’s auch schon. Schlussendlich habe ich so knapp 15,5km in den 120 Minuten geschafft ... und das bei einer durchschnittlichen HF von “nur” 152 (was für mich echt ein guter Wert ist). In dieser Woche stehen dann nur noch zwei 30minütige GA1-Einheiten an, einfach nur um die Beine daran zu erinnern, was sie am Sonntag zu tun haben *haha*. Eventuell werde ich am Mittwoch noch eine passive Höheneinheit einbauen ... mal sehen. Leistungsdiagnostik Die hatte Stephan für Donnerstag angesetzt, um zu schauen, wo ich aktuell stehe, und daraus dann die Taktik für Sonntag abzuleiten. Wir haben uns für ein flaches Protokoll entschieden ... also 3 Minuten-Intervalle ... angefangen mit 4 km/h, dann 6 km/h und dann immer 1 km/h mehr. Zusätzlich zu den HF- und Sauerstoffwerten haben wir auch noch die Watt-Werte gemessen. Grundsätzlich lief es eigentlich ganz gut ... laut den Daten hatte ich wohl noch Luft nach oben, musste aber bei 11 km/h doch aufgeben. Vielleicht bin ich mental momentan einfach nicht in der Lage bis an die Grenze zu gehen ... keine Ahnung. Die Schwelle hatte ich allerdings auch schon bei 10 km/h erreicht. Interessant war, dass man wieder deutlich sehen konnte, dass ich schon beim schnellen Gehen (6 km/h) mit der HF voll im GA1-Bereich liege. Und sobald ich dann bei 7 km/h antrabe, schießt die HF direkt in den GA2-Bereich. Irgendwie muss ich das mal in den Griff kriegen, aber dafür ist nach dem HM noch genug Zeit. Ansonsten hat sich von den Bereichen aber nicht soooo viel verändert. Ich habe wohl durch die Intervalle etwas GA1 eingebüßt, aber nicht wirklich dramatisch. Von daher bin ich eigentlich recht zufrieden ... Wettkampf-Taktik Nach der Diagnostik haben wir uns dann auch mal über die Taktik für Sonntag unterhalten. Nachdem meine Vorbereitung u.a. durch den Fuß alles andere als optimal verlaufen ist, habe ich ein Zeitziel direkt mal über Bord geschmissen. Mein Ziel lautet definitiv ankommen, mehr nicht! Ansonsten haben wir entschieden, dass ich den HM mit dem Watt-Sensor von Stryd laufen werde. Den habe ich gestern mal ausgiebig getestet, muss das Ergebnis aber noch mal mit Stephan besprechen. Die Vorgaben für Sonntag lauten bis jetzt also: 220-240 Watt laufen, mit der HF unter 160 bleiben, eher konservativ beginnen (kann auch ne 8er Pace oder noch höher sein), dann schauen, wie’s mir geht, und die Pace entsprechend steigern. Ich denke, damit kann ich ganz gut leben und der gestrige Lauf hat mir dann auch gezeigt, dass es machbar ist :o). Ernährung Da haben uns die Trainer ja mal was eingebrockt. Seit gestern befinden Schinzi und ich uns mitten in einer 4tägigen Saltin-Diät *puh*. Für all diejenigen, denen das nichts sagt, mal eine kurze Erklärung. Durch die gestrige Trainingseinheit haben wir unsere Kohlenhydrat-Speicher geleert und versuchen nun bis Donnerstag Morgen möglichst keine neuen Kohlenhydrate hinzuzufügen und stattdessen Fett-Einweiß-Tage einzulegen, um dann ab Donnerstag so viele KH wie möglich zu verspeisen. Da ich vor ca. einem Jahr angefangen habe, meine Ernährung etwas umzustellen und möglichst auf Kohlenhydrate mit einem hohen Glykämischen Index verzichte, dachte ich eigentlich, dass das für mich machbar ist. Aber so gar keine KH ist schon heftig. Ich habe mich jetzt mit Aljoscha darauf geeinigt, dass ich die <5%-Variante versuche ... soll heißen, dass z.B. meine geliebten Beeren im Quark drin bleiben dürfen, Honig aber nicht. Mal sehen, wie das so funktioniert. Vor allem mein morgendliches Vollkornbrot wird mir fehlen! Aber gut ... die Trainer wissen schon, was sie tun *haha*. Jedenfalls habe ich mir jetzt mal einen Plan für die nächsten 3 Tage geschrieben, der auch brav abgesegnet wurde. Und den will ich euch natürlich nicht vorenthalten ... aaaaalso .... Montag - also heute ;o) Frühstück: Rührei mit Schinken, Käse und Zwiebeln Mittagessen: Hähnchenbrust mit Blattspinat, Paprika & Käse überbacken Abendessen: Quark mit Heidelbeeren Dienstag - im Büro wird’s wohl etwas schwieriger Frühstück: Quark mit Brombeeren & Himbeeren Mittagessen: Ceasar Salad mit Parmesan Abendessen: Steak mit Speckbohnen & Paprika Mittwoch Frühstück: Quark mit Heidelbeeren Mittagessen: gemischter Salat mit Schinken & Käse