Glaube an Deine Idee! Die Geschichte hinter “The White Lotus”.
Manchmal braucht eine gute Idee einfach Zeit. Im Fall von Drehbuchautor Mike White waren es ganze 15 Jahre, bis er seine Vision verwirklichen konnte. Warum er nie aufgegeben hat – und wie er es am Ende doch geschafft hat – liest du in dieser motivierenden Erfolgsgeschichte.
Ich liebe es, hinter die Kulissen großer Filme, Bücher oder Serien zu blicken. Denn oft ist die Story hinter der Storymindestens genauso spannend – und unglaublich motivierend.
Selbst die Schwergewichtler der Branche haben mit denselben Zweifeln zu kämpfen wie wir: Sie werden unterschätzt, abgelehnt oder übersehen.
Wenn du Autor werden oder mit dem Schreiben Geld verdienen willst, zeigt dir diese Geschichte, warum Durchhaltevermögen alles ist.“
1. Eine Idee wird geboren.
Im Jahr 2008 arbeitete Mike White an einem Drehbuch für eine Fortsetzung von School of Rock und verbrachte dabei Zeit in Spanien. Während dieser Phase entwickelte er die Idee für eine Serie, die in einem Hotel spielt, mit einem frisch verheirateten Paar im Mittelpunkt. Die Handlung beginnt mit dem Verschwinden der Braut, was eine spannende Ausgangslage für die Geschichte schafft.
2. Sorry, keiner will Anthologie-Serien sehen.
Zu dieser Zeit waren Anthologie-Serien, bei denen jede Staffel eine eigenständige Geschichte erzählt, bei Sendern und Networks noch nicht etabliert. HBO zeigte zunächst wenig Interesse an diesem Konzept. Doch dann kam es zum Wendepunkt: Der Erfolg von True Detective (die beste Serie, die je gemacht wurde, Ich rede natürlich nur von Staffel 1) im Jahr 2014 änderte dann alles: Plötzlich waren Anthologie-Serien der Shit. (zurecht)
3. Die Idee lebt weiter.
Ein Erlebnis während einer Reise inspirierte White zu einer weiteren Idee: Er traf zufällig mehrfach auf den ehemaligen NBA-Trainer Phil Jackson in verschiedenen Hotels derselben Kette. Dies führte zu dem Konzept, ein Paar auf Hochzeitsreise zu zeigen, das in verschiedenen Hotels immer wieder auf dieselben Gäste trifft.
4. Jennifer Coolidge bringt neuen Wind!
2006 lernte White die Schauspielerin Jennifer Coolidge kennen (für die etwas "Älteren" unter euch: Genau, es ist Stiflers Mom!), und es entwickelte sich eine Freundschaft. Über Jahre hinweg versuchte er, ein Projekt für sie zu realisieren. 2019 entstand das Konzept für eine Miniserie namens St. Patsy, in der Coolidge eine Rolle spielen sollte, die ihrer späteren Figur in The White Lotus ähnelt. Die Handlung beinhaltete ein Mordgeheimnis in Sri Lanka.
5. Corona & Chancen
Anfang 2020, als die COVID-19-Pandemie die Film- und Fernsehproduktion lahmlegte, suchte HBO nach Projekten, die unter Quarantänebedingungen realisierbar waren. White schlug vor, seine bisherigen Ideen zu kombinieren: das Hotel-Setting, die Figur von Coolidge und ein Mordgeheimnis. HBO gab grünes Licht für das Projekt.
6. Schnelle Umsetzung
White hatte nur 30 Tage Zeit, um das Projekt umzusetzen. Ursprünglich war Australien als Drehort geplant, aber aufgrund von Reisebeschränkungen wurde Hawaii gewählt. In einer 14-tägigen Quarantäne schrieb White fast das gesamte Drehbuch (Whaaaaaaat???). Die Produktion fand im Four Seasons Resort Maui statt, das während der Pandemie geschlossen war und für die Dreharbeiten zur Verfügung stand.
