SPEKTRUM 2013 - AFTERMOVIE
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@spektrumfestival
SPEKTRUM 2013 - AFTERMOVIE
LINE-UP ZUWACHS: Den Abschluss unseres heißgeliebten Spektrum Festivals macht joney von der allseits bekannten ILL-Crew und entlässt uns basserfüllt und taumelnd in den Morgen! Wer einen Track auf einem Sampler des legendären Golden Pudel Clubs zu verantworten hat, hat sich in der Hamburger Kulturszene bereits als würdig erwiesen. Wer wie Joney zusätzlich noch beim Musikerkolletiv ILL mitwirkt, ist wohl mehr als gut integriert. Mit seinen energievollen Sets aus Bassmusic, Glitch, Post-Dubstep und Trap hat Joney schon so mancher Party zu ihrem Ruf verholfen. Die LP ILLOWHEAD, sein erstes Minialbum mit sieben Tracks, ist seit Ende 2012 erhältlich.
SPEKTRUM TIMETABLE
SPEKTRUM 2013 mit:
DANNY BROWN | MOUNT KIMBIE | RETROGOTT & HULK HODN | 257ERS | MEGALOH | EDGAR WASSER | SUFF DADDY | EVIAN CHRIST | PEARSON SOUND | KORELESS | KRAMPFHAFT | DJ ADLIB | DJ RAFIK
DJ RAFIK!Aufgepasst, wir haben noch einen weiteren Act für die Red Bull Music Academy Stage: Dem DJ, Produzent und Turntablist Dj Rafik wurde die Musik bereits in die Wiege gelegt: Als Sohn zweier Berufsmusiker geboren, erlernte Lukas Langeheine aka Rafik schon in jungen Jahren Cello, Klavier und Schlagzeug. Mit 13 begann er seine Arbeit an den Plattenspielern, die ihm in den Folgejahren zu diversen internationalen Titeln verhalf. Als Teil der Red Bull Music Academy begrüßen wir ihn zum Spektrum 2013!
DANNY BROWN! Der irgendwie anonym wirkende Name des Mannes aus Detroit täuscht gewaltig. Mit einer halb wahnsinnigen Erscheinung, unnachahmlichem Rap und dem Hang zu exzentrischen Produktionen reiht er sich ein in die Riege der denkwürdigen HipHop-Künstler seiner Stadt. Danny Brown ist mit seinem Debüt „XXX“ ein Coup gelungen – für die amerikanische Spin das Album des Jahres 2011. In seinem lyrischen Universum kreisen Hedonismus und die düsteren Bedingungen in Motor City umeinander und treffen auf herrlich kruden Humor. Im August wird nicht nur sein Zweitwerk „Old“ erscheinen, sondern noch besser: er ist bei uns auf dem Spektrum zu Gast!
Edgar Wasser! Ein junger Müncher setzt auf selbstgemachte Beats feingeistigen, ironischen Rap und besticht dabei mit jugendlicher Leichtigkeit. Edgar Wasser begeistert Fans, Kritiker, Ungläubige und Blumentöpfe. Letztere so sehr, dass sie ihn mit auf ihre Tour Ende 2012 nahmen. Aufs Spektrum kommt er alleine und das ist mindestens genauso gut. Zur Einstimmung hat er freie Downloads für uns: http://www.edgarwasser.de/
SUFF DADDY (D) Dieser Mann steht musikalisch in der Tradition der goldenen 1990er und ist geprägt durch die Plattensammlung seines älteren Bruders. Heraus kommt HipHop und wenn man möchte hört man auch ein bisschen Neo-Soul oder Lounge in seinen Tracks. Suff Daddy hat mittlerweile bei Melting Pot Music ein kompetentes Zuhause gefunden und zu den begeisterten Ab- nehmerInnen seiner Beats gehören unter anderem Fleur Earth und Miles Bonny. Er macht das nach eigener Aussage alles nur für den Spaß und wir freuen uns sehr auf gemeinsames Spaßhaben im August.
Klickern, Klackern, Bass und Gänsehaut - Die beiden Briten Dominic Maker und Kai Campos präsentieren nach ihrem bahnbrechenden Erstlingswerk „Crooks & Lovers“ ihr lang erwartetes zweites Album namens "Cold Spring Fault Less Youth" (VÖ 27. Mai) auf dem diesjährigen SPEKTRUM. Einen kleinen Vorgeschmack auf dieses Album liefern die kürzlich veröffentlichten Songs „Made to stray“ und "Blood and Form". Diese stellen unter Beweis, dass auch alte Kassettenrekorder noch im Jahr 2013 großartig als Sample-Instrumente taugen.
