30.03.2017
Das Volk muss nicht online erfahren, welche Kontogebühren man einzuziehen gedenkt
Ich versuche, herauszufinden, was eigentlich ein Basiskonto kostet, also das Mindestangebot, das Banken allen Menschen anbieten müssen, damit sie am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen können.
Aus Gründen schaue ich auf der Webseite der Volksbank Osnabrück. Ich finde auch sehr schnell die Infoseite zum Basiskonto. Gar nicht schlecht: Man bekommt eine Girocard, kann online banking verwenden, Geld am Geldautomaten abheben, und man kann das Konto nicht überziehen.
Aber was kostet der Spaß denn nun? Ich schaue mich ausgiebig um und finde erst mal nur den Link zu einem pdf “Allgemeine Informationen zum Basiskonto für Verbraucher”. Und siehe da, auf der zweiten Seite finde ich auch was zu Entgelte und Kosten:
Die Entgelte und Kosten der mit dem Basiskonto verbundenen Dienstleistungen sind in unserem „Preis- und Leistungsverzeichnis“ beschrieben. Dieses können Sie in unseren Geschäftsstellen einsehen und auf Nachfrage wird es Ihnen auch ausgehändigt.
Und tatsächlich: Nicht mal über die Suchfunktion der Seite ist zu erfahren, was das Basiskonto kostet. Mir fallen derzeit ungefähr null Gründe ein, weswegen diese essentiellen Informationen nicht online abrufbar sind.
(Markus Winninghoff)