7. Eine neue Benchmark entsteht.
Die Dreharbeiten waren herausfordernd: Ein straffer Zeitplan, COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen und ein begrenztes Budget stellten das Team vor große Aufgaben. Trotz dieser Hürden wurde die Serie erfolgreich produziert und ausgestrahlt. Und heute ist The White Lotus ein Big Player in der Serien-Landschaft!
3 Dinge, die du als Autor aus dieser Geschichte lernen kannst:
1. Glaube an deine Idee
Halte an deiner Vision fest – selbst wenn dein Umfeld zweifelt oder dir sagt, dass es nicht funktioniert. Jede großartige Geschichte beginnt mit einer Idee, an die jemand unbeirrt geglaubt hat.
2. Habe Geduld
Wenn du Autor werden oder mit dem Schreiben Geld verdienen willst, brauchst du Ausdauer. Deine Idee wird vielleicht nicht morgen realisiert – vielleicht auch nicht nächstes Jahr. Aber wenn sie stark ist und du dranbleibst, wird deine Zeit kommen.
3. Sei bereit, wenn die Chance kommt
Die richtige Gelegenheit kann plötzlich kommen – so wie bei Mike White während der Pandemie. Er war vorbereitet und hat sie genutzt. Wenn du regelmäßig schreibst, dich weiterentwickelst und offen bleibst, wirst auch du bereit sein, wenn deine Chance kommt.
Falls dir der Beitrag gefallen hat, schaut dir auch die inspirierende Geschichte über TOM BRADY auf diesem Blog an.
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Beim heutigen #fantasymontag von @isabell.bayer_autorin geht es um "In ihren Schuhen laufen" Wie lange würde man seine eigenen Bücher überleben.
Also, wenn ich die #angriffderdunkelheit nehme, dann würde ich nicht einmal den ersten Kampf überleben. Ich wäre sofort tot, da ich keine Kampferfahrung habe und auch so jetzt nicht besonders sportlich bin. Die Leistungen, die Cido und vor allem Xenio da erbringen, würden mich schon beim Zusehen fertig machen.
#yerion sieht es an sich anders aus. Dort ist die Welt nicht ganz so rau und auch das Abenteuer ein wenig seichter, wodurch ich meine Aussichten da direkt besser einschätzen würde. Auch wenn ich mich eher als Händler in den Städten sehe, als als Krieger in vordersten Front.
Beim heutigen #fantasymontag von @isabell.bayer_autorin geht es um Logikfehler in Fantasybüchern
Das Schöne am Fantasy schreiben ist ja die Tatsache, dass man eben seine eigenen Naturgesetze machen kann. Vorausgesetzt man erklärt sie auch ordentlich. Denn nichts ist unbefriedigender als Leser als etwas gänzlich unlogisches, das dann nicht erklärt wird.
Wobei man da auch auf den Grad der Abweichung schauen muss. Kleine Dinge werden gerne als Umstand dieser Welt akzeptiert, aber wenn es dann doch zu größeren Eingriffen kommt, will man doch gerne eine Erklärung haben. Beziehungsweise wäre es gut, wenn die Existenz dieser anderen Logik schon erwähnt wurde, bevor sie dann relevant wird, weil sonst wirkt es als würde man sich gerade etwas aus den A**** ziehen um diese Situation zu lösen, in die man sich hineinmanövriert hat.
Wie sieht es bei euch aus? Verzeiht ihr Logikfehler?
Beim heutigen #fantasymontag von @isabell.bayer_autorin geht es um den Tod im Fantasybuch.
Der Tod ist eine mächtige Waffe. Er kann den letzten Stoß geben, um eine gewollte Charakterentwicklung zu erreichen, oder sogar ein Handeln zu unterbrechen oder zu starten.
Natürlich sterben Charaktere bei mir, aber nicht nur auf der bösen Seite und der Tod einer geliebten Person lässt sogar den gefühllosen Halbdämon erweichen. Dadurch, dass der Tod auch schon immer Teil meines Lebens war, ist er eines der natürlichsten Dinge für mich, aber auch der schmerzhaftesten und wohl das mir bekannteste Gefühl.