Abendessen: gebratener Lachs & Garnelen mit Paprika & Champignons Als Zwischenmahlzeiten oder Alternativen habe ich noch geräucherten Lachs, geräucherte Forelle, natürlich hartgekochte Eier und Gemüse mit Kräuterquark im Angebot. Damit sollte ich die 3 Tage definitiv irgendwie rum bekommen. Wer übrigens mehr über die Saltin-Diät wissen möchte, sollte sich mal auf der Website der Hahner-Twins umsehen. Die praktizieren das nämlich vor ihren Wettkämpfen auch so und haben dazu einen sehr interessanten Artikel geschrieben. Hier mal der Link: http://www.hahnertwins.com/de/ernaehrung/62-saltin-diaet OrganisatorischesDas habe ich mir für den heutigen Feiertag auf die Agenda geschrieben. Teilnahmebestätigung schon mal ausdrucken, Strecke noch mal studieren und für die Family den besten Platz zum Anfeuern und die ungefähre Uhrzeit festlegen, Anreise planen und so weiter. Die Startunterlagen werden wir auch schon Freitag nach der Arbeit abholen ... das wird mir am Samstag sonst zu stressig, weil ich morgens einen Friseurtermin habe und nachmittags noch bei einem Vortrag über wattorientiertes Laufen bei Bewegungsfelder bin. Von daher ... Planung ist alles! ;o)Tja, und damit soll es das auch für heute gewesen sein. Ich werd mich jetzt mal langsam um mein KH-freies Frühstück kümmern *haha* und danach schauen, was der Feiertag so mit sich bringt (vermutlich nicht viel).Euch wünsche ich einen schönen und entspannten Tag, lasst die Seele baumeln und erholt euch gut.Eure Jini
I ran for those who can’t ...
Und genau das ist es, worauf es beim Wings For Life World Run ankommt. Es ist egal, wie weit man läuft, in welcher Zeit oder mit welcher Pace ... die Hauptsache ist, man läuft überhaupt, hat Spaß dabei und unterstützt all diejenigen, die es so viel schwerer im Leben haben als man selbst. Allerdings musste auch ich mir das immer wieder vor Augen führen, denn mit meinem eigenen Lauf war ich mal gar nicht zufrieden ... aber der Reihe nach ... Freitag, 06.05.16 13.00 Uhr - Abfahrt Richtung München ... erstaunlich wenig Stau für einen Freitag ... entsprechend gut sind wir dann auch durchgekommen 19.00 Uhr - Ankunft an der Pension in München-Ludwigsfeld ... etwas gewöhnungsbedürftig (ist wohl eine bei Bauarbeitern auf Montage beliebte Pension), aber im Nachhinein doch ganz nett und für uns völlig ausreichend 20.00 Uhr - nach dem Auspacken noch ein kleiner Spaziergang durch die Nachbarschaft, um die Beine nach der Autofahrt wieder etwas zu lockern ... 22.00 Uhr - bedtime Samstag, 07.05.16 07.00 Uhr - Frühstück ... das kleine, aber feine Buffet hat uns definitiv zugesagt ... war alles sehr lecker und ausreichend *Daumenhoch* 09.00 Uhr - Abfahrt zum P&R nach Moosach, das ernsthaft nur 1€ pro Tag kostet (in einer Tiefgarage!) ... von dort mit der U3 ab in die Münchener Innenstadt ... Sightseeing, Shopping, beim Kaffee im Hofgarten relaxen, etc. 13.30 Uhr - mit der U3 zurück zum Olympiapark, um die Startunterlagen abzuholen ... zum ersten Mal das Catcher Car gesichtet *wohoo* ... dann in die Schlange gestellt und nach gut einer halben Stunde schon alles beisammen gehabt: Startnummer, Laufshirt, sämtliche Gimmicks, kostenlose Pasta-Ration ... das war wirklich alles super organisiert :o) 15.00 Uhr - nach einem kurzen Stop am Auto in Moosach, um ein paar Plörren wegzubringen, wieder zurück in die U3 Richtung Innenstadt, um Schinzi’s Schwester, die seit ein paar Jahren in München lebt, zu treffen ... den restlichen Nachmittag/Abend im englischen Garten und einem kleinen Biergarten verbracht 21.00 Uhr - zurück in der Pension ... Füße tun weh ... Schinzi’s Garmin-Uhr sagt, dass wir rund 16km durch München gelatscht sind ... ob das wohl so gut war vor dem Lauf? *grübel* Sonntag, 08.05.16 07.00 Uhr - Frühstück ... sehr entspannt, sehr lecker ... danach in die Laufsachen gesprungen und die restlichen Klamotten zusammengepackt 09.00 Uhr - Abfahrt zum Olympiapark ... dort recht schnell einen Parkplatz bekommen und dann festgestellt, dass wir viel zu früh sind ... also rumgammeln am Auto (sehr nervig irgendwie) 12.00 Uhr - langsam auf den Weg zum Startblock gemacht ... tolle Stimmung, Spannung steigt langsam an ... aber: viel zu warm für meinen Geschmack *puh* 