Gibt es hier noch jemanden, der hier mitliest?
Falls ja, soll es wieder Texte geben?
Soll ich versuchen, hier wieder aktiv zu werden?
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@kekspoet
Gibt es hier noch jemanden, der hier mitliest?
Falls ja, soll es wieder Texte geben?
Soll ich versuchen, hier wieder aktiv zu werden?
Irgendwann wurden ihre Worte immer kleiner. Und kleiner. Und kleiner.
Dann würgte sie Silben. Schließlich erbrach sie Buchstaben.
Am schlimmsten aber waren die Zeichen.
Die wiederhakenden Fragen ritzten ihre Kehle. Die Ausrufe zerschnitten ihre Stimme.
Am Ende erstickte sie beinahe. An einem Punkt.
Es heißt, sie lebe heute in einem Haus aus Papier. Die Wände seien durchsichtig. Und es fiele Schnee.
Wenn mich jemals jemand fragen sollte, was wahre Liebe ist, ich weiß es. Ich hab sie gefunden. Es ist eine Liebe ohne Bedingungen. Eine Liebe, die nichts vom Anderen erwartet. Aber beide geben, ohne zu fragen. Bedingungslose Liebe. Es ist eine Liebe, die einem nur einmal im Leben begegnet. Eine Liebe, die man nicht regieren kann.
Fallen Angels - Jeder braucht einen Engel
Schmerz verlangt, gespürt zu werden.
(via still-not-the-end)
sind wir das, was andere sagen?
Solch eine Harmonie wird natürlich auch auf die Probe gestellt - sei es aus dem Inneren heraus oder von Außerhalb. Es gab, gibt und wird immer Leute geben, die dazwischen reden. Diese Menschen können viel behaupten, mögen uns verunsichern und ärgern, doch wenn wir beide zusammenhalten, brauchen wir uns nicht fürchten. Weder auf die einen, die uns verachten, noch auf diejenigen, die eifersüchtig sind.
Jene Meinungen, die einiges behaupten, regen manchmal auch zum Nachdenken an. Nachts liege ich wach, betrachte die Sterne durch das offene Fenster und frage mich, was da eigentlich zwischen uns ist: Freundschaft, geschwisterliche Verbindung, mehr als beste Freunde? - Wir beide sehen uns als Geschwister an, die eine enge Bindung haben. Nahestehende Personen meinen, wir stehen uns zu nahe, dass dort noch mehr ist als das, was wir zu zeigen vermögen. Doch stellt sich mir die Frage, was besser ist: Versuchen, mehr herauszuholen oder es bei dem momentanen engen Bund lassen? Man könnte es herausfinden, nur so, um sicher zu gehen... Der Vorgang wäre nicht das Problem, nur die Antwort, die wir dabei herausbekommen würden... Die könnte viel verändern in jede mögliche Richtung, ohne dass wir beide es zu kontrollieren vermögen....
(die texte entsprechen keiner fantasie...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
die freude auf ein wiedersehen
Bereits ist es wieder am Abend und während ich dies mit Überwindungen schreibe, freue ich mich auf das nächste Wochenende. Ich darf dich zwei Wochen nach unserem Abschied wieder in die Arme nehmen und lächeln sehen! ...Doch wie wird der nächste Abschied werden? Gewöhnen wir beide uns an daran, dass wir uns längere Zeit nicht sehen, uns dann umarmen, und ehe wir uns vergucken wieder loslassen müssen? Können wir das wirklich überwinden? Schaffen wir beide es gemeinsam, dieses beklemmende Gefühl des Abschiedes, Trauer und Einsamkeit unwichtig werden zu lassen, da wir beide wissen, dass es ein Wiedersehen geben wird? Ich hoffe es so sehr. Diese Freundschaft ist für mich - ebenso wie für dich - wertvoll geworden, denn wir benötigen die Wärme des anderen Geschwisters.
Danke. Danke, dass du mir diese unbeschreiblichen Momente gibst. Dass du mir sosehr vertraust, als du die Nacht neben mir lagst, und mir zusätzlich das Gefühl gibst, als wäre das mit uns normal, als würde das schon eine lange Zeit so sein.
