1. Versuch in der Speedfotografie!
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1. Versuch in der Speedfotografie!
Wunderbares Dresden! Selbst mit Waldschlösschenbrücke
Herbst in den Weinbergen von Radebeul
Sonnenaufgang in der Bastei/Sächsische Schweiz
Weihnachten
Was bedeutet das für mich?
Seit Monaten blicke ich diesen Festtagen mit sehr gemischten Gefühlen entgegen.
Angst, Hoffnung, Resignation, Freude, Wut, Verzweiflung, Enttäuschung.
Für mich war Weihnachten in den letzten Jahren immer die Zeit, die ich mit meiner Familie verbracht habe. Ganz in Ruhe mit gutem Essen und viel Spaß. Kein Stress, kein Zeitdruck. Einfach nur zusammen sein.
Und jetzt hab ich keine Familie mehr. Ich habe meine kleine Schwester, aber sonst? Nur Verwandtschaft, die ich niemals als Familie bezeichnen würde. Das sind die Menschen, mit denen mal um wieviele Ecken auch immer irgendwie verwandt ist, denen man das ganze Jahr über nichts zu sagen hat, weil man einander fremd ist. Und plötzlich, zu Weihnachten, ist es ganz wichtig, dass man sich sieht. Man tauscht Nettigkeiten aus, tut so als würde man sich darüber freuen beisammen zu sein und verdrängt, dass man eigentlich kein Interesse an der Gesellschaft des anderen hat.
Genauso läufts dieses Jahr bei mir. Und jede Minute denk ich daran, dass ich eigentlich gar nicht hier sein will. Dass ich weg will, wohin auch immer. Dass ich alleine sein will und derer gedenken will, die ich verloren hab, die mir aber immer noch so unglaublich wichtig sind.
Das Dumme ist nur, ich werde unglaublich traurig, wenn ich an diese Menschen denke. Ich fange an zu weinen und kann nicht mehr lächeln. Ich kann nicht mehr so tun, als wäre alles ok. Tränen sind aber unerwünscht an solch besinnlichen Tagen. Da hat fröhlich zu sein.
Also verdränge ich. Vergesse ich. Leugne ich, dass ich diese Art von gesellschaftlichem Zusammensein verabscheue.
Setze meine Maske auf und lächle.
?
Es ist 12:27 Uhr....mittags...und ich bin betrunken.
Yeah.
Seit Tagen möchte ich schreiben. Meine Gedanken, meine Gefühle....einfach alles. Seit Tagen sitz ich dann vorm Rechner, Finger auf den Tasten und denke "Warum eigentlich? Es wird sich nichts ändern. Und wer will das schon lesen?"
Also schließe ich das Fenster wieder, genauso wie ich mich verschließe. Gehe raus, setzt meine Gute-Laune-Maske auf und versuche den Schein zu wahren. Seit Tagen, seit Wochen, seit Monaten.
Es gibt niemanden, der weiß, wie es in mir aussieht. Niemanden, der weiß, welch inneren Kampf ich Tag für Tag mit mir selbst ausfechte.
Und so sollte es wohl auch bleiben.
Schönen Tag euch.
Wunderschönes Dresden. Selbst bei Nebel und grauem Wetter.
Die letzten Tage wollte ich viel alleine sein. Hab mich um mich gekümmert, hab getan, was ich schon lange wollte. Endlich mal wieder richtig gekocht, leckere vegane Rezepte ausprobiert. Einfach die Kamera geschnappt und losgezogen, ohne zu wissen wohin.
Jetzt ist Wochenende. Freund ist da, worüber ich mich auch freue, aber irgendwie fehlt mir die Ruhe des Alleinsein. Komisch. Morgen fahren wir nach Moritzburg ins Wildgehege und zum Schloss. Freu mich drauf, endlich wieder was neues sehen. Fotos wirds natürlich auch geben.
Wenn das Leben wie ein Kartenhaus zusammenfällt...
Wenn man sich damit abgefunden hat niemals glücklich zu werden...
Wenn man den ganzen Tag nur noch diesen einen Gedanken hat...
...ist das dann wirklich noch ein lebenswertes Leben?
Wenn es einen Gott gibt, muss er mich extrem hassen.
Ich bin grade von mir selbst beeindruckt.
