In Kopenhagen
Die Westküste ging es runter Richtung Malmö um weiter nach Kopenhagen zu fahren. Spontan entschieden wir in Helsingborg die Fähre nach Helsingör zu nehmen um eine der teuren Brücken auszulassen.
Das klappte wie am Schnürchen und wir kamen genau zum Schluss des Checkins - direkt kamen wir auf die Fähre und keine dreißig Minuten später waren wir in Dänemark.
Dabei dachte ich mir dass ich mich garnicht bewusst von Schweden verabschiedet hatte... irgendwie ging das zu schnell. Aber wie sagt man: lieber ein Ende mit Schrecken als ein....
So kamen wir dann aber früher nach Kopenhagen und konnten die Stadt, natürlich wieder mit dem Rad, bei einer wunderschönen Abendsonne, die eine tolles Licht spendete, kennenlernen.
In den Fussgängerzonen wuselten die Menschen wie in einem Ameisenbau, wohingegen an den Kanälen eine besondere Ruhe trotz zahlreicher Menschen herrschte.
Menschen sprangen von den Kanalmauern ins kühle Nass, andere fuhren auf gemieteten oder eigenen Booten mit Freunden den Kanal entlang, wobei sie die ein oder andere Flasche Wein genoßen.
Die Architektur geht von geschichtstrotzenden bis hin zu modernen und dezenten Bauten bauten die sich doch stimmig ineinanderfügen.
Ein Restaurant hatte sich sogar einen Blumengarten direkt am Kanal angelegt, an welchem auch ein Bienenstamm angesiedelt wurde. Mitten in der Stadt.
Unser Highlight war dann aber die Pizza am Kai. Immer wieder sahen wir Leute mit Pizzaschachteln oder Sandwiches an den Kai kommen und dort zusammen mit einem italienischen Bier genießen.
Kurzerhand schwang ich mich auf mein Rad und verfolgte die Spur zurück. Ein paar Blocks weiter fand ich eine Pizzeria in einem Keller - keine Tische, nur eine kleine Theke.
Diese Pizza war ein Volltreffer. Zusammen mit einer Flasche Moretti gab es dann auch für uns eine wahre Italienische Pizza direkt am Kanal.
Ein schöner letzter Abend in Skandinavien - wenn man Dänemark großzügig dazuzählt.