Krampfhaft (NL - DJ-Set - Red Bull Music Academy): "A bit of a brainy feel, a bit insanely real with a grainy peel." - das ist Krampfhaft aka Joris van Grunsven aus dem niederländischen Utrecht. Eine weitere Heimat findet er auf dem steil nach vorne gehenden Label Saturate Records. Sein Sound? Bassmusik in immerzu neuer Art und Weise. Post Dubstep mag einer dazu sagen. Auch Hip-Hop findet sich in seinen Tracks! Mal mehr experimentell, mal steil nach vorne, mal smother. Krampfhaft macht seinem Namen auf grandiose Art und Weise Ehre!
RETROGOTT UND HULK HODN: Retrogott und Hulk Hodn haben erst kürzlich mal wieder von sich hören lassen. Im März erschien ihr originell essenzielles Album „Fresh und umbenannt“. Von kommerziellem Rap sind sie noch immer meilenweit entfernt, basteln Oldschoolbeats und Battleraps zusammen und schaffen so ihre eigene Goldene Ära des Raps. Abgesehen von harten Texten und Mittelfinger haben sie aber auch Theaterblut geleckt; so haben sie beispielsweise für den Soundtrack zum Theaterstück „Irgendwas mit Medien“ kollaboriert.
257ers: Die Postleitzahl des Essener Stadtteils Kupferdreh endet auf 257 und das ist die Hood von Shneezin, Mike und Keule. Damit wäre der Name des HipHop-Trios erklärt. Angefangen als Graffiti-Crew 1997 tauschten sie bald die Spraydose gegen das Mikrofon und sprühten nur so vor Kreativität und Produktivität. Als sie 2011 bei „Selfmade Records“ unter Vertrag genommen wurden, hatten sie bereits mehrere EPs und Alben aufgenommen, eine kooperative Freundschaft zu Kollegah aufgebaut und mehrere Touren gespielt. In diesem Sinne: „Akk!“
MEGALOH: Was lange währt wird endlich gut. Alte Binsenweisheit, aber sie trifft ziemlich genau auf die Geschichte von Megaloh. Jahrelang munkelte man, er sei das nächste heiße Ding im deutschen HipHop, nicht wenige halten ihn für den besten Rapper Deutschlands. Dieses Jahr schaffte er es mit seinem Album „Endlich unendlich“ von 0 auf 9 der deutschen Albumcharts. Bis es soweit kommen konnte brauchte er allerdings einige, mal zweckdienliche, mal freundschaftliche Anläufe mit bekannten Namen der Szene: Fler, Frauenarzt, Samy Deluxe und schließlich Max Herre, auf dessen Label er jetzt residiert. Endlich!
PEARSON SOUND: Genregrenzen verschwimmen, gehen fließend ineinander über und lösen sich auf um anschließend in symbiotischen Schallproduktionen Füße zum Stampfen zu bringen. Mit 22 Jahren hat DJ, Produzent und Labelgründer David Kennedy schon vor langer Zeit erkannt, dass House, Dubstep und HipHop sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern einenander füttern sollten. Und so geschieht es auch bei PEARSON SOUND, dem aktuellsten Pseudonym, des auch als RAMADANMAN bekannten Londoners.
KORELESS: Ansässig in Glasgow kreiert der junge Produzent Koreless sowohl atmosphärische Klangkulissen zum Schwelgen, als auch wummernde Breitbandbeats mit Kopfnickpotenzial der feinsten Sorte. Definitiv eine explosive Mischung, denn kein geringeres, als SBTRKT-Label „Young Turks“ veröffentlichte seine letzte EP „4D/MTI“ und ebnete dem 19 Jährigen den Weg für Shows von London, über New York direkt zu uns aufs SPEKTRUM.
EVIAN CHRIST: Die britische Hauptstadt besuchte Joshua Leary aka Evian Christ erst zweimal. Abseits des großen Musik-Bizz um London avanciert der 22 Jährige zum Internetphänomen. Mit Beats und Samples, angesiedelt zwischen Hip Hop und Dubstep, machte er das Label „Tri Angle Records“ nur einen Monat nach seinem ersten Youtube-Upload auf sich aufmerksam und lies es sich nicht nehmen, direkt einen saftigen Plattendeal zu unterschreiben. Seine neue EP steht schon in den Startlöchern und wartet nur darauf im August das SPEKTRUM zu flashen.
DJ ADLIB: Aus der Rheinmetropole Köln kommt hochwertiger instrumentaler HipHop. Bestes Beispiel dafür ist DJ Adlib. Er ist innovativ, bewegt sich gekonnt zwischen Neo Boombap-Sound und modernen Einflüssen und sein Album „Haus & Garten“ hat es in sich. Dem bewährten Kölner Label Melting Pot Music ist mit DJ Adlib ein dicker Fisch ins Netz gegangen!