Morgen schreib ich meine erste Prüfung. Ökologie/Umweltschutz. Wann hab ich natürlich erst angefangen zu lernen? Vorgestern. Blöd....dachte ich mir heute Mittag und hab mir vorgenommen, dass ich bis ca. 4 Uhr morgens lerne, wenn ich ca. 20 Uhr vom Badminton wieder komme. 8 Stunden lernen dürfte ja reichen, um immerhin zu bestehen. Also hab ich mich mit Energydrinks, Süßigkeiten, Obst eingedeckt - los gehts.
Jetzt ist es 1:18 Uhr. Seit 5 Stunden lern ich inzwischen. Und welch Wunder, es macht höllisch Spaß! So viel Spaß, dass ich nicht mal gemerkt hab, dass die 5 Stunden vorbeigegangen sind. Ich bin hellwach und immer noch hochmotiviert weiterzu lernen. Und ich habe bis jetzt tatsächlich einiges verstanden, was mir vorher schleierhaft war. Ich bin grade echt fasziniert....ich lerne wirklich was (und lese nicht einfach nur und vergess es direkt wieder), kann mich stundenlang darauf konzentrieren und das allerbeste ist, ich habe immer noch keine Angst vor der Prüfung morgen...heute...gleich! Das ist mir alles so neu, dass ich mich wie ein kleines Kind drüber freue! Und das habe ich alles der Hypnose zu verdanken! Beste Entscheidung seit langem. Auch wenn es teuer war - es hat sich defintiv gelohnt und ich würde es jeder Zeit wieder machen :)
Das Wochenende war eher minder gut.
Samstag ging es mal wieder nach München. Freunde besuchen, abends Konzert. Also 8 Uhr am Samstag mitm Fernbus los, 14:30 Uhr angekommen. Sonntag morgens um 8 Uhr wieder los und 14:30 Uhr wieder in Dresden gewesen. Stressig ohne Ende und kaum Schlaf.
Samstag abend erfahren, dass bei einer Freundin ein Gehirntumor festgestellt worden ist. Bam.
Stiefvater, der wieder extrem von Selbstmord redet.
Sonntag die Nachricht, dass eine Bekannte einen schweren Autounfall hatte und mit Wirbelsäulenverletzungen im Krankenhaus liegt.
Streit mit Freund.
Ich könnt grad einfach nur abkotzen und hab keinen Lust mehr. Keine Lust mehr auf Uni, keine Lust mehr auf Arbeit, keine Lust mehr auf Freunde, keine Lust mehr auf Beziehung, keine Lust mehr auf mein Leben.
Ich will das alles nicht mehr. Ich will einfach weg, nicht mehr wiederkommen und alles hinter mir lassen.
Neu anfangen.
?
Ich war am Samstag mitm Freund in der 3D-Ausstellung in Augustusburg bei Chemnitz. Wie man bei den Bildern unschwer erkennen kann, hat es riesig Spaß gemacht! Ich hasse mich zwar auf Fotos, weil ich mich absolut unfotogen finde, aber nun gut... Ansonsten ist morgen meine 2. Hypnose-Sitzung. Hatte ich schon von der ersten erzählt? Ich glaube nicht.... es war so eine wahnsinns Erfahrung! Ich habe wirklich alles mitgekriegt (also diese Showhypnosen, bei denen man völlig außer Kontrolle gerät und dem Hypnotiseur wirklich ausgeliefert ist, werden im privaten Rahmen nicht durchgeführt), was teilweise beängstigend aber auch spannend zugleich war. Ich war dem ganzen generell noch nie skeptisch gegenüber eingestellt, war sehr offen....aber ich hätte trotzdem nie gedacht, dass das so gut funktioniert. Was genau ich alles "gesehen" habe, werde ich hier nicht ausführlich breittreten, nur so viel: ich bin mir jetzt schon über einige Dinge klarer geworden, habe inzwischen schon viel mehr Spaß und Motivation zu Lernen und kann mich dementsprechend auch deutlich besser konzentrieren UND -was meiner Meinung nach am Wichtigsten ist- ich nehmen mein Unterbewusstsein inzwischen als eine "Person" wahr. Vorher habe ich mein Unterbewusstsein nie wahrgenommen, es war halt da....oder auch nicht...oder irgendwie kA....ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht vorher. Aber jetzt weiß ich, dass mein Unterbewusstsein so viel mehr ist, also irgendwas, was vielleicht in mir schlummert. Ich will jetzt auch nicht zu esotherisch wirken oder so, aber seit der ersten Sitzung achte ich in gewissen immer darauf, was mir mein Unterbewusstsein versucht mitzuteilen. Und irgendwie fahr ich damit ziemlich gut.