13.00 Uhr - endlich der Startschuss ... bis zur Startlinie aber schon mal einige Minuten gebraucht (standen im letzten Startblock und hatten demnach rund 6.000 Läufer vor uns) ... dann die erste Kurve: stop and go ... versucht, das ganze locker zu nehmen und Späße drüber gemacht ... kurz danach war Yvonne dann auch schon verschwunden ... egal, wir lassen sie mal laufen ... die ersten 2km dann mit Schinzi zusammen gelaufen, die sich anschließend aber in eine Gehpause verabschiedet hat ... sooooo warm .... habe versucht, jeden Schatten mitzunehmen, aber davon gab’s leider nicht viele ... bei 4km selbst die erste Gehpause eingelegt ... Herzfrequenz jetzt schon am Anschlag ... aber egal, weiter geht’s ... endlich die erste Verpflegungsstation nach 5km ... natürlich Stau am ersten Tisch ... alle anderen Tische frei (what the hell?) ... 2 Becher Wasser und 1 Becher Red Bull Schorle runtergespült ... danach lief’s etwas besser ... trotzdem musste ich immer wieder kurze Gehpausen einlegen ... aber die Zuschauer, die einen unglaublich gepusht haben, haben dafür gesorgt, dass ich doch immer wieder weitergelaufen bin ... das Schild für 8km passiert, kurz vor einer Unterführung ... umgedreht und etwas hinter mir das Catcher Car entdeckt ... noch mal Vollgas geben .... etwas weiter vorne den Gerolsteiner-Bogen entdeckt, den wollte ich doch unbedingt schaffen ... und dann? Bin ich doch ernsthaft 40m vor dem Bogen eingeholt worden *grmpf* ... aber egal, habe gefeiert als Felix Loch (Rennrodler und Catcher Car Fahrer in München) mich überholt, mir applaudiert und zugerufen hat, dass ich das toll gemacht habe ... mittlerweile weiß ich auch, dass ich insgesamt 8,46km geschafft habe (die Münchener Ergebnisse kamen erst im Laufe der Woche, da die Chips an den Startnummern ausgefallen sind und die Veranstalter anhand der Videos jeden Teilnehmer manuell auswerten mussten) ... das ist zwar absolut nix besonderes, aber auch nicht weiter schlimm ... ich war dabei, ich hatte Spaß und nur das zählt 14.30 Uhr - Schinzi an den Startblöcken wieder getroffen ... kurz was getrunken und dann auf die Suche nach ihrer Schwester gemacht ... relaxen und was essen am See ... und darauf warten, dass Yvonne sich meldet ... irgendwann kam dann der Anruf, dass sie nach ca. 12km eingeholt wurde (lustigerweise irgendwo in der Straße unserer Pension) und nun mit dem Shuttle zurück kommt ... 16.00 Uhr - zurück in der Pension ... duschen, umziehen, kurz relaxen 18.00 Uhr - zum Abendessen mit Schinzi’s Family in einem Biergarten im englischen Garten verabredet ... dort einen schönen und entspannten Abend verbracht 22.00 Uhr - fix und fertig ins Bett gefallen Montag, 09.05.16 07.00 Uhr - Frühstück 08.00 Uhr - Abfahrt zurück in den Ruhrpott ... auch diesmal kaum Verkehr unterwegs und richtig gut durchgekommen 14.00 Uhr - Ankunft in Essen Eigentlich kann ich es kaum glauben, dass das München-Wochenende schon wieder vorbei ist. Die Zeit scheint momentan mal wieder zu fliegen. Als Résumé kann ich festhalten, dass ich mit meiner Leistung nicht zufrieden bin ... ich hatte mir vorgenommen, zumindest irgendwas um 10km zu laufen, aber für meinen Geschmack war es einfach viel zu warm. Außerdem haben wir sicherlich im Vorfeld jede Menge falsch gemacht ... 16km-Marsch durch München am Vortag, zu wenig getrunken, zu früh gegessen, zu früh am Veranstaltungsort gewesen und noch einiges mehr ... ich hab das aber jetzt einfach mal unter “Erfahrungen sammeln” abgehakt und bin glücklich, dabei gewesen zu sein. Es war ein wirklich tolles Event und ich hoffe, im nächsten Jahr ebenfalls wieder dabei zu sein :o). (ein paar Impressionen vom Wochenende könnt ihr weiter unter sehen) So, und nun werde ich mich gleich mal für meine letzte lange Laufeinheit startklar machen. Wie es mir seit München ergangen ist, werde ich euch heute Nachmittag oder morgen berichten ... inkl. Katastrophen-Trainings, einer neuen Leistungsdiagnostik, Wattsensor, Ernährungsplan und vielem mehr ... ihr dürft also gespannt sein ;o). Bis dahin wünsche ich aber erstmal einen schönen und sportlichen Pfingstsonntag! Eure Jini
I ran for those who can’t ... 8,46 km *wohoooo*
Impressionen aus München
17 days and counting ...
