Warum sagt einem niemand, wie verwirrend und überfordernd echte Ehrlichkeit sein kann, wenn man zuvor nur Lügen und gespielte Rollen gekannt hat?
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Warum sagt einem niemand, wie verwirrend und überfordernd echte Ehrlichkeit sein kann, wenn man zuvor nur Lügen und gespielte Rollen gekannt hat?
Fehler, oder - eigentlich brauchts noch 'nen besseren Titel, aber ich wollte nicht ewig überlegen und dann doch aufgeben
Fehler 404:
Mut nicht gefunden!
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Doktor Disko (2024-02-15)
Hör zu. Hör ihr zu wenn sie stumm wird, wenn sie beginnt zu beobachten, wachsam und nachdenklich jede Kleinigkeit zu analysieren. Höre zu, ermutige sie zu sprechen, hol dir ihren Rat, denn sie sieht das Gesamtbild der Situation besser vor sich als jeder andere, denn sie weiß, sieht, fühlt, hört ohne zu tief drin zu stecken. Mach sie nicht stumm, sondern glaub an ihre Worte, glaub an was sie sagt. Hör dir an, wie sie denkt, denn sie hat eine andere Perspektive als du, als ihr. Auch wenn sie launisch und jung ist und geblendet und oft nicht alle Mühen sieht, überblickt sie hier alles und bezieht alles mit ein, das hier ist ihr wichtig. Ihr seid ihre Leute.
Hör deiner Tochter zu, wenn sie beginnt zu schweigen. Bring sie dazu, dir die Augen zu öffnen mit ihrer Sicht. Als Vater musst du sie beschützen. Als Vater musst du hören, worum sie sich sorgt, zuhören, um sie beschützen zu können.
Deine Tochter muss nicht Angst haben wie du reagierst wenn sie ihre Sorgen über dich äußert, keine Angst haben, was passiert wenn du wütend bist. Deine Tochter sollte nicht darüber nachdenken, ob sie bei dir lachen darf, sollte sich nicht schlecht fühlen, dein Geld anzunehmen, weil sie sich manchmal nicht sicher ist, ob sie dich liebt. Deine Tochter sollte keine Angst vor der Nacht haben, davor, was passiert, wenn sie ins Bett geht. Deine Tochter sollte nicht die Luft anhalten, wenn sie aus der Küche etwas hört, keine Angst haben vor deiner Stimmung wenn dir alles zu viel wird und keine Angst, auszuziehen, weil sie dann nicht mehr auf ihre Familie aufpassen kann. DU! Du solltest hier sein um sie zu beschützen, nicht um ihr Sorgen zu bereiten. Du solltest ihr ein sorgenfreies Leben ermöglichen indem du für sie da bist, nicht nur in den leichten Momenten, in denen jeder klar und glücklich ist.
Du solltest keinen Zweifel daran lassen, dass sie niemals schweigen und nicht immer stark sein muss.
Leben oder überleben?
Die letzen Tage waren aus der 3. Person betrachtet eigentlich ganz gut. Ich konnte ausschlafen, habe paar Dinge erledigt und endlich wieder Yoga gemacht.
Aus meiner Perspektive fühlt sich das ganz anders an. Es fühlt sich an als hätte ich einen giftigen Blutegel am Bein, der mir langsam das Leben aussaugt. Jeden Tag wache ich auf und fühle mich, als wäre ich die Nacht zu vor bis 5 Uhr morgens feiern gewesen, nur ohne die Erinnerungen. Nur das Gefühl im Bett bleiben zu wollen, der Kopfschmerz, dieses an die Decke starren und überlegen, ob es der Tag wert ist überhaupt aufzustehen. Ich hatte noch nie einen wirklichen Kater, ich bin noch nie Abgestürzt. Ich habe regelmäßig Migraine die mich ans Bett fesselt und auch durch Alkohol ausgelöst wird. Deswegen entscheide ich mich entweder ganz gegens Trinken oder bleibe bei wenig.
Trotz dieses Blutegels stehe ich jeden morgen auf, versuche etwas zu tun und finde mich doch wieder in irgendeiner Ecke auf Instagram in den Reals, weil meine Energie nicht für mehr reicht. Abends habe ich meistens irgendwas geschafft, aber meistens zu wenig, oder nicht das was ich wollte. Dieses Gefühl der Unzufriedenheit wandelt sich in Angst um und saugt mich komplett auf. Ich zittere, kann nicht atmen, muss weinen. Ich fühle mich so als wäre meine Familie gerade von einem Laster überfahren worden und ich hätte zugesehen. Nur dass das nicht passiert ist. Es ist nichts los. Und doch halte ich es gerade in meinem Körper kaum aus.
Die beste Art herauszufinden ob man einer Person vertrauen kann ist ihr zu vertrauen.
"...Manchmal hat man einfach noch nicht genug Schmerz und Enttäuschung erlebt um loszulassen,
manchmal hat man immer noch Hoffnung, weil das Herz an jemandem hängt, obwohl der Verstand schon längst am Ende ist...
Es fehlt noch der entscheidende Tropfen, noch eine letzte Lüge, noch ein letztes gebrochenes Versprechen, manchmal, reicht es nicht am Ende zu sein,man muss erst völlig am Ende sein, um es zu begreifen...
Aber der Zeitpunkt wird kommen,
der Zeitpunkt an dem man genug gelitten hat, genug gehofft, genug geweint, genug geredet,
genug Lügen gehört und
genug Enttäuschungen erlebt hat.
Der Zeitpunkt an dem es "genug" ist und man seinen Stolz wieder findet..."
...Honey...
...💋...
Ich wär' jetzt bereit für ein Leben ohne Angst ☝
man, soviel zu “vergöttere keine menschen“ (denn es sind menschen)
Ich hatte einst einen Traum.
Mir träumte ich war im Garten,
mit meiner Mutter.
Und irgendjemand machte ein Bild von uns.
Auf der Terasse oder so.
Ich erwachte.
Und erschrak heftig.
Wie?
Fürchte ich mich etwa vor “der” Liebe?
(Es war mir, als sei mein träumendes Ich beschämt von der Definition der Liebe, der ich am Tag Vertrauen schenkte.)
Fürchte ich mich vor dem Guten?
(Eine große Schuld tat sich auf. Nicht die Schuld, meine Mutter nicht zu lieben, sondern nicht mehr wahrzunehmen, dass meine Mutter liebt.)
Da versteckt sie sich!
Die kleine hässliche Gewalt...
...die nicht existiert.
Ich muss weder Frauen lieben, noch eine Frau, aber ich kann es ebenso sicher, wie alle Frauen lieben und meine Mutter liebt.
Sprich auch mal vom Herzen Heide! Deine Poesie der Löcher wird mir langsam tiefste Eiszeit von Gestern! Ein bisschen wie der “left the chat”-meme, nur unwichtiger.