Die Walnuss (in der Schweiz auch «Baumnuss») wächst an ca. 20 Meter hohen Bäumen, die aber erst nach 15 bis 20 Jahren die ersten Früchte tragen. Dann werfen sie aber pro Baum um die 50kg Nüsse ab. Die höchste Dichte an Walnussbäumen findet man in Kirgistan. Heute wächst der Baum aber praktisch überall rund um den Globus. Die Hauptproduzenten sind heute China, USA, Iran, die Türkei und Mexiko. Getrocknete Walnüsse kann man bis zu 12 Monaten lagern. Walnüsse sind reich an Vitamin A, B1, B2, B3, C und E sowie Kalium, Calcium, Magnesium, Zink, Eisen, Phosphor und Schwefel. Medizinische Studien haben bewiesen, dass ein regelmässiger Verzehr von Walnüssen das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen vermindert. Sowohl die Omega-3-Fettsäuren als auch das Kalium, das in Walnüssen enthalten ist, regulieren nachweislich die Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Ihr Magnesium lässt angespannte Muskeln weich werden und wieder entspannen. Zusätzlich regt der Verzehr der Walnuss die Bildung von Melatonin an, was für einen tiefen und ruhigen Schlaf sorgt.Der Verzehr von etwa 50 Gramm Walnüssen am Tag, deckt den täglichen Bedarf eines Menschen an essentiellen Fettsäuren ab.
Aus der Küche sind Walnüsse überhaupt nicht mehr wegzudenken. Wir benutzen sie für Kuchen, Torten, Desserts und Salate. Aber nicht nur die reifen Nüsse sind gefragt. Das Holz der Echten Walnuss ist ein begehrtes Edelholz, aus den getrockneten Blätter des Baums lässt sich ein Tee aufgiessen der Schweissbildung mindert und Hauterkrankungen mildert und aus den Jungfrüchten kann man leckere Liköre (z.B. «Nocino») brennen.