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@raiinbowcrystal
Ida (dir. Pawel Pawlikowski, 2013)
“Wie oft hast du angestrengt auf den Boden gestarrt, nur um nicht zu weinen?”
— one-like-nobody (via one-like-nobody)
Es gibt Zeiten, da will man nicht reden, sondern einfach nur in den Arm genommen werden.
“Ich hatte nie 100%, ich hatte nie 90%, nie 80%, nie 70%, nie 60%, nie 50%, nie war ich wirklich genug, nie war ich gut genug. Ich war immer so 10%, nicht mehr.”
— stillesgeschrei
Vorwürfe
Irgendwie komisch… Menschen die depressiv sind, sich zurückziehen und fast an dem Schmerz, dem Leid und der Leere ersticken, bekommen dauernd vorgeworfen eh nie etwas ändern zu wollen. Denn wenn sie wirklich etwas verändern wollen würden, dann hätte man es doch auch schon längst getan. Sehr oft bekommen sie auch vorgeworfen dass sie mit der Art und Weise, wie sich ihre Depression äußert, nicht nur sich selbst, sondern ihr gesamte Umfeld damit belasten. Ok, irgendwann ist man dann an einem Punkt, an dem man selbst merkt dass es wirklich absolut keinen Sinn mehr hat noch weiter zu machen. Schließlich ändert sich ja wirklich nichts und die Menschen die man mit der eigenen Existenz belastet, haben auch schon die Nase voll. Also entschließt man sich dazu allem ein Ende zu bereiten. Doch wenn man es dann wirklich geschafft hat, sich aus dem Staub zu machen, regnet es nur noch weitere Vorwürfe. Fragen wie “Wie konnte sie dass ihrer Familie bloß antun?“, “Wie kann man nur so egoistisch sein?“ und “Wieso hat sie sich nicht einfach helfen lassen“ sind dann Standard.
Im Grunde ist es doch total egal was wir wie machen… Sie werden es einem immer zum Vorwurf machen…
“An manchen Tagen bin ich stark, an anderen schmeiß ich alles hin.”
— maerchen-erzaehlerin (via maerchen-erzaehlerin)
Spoiler, we die in the end.
Atticus (via syntacked)