Hyaluronsäure ist im wahrsten Sinne des Wortes schon ein legendärer Wirkstoff, der in der Hautpflege, der Faltenbeseitigung und der Behandlung des trockenen Auges nicht mehr wegzudenken ist.
Neben Licht gibt es aber auch viel Schatten. So kommen immer mehr Behandlungsverfahren mit Hyaluronsäure auf, die in die Rubrik Geschäftemacherei gehören und jeglicher wissenschaftlichen Basis entbehren.
Lesen Sie, was wirklich in dem Wirkstoff steckt.
Hyaluronsäure ist ein körpereigenes zuckerähnliches Biopolymer, das abwechselnd aus D-Glucuronsäure und N-Acetyl-D-Glucosamin-Einheiten besteht.
Hyaluronsäure ist ein essenzieller Bestandteil des Augen-Glaskörpers, ein ubiquitäres Schmiermittel in den Gelenken und ein wichtiger Baustein der extrazellulären Matrix und des Bindegewebes der Haut. Mengenmäßig hat die Haut den größten Anteil. Mit Zunahme des Alters vermindert sich die Hyaluronsäure in den Geweben kontinuierlich. Der Name "Hyaluronsäure" ist im Übrigen aus dem griechischen Begriff für "gläsern" abgeleitet und deutet auf seine Anwesenheit im Glaskörper des Auges. Wenn von Hyaluronsäure in der Kosmetik die Rede ist, handelt es sich fast ausnahmslos um das Natriumsalz (INCI: Sodium Hyaluronate).