Bevor es morgen nach München geht, wollte ich euch nicht ohne einen Überblick der letzten knapp 2 Wochen zurücklassen ... also der Reihe nach ;o) 26.04. - noch 26 Tage bis zum HM Intervalle auf dem Laufband ... 3x 3.000m in einer 7er Pace ... Vollkatastrophe. Eigentlich war ich nach dem Sonntags-Lauf ja wieder guter Dinge, aber das war wohl Wunschdenken. Schon beim zweiten Intervall habe ich gemerkt, dass der Fuß sich nicht besonders wohl fühlt. Und beim dritten Intervall war klar ... das war nix. Anschließend hatte ich wieder ziemliche Schmerzen, sogar beim normalen Gehen ... und das sollte auch noch einige Tage lang anhalten ... 27.04. - noch 25 Tage bis zum HM Statt zu laufen gab es eine Runde Krafttraining. Mittlerweile habe ich darin sogar schon ein wenig Routine und quäle mich tatsächlich gerne selbst mit Planks, Kniebeugen, TRX und anderen fiesen Übungen. Und immerhin hat der Fuß dabei auch einigermaßen mitgespielt :o). 28.04. - noch 24 Tage bis zum HM Dem Fuß geht’s immer noch nicht richtig gut ... und aus diesem Grund hat Stephan mich direkt mal vom Laufband geschmissen und auf’s Rad verfrachtet. Habe also eine langweilige Stunde auf dem Holland-Ergometer verbracht und zumindest mal wieder etwas GA1 “gebüffelt”. 29.04. - noch 23 Tage bis zum HM Morgens schnell noch selbst getaped (auch darin habe ich mittlerweile schon Übung), um nach der Arbeit zusammen mit Aggi laufen zu gehen ... 80 Minuten ... schön easy und vorsichtig. Und siehe da ... der Fuß hat gehalten *wohooo*. Klar, tut er immer noch etwas weh beim Laufen, aber zurzeit klammere ich mich einfach an jeden Strohhalm. Außerdem war’s schön, endlich mal wieder zusammen mit Aggi auf die Trasse zu gehen :o). Nur der immer stärker werdende Regen zum Schluss hätte nicht sein müssen *haha*. 30.04. - noch 22 Tage bis zum HM Trainingsfrei ... stattdessen arbeiten und abends den Geburtstag vom Yvönnchen feiern. 01.05. - noch 21 Tage bis zum HM Mal wieder ein paar Intervalle ... diesmal aber draußen auf der Trasse. 2x 4.000m in einer 7er Pace ... dazwischen noch mal 4.000m GA1 und vorher/nachher jeweils 2.000m GA1. War zwar eine super anstrengende Einheit, hat aber auch richtig Laune gemacht. Vom Fuß her war’s zwar zwischendurch mal unangenehm, aber nicht soooo schlimm wie noch am Dienstag auf dem Laufband. Vielleicht scheint er sich ja doch langsam wieder an die Belastung zu gewöhnen ... 02.05. - noch 20 Tage bis zum HM Ursprünglich war ein Krafttraining geplant, aber ich bin zum Verrecken nicht aus dem Büro weggekommen. Also musste ich das streichen und bin nach der Arbeit nur kurz für einen Kaffee zu Bewegungsfelder gefahren. 03.05. - noch 19 Tage bis zum HM Die nächste Intervall-Einheit ... und damit auch die erste, die ich nicht durchgehalten habe. Eigentlich sollte ich 2x 5.000m in einer 7er Pace laufen ... aber nach dem ersten Intervall war ich schon so fertig, dass ich das zweite nach 2.000m abbrechen musste. Mir tat einfach alles weh ... Rücken, Hüfte, Beine, Fuß ... dazu Schwindel und Übelkeit. Hab zwischendurch ernsthaft gedacht, ich würde auf dem Laufband zusammenbrechen *puh*. Vermutlich lag es aber einfach an dem vielen Stress im Büro momentan. Außerdem bin ich mal wieder nicht wirklich zum Essen gekommen ... aber egal ... Mund abwischen, weitermachen! 04.05. - noch 18 Tage bis zum HM 11 Stunden im Büro, damit ich auch ja ohne Bauchschmerzen in meinen Mini-Urlaub gehen kann. Danach entschieden, den 45 Minuten GA1-Lauf einfach mal zu streichen und die Füße hochgelegt. 05.05. - noch 17 Tage bis zum HM 80 Minuten GA1 ... Sonnenschein ... sah eigentlich nach einem tollen und lockeren Lauf aus. Und dann bin ich unverhofft mitten in das Mülheimer Volksradfahren geraten ... mein lieber Scholli, hatte ich einen Hals. Eigentlich habe ich ja nix gegen Radfahrer, aber da waren vielleicht ein paar unverschämte und rücksichtslose Vollhonks dabei *kopfschüttel*. Einer hat mich beim Überholen sogar fast umgenietet, weil er meinte, er müsste nicht mal einen kleinen Respektabstand halten. Und sein Fahrrad parkt man neuerdings auch nicht am Rand der Radspur ... nööööö, einfach mal quer auf dem Fußgängerweg abstellen. Dementsprechend ätzend war der Lauf dann auch ... hab mich die ganze Zeit nur aufgeregt und meine HF damit mal ordentlich in die Höhe getrieben. Aber immerhin hat der Fuß wieder mitgespielt ... und diesmal sogar nur halb getaped (nur das Sprunggelenk) *tschakka* So, und morgen geht es dann also endlich ab nach München zum Wings For Life World Run zusammen mit Schinzi und Yvonne. Freu mich schon wie Bolle ... das wird sicher großartig. Habe heute auch endlich meine Startnummer bekommen: 39410. Mal sehen, ob sie mir Glück bringt *haha*. Ach und übrigens, für alle, die es interessiert ... das Event wird ab 12.30 Uhr auf Servus TV übertragen ;o). Kann nur hoffen, dass mich keine Kamera erwischt *haha*. Bin einfach nicht so der Fan vom gefilmt werden ... Da wir aber erst mittags losfahren, weil Schinzi noch ins Büro muss, werde ich es mir nicht nehmen lassen, morgen früh noch mal kurz bei Bewegungsfelder vorbeizuschauen. Der Coach ist nämlich über’s Wochenende hier im Pott und, da wir uns schon länger nicht gesehen haben, ist das endlich mal wieder eine gute Gelegenheit :o). Und damit es morgen früh nicht allzu stressig wird, werde ich jetzt schon mal schnell meine Tasche packen und dann ins Bettchen verschwinden. Wünsche euch ein schönes, vielleicht ja auch ein langes Wochenende. Habt Spaß, geht raus und macht was aus dem Wetter! Eure Jini
Wenn der Fuß nicht will, gibt's halt ein Alternativprogramm für die Oma ... 60 Min GA1 auf dem Holland-Ergometer 🙄
Generalprobe geglückt ...
