Forschungen im Zusammenhang mit COVID-19 erlauben einen neuen Blick auf die Wechselwirkungen von Benzodiazepinen und Medikamenten gegen AIDS
Die Diagnose AIDS löst häufig Angst, Panik und Schlafstörungen aus. Diese Reaktionen können kurzfristig mit Benzodiazepinen behandelt werden. Inzwischen gibt es auch antivirale Medikamente, die ein weitgehend normales (Über-)Leben mit HIV ermöglichen. Über ihre Wechselwirkungen mit Benzodiazepinen war bisher wenig bekannt. Forschungen im Rahmen der COVID-19-Pandemie bringen nun etwas Licht ins Dunkel.
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Benzodiazepine signifikante Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten gezeigt haben. Wenn Benzodiazepine indiziert sind, ist es oft notwendig, die Dosis zu reduzieren oder Alternativen in Betracht zu ziehen. Außerdem sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Sicherheit der Begleittherapie zu beurteilen. Da Benzodiazepine so häufig verschrieben werden, müssen Ärzte diese Wechselwirkungen im Auge behalten und Vorsicht walten lassen, um schwere oder tödliche Reaktionen zu vermeiden.
Ein hohes Risiko besteht auch für AIDS-Patienten, die Benzodiazepine als Party- oder Freizeitdroge konsumieren und sich der Risiken nicht bewusst sind. Wer z.B. ein Medikament wie Valium ohne Rezept kaufen möchte, hat über das Internet oder über private Kontakte viele Möglichkeiten. Hat der Arzt Grund zur Annahme, dass ein Missbrauch vorliegt, ist eine gründliche Aufklärung und Beratung Pflicht.












