Seiten voll Glück.
Heute kamen so viele Menschen vorbei, um sich von mir zu verabschieden. Ich hatte mein Fotoalbum dabei, bunte Stifte und meine Polaroidkamera. Keinen festen Termin, nur die Nachricht, dass ich im Büro sein würde – und trotzdem haben es sich so viele gemerkt und sind vorbeigekommen, nur um mich noch einmal zu sehen.
Und wieder denke ich: Was für ein Glück habe ich eigentlich? So viele wunderbare Menschen um mich zu wissen. Menschen, die jeden Tag bei der Arbeit zu etwas Besonderem gemacht haben.
Dieser Freitag ist mein letzter Arbeitstag. Bis dahin habe ich noch einmal eingeladen, sich im Album zu verewigen.
Ich bin wirklich beseelt von der Aufmerksamkeit und der Wertschätzung, die mir entgegengebracht wird. Es ist schon verrückt, all das freiwillig aufzugeben.
Dieses Gefühl begleitet mich nicht nur im Büro. Auch im Privaten ist es überall spürbar. Ein gemeinsames Konzert, ein gemeinsamer Abend voller Freude und Lachen, ein gemeinsamer Kinobesuch. Leckeres Essen, kleine Überraschungen, aufmerksame Gesten – so viele Momente mit wundervollen Freundinnen, die zeigen, wie viel Herzlichkeit mich umgibt.
Ich bin beseelt von der vielen Zuneigung, echtem Interesse, ehrlicher Freude – das ist nicht selbstverständlich.
Das macht den Abschied gleichzeitig schwer und leicht. Schwer, weil ich all das zurücklasse. Leicht, weil ich so viel Schönes mitnehme.
Noch 15 Tage.













