Wochen-Ende
Regen. Grauer Himmel, nur ab und zu lugt die Sonne hervor. Wind, der die Kälte bis unter die Jacke treibt. Die Finger sind nach dem Radln halb erfroren.
Theater, das man als Nicht-Muttersprachler nur halb versteht, bewegend und beeindruckend schrill. Ein Bier danach mit Leuten aus der ganzen Welt. Wie steht es um die Politik? Eindrücke von außen und innen.
Ein Gedenkmarsch für die “Verlegung” der Juden im Krakauer Ghetto ins naheliegende Konzentrationslager. Eine zu laut Deutsch Sprechende macht verlegen. Psalmen-Gesang auf Hebräisch macht bewegt. Blauer Himmel, die Sonne scheint. Ob der Himmel damals auch gelacht hat? Äußerst unpassend, also wirklich.
Hello, hiii, my name is. Nice to meet you. You too. Where are you from? Als ob das immer so wichtig wäre. Pure Neu-Gier.
All die Namen und netten Gesichter, Gespräche. Führen zu nichts als zu einem netten Moment, der die anderen Gedanken kurz übertönt. Über diese kann ich mit niemandem reden, man hielte mich für nicht gesellschaftsfähig. Na zdrowie!













