Eine großartige Idee von Simon um die Hitze zu überstehen.
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@laos-dive-in
Eine großartige Idee von Simon um die Hitze zu überstehen.
Am Donnerstag bin ich zusammen mit Max und Yannik nach Nonesavang aufgebrochen. Den letzten Tag von Lao Pi Mai haben wir dann zusammen mit Martyn, Simon und Kay im Nachbardorf Phonemy verbracht. Dort war ບຸນບັ້ງໄຟ (soviel wie: Feier Röhre Feuer) Rocket Festival angesagt. Eine riesige Attraktion mit mehreren hundert Zuschauern.
Rocket Festival, das bedeutete nicht so kleines Zeug mit bunten Farben in die Höhe trudeln zu lassen, sondern weltraumtaugliche Geschosse mit bis zu 120kg Schwarzpulver zu betanken. Unterwegs waren wir mit dem befreundeten Man Key Red Bottom (wohl: Monkey). Eines der letzten Teams, dass ohne Elektrische Zünder schießt und bekannt ist für erfolgreiche Raketen. Erfolgreich ist der, dessen Rakete nicht mehr mit bloßem Auge zu erkennen ist
Der übliche Ablauf sah wie folgt aus:
Die aus PVC-Rohren und einkrümmten Bambusstangen handgefertigten Raketen werden zunächst vorbereitet. Dabei wird mit unterschiedlichem Schleifwerkzeug der Schwarzpulverkern, je nach Größe der Rakete bis zu 5cm Durchmesser, ausgehölt um eine Art Brennkammer zu erstellen die den Explosionsdruck fokussiert. Bei dieser Tätigkeit durfte ich fleißig Wasserflasche und Klebeband bereit halten, um das Schleifwerkzeug aus rauem Lappen und Metallstange zu erneuern bzw. zu befeuchten.
Danach wird der Drohnenjäger auf eine 10m hohe Abschussrampen aus Beton befestigt. Wenn alle den Sicherheitsabstand von etwa 25m erreicht haben wird losgeschossen.
Um mal ein Gefühl dafür zu bekommen wie viel Geld die Laoten für ihr Feuerwerk ausgeben: 12kg Schwarzpulver kosten wohl in etwa 90€. Die Größe der Raketen reichte von etwa 5kg bis 120kg.
ປີໃຫມ່ລາວ (Pi Mai Lao - laotisches Neujahr) Dauerte vom 14 bis zum 16 April. Die wohl größten und längsten Festlichkeiten dieser Jahreszeit. Tradition: Jedermann wird überall mit Wasser übergossen. Man schwingt sich trocken aufs Motorrad und ist nach mindestens 5min klitschnass. (Leider hab ich kein einziges Foto dieses Wasserwahnsinns. Deshalb, noch ein paar Bilder vom Rocket Festival)
Mit 6/8 Freiwilligen waren wir Vorgestern auf, am und im ນ້ໍາງືມ Nam Ngum (großer See nähe Talat) unterwegs. Drei Kajaks, Essen, Bier und eine frohe Mannschaft. Der Ausflug war der absolute Hammer. So ziemlich alles lief spontan. Die Nacht haben wir dann in einem verlassenen Restaurant auf einer der zahlreichen kleinen Inseln verbracht.
Eine nerven zerrende Wandertour am Wochenende. Zusammen mit Simon bin ich am Freitag losgezogen. Nach einem Tag Wandern war ich am Ende aller Kräfte und mit dem Gedanken beschäftigt einfach nur im Wald einzuschlafen. Leider: Dunkelheit, kein Wasser kein Essen und kein Zelt. Schlussendliche bin ich in einem Dorf angekommen, wo uns eine Familie herzlichst aufgenommen hat. Samstag ging es wieder zurück nach Vientiane. (Meine Füße taten so weh ich konnte nicht viele Fotos machen)
Letzte Woche war Quartalsende in der LYU. Das bedeutete,Tests am Montag und danach den Rest der Woche frei. Diesen glücklichen Umstandhabe ich genutzt um die Jungs in Thakhek zu besuchen und mir mal ein wenig vom Süden Laos anzusehen. Vorgefunden habe ich zahlreiche Höhlen innerhalb der massiven Karstberge.
Für die Rückfahrt habe ich mir natürlich ausgerechnet den Bus ausgesucht, der den gesamten Fußraum mit ca. 40-50 Kanistern à 20l Spülmittel ausgefüllt hatte. Sieben Stunden Fahrt mit nahezu 0% Beinfreiheit waren unangenehm, gingen aber auch vorüber.
