Das Bild von ihr ist zerknittert, mein Lieblingsbild. Sie lächelt darauf, als hätte sie noch Hoffnung. Hätte ich gewusst, dass sie die Hoffnung damals schon verloren hatte, hätte ich ihr öfter geschrieben. Immer wieder, bis sie geantwortet hätte, bis ich das Hin und Her verstanden hätte. Für ein Lebenszeichen, einen letzten Versuch, das letzte bisschen Hoffnung. Aber ich ließ sie in Ruhe, lief an ihr vorbei, respektierte ihre Entscheidung. Sie lächelte immer seltener, zog sich immer mehr zurück. Bis sie niemand mehr erreichen konnte. Und als ihre Nachricht kam, war es für meine Antwort zu spät. Seitdem sie weder hier noch dort ist, irgendwo dazwischen, nicht mehr dieselbe ist, verliere ich selbst die Hoffnung, weil es keiner versteht. Wem soll ich das alles erzählen? Will mit niemanden ernsthaft darüber reden, niemanden außer ihr sehen. Ich warte seit Wochen darauf, dass es ihr besser geht. Ich warte auf sonst nichts, nur auf ihr Lächeln.