Ich hörte die Barden und ihre Gedichte,
Gesänge und Hymnen vom Schatz,
Ich las alte Bücher, studierte die Karten
Ich übte sogar deinen Tanz
und Weisen und Hexen und doch
Bisweilen vernebelt, am Rande des Zweifels
Bleibt immer das Märchen des Schädels,
Niemals vergessen und niemals erreicht
Führen zu dir keine Wege.
Tief in der Höhle verborgen im Schrein
Verziert mit Juwelen, vielleicht auch aus Silber,
doch sicherlich in einer Truhe?
In deinen Augen müssen Kristallkugeln liegen, die glänzen
im schmalen Strahl aus fahlem Licht
der schüchtern sanft nach unten dringt
und hinter deinem Blick zerbricht
und in tausend neuen Farben
Wies wohl sein muss dort zu sitzen
und das alles zu erfahren
Diese Stille, deine Aussicht, stumme goldene Fanfaren
Vielleicht einsam, aber anders, als das Rauschen
dieser Wellen deren Lärm und dessen Launen
mich auf diese Reise brachten, auf ein Schiff
das ohne Kompass herrenlos durch Stürme taumelt
mag es nie auf der Markierung einer wahren Karte landen
doch das Suchen, nicht das Finden ist der Wind in diesen Segeln
und die Sagen und Legenden, Texte, Bilder, und Gerüchte
machen müden Seglern Mut noch weiter übers Meer zu fahren
und vielleicht, denk ich am Abend, fragt sich auch der Schädel nachts
Auf seinen Ohren müssen Tiefseemuscheln liegen,
die flüstern leise des Ozeans Klang, und er hört
durch ihre Stimmen ein Orchester aus Wasser und Land
Für immer am treiben, der Horizont frei, lauscht er nur den Tiden.
Duette des Wassers gemeinsam mit Böen
die jede Sekunde verzieren
Wies wohl sein muss dort zu schwimmen