Zurückgekehrt von meinem Kurzurlaub in Bangkok. Ich hoffe ihr hattet auch ein beschwingtes Sylvester. Gesehen habe ich ne Menge Tempel und anderes skurriles Zeug. Am 'besten' war aber der Rückweg. Nicht weil wir abgereist sind, sondern weil wir unseren elfstündigen Heimweg für 6,50€ in einem schockgefrorenen Zugabteil der dritten Klasse bestritten haben. Mehr Fotos gibt's in der Gallerie.
Somit noch ein Frohes Neues!
Leider habe ich von Heiligabend nur ein Handyfoto der 'Wichteln' in Vientiane. Dort haben Thomas, Max, Yannik und Ich den "Internationalen"-Gottesdienst besucht, der sich leider zu 75% der laotischen Sprache bediente. Nur 15% konnte man dem Englischen zuordnen. Die verbleibenden 10% vielen aufs Französische, bei dem ich weniger verstanden habe als beim Laotischen.
Erstaunt war ich, wie viele Menschen, abgesehen von den wenigen Ausländern an einem christlichen Gottesdienst teilnehmen. Für die in Vientiane lebenden Vietnamesen wurde sogar ein eigener Gottesdienst abgehalten.
Danach ging es auf zwei Drahteseln und einer Möhre (Yanniks Karre) wieder zurück nach Ban Sisangvone. Wir hatten noch einen schönen Abend mit Wichteln und Thomas hat wieder Glühwein zubereitet (Ein Glück, dass der Rotwein hochwertiger war als beim letzten mal).
Morgen haben wir uns einen Tag Urlaub genommen. Ist leider kein Feiertag hier. Von daher wünsche ich allen Lesern ein paar behagliche Weihnachtstage.
Die musikalische Hälfte der Freiwilligen wurden als 'Special-Act' zu der privaten Einweihungsparty des deutschen Botschafters eingeladen. Die Jungs haben einen Klasse Gig hingelegt. Performed mit Ukulele, Gitarre oder auch nur 'A Capella'. Meine ehrenwerte Aufgabe bestand lediglich darin, dass Büfett zu plündern und ein paar Fotos der strammen Boygroup zu schießen.
Ein ungewöhnlicher vierter Advent mit Weihnachtsschmuck in Minimalbesetzung. Zusammen mit vier anderen Freiwilligen habe ich aber dennoch einen sinnlichen Abend verbracht. Möglicherweise hat aber auch der DIY-Glühwein seinen Teil beigetragen.
Eine äußerst interessante aber auch Nerven zerrende Tour.
Bei 32°C Außentemperatur Weihnachtsplätzchen backen.
Fußballspiel um 7 Uhr am Samstag-morgen zusammen mit den YouthEnglishTeacher. Eine doppelte Herausforderung an welcher wir knapp mit 6:7 gescheitert sind. Leider gibt's keine Fotos vom Spiel. Ich war beschäftigt.
Sowas schafft nur die laotische Sonne in einer Woche.
Coffee Lao Style. Schon oft getrunken und genossen.
Bild1-2: Gebrühter Kaffee tropft aus kleinem Behältnis auf süße Dickmilch.
Bild3: Zum Kaffee servierter kalter grüner Tee.
Bild4-5: Kaffee mit Milch verrühren.
Bild6: Kaffee in ein Glas mit Eiswürfeln schütten.
Yannik ist Gestern in Laos angekommen und wir sind heute erstmal einkaufen gegangen. Eigentlich ist die Regenzeit vorbei, aber in der Nacht hat es noch einmal ordentlich geschüttet. Die Fahrradkette hing schon unter Wasser.
End of That Luang festival. Ähnlich wie ich bereits über das Boat Racing Festival berichtet habe. Kollidieren auch beim That Luang Festival kapitalistische Extreme mit Traditionen und sogar religiösen Festlichkeiten. Das That Luang Festival startete letzte Woche und lädt zunächst zu einem großen Shoppingwahn ein. Hunderte Verkaufstände, dicht aneinander gedrängt. Übertönt durch zahlreiche tausende Watt starke Beschallungsanlagen. Ein Allroundmarkt kombiniert mit Religiösen Festlichkeiten zieht Tausende Besucher aus ganz Laos und Umgebung an.
Jedoch stammen alle Fotos vom frühen Morgen des letzten Tages und zeigen Menschen die an diesem besonderen Morgen Gaben für die Mönche bringen (Takbat) um unter andrem bessere Chancen auf Wiedergeburt zu erlangen. An den beiden Tagen zu vor werden unterschiedliche Prozessionen rund um das That Luang abgehalten.