Ich bin zurück auf Tumblr, vermutlich das erste Mal einigermaßen glücklich. Im letzten Jahr ist eine ganze Menge passiert, viel davon ziemlich gut. I‘ll keep you updated😵💫
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@parose
Ich bin zurück auf Tumblr, vermutlich das erste Mal einigermaßen glücklich. Im letzten Jahr ist eine ganze Menge passiert, viel davon ziemlich gut. I‘ll keep you updated😵💫
Ich hab' nachgedacht.
Es steht was in dem Buch, darüber, dass wenn jemand von einem brennenden Wolkenkratzer springt, er nicht etwa keine Angst mehr hat davor, zu fall'n, sondern die Alternative einfach zu furchtbar ist.
Du kannst also darüber nachdenken, was in der Welt ist so furchtbar, dass ein Sprung in den Tod dich scheinbar dieser Sache entkommen lässt.
Ich weiß nicht, ob du Erfahrungen mit solchen Sachen hast, aber das ist schlimmer als jeder physischer Schmerz. Ich glaube, früher nannte man so etwas Gemütsnotstand.
Wenn jeder Fixpunkt in deinem Leben sich als falsch erweißt und es nichts mehr gibt. Und auch du bist nichts. Und alles ist nur Illusion und du, du bist so viel besser als alle anderen, denn du siehst, dass es 'ne Illusion ist. Und doch bist du schlimmer als die anderen, denn du kannst nichts dran ändern.
Das ist die Hölle.
Ich glaube nicht, dass wir uns je ändern. Ich glaube, ich habe immer noch viel davon in mir. Ich, ich werde alles daran setzen, dass es nicht die Oberhand gewinnt, verstehst du? Es geht mir gut. Gute Nacht.
8 Tage. Alles ist vorbereitet. Ich bin bereit
Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben. Wenn du das hier irgendwann liest und ich schon tot bin, bitte verstehe, dass es nicht um dich geht. Ich bin nicht tot wegen dir. Du hast keine Schuld..
10 Tage.
Ab heute schränke ich meine Social-Media Aktivität ein. Außer den Updates hier, wird es weniger werden. Noch 13 Tage.
13 days to go. 13 days. 13 days and everything will be over. I‘m ready.
Statusbericht
Tag 24 nach der Trennung
Außer den Jungs sind mir alle bei Insta entfolgt, die mit dir zutun haben. Ich gehe nicht davon aus, dass du erkennst, welchen Fehler du machst. Perfektion definiert sich nicht nach perfekter Geschichte, sondern vernünftiger Kommunikation. Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich deine Gründe glaube. Vielleicht will ich sie nur nicht glauben. Es schmerzt. Der Gedanke, dass jemand anderes dich glücklich machen wird, ist unerträglich. Deshalb will ich gehen. Deshalb werd‘ ich gehen. Ich weiß, dass es nichts bedeutet, dass wir schreiben und du beim Telefonat meintest, ich wäre dir wichtig und ich solle das nicht tun. Nur geht es nicht mehr darum. Du könntest morgen wiederkommen und ich würde dich zurücknehmen. An meinem Plan würde das nichts mehr ändern.
Ich bin bereits tot, nur mein Körper noch nicht.
4th of may. I‘m counting my last days down. I don’t know what I wait for, but I gave me this deadline and til‘ that I‘ll hope and cry for help. Even if it‘s not coming.
Statusbericht
Tag 19 nachdem wir uns trennten.
- Diese Trennung scheint mich mehr zu treffen als dich, du gehst deinen Weg und ignorierst mich als wäre ich ein kleines bisschen Nichts.
Soweit ich weiß, wissen die meisten deiner Freunde nichts von unserem Bruch. Das schließ ich aus dem Frust des ständigen Nachschauens, ob mir irgendjemand bei Insta entfolgt ist.
Daraus reim‘ ich mir zusammen, dass du dir noch immer nicht sicher bist, ob alles was du innerlich fühlst wirklich einen Sinn ergibt.
Ich - reime mir zusammen, dass das Liebe ist, weil die Wolken um uns weinen würden, wenn es keine ist auch wenn‘s eigentlich nur Mutmaßungen sind, die vermutlich keiner blickt, - es ist halt einfach mein Kopf.
Vermutlich denkst du keine 5 Minuten am Tag über mich nach, ich - habe deine 11 Stunden, 55 Minuten und 23 Sekunden in meinem 12 Stunden „Denken an dich“ integriert und sitze nahezu jede freie Minute gedanklich neben dir.