Aber er gehört nun einmal dazu. Dennoch sollte er gut überlegt sein. Nicht sterben, damit jemand gestorben ist, denn wenn jemand mal ins Gras gebissen hat, ist er nun einmal weg vom Fenster. Ich steh nicht auf den Auferstehungskram.
Leichen bleiben Leichen. Zumindest wenn kein Nekromant sie in die Finger bekommt 😏
Beim heutigen #fantasymontag von @isabell.bayer_autorin geht es um tierische Begleiter.
Gibt es die Zeitschrift noch? Wer kennt sie? Aber der Titel passt auch zu mir. Ich bin ein riesiger Tierfreund und entsprechend baue ich unheimlich gerne Tiere ein. Mein Soulmates-Projekt arbeitet generell mit Tierbegleitern. Xenio hat seinen Phönix, Cido sein(en) Eichhörnchen(wandler).
Tiere schaffen eine ganz andere Kommunikations- und Gefühlsebene als es Menschen irgendwie tun. Ihre Kommunikation ist rein und macht unheimlich viel Spaß sie zu schreiben. Außerdem kann man sie durchaus als Medium für gewisse Fähigkeiten nutzen oder auch als Auslöser eines Plottwist, weil sie so unscheinbar und stumm sind, laufen sie meistens nebenher mit, geraten gerne in Vergessenheit und tauchen dann im entscheidenen Moment wieder auf.
Sowohl Shubi das Eichhörnchen, als auch Xendo der Phönix, haben im ersten Teil Schlüsselrollen und unterstützen im entscheidenen Moment. Also, ein ganz dickes JA zu Tierbegleitern und ein ❤️ für Tiere.
Beim heutigen #fantasymontag von @isabell.bayer_autorin geht es um Subgenres, die man kennt oder auch gerne mal schreiben würde.
Vorne weg: Ich musste erst einmal googlen, was es überhaupt für Subgenres im Bereich der Fantasy gibt, weil ich schreib an sich ohne im Kopf zu haben, was das denn für eine Geschichte ist. Das stellt sich dann im Laufe des Prozesses heraus, aber meistens eh schon in der ersten Szene. Zumindest was das Subgenre angeht.
Also, es gibt scheinbar fünf Stück dieser Art und drei davon hatte ich sogar schon. Denn diese fünf ominöse Wesen sind folgende:
High Fantasy: Da zähle ich durchaus meine Yerion-Saga rein, weil es mir in dieser Reihe nicht um die Helden, sondern in erster Linie um die Welt geht, die auch bis jetzt am meisten Planung abbekommen hat.
Low Fantasy: Ist meine "Angriff der Dunkelheit"-Reihe, weil dort meine zwei Hauptcharaktere im Fokus stehen und die Welt nur bedingt dargestellt wird. Auch ist sie jetzt nicht so komplex wie die von Yerion.
Urban Fantasy: Da würde ich meine Soulmate-Reihe reinpacken, wobei man dort auch teilweise von Animal Fantasy sprechen kann, weil ich zeitweise in die Köpfe der Soulmates eintauche. Aber wirklich nur am Rande. Denn zum größten Teil spielt sie in einer dystopischen normalen Welt. Zumindest der erste Draft, wie viel davon bei der Überarbeitung bleiben wird, ist noch ungewiss.
Animal Fantasy: Wenn man ein Auge zudrückt, dann kann man Soulmates dazu zählen, zumindest szenenweise, aber ich könnte mir durchaus vorstellen auch mal etwas mehr Animal zu schreiben.
Dark Fantasy: Wenn man beachtet, dass "Angriff der Dunkelheit" am Anfang Teil eines Horrorwettbewerbs war (der dann aber leider abgebrochen wurde), kann man ihn durchaus auch dazu zählen, aber der Horrorfaktor verliert sich mit dem Wechsel der Hauptcharaktere. Doch Horror steht definitiv noch auf meiner To-Do-Liste und es könnte dann durchaus eine Kombi mit Fantasy werden. Mal schauen.