Ich habe Angst. Angst davor glücklich zu sein. Denn jedes mal wenn ich es bin, geht immer irgendwas schief und macht mich etwas mehr kaputt.

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Ich habe Angst. Angst davor glücklich zu sein. Denn jedes mal wenn ich es bin, geht immer irgendwas schief und macht mich etwas mehr kaputt.
„Ich wollte es auskosten - dieses Gefühl, wahrgenommen zu werden. Mit Ecken und Kanten und Brüchen und Narben. Und trotzdem genug wert zu sein, dass meine Empfindungen wichtig waren. Dass ich wichtig war.“
Right now (Keep me warm) - Anne Pätzold
Wann immer heute Musik erklingt, zeichnet sie in den bestimmtesten Linien die Widersprüche und Brüche ab, welche die gegenwärtige Gesellschaft durchfurchen und ist zugleich durch den tiefsten Bruch von eben der Gesellschaft abgetrennt, die sie selber samt ihren Brüchen produziert, ohne doch mehr als Abhub und Trümmer der Musik aufnehmen zu können. Die Rolle der Musik im gesell-schaftlichen Prozeß ist ausschließend die der Ware; ihr Wert der des Marktes. Sie dient nicht mehr dem unmittelbaren Bedürfnis und Gebrauch, sondern fügt sich mit allen anderen Gütern dem Zwang des Tausches um abstrakte Einheiten und ordnet mit ihrem Gebrauchswert, wo immer er übrig sein mag, dem Tauschzwang sich unter.
Theodor W. Adorno, GS 18, Musikalische Schriften V, Zur gesellschaftlichen Lage der Musik, I. Umriß, Produktion, S. 729, Ffm. 2003
Was in die Brüche geht sieht man erst wenn der Sturm sich legt
Deiche
Was in die Brüche geht sieht man erst, wenn der Sturm sich legt
Jennifer Rostock
Ich hab das Gefühl, wenn wir uns in der nächsten Zeit nicht treffen, geht dass was wir hatten in die Brüche.
B2. "Das Schweigen danach" (Erkenntnis)
Sunshine ist mein Lionel Messi der Kaffeemaschine, und ich vermisse ihren Kaffee – das sind die letzten Worte, die ich dir schicke. Unsere Beziehung ist verstummt, die Münder sind geschlossen und die Finger ruhen.
Ich weiß nicht, was deine Abgründe sind oder was du verteidigst, schützen willst, was in deinem Kopf vor sich geht. Ich habe die Bilder gesehen, deine Videos, und dachte, dass es ein dünnes Seil ist, auf dem du gehst, dass es wenig braucht, um das Gleichgewicht zu verlieren.
Die Brüche deines Seins waren schon vorher spürbar, auch wenn Miran meint, dass du nett geschrieben hast— du hast das Kartenhaus umgestoßen, das ich aus dir gebaut hatte, und vor mir liegt ein Stapel voller Erinnerungen.
Jule Mahn | zeitgebunden — time bound: Wien vom 06. bis 31. 05. 2024
Die Galerie Buch & Druck in Wien stellt die jüngsten Werke der Buchkünstlerin Jule Mahn in einer Solo-Ausstellung vor. Jule Claudia Mahn lebt und arbeitet in Leipzig. Sie publiziert ihre Buchobjekte in kleinsten Auflagen unter dem Label “Verwandte Objekte”. Das heisst, sie verfasst Geschichten indem sie über deren Inhalte genauso entscheidet wie über deren formale Gestaltung – die sich damit…
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