Und wenn ich mal nicht an dich denke, denkt mein Handy an dich. „Hier, sieh dir an wie glücklich du letztes Jahr an diesem Tag mit ihr warst“
Und dann starrt mich ein Verbund aus Fotos an, die für die Ewigkeit gedacht war‘n.
Ich glaube, wenn es regnet, weint der Himmel wegen uns. Denn nicht mal Gott begreift, wieso man Kunst verbrennt.
*Grau ist das Bunt für Pessimisten*
Ich habe mal gehört, Weiß wäre, wenn man jede Farbe gleichmäßig auf einem Blatt vermischt.
Und - Schwarz wäre die Abwesenheit von allem, was ein Lächeln gibt, die - Blockade vom letzten Licht.
Dann - gibt es noch Grau.
Grau, - eine Mischung aus allem und Nichts,
aus - nicht lieben und Liebe vermissen; aus - Gift meiden und selber vergiften.
Aus - alle könn‘ dich leiden, aber jeder kann dich missen.
Ich - glaube Grau - ist das Bunt für Pessimisten.
Ich - würde mich nicht selber als Pessimist bezeichnen, - ich mein‘ - ja, ich seh alles immer äußerst verzweifelt, mein - Glas ist halbleer, mein Herz nur halb da - mein Kopf der vergisst von jedem einzelnen Tag - alles was schön war und lässt mich zurück. Mit dem Grau an der Wand, nur für mich so geschmückt.
Ich - glaube Grau - ist das Bunt für Pessimisten.
Denn eine Mischung aus Hass und Liebe ist doch besser als nur Hass, oder?
Denn eine Mischung aus Pracht und Armut ist doch besser als nur Pracht, oder?
Denn eine Mischung aus Knast und Freiheit ist doch besser als nur - Freiheit, oder?
Ich - glaube Grau - ist das Bunt für Pessimisten.
Wir haben alle Farben, doch können keine davon erblicken. Wir - suchen ewiglich in Seelen bis wir uns selber finden im Sternenlicht.
Ich - glaube Grau - ist das Bunt für Pessimisten.
Ich - glaube Grau - ist das Bunt für mich.
„Der Traum“
Jeder Tag ist eine Qual, wenn mein Zuhause nicht bei mir ist.
Deshalb träum‘ ich gern davon.
Die Sonne geht unter, die Welt senkt sein Gesicht und hier stehe - ich.
Licht scheint durch meinen Lampenschirm auf mich und sticht
in meine Augen wie du in mein Herz.
Oh - mein armes Herz, so… verkümmert sah es schon lang nicht mehr aus, doch wie soll mein Herz aussehen?
Oh - mein armes Herz, so… blutete es schon lang nicht mehr aus, weshalb wir alle 2 Stunden rausgehen.
Wir reden, wir - reden über leben und - über den Sinn davon und.. Wir reden, wir - reden über sterben, über den Sinn davon und.. Irgendwie macht es Sinn.
Wofür lebe ich denn? Ich weiß ja nicht mal, warum ich… bin.
Ich - habe einen Traum. Seitdem du weg bist.
Er - wiederholt sich jede Nacht und quält mich schrecklich.
Er - ist eigentlich wunderschön. Unser - erstes Treffen spielt sich bei ambientischem Klang in gänzlich vergangenen menschlichem Drang nach Liebe in meinem Kopf wieder.
Ich sehe dich, bevor du anders warst.
Anders sprachst.
Anders sahst.
Ich - sehe dich, wie wir uns nach 5 Stunden reden endlich küssen an dieser Ecke und du mich - anlächelst voller Liebe mit allem, was mein Herz eigentlich verdiente.
Der Kuss ging vielleicht 20 Sekunden lang, doch -
er hallt bis heute in meinem Kopf,
8 Stunden jede Nacht.
Bis ich enttäuscht ohne dich auf deiner Seite meines Bettes aufwach‘ -
und - mich selbst mal wieder ein bisschen mehr hass.
Jeder Tag ist eine Qual, wenn mein Zuhause nicht bei mir ist.
Deshalb träum‘ ich gern davon.
I‘m waiting. I‘m just waiting. I don’t know why. She won’t come back. Or will she?
I‘m just waiting. Cause love is not erasable. My home is not erasable.
Danke für alles. Doch ohne Zuhause kann ich nicht leben. Du warst mein Zuhause.
Danke für deine Liebe.
Und L.:
Es tut mir leid. Ich werd‘ dir bald folgen. Bereite da oben was für mich vor.
i wish i could relive
the last time you took my hand in yours
the last time you whispered that you loved me
just so i could feel it again
hear it again
even if it's just in my mind.
