Ich sehe die Welt durch ein Tränenmeer aus Schmerz und Hass

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@krankeseelemitherz
Ich sehe die Welt durch ein Tränenmeer aus Schmerz und Hass
Die Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich nichts wert bin und ich weiß, sie haben recht.
03.03.2018 - 11:11
“Ist es nicht absurd, dass einem die Erinnerung an gute Zeiten viel eher die Tränen in die Augen treibt als die an schlechte?”
— Die Stadt der träumenden Bücher, Walter Moers
Wie oft stand ich dort oben...wie oft wollte ich es schon beenden?
Ich bin in mir selbst gefangen...
Gemeinsam stark has 2 members. Diese Gruppe ist für alle Menschen, welche unter psychischen Problemen oder Erkrankungen leiden und natürlich
— Elisa Lam
1991 - 2013
may she rest in peace
(from Netflix’s true crime documentary; Crime Scene: the Vanishing at the Cecil Hotel)
Manchmal denke ich, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin. Aber dann schöpfe ich wieder Hoffnung, doch der kleinste Stein bringt mich wieder zum Stolpern. Wieso schwanke ich noch so sehr? Mache ich irgendetwas falsch?
“Das brennen meines Armes und der Druck auf meiner Brust beruhigen mich, während die Angst vor dem Tag langsam ansteigt und ich nichts tun kann, um sie zu vertreiben….”
— Verlorenes Mädchen
Ich habe verdammt nochmal Angst vor mir
➰
"Das größte Rätsel meines Lebens bin ich selbst."
Ich mag meine hohe Messlatte und Intoleranz mir gegenüber wirklich nicht. Ich verabscheue diese sogar. Keine Ahnung wann ich angefangen habe diese immer höher zu setzen und dabei aber stetig geschrumpft bin.
Momentan denke ich wieder sehr daran mich selbst zu verletzen. Wieso ist dieser Druck so stark? Und weshalb spürt man diesen Schmerz dann nicht? Und weshalb tut es "gut"? Das ist doch nicht mehr "normal". Ich verstehe mich nicht.
Und ich schäme mich für diese Gedanken.
Oh man.
Seit Samstag bin ich wieder ganz extrem in diesen Gedanken gefangen. Und der Gedanke an diese "Macht", fühlt sich komischerweise angenehm an.
Vielleicht kann ich deswegen nicht weinen? Weil dieses Gefühl mich noch zu sehr einnimmt.
Es tut weh, es tut weh, weil es keinen Menschen interessiert wie es mir geht. Wenn gefragt wird dann nur halbherzig in der Erwartung, dass ich bloß nichts "Schlimmes" offenbare. Ich weiß dieses Denken ist nicht fair, aber ich bin dennoch enttäuscht. Erst dann, wenn ich am Boden liege, dann werden sie kommen und sagen "hätte ich das nur gewusst..." Puuuh...Ich fühle mich einsam und verlassen. Da kann man doch nur an sich zweifeln, oder? Wenn dir jeder erzählt wie "scheisse" du bist, wenn jeder dich auf deine Fehler anspricht oder gar auslacht. Wenn man es nie jemandem recht machen kann? So viel passiert, so viel erlebt. Anstatt dass es mich stärkt haut es mich nach und nach um. Wie kann man ein Leben lang als Einzel(kämpfer?) durch das Leben gehen ohne zu fallen? Wo sind die Ritter die mich verteidigen? Wo sind meine Freunde?
Manchmal find ich mich selbst echt gruselig..
Ich hab grad so Bock, hier einfach alles zu zertrümmern.
Einfach damits um mich rum kurz mal so aussieht, wie in mir drin.
- Kaputt.
Ich hab Lust zu schreien.
Damits kurz außen so laut ist wie in mir drin.
Ich hab Lust Menschen weh zu tun.
Damit sie kurz merken, wie es sich in etwa anfühlt von ihnen verletzt zu werden.
Ich würd gerne glauben, dass alles besser wird. Aber es fühlt sich verdammt nochmal nicht so an.
23:09
Die Schmerzen tun weh