Ist das wohl jetzt ein schlechtes Omen? *grübel* Aber wir sind ja zum Glück nicht beim Theater ... wobei ... *haha* Jedenfalls habe ich 2 wichtige Erkenntnisse aus meinem gestrigen Lauf gezogen: 1. Der Fuß hält definitiv wieder Belastungen von 2,5 Stunden aus. Klar, es zwackt immer noch zwischendurch, aber das war von Anfang an klar ... damit werde ich wohl noch so einige Wochen leben müssen. Trotzdem war der Lauf für mich ein positives Zeichen ... den Halbmarathon werde ich definitiv laufen können (vorausgesetzt natürlich, ich breche mir bis dahin nix anderes oder fang mir doch noch irgend einen Virus ein *klopfaufHolz*). 2. Egal, was passiert ... ich werde irgendwie in den maximalen 3 Stunden ins Ziel kommen. Ich bin gestern nämlich sehr sehr langsam gelaufen, weil ich zum einen den Fuß nicht überstrapazieren wollte und zum anderen meinen Körper mal wieder in den GA1(+5)-Bereich *haha* zwingen wollte. Schlussendlich waren es knapp 18 km in einer 8:23er Pace. Also fehlten bis zum HM nur 3 km und die würde ich im Zweifel in der letzten halben Stunde auch noch irgendwie hinkriegen. Alles in allem bin ich also guter Dinge ... zumal jetzt ja auch noch einige Intervall-Läufe in den verbleibenden 4 Wochen anstehen. Morgen geht’s los und ich bin schon schwer gespannt, was der Fuß dazu sagen wird. Vorsichtshalber werde ich die erste Einheit aber mal lieber auf dem Laufband absolvieren. Sicher ist sicher ;o). Übrigens durfte ich gestern beim Laufen auch noch Kompressionsstutzen testen, die Stephan mir am Samstag mitgegeben hatte. Und ich sag nur: Hammer! Viel angenehmer zu tragen als die Kompressionskniestrümpfe, die ich bis jetzt immer genommen hatte. Ich denke, ich werde zukünftig auf jeden Fall mal umsteigen. Muss nur noch mal in Erfahrung bringen, von welcher Firma die Test-Stutzen waren. Das Material war nämlich auch total klasse *Daumenhoch*. Was gibt’s sonst noch zu berichten? *überleg* Ach ja ... die Playlist ist wieder gewachsen, ich habe mir nämlich die neue Kontor zugelegt und da waren diesmal echt ne Menge gute Sachen dabei. Natürlich will ich euch die Schätzchen nicht vorenthalten ... so here we go ... Achtabahn feat. Beady - Like a new love (extended mix) Kopf frei laufen deluxe *bäääm* Basto! & Natasha Bedingfield - Unicorn (extended) einfach immer weiter laufen ... ohne wenn und aber Clément Bcx - Miracle in the middle of my heart neuer Lieblingssong ... absolut grandios *hach* DJ Antoine feat. Jay Sean - Weekend love (DJ Antoine vs Mad Mark 2k16 extended mix) geht gut beim Laufen ... man will direkt mitdancen *haha* Dua Lipa - Be the one (With You Remix) gewöhnungsbedürftig, macht aber irgendwie Spaß EFF - Stimme wohooo ... der Song ist soooo toll *schwärm* Ellie Goulding - On my mind (Jax Jones Remix) funktioniert gut beim Laufen :o) George Whyman & Robin Way feat. Ian Simmons - Flash mein Herz (extended mix) einfach großartiger Song, der mich immer direkt grinsen lässt Hardwell feat. Jake Reese - Run wild (extended mix) typischer Hardwell-Song ... aufgeben ist nicht *tschakka* Kygo feat. Maty Noyes - Stay endlich mal wieder ein Song von Kygo, der mir richtig gut gefällt *Daumenhoch* LIZOT feat. Jason Anousheh - Einfach nur weg (Blondee & Roberto Mozza Remix) Träumen-Laufen-Abschalten-Song Robin Schulz & J.U.D.G.E. - Show me love wie gehabt ... Robin Schulz = gute Laune *tanz* So ... ich hoffe, ich konnte euch damit mal wieder den ein oder anderen musikalischen Tipp geben ;o). Für mich geht’s jetzt ab auf die Couch, den trainingsfreien Abend ein wenig genießen. Wünsche euch einen guten und sportlichen Start in die neue Woche. Bleibt weiter fleißig und bis bald ... Eure Jini P.S. Heute ist übrigens ein ganz spezieller Tag, der mich daran erinnert, dass ich wirklich alles schaffen kann, wenn ich nur an mich glaube. Denn heute vor genau einem Jahr habe ich das große Erdbeben in Nepal überlebt und so schlimm diese Erfahrung auch war ... sie hat mir gleichzeitig auch unglaublich viel Kraft und Optimismus gegeben. Und das ist doch viel wert, oder? In Gedanken bin ich heute aber natürlich auch bei all den Menschen in Nepal, die vom Erdbeben viel viel schlimmer betroffen waren als ich. Ich wünsche euch weiterhin viel Kraft!
