Ich fühle mich verloren
Ich fühle mich und an keinem Ort gewollt, egal was ich mache, egal wo ich bin.
Ich passe nirgends rein
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Ich fühle mich verloren
Ich fühle mich und an keinem Ort gewollt, egal was ich mache, egal wo ich bin.
Ich passe nirgends rein
Es gibt diese stillen, dunklen Momente, in denen du einfach nur traurig bist. Allein. Überfordert. Hilflos. Du starrst auf dein Handy, scrollst durch deine Kontakte, hoffst, irgendjemandem schreiben zu können, aber es fühlt sich an, als würde es sowieso niemanden interessieren. Als wärst du nur eine Last. Als würdest du einfach nur nerven.
Also schweigst du. Frisst alles in dich hinein, weil du gelernt hast, dass du dich auf niemanden verlassen kannst, wenn es wirklich zählt. Weil du genau in den Momenten, in denen du am meisten jemanden brauchst, am einsamsten bist.
Die härtesten Stunden durchlebst du allein und genau das bricht dich. Es frisst sich durch Herz und Seele, Stück für Stück. Es macht dich kalt. Hart. Bitter. Weil du immer für andere da bist, aber selbst nie gesehen wirst. Weil niemand da ist, der dich auffängt.
Also ziehst du dich zurück. Redest weniger. Fühlst weniger. Und irgendwann beginnst du, dich selbst zu hassen, für das, was aus dir geworden ist. Für das Monster, das sich aus all dem Schmerz, der Enttäuschung und dem Alleinsein geformt hat.
Kann mich bitte irgendwer aus dieser Hölle namens Leben befreien???
TW: mention att3mpt with alcohol and p1lls
Sonntag, 25.02.2018..
Ich war auf Beurlaubung übers Wochenende von der Kinder und Jugendpsychiatrie (KJP). Meine Eltern? Nicht da. Waren bei meiner Schwester und Nichte zum Kaffee eingeladen. Ich wollte nicht mit weil ich nicht wirklich Lust drauf hatte. Aber naja, es wäre eventuell das letzte Mal gewesen an dem ich sie und meine Nichte gesehen hätte. Aber, ich bin daheim geblieben. Laut der Fremdanamnese meiner Eltern wären sie nur eine Stunde weggewesen. Ähm, ich glaub nicht. Gegen 1 los und irgendwann gegen 4/5 wieder da, aber ja... eine Stunde.
Diese 'Stunde' hat gereicht damit ich mein Leben komplett auf links drehe.. in dieser Zeit hab versucht mit Pillen und Alkohol den Löffel abzugeben.. ich war 14.. 14 Jahre alt. Zudem Zeitpunkt wusste ich noch nicht dass das mein zweiter versuch bleiben wird.. ich bin von meinen Eltern nachdem sie wieder da waren, gefunden worden. Auf meinem Bett. Bewusstlos und im erbrochenen. (Ich hab meinen Playstation 3 Controller inklusive meine TV Fernbedienung erwischt. Rip an der Stelle 🫡)
Ich weiß nicht mal mehr wie ich ins Bett gekommen bin. Das letzte woran ich mich erinnere, dass ich vor meinem Bett, auf dem Boden saß, Handy, einigen Tabletten und Flasche hochprozentiges in der Hand und hab mit einer Freundin geschrieben. Danach? Völliges Blackout.
Dann wurde ich im Kreis-Krankenhaus wieder wach, 4-Punkt-Fixiert, Katheter und war auf der Intensivstation zur Überwachung. Für eine Nacht. Am nächsten Tag bin ich erneut in die KJP gebracht worden. An dem Tag hat sich mein Leben verändert denn da haben meine Eltern die Hilfe vom Jugendamt gesucht, und bekommen...
Naja. Nun sitz ich hier. 8 frickn Jahre später... Am Mittwoch, 25.02.2026.. habe meine eigene Wohnung, bin mittlerweile 22, obwohl ich dachte ich werd nicht mal 16 oder 18...
|25.02.2026|20:36|
Meine Gefühle bringen mich irgendwann in den Tod.
Ich fühle mich gelähmt, ich fühle mich soo fuking müde von allem und jedem, ich kann nicht mehr...
Stehe Gedanklich kurz vorm Suizid
Beim nächsten Mal bleibt es hoffentlich nicht nur bei einem Versuch. Ich kann nicht mehr!