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Live aus dem Konrad-Adenauer-Haus:
Respekt und Glaubwürdigkeit sind ziemlich große Worte. Beides hat Spahn schon lange verspielt, schon vor seiner Zeit als Gesundheitsminister.
In puncto Korruption und Maskenaffäre wird er weiterhin von der Partei gedeckt. Dagegen ist der Rücktritt von einem Parteiamt nicht mehr als symbolischer Akt.
Sein Mandat hat er nach wie vor, mit allen Vorzügen, die das bringt.
Die zunehmende Unerbittlichkeit in der öffentlichen Auseinandersetzung hat mich sehr nachdenklich gemacht. Lasst uns bei aller Klarheit und Entschiedenheit in der Sache immer auch menschlich im Ton bleiben. Denn das zeichnet uns als christlich-demokratische Volksparteien der Mitte aus.
Die Menschlichkeit der christlich-demokratischen Mitte:
Ein Arzneimittel-Institut verweigert Schwerkranken Suizidmedikamente – auf persönliche Weisung des Gesundheitsministers. Das belegen Regieru
Trotz eines Gerichtsurteils zur Abgabepflicht tödlich wirkender Medikamente an Schwerstkranke hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) entsprechende Maßnahmen des zuständigen Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn unterbunden. Wie die Behörde dem Tagesspiegel mitteilte, seien 93 von insgesamt 123 vorliegenden Anträgen abgelehnt worden. Einen positiven Bescheid habe es in keinem einzigen Fall gegeben. 22 suizidwillige Antragsteller seien in der Wartezeit verstorben.
"Die Partei der Christen, der Familie, der Heiligen Leihmutter Maria schmeißt Spahn raus – das hätte ich so nicht erwartet" (Alexander Neubacher, SPIEGEL, heute im Presseclub)
Ihr spinnt doch einfach alle.
Wie grade alle aus den Löchern gekrochen kommen, um zu sagen, dass Jens Spahn wegen Doppelmoral, Heuchelei, Unaufrichtigkeit, Verrat christlicher Werte oder weil er sich mithilfe seines Vermögens von Regeln freikauft in der CDU/CSU nicht mehr tragbar sei.
Wo waren die alle in den letzten *schaut auf die Uhr* 78 Jahren?