Selbst getaped ... für's erste Mal gar nicht so schlecht, oder? 😁😁😁
Welche Schuhe nehm ich denn heute mal??? 😂😂😂
1 Schritt vor, 2 zurück ...
Klingt nach einer Choreographie, ist aber leider keine ... sondern einfach nur die Achterbahnfahrt, die mir mein werter Fuß zurzeit beschert. Nachdem ich am letzten Wochenende komplett auf’s Laufen verzichtet und stattdessen ganz brav einen 4-Tage-Kühlen-und-Hochlegen-Marathon veranstaltet hatte, waren die Schmerzen fast vollständig verschwunden. Dementsprechend lief’s Dienstag und Mittwoch auf dem Laufband auch ganz ordentlich. Am Donnerstag wollte ich dann auch mal einen lockeren Lauf draußen auf der Trasse versuchen ... immerhin der erste seit dem ganzen Umknicken-Mist. Und die ersten Kilometer haben auch tatsächlich einigermaßen gut funktioniert ... zwischendurch mal ein leichtes Ziehen im Mittelfuß, aber absolut nichts wildes. Ab Kilometer 5 oder 6 hat es sich dann nur leider wieder verschlimmert und ist damit geendet, dass es sich bei jedem Schritt anfühlte, als würde mir jemand ein Messer in den Fuß rammen. Und das ging auch nach dem Laufen so weiter ... also wieder ab nach hause, Fuß hochlegen und kühlen. Bin schon kurz davor, dem Kühlpack einen Spitznamen zu verpassen, so viel Zeit wie ich mit dem Ding momentan verbringe. Jedenfalls war ich seit Donnerstag nun gar nicht mehr laufen, da ich selbst beim Gehen immer noch leichte Schmerzen habe. Es ist zwar jeden Tag wieder etwas besser geworden, aber ich will lieber nichts riskieren. Stattdessen habe ich mit meiner Physiotherapeutin telefoniert, bei der ich zum Glück für Dienstag noch kurzfristig einen Termin bekommen habe. Sie meinte, dass es sich schon arg nach einem Problem mit den Bändern anhört und wir hier mit einem elastischen Tape nicht weit kommen werden. Erst recht nicht, wenn ich das Training fortsetzen will. Also werd ich ihr eine Rolle klassisches Leukotape mitbringen und wir schauen mal, was sie für mich tun kann. Jedenfalls frustriert mich die Situation von Tag zu Tag mehr ... vor allem, wenn ich sehe, wie alle um mich herum Fortschritte im Training machen, ihre Vorbereitungswettkämpfe absolvieren, vom tollen Laufwetter schwärmen und so weiter. Und ich darf mir stattdessen anhören, dass es für den Fuß vielleicht sinnvoller wäre, das Unternehmen Halbmarathon zu verschieben. Großartig! Okay, ich gebe zu, dass ich tatsächlich schon über’s Aufschieben (oder auch Aufgeben) nachgedacht habe, aber bis jetzt konnte ich mich dazu einfach nicht durchringen. Ich habe in den letzten Jahren so oft kämpfen müssen, dass ich vermutlich nicht mehr allzu gut im Loslassen bin. Auch wenn ich mich manchmal wirklich frage, wo ich die Kraft dafür noch hernehme ... aber gut, es ist wie es ist. Immerhin gibt es auch etwas positives zu vermelden und das zeigt gleichzeitig wohl auch sehr deutlich, dass Aufgeben nicht in Frage kommt. Ich habe mir nämlich “alte” neue Laufschuhe bestellt. Da meine mittlerweile fast 800 km runter haben und die Dämpfung wohl kaum noch existent ist, dachte ich, ich gönne meiner Arthrose in Knien und Rücken mal etwas gutes. Und weil ich mit meinem aktuellen Schuh super gut klar komme, habe ich mal ein wenig rumgesucht ... und tadaaa ... exakt der gleiche Schuh wird gerade bei Amazon für 89€ quasi aus dem Fenster geschmissen. Da habe ich natürlich direkt zugeschlagen und mir 2 Paar bestellt. Dann kann ich nämlich auch Stephan’s Rat befolgen und die Schuhe zwischendurch öfter mal wechseln ... habe nämlich gelernt, dass Laufschuhe am besten nach dem Laufen mindestens 24 Stunden lüften sollten. Und jetzt habe ich wenigstens auch noch genug Zeit zum Einlaufen :o). So, und damit verabschiede ich mich nun auch für heute. Muss nämlich jetzt zum Sonntagsessen bei den Eltern auflaufen ;o). Ich wünsche euch noch einen schönen und relaxten Abend und einen sportlichen Start in die neue Woche! Eure Jini (die an ihrem Optimismus arbeiten wird, versprochen!)