Also ich freu mich auf morgen, wo dann halt das eigentliche Problem, nämlich die Prüfungsangst, in Angriff genommen werden soll. In 2 Wochen gibts dann wohl die 3. und letzte Sitzung... schade eigentlich xD
LG Kadda
?
Angst vor zu viel Nähe?
Mein idiotisches Hirn kommt mal wieder nicht klar. Ich mein, irgendwas muss doch ganz besonders falsch mit mir laufen. Ich hab nen tollen Freund. Er ist wirklich toll und ich bin unheimlich froh ihn zu haben. Ich bin gern in seiner Nähe, einfach weil ich dann glücklich bin. Es fühlt sich einfach alles richtig und einfach mit ihm an. Es ist wunderbar wie wir einfach nur auf der gleichen Wellenlänge schweben, wie wir oftmals das gleiche denken und die gleichen Vorstellungen von diversen Dingen haben. Ich fühl mich sicher bei ihm, er gibt mir Halt. Und doch kann ich mich ihm gegenüber nicht öffnen. Ich kann ihm all das, was ich oben geschrieben habe, nicht sagen. Ich kann ihm nicht sagen, wie unglaublich wichtig er mir ist. Ich kann mit ihm nicht über mein Gefühlsleben reden oder darüber, was in mir vorgeht, wenn ich mal wieder ne Depriphase hab. Ich kann ihm nicht erzählen, wie es ist für mich ohne Mama klarkommen zu müssen. Irgendwie habe ich wohl doch zu große Angst vor zu viel Nähe. Ich will diese Angst aber nicht haben. Nicht bei ihm. Er redet davon, was wir nächstes Silvester machen könnten…oder im Sommer vielleicht zusammen irgendwohin fahren… er will anscheine wirklich mit mir zusammen sein und auch zusammen bleiben (was ich bis heute nicht verstehen kann…). Also warum die Angst davor, ihn gefühlsmäßig an mich ran zu lassen? Es kann doch irgendwas nicht mit mir stimmen...
“Ist dir aufgefallen, was anders ist? Du lächelst beim küssen. Das ist total süß!”
Hatte heute in Vorstellungsgespräch. Und jetzt hab ich den Job. Meinen 2. 2 Jobs neben dem Studium und dann auch noch während der Prüfungszeit? Sowas Dummes fällt auch wieder nur mir ein... Aber immerhin verdien ich ein wenig Geld, welches ich dann durchaus auch mal zurücklegen kann.
Ich denke, ich werds bereuen, aber naja.....da ich mir eh keine großen Hoffnungen mache, dass ich das Studium zu Ende bringe, ists eigentlich auch egal.
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Bald ist es wieder so weit: Prüfungen!
Noch schlimmer....ich muss dem Bafögamt den Leistungsnachweis erbringen.
Ich hab eh schon ne verdammt beschissene Prüfungsangst. Durch den Druck (Leistungsnachweise, sonst kein Bafög mehr...), wird die Angst natürlich nicht geringer. Ganz im Gegenteil.
Wie sich die Angst äußert? Blackouts hab ich relativ selten, dafür bring ich Dinge gerne mal durcheinander und hab ne absolute Konzentrationsschwäche. Das geht soweit, dass ich selbst Angst vorm Lernen hab! Ich denke mir immer nur "Du lernst jetzt, obwohl du ganz genau weißt, dass du die Prüfung eh verkackst, OBWOHL du alles gelernt und meistens sogar verstanden hast.... also wenn du die Prüfungen jetzt nicht packst, biste wirklich dumm und solltest vielleicht gar nicht studieren...." und zack! absolute Blockade beim Lernen. Bei den Prüfungen an sich ganz genauso. Ich weiß, dass ichs beim Lernen konnte und denke, komm so blöd kannste doch gar nicht sein, du MUSST das jetzt einfach schaffen. Und damit schaffe ich mir selbst so viel Druck, dass einfach nichts mehr geht.
Also was tun? Ich habe mich dazu entschlossen, Hypnose auszuprobieren. Mittwoch hab ich ein Erstgespräch und ich bin mal gespannt.
Man muss ja alles mal mitgemacht haben....