Ich mache am Tag so viel, dass ich Nachts, wenn ich Nachhause komme einfach direkt einschlafe. Deshalb ist es morgens am schlimmsten. Da kann ich die Gedanken nicht abschalten.
110422deadly
Seltsame Momente.
Wie das Gefühl um 3 Uhr Nachts an die Wand zu starren und sich zu fragen, wieso man sich eigentlich selbst nicht mag.
Sich - selbst vernarbt,
Sich - selbst ermahnt -
man solle doch endlich ein Mann sein.
Ein Mann weint nicht,
das haben sie gesagt und wenn das so ist,
dann will ich kein Mann sein.
Dann will ich das sein,
was auch immer weinen darf,
während ich mich um drei Uhr Nachts dabei ertappe‘, wie ich mich frage, wieso ich mich eigentlich selbst nicht mag.
Seltsame Momente.
Wie der Gedanke an S. und das letzte, was ich sagte:
„Du wirst das - irgendwann bereuen und an mich denken und ich werd‘ glücklich sein“
und jetzt sitz‘ ich hier allein und naja, glücklich sein ist ja auch schwer, doch -
meine Exen denken nicht mehr an mich und sind glücklich.
Bereut habe nur ich -
dass ich im Eifer meiner Emotionen die Wahrheit sage:
„Niemand liebt mich länger als Anderthalb Jahre.“
Seltsame Momente.
Wie zu sehen, dass man im eigenen Leben nur der Nebencharakter ist.
Der -
Aufbaugegner
für jeden einzelnen Lebensabschnitt, Hauptsache bevor man glücklich ist um das Unglück ja bei denen zu lassen, die nie was anderes kannten. Bei mir.
Seltsame Momente.
Wie die Konversation, die man sich allein unter der Dusche vorstellt.
In der man die besten Argumente hat, die einem sonst nicht einfall‘n.
In der man genau weiß, das würde mein Gegenüber jetzt treffen.
Ich hab mir mal vorgenommen beim nächsten Treffen genau diesen Gedanken
ohne Tarnung und Schranken,
ohne Planung und Wanken
einfach zu sagen, doch -
wenn es wirklich dazu kommt?
Dann ist die Wut sicherlich verschoben.
Nicht - verflogen.
Denn Wut, die nicht rausgeht, verstummt nicht. Sie bleibt und richtet sich gegen einen selbst..
Mein Kopf flüstert:
„Dein Leben hat keinen Platz auf dieser Welt“
Und vielleicht hat er ja Recht - mein Kopf.
Er hat auch schon gesagt,
wenn ich je wieder jemanden in mein Herz lasse vergrößert sich mein Loch.
Und vielleicht hat er recht, mein Kopf.
Vielleicht war es wirklich ein Fehler,
denn auch Anderthalb Jahre pures Glück machen diesen Schmerz nicht gerechtfertigt.
Auch nicht erträglicher, sondern schädlicher, weil ich weiß, ich könnt‘ mich anders fühl‘n.
Weil ich weiß, ich könnte anders spür‘n,
weil ich weiß, ich könnte lieben.
Aktuell fühl ich nichts.
Dieses
„Ich weine Abends alleine ohne Grund“-Nichts
Dieses
„Ich schrei‘ mir die Einsamkeit aus dem Mund“- Nichts
Dieses
„Es lief doch gut, ich möchte nicht leben ohne uns“- Nichts
Gefolgt von meinem Blick um 3 Uhr Nachts an die Wand, während ich mich frag, wieso ich mich eigentlich selbst nicht mag..
Ich glaube, ich mag mich eigentlich.
Aber das soll nichts heißen, denn -
schließlich glaube ich auch an Gott, obwohl mich alles und jeder mein Leben lang verarscht - ich - fühl mich ein bisschen als wäre ich verliebt darin verliebt zu sein.
Verliebt darin jemandem mein Herz zu geben, weil ich es mir selbst nicht gönne ein Herz zu haben.
Ich glaub, ich mag mich eigentlich.
Zumindest die 10 Prozent,
welche ich niemandem zeige außer der Person namens
—— M. ——-
die nahezu jeden Zentimeter von mir kennt
und doch verschwunden ist - in den ewigen Fängen meiner traumhaften Gedankenwelt.
Und jetzt sitz‘ ich hier um 3 Uhr Nachts während ich mich frag, wieso nicht nur ich mich nicht mag.
Vielleicht kommt es irgendwann anders.
Vielleicht liebt mich irgendwann jemand.
Und vielleicht bin ich es selbst.
Das wäre dann mein seltsamster Moment.