Kämpfen, Jini, kämpfen ...
Das Disaster ist mittlerweile 1,5 Wochen her und der aktuelle Status ist: Ich hab mal dezent gar keine Ahnung! Am Dienstag war ich das erste Mal wieder auf dem Laufband. Bin dabei immer abwechselnd 10 Minuten gelaufen und 5 Minuten gegangen. Das hat soweit ganz gut funktioniert ... wirkliche Schmerzen hatte ich nicht, es war zwischendurch nur ein wenig unangenehm. Abends war der Fuß dann zwar wieder etwas angeschwollen, aber ich hab ihn brav gekühlt und wirkliche Probleme hat er danach nicht mehr gemacht. Also bin ich guter Hoffnung am Mittwoch auf’s Rad und auch das verlief ohne jegliche Schmerzen. Selbst das Krafttraining am Donnerstag hat sich gut angefühlt. Das einzige Problem, das ich durchgehend habe ... sobald ich die Schuhe ausziehe und barfuß bzw. auf Socken laufe, habe ich Schmerzen sowohl im Mittelfuß als auch im Sprunggelenk. Wenn ich dagegen tagsüber in Schuhen unterwegs bin, merke ich so gut wie nichts. Jedenfalls war ich gestern dann mal ganz unsportlich bei Bewegungsfelder (hab Stephan nur mit einer Excel-Tabelle geholfen), da ich das Aggilein mit einer Erkältung ins Bett geschickt habe und demnach das Spinning ausgefallen ist (alleine hatte ich keine Lust). Und bei der Gelegenheit hat sich Peter dann mal meinen Fuß vorgeknöpft. Tja, was soll ich sagen? Menschen, die Ahnung von etwas haben, können manchmal eine echte Plage sein! *haha* Nein nein, ist natürlich nur ein Scherz ... bin dem lieben Peter unendlich dankbar, dass er sich die Zeit genommen hat und mir jede Menge Ratschläge mitgegeben hat. Es sieht auf jeden Fall so aus, als hätten die Bänder doch was abbekommen und ich habe immer noch einen Erguss im Sprunggelenk. Solange der nicht verschwindet, soll ich den Fuß möglichst wenig belasten, stattdessen kühlen, hochlegen und einen Kompressionsstrumpf tragen. Und das ganze für mindestens 3-4 Tage *puh*. Das war mal wieder wie ein Schlag ins Gesicht und ich muss gestehen, dass ich gestern Abend auch erst mal völlig am Boden zerstört war, da ich eigentlich dachte, ich könnte in der kommenden Woche wieder richtig ins Training einsteigen. Zumal ich parallel auch noch meinen neuen Plan bekommen habe und der zwar echt anstrengend aussieht, aber ich richtig Bock auf die Intervall-Einheiten und langen Läufe habe. Und nu kann ich mir das erst mal getrost knicken. Habe mich auch direkt noch beim Coach ausgeheult, der mich dann aber doch wieder ein bißchen aufbauen konnte (dafür vielen Dank, Aljoscha ... Du bist und bleibst der beste Coach!). Ich muss jetzt halt noch etwas mehr Geduld haben und dann umso stärker wiederkommen. Und ich darf den Glauben an mich selbst nicht verlieren! Nach ein wenig Schlaf geht’s mir mental heute auch schon wieder besser ... immerhin bin ich mit dem Gedanken wach geworden: “Tschakka, Du schaffst das!” Und das ist doch schon mal ein gutes Zeichen, oder? Muss ich halt umso härter trainieren, wenn ich wieder darf. Dass ich ein Stehauf-Männchen bin hab ich schließlich schon oft genug bewiesen ;o). Wenn nur dieses traumhafte Laufwetter mich nicht ständig daran erinnern würde, dass ich nicht laufen darf ... das nervt nämlich wirklich. Und ich bin mir sicher, dass die nächste Regenphase genau dann ansteht, wenn’s dem Fuß wieder gut geht *grmpf*. Naja, ich werde aber natürlich brav die Füße still halten (im wahrsten Sinne des Wortes) und schauen, wie’s in den nächsten Tagen weiter geht. Dass ich den Wettkampf morgen in Dinslaken nicht laufe, hatte ich aber schon im Laufe der Woche entschieden. Ob’s mit dem Brückenlauf in Düsseldorf am nächsten Sonntag was wird, steht auch noch in den Sternen. Im Moment glaube ich noch nicht wirklich dran, aber wir werden sehen. Am Mittwoch wird Peter mir den Fuß erst mal noch tapen und je nachdem, was der Erguss bis dahin sagt, werde ich vielleicht mal einen vorsichtigen Test auf dem Laufband wagen. So, und jetzt werde ich erst mal ganz entspannt frühstücken (hatte ich auch schon lange nicht mehr) und dann geht der Kühl-Marathon weiter. In diesem Sinne ... euch ein schönes und sportliches Wochenende. Und allen kranken oder verletzten Sportlern da draußen wünsche ich baldige Genesung und kämpft immer weiter. Aber nicht vergessen: erst auskurieren und dann wieder Vollgas geben ... Gesundheit geht vor und davon gibt’s nur eine! Eure ebenfalls kämpfende Jini
Houston, wir haben ein Problem ...