(to be continued - morgen geht's weiter...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
das bangen und leiden
Der Sonntagabend war nicht der schlimmste, da ich zu sehr unter Schock stand. Dafür ist jede weitere Nacht seit jenem Wochenende die reinste Qual. Jeden Abend spüre ich die dunkle kalte Nacht. Meine Arme sind leer, meine Gedanken lassen mich nicht in Ruhe, sie machen sich ständig Sorgen um dich, wo bist du gerade, was machst du zurzeit, geht es dir gut... Mein Inneres besteht aus einem Vakuum, gefüllt mit Einsamkeit und eisige Stille. Mein Herz schmerzt, dich nicht neben meiner Seite zu wissen. Jeden Abend und Nacht muss ich kräftiger weinen, da ich die Einsamkeit und Stille um mich herum nicht ertrage. ~ Du bist seit Ewigkeiten wieder einer dieser Personen, die mir zeigen, dass das ganze Leben, das Hier und Jetzt, nicht aus Einsamkeit besteht, sondern auf Freundschaft aufbaut. Nur dadurch kann man leben.
Damit ich nachts nicht zu unruhig schlafe, liegen neben mir dieselben Klamotten, die ich bei dir an hatte. So ist wenigstens meine Nase der Meinung, dass du bei mir liegst. Dafür hast du es etwas besser - dir ist es möglich, mit meiner Jacke unterwegs zu sein. Du hast zum Glück etwas von mir, was dich längerfristig an mich erinnert.
(to be continued - morgen geht's weiter...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
der ungewollte abschied
Leider hielt dieses unendliche Glücksgefühl nicht allzu lange an. Nach der gemeinsam verbrachten Zeit kam der ungewollte Abschied. Es kam mir vor wie eine Ewigkeit, als wir unsere letzte Umarmung verteilt hatten. Worte brauchten wir nicht, die Blicke sagten alles - "Geh nicht weg, lass mich nicht allein, bleib bei mir, ich brauche dich" - doch gibt es in der heutigen Gesellschaft zwingende Pflichten, welche beim Missachten schwerwiegende Konsequenzen für die Zukunft haben können.
Die Fahrt zurück musste ich mich auf den Verkehr konzentrieren. An dem Abend war ich betäubt, ich wusste nicht was ich machen soll, was ich denken soll. Ich wusste nicht mal wer ich bin. Ich verfluche (mich) immer und immer wieder, dich zu wenig im Arm gehabt und geknuddelt zu haben! Das spüre ich nun deutlich, nachdem du nicht mehr in der Nähe bist, unerreichbar. Ich habe einen großen Verlust hingenommen, denn ich war wieder in meinem Zimmer - allein, einsam, niemand der mich vor Kälte schützt.
(to be continued - morgen geht's weiter...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
die gemeinsame zeit
Den ganzen Tag sind wir nicht voneinander gewichen, man war nur alleine wenn derjenige im Badezimmer war. Es war wundervoll, unbeschreiblich schön diese Zeit. Es war richtig schön, dich in der Nähe zu haben. Eine externe Wärme umgab mich, ließ mich auch in der Nacht nicht frieren. Doch umarmt haben wir uns zu wenig. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt wie an deiner Seite. Mir ist aufgefallen, dass du glücklich warst - du hast gelächelt und gelacht... Das Ganze war angenehm, und doch unbekannt nach all den Jahren, die ich durchlebt hatte ohne jemanden an meiner Seite, schon ganz an die alltägliche Kälte gewohnt.
(to be continued - morgen geht's weiter...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
das erste treffen
Ich fuhr den Samstagmorgen anderthalb Stunden zu ihr. Wir haben irgendwie die Fähigkeit, bei manchen Sachen unabsichtlich sehr weit aneinander vorbei zu reden, so wie diesmal auch. Ich musste eine Zeit lang warten, bis sie auch zuhause war. Bei ersten Treffen, wenn man sich das erste Mal sieht, geht meistens einiges schief - doch hier nicht. Nach dem ersten Blickkontakt standen wir lange Arm in Arm da und haben uns nur umarmt, ohne etwas zu sagen. In diesem Augenblick war ich überglücklich, einem vertrauten Menschen so nahe zu sein und zu merken, dass ich nicht alleine bin.
(to be continued - morgen geht's weiter...)
© Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
der abend vor dem sehen
Seit Ewigkeiten sitze ich hier und versuche, alle erlebten Momente und Gefühle niederzuschreiben, was unmöglich ist.
...