Tja, meine Lieben ... da habe ich es wohl tatsächlich geschafft, das ganze Unternehmen Halbmarathon mal ordentlich ins Schwanken zu bringen. Noch 8 Wochen bis zum Start ... und ich humpele seit 2 Tagen lustig vor mich hin. Bin nämlich am Mittwoch direkt vor dem Büro ziemlich böse mit dem rechten Fuß umgeknickt und habe den Sturz anschließend noch mit dem linken Knie gebremst. Ganz großes Kino! Da versuche ich seit Wochen krampfhaft, jeglichen Erkältungs- und Magen-Darm-Wellen aus dem Weg zu gehen, um bloß nicht das Training zu gefährden, und dann sowas ... am liebsten hätte ich einfach nur noch geheult :o(. Stattdessen habe ich mich aber erst mal von Schinzi zum Arzt fahren lassen und dort geschlagene 3 Stunden im Wartezimmer rumgesessen. Als ich endlich dran war und auch das Röntgen hinter mich gebracht hatte, kam zum Glück die erste Erleichterung: es ist kein großer Bruch zu sehen *puh*. Mein Doc meinte aber, dass man gerade beim Fuß nicht immer alles auf einem Röntgenbild erkennen kann. Es könnte also doch noch etwas nachkommen in der Richtung ... Habe dann erst mal nur einen Salbenverband bekommen ... die Gehhilfen inkl. Thrombosespritzen (*uaaaahhhh*) und den Krankenschein habe ich dankend abgelehnt. Im Gegenzug musste ich ihm allerdings versprechen, dass ich wiederkomme, wenn es nicht besser oder schlimmer wird. Dann will er nämlich zeitnah noch Schichtaufnahmen machen lassen, um sicher zu gehen, dass ich mir nicht doch irgendwo einen Haarriss oder Kapselabriss oder sonst was zugezogen habe. Okay, er sagte bis zum Wochenende, aber ich hab die Frist jetzt einfach mal auf Montag verschoben ;o). Aktueller Stand ist jedenfalls, dass der Fuß mittlerweile recht farbenfroh daherkommt (Bilder siehe weiter unten) und es mit den Schmerzen bisher auch nur minimal besser geworden ist. Solange ich ihn nicht belaste, ist zwar alles gut ... aber das Abrollen zwiebelt immer noch ganz schön. Allerdings bin ich die letzten Tage im Büro auch nicht gerade wenig durch die Gegend marschiert, so dass ich darauf hoffe, dass es über’s Wochenende besser wird, wenn ich den Fuß endlich mal etwas mehr schonen kann. Das Training ist also bis auf weiteres erst mal gestrichen. Ich kann nur hoffen, dass ich das ganze Desaster irgendwie schnell über die Bühne bekomme. Ansonsten sehe ich für den Halbmarathon nämlich echt schwarz. Ich denke, den Lauf den Dinslaken kann ich mir schon mal definitiv klemmen ... und was den Brückenlauf in Düsseldorf angeht, glaube ich auch kaum noch dran. Aber wer weiß ... es soll ja schon die ein oder andere Wunderheilung gegeben haben *haha*. Sollte ich doch noch relativ schnell wieder auf die Beine kommen, hat mir der Coach auf jeden Fall schon mal einen Spezialplan für die restlichen Wochen angekündigt. Unabhängig davon sollte ich aber wohl vor allem an der Stabilität im Fußgelenk arbeiten, sobald ich ihn wieder einigermaßen belasten kann. Das habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen :o). Aber mehr als abwarten und mich in Geduld üben bleibt mir jetzt wohl erst mal nicht übrig *seufz*. Ich halte euch aber natürlich hier auf dem Laufenden ... ohne Training werd ich ja auch wieder mehr Zeit zum Bloggen haben ;o). In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start ins Wochenende, passt auf eure Knochen auf und lauft ne Runde für mich mit bei dem angekündigten Traum-Lauf-Wetter *schnüff* Eure etwas verzweifelte Jini
Entwicklung von Mittwoch Mittag nach dem Arzt-Besuch (oben) bis Donnerstag Abend (rechts unten)