Seit über einem halben Jahr kennen wir uns schon. Wir schreiben viel miteinander, manchmal skypen wir auch. Mittlerweile sind wir nicht einfach nur befreundet - wir sind wie Geschwister geworden. Wir sind füreinander da, passen aufeinander auf, hören dem anderen zu. Wir lachen und weinen zusammen. Letzte Woche war es soweit, wir hatten die Möglichkeit genutzt, uns zu treffen. Die Tage vor dem Wochenende waren eher nervig. Ich konnte es kaum fassen, sie endlich umarmen zu dürfen. Die Restzeit flog dahin, ich habe mich kaum auf etwas anderes konzentriert, denn ich konnte es auch nicht. Es war die Vorfreude, die mich ständig lächeln und mich nicht los ließ. Ich war aufgeregt, nervös, konnte nur an sie und an das treffen denken…
(to be continued - morgen geht’s weiter…) © Text selbst verfasst - C.G. - 25.09.2014 #kekspoet
weinender himmel
das zimmer ist dunkel. ich stehe am Fenster. ich rieche die nasse Nachtluft. der mond versucht mit den Sternen vergebens durch die wolkendecke zu leuchten. ich höre dem rauschen des Regens zu. ich folge mit meinem blick den Regentropfen.
meine Augen sind feucht, ich weine leise Tränen. sie rollen nach unten und fallen schwerelos und landen hart auf der Fenster Bank.
meine Sicht ist benebelt, wie der Himmel. meine Augen sind die wolken, sie weinen. meine Tranen sind die Regentropfen, die sinken. die kalte Fenster Bank ist der nackte asphaltboden vor dem Haus.
wir beide sind eins, dieser Moment und ich. wir ähneln uns.
ich schaue mir selbst zu, wie ich weine, ohne etwas unternehmen zu können.
und irgendwo ist mindestens ein augenpaar welches mich beobachtet und sich denkt "du bist mein weinender Himmel" © Text selbst verfasst - C.G. - 25.07.2014 #kekspoet
Politik und Liebe, Ehrgeiz und Freundschaft, Leben und Tod, nichts berührte ihn.
- Erich Kästner: "Fabian - Die Geschichte eines Moralisten"
Hey CG, geht es dir mittlerweile etwas besser? Ich mache mir in letzter Zeit echt Sorgen um Dich, du weißt, wenn was ist, meld dich einfach bei mir... Lass den Kopf nicht hängen! :)
hallöchen, ja langsam geht es bei mir wieder seelisch bergauf. Nach nem kleinen Knicks geht’s wieder. Danke aber das brauchst du nicht :) wie kann ich mich denn bei dir melden, wenn ich nicht weiß wer du bist? ;) DU aber auch nicht!
Tauche mit meinem Kopf unter Wasser und spüre diesen Druck der sich im Kopf ausbreitet. Er ist so leicht vergleichbar mit dem was ich fühle wenn ich über Wasser bin, dass ich mich frage ob wir jemals aus dem Wasser auftauchen.
Der Druck der Welt lastet auf mir. Reblog von seelen-suche.
verstanden
Du brauchst mich nur anschauen und ich habe das Gefühl, du weist genau was ich fühle, auch ohne viele Worte. Du findest immer die passenden Worte um mich zu trösten, zum Lachen zu bringen oder mich über etwas nachdenken zu lassen. Dir kann man alles anvertrauen und ich weiß, du hälst mich nicht für verrückt, lachst mich nicht aus oder dass du nur so tust als würde es dich interessieren. Mit dir kann man über alles reden und ich weiß, du verstehst mich. © Text wurde verfasst - V.S. - Sept.2014 #kekspoet
geliebt
Ich hab ihn geliebt, wirklich geliebt. Wollte ihm zeigen, dass ich es ernst meine. Stattdessen waren mir die Hände gebunden. Er sah nur wie ich keine Zeit für ihn hatte und dachte ich wollte ihn verarschen, verletzen. Aber ich konnte ihm nicht zeigen wie sehr ich ihn liebe, ich konnte es einfach nicht… Und jetzt?… Alles aus und vorbei. Wir reden noch miteinander, sind befreundet, tun so als wäre alles OK… Aber ich kann ihn nicht sagen, dass ich ihn wirklich liebe, denn er liebt mich nicht mehr. Hat er mich je geliebt? War ich ihm wirklich wichtig? Jetzt hat er eine neue Freundin. Ich hoffe sie liebt ihn, liebt ihn wirklich. Ich wünsche ihm, sie kann ihm zeigen dass sie ihn liebt. Er soll glücklich mit ihr werden, Zeit mit ihr verbringen und sehen dass sie ihn liebt. Er soll nicht nochmal das Gefühl bekommen, verarscht oder vernachlässigt zu werden. Denn ich habe ihn beliebt und wünsche ihm nur das beste, auch wenn es mir selber wehtut. Aber das nimmt man für Menschen die man liebt in Kauf. © Text wurde verfasst - V.S. - Sept.2014 #kekspoet